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Mittwoch, 30. Dezember 2015

Gotham Recap Season 1 (Spoilers for all of season 1, duh...)

Das hat keinen besonderen Titel und ist auch nur dafür da die erste Staffel Gotham zu rekapitulieren. 

Die Charaktere und deren Entwicklungen, die Geschichte und wie sie präsentiert wird, die einzelnen Folgen, sowie allgemeine Qualität. Natürlich enthält das Folgende SPOILER für die komplette erste Staffel und ich würde wirklich empfehlen das nicht zu lesen, wenn man das noch nicht gesehen hat und es noch vorhat.

Geschichte:
Alles wird durch den Mord an Bruce Waynes Eltern in Gang gesetzt. Der GCPD Neuling und frühere Soldat James Gordon wird auf den Fall angesetzt und gibt sich alle Mühe, auch nachdem der Fall als abgeschlossen gilt, die wahren Verantwortlichen zu finden. Der Tod der Waynes hat auch in Gothams Unterwelt ein fragiles Equilibrium zerstört und Mafiapatin Fish Mooney macht sich daran den Don Falcone abzulösen. Ein weiterer Katalysator für die Ereignisse ist die Tatsache, dass Jim Oswald Cobblepott nicht, wie ihm aufgetragen wurde, erschießt, sondern ihn leben lässt. Das gibt Oswald die Chance, dem Machtgefüge von Gotham ordentlich zuzusetzen. Jim Gordon selbst tut sich zusehens schwerer die Realität von Korruption und Apathie zu akzeptieren und landet schließlich für seine Bemühungen als Wache in Arkahm Asylum. Nach seiner Wiedereinsetzung als Detective kämpft auch er nun mit harten Bandagen und fragt sogar Oswald um Hilfe. An seinen Prinzipien und der Hoffnung für ein besseres Gotham hält er dennoch fest. Fish Mooneys (durchaus genialer) Plan scheitert an Oswalds Intriegen und sie landet in den Fängen des absolut creepigen Dollmakers (einer der beunruhigensten Charaktere), aus denen sie es (wiedermal genial) schafft zu entfliehen und nach Gotham zurückzukehren. Oswald spielt währenddessen die beiden Mafiafamilien äußerst erfolgreich, aber nicht ohne kleine Rückschläge, gegeneinander aus. Bruce Wayne macht sich seinen wachsenden Rachedurst zu nutze und versucht nun selbst in dem Fall seiner Eltern zu ermitteln und stößt dabei auf höchst illegale Machenschaften in Wayne Enterprises, die ihn und Alfred in größte Gefahr bringen. Außerdem müssen natürlich auch noch gewöhnliche Verbrechen aufgeklärt werden. Das alles kulminiert schließlich in einem fulminanten Finale, in dem es Don Maroni und Fish Mooney gelingt, sowohl Don Falcone als auch Oswald und Jim in ihre Gewalt zu bringen. Die Situation eskaliert jedoch und Don Maroni stirbt. Don Falcone zieht sich aus dem Geschäft zurück und überlässt so die Stadt gewissermaßen dem Chaos. Oswald schafft es Fish Mooney zu töten und endet die Staffel stehend auf einem Dach mit den Worten: "Ich bin der König von Gotham!" Wow.

Charaktere:
Meiner Meinung nach ist eine der größten Stärken dieser Serie seine fantastischen Charakterzeichnungen. Die Charaktere sind so unterschiedlich und konsequent und interessant. Schon in der ersten Staffel machen die Hauptcharaktere eine Entwicklung durch, die sie auszeichnet:
- Jim Gordon, der sieht, dass er mit seinem strengen moralischen Standpunkt nicht weiter kommt, aber dennoch daran festhält. Mit der Zeit, schreckt er jedoch nicht davor zurück, Oswald um Gefallen zu bitten oder den Commisioner zu erpressen. Für das große Ganze, natürlich.
- Barbara macht so einiges durch, was sie gegen Ende beinahe selber zur Supervillain macht. Sie tötet ihre Eltern und beinahe auch die wundervolle Leslie. Diese Entwicklung im besonderen hätte ich nicht vorhergesehen, sie ist aber innerhalb des Serien-canons absolut nachvollziehbar. Mal nett zu sehen, wie sich ein Charakter von dem typischen "supportive girlfriend" hin zu einer unberechenbaren Killerin entwickelt.
- Harvey Bullock startet seine Serie als verbitterter, fauler Zyniker, der sich so wenig um die Verbrechen kümmert, wie der Rest der Cops. Jim findet diese Einstellung natürlich verachtenswürdig. Es stellt sich nach und nach heraus, dass er durchaus als idealistischer Cop begonnen hat, die Realität von Gotham ihn aber seinen Optimismus gekostet hat. Jim hilft ihm das wiederzuerlangen und Harvey ist je weiter die Serie fortschreitet immer eher bereit Jim bei seinen Feldzügen zu unterstützen. Er ist loyal wie sonst was, auch wenn es ihn immer wieder in Schwierigkeiten bringt.
- Edward Nygma beginnt als awkward und leicht weird, aber definitiv liebenswürdig. Er stellt allen Leuten Rätsel und ist im sozialen Umgang mehr als unbeholfen, was sich besonders in seiner Verliebtheit zu Kristen Kringle zeigt. Er verwandelt sich langsam aber sicher zum Riddler. Dass ihn fast jeder in der Station als "freak" bezeichnet und sich über ihn lustig macht, setzt ihm zusehens zu.  Der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt, ist, dass Miss Kringles derzeitiger Freund sie misshandelt. Ed bringt ihn um, was ihn über den Rand fallen lässt.
- Bruce verliert seine Eltern, was ihn verständlicherweise sehr mitnimmt. Wir begleiten ihn bei seinen Bemühungen damit fertig zu werden und schließlich gegen die sinistren Machenschaften der Firma vorzugehen. Er lässt sich von Alfred im Nahkampf ausbilden und von nichts abhalten, um Gerechtigkeit und Rache für seine Eltern zu kriegen. Töten ist dennoch etwas, was er nie tun will, wie er in einem Gespräch mit Selena festlegt. Die Basis für Batman ist gelegt. Erst recht, als er am Ende einen Geheimgang entdeckt.
- Fish Mooney ist einfach hardcore. Die Lady ist brillant, charismatisch und sehr gefährlich. Eine Antagonistin, wie sie im Buche steht. Sie ist loyal zu denen, die loyal zu ihr sind, schreckt aber auch nicht vor Intrigen zurück, um ihre Ziele durchzusetzen. Manipulation ist ihr bevorzugtes Mittel, aber auch physische Gewalt ist ihr nicht fremd. Wie sie es schafft dem Dollmaker zu entkommen, ist für mich eins der Highlights der Serie. Schade eigentlich, dass sie aus Plot Gründen sterben musste. Sie war echt ein fantastischer Charakter.
- Selena ist ein Straßenkind, die fest davon überzeugt ist, dass ihre Mutter sie irgendwann holen kommt. Mit ihr fängt die Serie an und sie bewegt sich so wundervoll katzenmäßig durch die Nacht. Als sie mit ansieht, wie Bruce' Eltern ermordet werden, wird sie in seine Umlaufbahn gezogen. Aber Selena ist nicht wie Bruce. Wo Bruce beschützt von der Welt und verwöhnt aufgewachsen ist und erst lernen muss, sich in Gotham zurecht zu finden, so ist der Abgrund der Straßen ihr zu Hause. Sie tötet einen Mann, der sie bedroht und stellt klar, dass das so läuft und sie es wieder tun würde, während Bruce dort die Grenze sieht, die er nicht überschreiten will.
Die weiteren Charaktere haben es auch in sich und verdienen wenigstens eine Erwähnung. Sarah Essen, die Chefin des Polizei-Reviers, die sich um ihre Familie sorgen muss, aber dennoch Jims Ziele unterstützt. Montoya als Ex-Freundin von Barbara, die zu ihren Fehlern steht und gute Entscheidungen trifft. Jerome, der die Idee des Wahnsinns des Jokers so fantastisch und beunruhigend verkörpert. Alfred, der als Butler Bruce unterstützt, aber auch ihm die Stirn bietet. Leslie Tomkins als Ärztin, die nachdem Barbara Jim verlassen hat, seine Freundin wird und selber stark ist und bestimmt und sich nichts vormachen lässt.  Harvey Dent, der (noch) sozusagen Jims Equivalent in der Staatsanwaltschaft ist und die Mafia Paten, die beide ganz unterschiedlich sind und auch unterschiedliche Codexe haben.

Besonderheiten (Setting/Stimmung/etc.): 
- Die Zeitperiode ist schwer einzuordnen. Die Ästhetik erinnert stark an Film Noir und die Technologie ist teils (aber auch nur teils) hoffnungslos veraltet. Andererseits gibt es durchaus Gebäude und Kleidung und ähnliches, die doch sehr modern anmuten. Das alles ist natürlich gewollt und sorgt dafür, dass die Serie zeitlos wirkt.
- Ja, Gotham ist fast unerträglich düster. Ein Fokus der Serie ist es ja auch, wie die späteren Gegenspieler von Batman zu dem geworden sind, das sie darstellen. Natürlich sind die Geschichten nicht fröhlich. Trotzdem deprimiert mich Gotham nicht einmal annähernd so viel wie andere Serien (looking at you Supernatural). Vielleicht liegt es an Jims Charakter, der ja (zumindest jetzt noch) auch nicht aufgibt und sogar andere überzeugt, es ihm gleichzutun, vielleicht liegt es daran, dass ab und zu auch mal etwas Gutes passiert und Verbrecher gefangen werden. Vielleicht finde ich aber auch die Antagonisten Origin Stories einfach nur interessant, wer weiß.
- Was für mich besonders beeindruckend an Gotham ist, ist, dass viele der Folgen nicht nur gut, sondern regelrecht herausragend waren. Sowas ist echt nicht häufig.

Das war mein erstes Recap. Vielleicht werde ich noch weitere von anderen Serien machen.

Satori wants season 2 (but only when shes back) 

Samstag, 26. Dezember 2015

Merry Christmas

Ich wünsche euch allen (nachträglich) frohe Weihnachten! Ich hoffe, ihr hattet und habt schöne Feiertage und seid reichlich beschenkt worden. Und auch wenn nicht, wenn es für Geschenke nicht gereicht hat oder ihr zu viel Stress hattet, dann wünsche ich euch jetzt erholsame Tage.

Alles Liebe und Gute von euer Bloggerin.

Satori doesn't know you, but she wants you to be happy

Donnerstag, 17. Dezember 2015

There has been an awakening (spoilerfreie Bewertung von SW VII)

Ich war ja heute nacht um 00:01 im Kino, um die Originalfassung von Star Wars Episode VII zu sehen. Das war natürlich schon mal eine fantastisches Erlebnis, da sie im Kino in fast jedem Saal Star Wars gezeigt haben und das Kino so spät nur noch mit Star Wars Fans angefüllt war. Außer mir waren dann auch noch ein paar andere Leute verkleidet und die Atmosphäre war total schön. Als auf dem Bildschirm der Schriftzug "A long time ago in a galaxy far, far away..." stand, wurde es ganz still und der Saal hat kollektiv den Atem angehalten bis dann die charakteristische Musik losging und wir eine neue Episode genießen durften. Am Ende wurde geklatscht und die Massen strömten freudig redend wieder nach draußen.

Meiner Meinung nach ist es J.J. Abrams und Co. gelungen, die Star Wars Magie zurückzuholen und der Film war einfach wundervoll. Eine genauere Beschreibung folgt in ein bis zwei Wochen.

Sehvergnügen: *****
Spannungsfaktor: ****1/2
Charaktere: *****
Geschichte: ****
insgesamt: ***** ****

Vorm Kino beobachtete ein Mann wie Leute am Kino vorbei liefen und sagte zu seinem Freund: "Ich kann kaum glauben, dass Menschen heute etwas Besseres zu tun haben." So sieht's aus.

Satori is still flashed

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Star Wars - The Force Awakens Countdown: 1 Day

Zu guter Letzt präsentiere ich euch mein erstes und bestes Star Wars Merchandise Stück: Ein Lichtschwert. Es lässt sich einfahren und leuchtet wundervoll. Früher hat es auch mal sehr coole Geräusche gemacht, aber nach jahrelanger Benutzung ist es etwas zerstört. Ich liebe es aber natürlich immer noch inbrünstig.

Jetzt ist es nur noch ein Tag! Oder in meinem Fall nur noch acht Stunden bis ich endlich Episode VII sehen kann! Das Schwert wird mich übrigens begleiten!

Dienstag, 15. Dezember 2015

Star Wars - The Force Awakens Countdown: 2 Days

Bald ist es soweit. Das heißt ich poste mal eine Figur von einem meiner absoluten Lieblingscharaktere überhaupt: Obi-Wan Kenobi. Diese Figur ist eigentlich ein Schlüsselanhänger, aber ich habe den Anhänger abgeschraubt. Soweit ich mich erinnern kann kommt der aus Galeria Kaufhof. Ist euch eigentlich mal aufgefallen wie selten man Merchandise von den Guten aus SW bekommt (wenn man nicht extra danach sucht, meine ich)? Überall sehe ich Stormtrooper und Darth Vader und Darth Maul und Jango und Boba Fett und neuerdings halt Kylo Ren, aber ganz selten nur meine lieben Jedi und Helden. Woran liegt das wohl? Wahrscheinlich daran, dass die Antagonisten bei Star Wars einen höheren Wiedererkennungswert haben als die Guten. Und vielleicht daran, dass kleine Jungs, die anscheinend die Hauptzielgruppe des Merchandises sind, die Bösen cooler finden.

Montag, 14. Dezember 2015

Star Wars - The Force Awakens Coutdown: 3 Days

Dabei kann man oben eine Klappe aufmachen. Wenn man das macht, kann man dort einen winzigen Darth Vader sitzen sehen.

Sonntag, 13. Dezember 2015

Star Wars - The Force Awakens Countdown: 4 Days

Diese Figur habe ich ebenfalls schon sehr lange und weiß nicht mehr, wo sie her ist. Wahrscheinlich da her, wo die Shaak Ti Figur auch her ist. Wenn man hinten auf einen Knopf drückt, macht sie sogar Geräusche. Echt cool.

Samstag, 12. Dezember 2015

And I thought you came here to die (SPOILER)

Es folgen Bond Eindrücke:

1. Die Anfangsszene, die Bond durch die Dia de los Muertos Parade in Mexico City bis auf ein Hausdach folgt, ist wunderbar in einem Take gedreht und sieht fantastisch aus.
2. Mehr von Q und Moneypenny, die in diesem Film als Bonds Helfer auftreten. Das freut mich natürlich sehr, da ich sowohl Naomie Harris als Moneypenny als auch Ben Whishaw als Q sehr mag. Q ist so herrlich unwillig und sichtlich genervt und Moneypenny mit ihrem "Das nennt man Leben, sollten Sie auch mal probieren" ist einfach super (außerdem vertraut Bond, der bekanntlich niemandem traut, ihr seinen Plan an).
3. Auch M bekommt eine positivere Rolle als im letzten Film. Ja, er ist nicht einverstanden mit dem, was Bond tut, aber wer wäre das auch schon. Dafür ist er auch überzeugt gegen die Totalüberwachung die Andrew Scotts Charakter anstrebt und hat am Ende eine wundervolle, relevante kleine Rede, in öder er zum Beispiel die Gefahren von Dronen, die das Töten übernehmen, aufzeigt.
4. "Franz Oberhauser starb vor 20 Jahren. Der Mann, mit dem sie jetzt reden, ist Ernst Stavro Blofeld" da da da! Als wäre das nicht klar gewesen, seit bekannt gemacht wurde, dass Christoph Waltz den Antagonisten spielt. Ein "Plot Twist" so vorhersehbar hat man zuletzt bei Star Trek Into Darkness mit "Mein Name ist Khan" gesehen.
5. Die Verantwortlichen haben wohl Andrew Scott als Moriarty in Sherlock gesehen und gesagt: "Mach genau das. Das ist super." Und ja, das ist es. Dadurch ist einem zwar schon von der ersten Sekunde an bewusst, dass der nichts Gutes im Schilde führt, aber er verkörpert den sekundären Antagonisten mit so viel sinistrer Eleganz, wie man von ihm gewöhnt ist.
6. Die Locations sind wie für einen Bond-Film üblich wunderschön.
7. Madaleine Swann ist definitiv ein cooler Charakter. Als Tochter eines Bösewichtes hat sie eigentlich genug von dieser Welt, bevor sie wieder dort rein gezogen wird. Sie möchte - oh wunder oh wunder - nicht sofort, nachdem sie sich kennengelernt haben, mit Bond schlafen und beweist mehr als emotionale Stärke, als sie in einer - wie ich finde - wundevollen Kampf-Szene im Zug Bond das Leben rettet. Leider entwickelt sie sich im Verlauf hauptsächlich zur Geisel und Geliebten, was eigentlich schade ist.
8. Dieser Bond Film ist, soweit ich das einschätzen kann, der Bond-mäßigste Bond-Film mit Daniel Craig. Komplett mit Gadgets, unmöglichen Action-Szenen, einem Over-the-top Antagonisten und Locations.
9. Bond erschießt zum Ende hin Blofeld nicht. Ein klassischer Batman-Fehler. Der bricht doch mit Sicherheit wieder aus.
10. Außerdem ist Bond anscheinend jetzt fertig mit allem und will sich mit Madaleine zur Ruhe setzen? Ernsthaft?

Dieser Film wird allgemein kritisiert, weil er nicht so gut war wie die Erwartungen (und Skyfall). Und okay, ganz so gut wie Skyfall fande ich den jetzt auch nicht, aber er hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und war wirklich sehenswert. Ich habe im Internet auch andere Kritiken gelesen, die anscheinend verstimmt waren, dass Spectre ein Bond Film war. Beschwert wurde sich zum Beispiel über die unwahrscheinliche Handlung, die unmöglichen Action-Szenen und die Tatsache, dass Bond mit den Frauen geschlafen hat. Das ist meiner Meinung nach wie sich zu beschweren, dass in Star Wars Raumschiffe vorkommen. Das weiß man doch vorher.

Satori wishes everybody wonderful holidays

Star Wars - The Force Awakens Countdown: 5 Days

Diese Verpackung enthält zwei Top Trumps Spiele. Ich habe die runtergesetzt bei Thalia erstanden und musste sie einfach kaufen. Nur noch fünf Tage!!!

Freitag, 11. Dezember 2015

Star Wars - The Force Awakens Countdown: 6 Days

Ich präsentiere die Figur einer meiner Lieblingsjedi: Shaak Ti. Ich habe die schon so lange, dass ich mich beim besten Willen nicht daran erinnern kann, wo ich sie her haben könnte.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Star Wars - The Force Awakens Countdown: 7 Days

Bald ist es so weit. In nur einer Woche kommt endlich der neue Star Wars Film in die Kinos. Wie ihr ja wisst, habe ich mir für die Mitternachtspremiere eine Karte gesichert und gehöre damit zu den ersten, die diesen langerwarteten Film sehen werden. Ich bin mir ganz sicher, dass der sehr gut wird, aber egal was passiert, Rey und Finn habe ich auf jeden Fall schon mal in mein Herz geschlossen. Um mir selber, und euch natürlich, die letzte Woche zu verkürzen, habe ich vor, jeden Tag ein Star Wars Merchandise Teil, das ich besitze, zu posten.


Das ist, wie man unschwer erkennen kann, ein Star Wars Adventskalender. Den habe ich aus Xenos in Enschede. Das Motiv finde ich so cool, den konnte ich nicht liegen lassen. 

Montag, 7. Dezember 2015

When shall we three meet again

aka Macbeth is a movie so insanely aesthetic it doesn't matter that it seems so out of focus

Ich habe den neuen Macbeth Film gesehen. Yei. Mal einer der Filme, die ich nicht verpasst habe. Das Stück von William Shakespeare habe ich gelesen und außerdem noch ein sehr beeindruckendes Macbeth Tanztheater gesehen. Da ich den Film alleine gesehen habe, konnte ich ihn in original Englisch genießen, was für Original-Shakespeare-Texte natürlich immer gut ist.

Was man auf alle Fälle über diesen Film sagen kann, ist, dass er visuell herausragend ist. Fast jedes Bild wirkt wie ein Kunstwerk, das maßgeblich zu der Atmosphäre beiträgt und sie bestimmt. Die Schlachtszene am Anfang gehört für mich zu einer der am schönsten komponierten Schlachtszenen, die ich je gesehen habe. Die Hauptdarsteller, allen voran Marion Cotillard und Michael Fassbender, machen ihre Sache erwarteterweise sehr gut. Ihr Schauspiel und die allgemeine Ästhetik des Films (zusamengesetzt aus Bildsprache, Kostümen und Setdesign) sorgen für einen Sog in die Welt. Nichtsdestoweniger kam mir die Erzählung etwas abgehackt vor, was leider auch dafür sorgte, dass die wachsene Instabilität der Hauptfiguren leicht unrealistisch, da ziemlich plötzlich, wirkte. Auf einer Theaterbühne mag das funktionieren, auf der Leinwand kann es schnell für Irritationen sorgen.

Trotzdem lohnt sich der Film allein schon wegen der schönen Bilder (Beispiele davon unten) und ich habe ihn genossen.
 
 (Quelle: http://www.reelgood.com.au/review-macbeth-2015/)
 (Quelle: http://imwithgeek.com/cookienscreen/macbeth-film4-interview/)
(Quelle: http://framefilter.blogspot.de/2015/06/macbeth.html - hier sind auch noch weitere wundervolle Screenshots)

Satori is drawing like mad

Dienstag, 1. Dezember 2015

I hear those sleighbells jingling...

Es ist mal wieder Weihnachtszeit. Die erste Kerze ist angezündet, das erste Türchen geöffnet, die ersten Geschenke besorgt und die ersten Lieder gesungen. Bei mir läuft schon wieder Weihnachtsmusik auf und ab und ich bin fest entschlossen dieses Jahr so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Soweit scheint es auch ganz gut zu funktionieren, auch wenn der Stress wie fast immer unter der Oberfläche schlummert. Was soll's!

Ich wünsche euch allen eine wunderschöne Adventszeit!

Satori likes singing Christmas carols.

Montag, 30. November 2015

Real? Real.

Ich habe die Bewertung von Mockingjay 2 ja ganz vergessen (natürlich komplett spoilerfrei): 

Sehvergnügen: ****
Spannungsfaktor: ****
Charaktere: ****
Geschichte: ***1/2
Genauigkeit: ***
Insgesamt: ***** **1/2

Tonight turn your weapons to the Capitol!

Ich habe Mockingjay 2 gesehen! Yei! Meiner Meinung nach ein würdiger Abschluss der Trilogie ... uhm Tetralogie. Nicht so emotional intensiv wie Mockingjay 1, aber definitiv gut und wurde dem Buch gerecht. Es folgen die gewohnten Eindrücke:

(may contain spoilers... weiß nicht, was ihr als Spoiler betrachtet)

1. Katniss' Entwicklung wird von Jennifer Lawrence echt super gespielt.
2. Es ist herrlich ironisch, dass Katniss, nachdem sie vom Kapitol als Figur benutzt wird sofort dazu übergeht von den Rebellen als Symbol genutzt zu werden. Keiner von beiden interessiert sich wirklich für sie, sondern nur für das, was sie bedeutet.
3. Shut the fuck up, Gale! Schon im Buch konnte ich Gale mit Voranschreiten der Geschichte immer weniger leiden. In den Filmen ist es dann noch extremer. Fast jedes Wort aus seinem Mund provozierte von mir und meinen Freundinnen ein entnervtes Stöhnen. Ihr seid mitten in einer Kriegszone, Katniss leidet immer noch an PTSD, Peeta wurde gefoltert und ist daher mental instabil, ich glaube, es gibt gerade wichtigere Sachen, als für wen sich Katniss am Ende entscheidet!!!
4. Peeta tut mir einfach nur so Leid. Im Grunde kann er überhaupt nichts dafür, wie er sich verhält, da er auf's übelste gebrainwasht wurde, aber es ist natürlich trotzdem schwierig zu ertragen.
5. Dazu: Ich finde es super und passend, dass während alle so tun, als wäre Peeta nur ein mordender Psycho, Finnick sich um ihn kümmert und wirklich versucht ihm zu helfen mit Strategien, die Annie geholfen haben.
6. Basically, Finnick rules. Finnick ist so unglaublich wunderbar und ich bin nur am heulen.
7. Die mutts, die sie im  Untergrund angreifen, hatte ich mir aber so gänzlich anders vorgestellt. Im Film sind die so fürchterlich ekelig. Dass sie durch eine jump scare auftauchen würden, war jedoch klar.
8. Wie schon im Buch rege ich mich auch im Film darüber auf, dass sie schlussendlich entscheiden Hungerspiele mit den Kindern der Kapitol-Einwohner auszufechten. WTF?! Die Kinder können auch nichts dafür, in welche Situation sie geboren wurden, sie sind vollkommen unschuldig. Ihr habt alle Hungerspiele durchlebt, wie könnt ihr das nur anderen antun wollen? (Peeta, Annie und Beetee mal ausgenommen, die ja mit "Nein" gestimmt haben.) Mal ganz abgesehen von der hohen moralischen Fragwürdigkeit, ist es vielleicht nicht die beste Art eine neue Regierung, die sich grundlegend vom Kapitol unterscheiden soll, mit dem Lieblingsmachtinstrument der alten zu starten. Man kann nur hoffen, dass sie sich das nochmal genau überlegen.
9. Das Kapitol ist von der Ästhetik her sehr schön und passend.
10. Eins meiner all-time-favorite Zitate hat sich zum Glück im Film wiedergefunden: "Oh, not now. Now we’re in that sweet period where everyone agrees that our recent horrors should never be repeated. But collective thinking is usually short-lived. We’re fickle, stupid beings with a great gift for self-destruction."
11. Irgendwie haben wir im Abspann ein "In memory of Phillip Seymour Hoffmann" vermisst (oder nur verpasst).

The dark makes satori tired

Donnerstag, 26. November 2015

Noooooooooooooooo!

Der erste Captain America: Civil War Trailer ist draußen und es ist genauso schrecklich, wie ich es erwartet habe. Versteht mich nicht falsch, es sieht aus, als würde es ein fantastischer Film werden aber so absolut herzzerreißend tragisch. Das allerletzte, was ich will, ist dass sie sich bekämpfen. Warum bekommen wir keine lustige Avengers Sitcom?

Hier aber der Trailer, damit ihr euch ein eigenes Bild machen könnt:

Dienstag, 24. November 2015

Nude is a concept not a colour

Aka. how the industry finally gets some brains and realizes people aren't all the same 

(Quelle:  https://twitter.com/louboutinworld/status/618436814009860096)

Wenn man mal darüber nachdenkt, ist die Tatsache, dass wir so tun, als wäre hautfarbend eine Farbe, ziemlich rassistisch. Wenn wir hautfarbend sagen, meinen wir meistens unser beige (das gleiche gilt für das englische "nude"). Viele Menschen auf diesem Planeten haben aber keine beige Haut, ihre Haut ist demnach nicht hautfarbend, was keinen Sinn ergibt. Deswegen ist Louboutins "nude is not a colour, it's a concept" (hautfarbend ist keine Farbe, es ist ein Konzept) Kampagne so gut und wichtig. Natürlich gibt es auch schon vorher kleinere private Geschäftsideen, die genau diese Lücke füllen, wie zum Beispiel die dunkleren Pflaster (LINK) oder BHs (LINK). Weitere Informationen und Beispiele in diesem Artikel.

Was mich persönlich auch gefreut hat, ist, dass Whatsapp Emoticons nun anstatt default beige zu sein, in fünf verschiedenen Hauttönen kommen, zusätzlich zu dem neuerdings default gelb (LINK).

Zu erwähnen ist vielleicht auch noch Diesels Gender-Neutral Campaign (LINK), die gleiche Kleidung sowohl für Männer als auch für Frauen und alles dazwischen oder weder noch vermarktet.

Satori is too poor to ever buy these shoes but they're still pretty af

Donnerstag, 12. November 2015

Not so silly anymore

Es passiert nicht selten, dass zukünftige Staffeln einer Serie besser sind als die erste. In der ersten wird oft noch alles ausgelotet, die Charaktere sind noch nicht etabliert und es ist noch nicht ganz klar, in welche Richtung es gehen soll. Bei Eureka zum Beispiel ist das der Fall. Staffel eins ist nicht schlecht, aber ab zwei nimmt es erst richtig Fahrt auf. Auch bei The 100 war es so. Staffel zwei ist definitiv besser als eins. Die Charaktere sind interessanter, die Konflikte relevanter, die Geschichte spannender. (Außerdem hat die Serie nun einen ziemlich coolen Vorspann.)

Kurze Zusammenfassung der Ausgangslage:
Die 100 hatten gegen Ende von Staffel 1 eine Schlacht gegen die Grounder geführt und wurden nachdem sie so gut wie gewonnen hatten von mysteriösen Menschen in Schutzanzügen entführt. Die Arc ist mit ihren Bewohnern auf die Erde gestürtzt, weil der Sauerstoff zu Ende war und das ihre einzige Überlebenschance darstellte. Wenigstens ein Teil der Bewohner hat das überlebt und kann nun theoretisch den Kids auf der Erde zur Seite stehen.

Super finde ich zum Beispiel, dass die Konflikte, die aufgedeckt werden, nicht rein einseitig sind. Es geht gegen die Mountainmen, das Bündnis mit den Groundern ist alles andere als stabil und die Erwachsenen und Rest der 100 sind sich auch in vielem so gar nicht einig, da die Erwachsenen uneingeschränkte Autorität einfordern, die Kids aber - durchaus zu Recht - der Meinung sind, dass sie besser wissen, wie das Leben auf der Erde läuft.

Es folgen weitere Aspekte der neuen Staffel:

... badass ladies ftw: Mir ist letztens aufgefallen, dass fast alle Anführer Frauen sind. Die Grounder Kommandeure sind alles Frauen gewesen (Anya, Indra und Lexa), Clarke ist nicht nur inoffizielle Anführerin der 100 (neben Bellamy) sondern auch die von den Groundern anerkannte Leiterin der Sky People, ihre Mutter ist die amtierende Ratsvorsitzende und auch die anderen weiblichen Charaktere sind einfach wundervoll (Technik Genie Raven zum Beispiel oder Kriegerin in Ausbildung Octavia oder die tapfere Helferin Maya).
... the Mountainmen make great villains: Die Berg Bewohner sind wundervolle Antagonisten. Sie haben den Krieg im Bunker überlebt und können diesen nicht verlassen, da sich ihre Körper im Gegensatz zu denen der Groundern nicht an die Strahlung gewöhnt haben. Außerdem leiden sie an Vitamin Defiziten und brauchen zum Überleben regelmäßige Blut-Transfusionen gefangener Grounder. Den Kids tun sie zunächst nichts. Die sind dort sicher, können in Betten schlafen, haben Essen und alle möglichen anderen Annehmlichkeiten. Clarke traut dem Frieden zu Recht nicht und es gelingt ihr schließlich zu fliehen. Währenddessen finden die Mountainmen heraus, dass das Blut der Kids viel effektiver ist und Knochenmark es ihnen sogar ermöglicht ohne Hilfe draußen zu leben. Leider würde die Prozedur im Endeffekt die Kids töten. "Aber was soll's", denken sich die Leute, "wir können raus!". Ein ehrlich spannender Wettlauf mit der Zeit beginnt. 
... ppl get character development yei!: Blieben die Charaktere in der ersten Staffel etwas blass, undefiniert oder stereotypisch, erhalten sie nun zum Großteil eine Charakter Entwicklung. Motivationen werden plötzlich nachvollziehbar und Verhaltensweisen deutlich. Auch bekommen manche mehr Screentime als zuvor, was ebenfalls dazu beiträgt, dass sie einem ans Herz wachsen.
...decisions have consequences: Wenn ein Charakter eine Entscheidung trifft (die oft alles andere als leicht ist), dann muss er auch mit den Konsequenzen leben. Das verleiht der Serie einen gewissen Realismus, da Handlungen die passenden - auch nicht so schönen - Folgen nach sich ziehen.
... people get dirty: Etwas, was zumeist in ähnlichen Serien und Filmen vernachlässigt wird, ist, dass man nicht wunderschön aussehen kann, wenn man halb im Dreck lebt, oder im Kampf ist oder durch den Wald geschleppt wird oder anderes. In The 100 sehen viele der Kids nicht nur tatsächlich so aus, als hätten sie keine Duschen (Schmutz auf Gesichtern und Kleidern und fettige Haare) sondern wenn jemand verletzt wird oder durch die Gegend geschleift sieht dieser jemand auch genau so aus. 
... oh my gosh I don't care for Jaha: Der einzige Erzählstrang, der mich so gar nicht interessiert, ist der vom ehemaligen Ratsvorsitzenden Jaha, der auf der Suche nach der mysteriösen Stadt des Lichts ist und sich dabei gar nicht mal so intelligent anstellt.

Fazit: die Serie hat sich echt gesteigert, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet hätte. Good on you, show!

Satori is tired

LGBT+ superheroes ftw

Der Regisseur von dem Deadpool Film hat in einem Interview in deutlichen Worten gesagt, dass Deadpool nicht hetero ist (LINK  - das Interview ist auch übrigens sonst super). "Pansexual. I want that quoted! Pansexual Deadpool!"

Das ist super (vor allem, weil alles andere aufgrund von Deadpools Comic Hintergrund albern gewesen wäre) und damit ist Deadpool der erste Film-Superheld einer der Comic-Giganten, der offiziell nicht hetero ist (soweit ich das überblicken kann. Ich kenne trotz meiner Leidenschaft nicht jeden Comic-Film von Marvel und DC auswendig, geschweige denn andere, und werde daher sehr gerne eines bessern belehrt). In den dazu gehörigen Comics sieht die Lage ganz anders aus. Sowohl Marvel als auch DC weisen nicht wenige Lgbtqia+ Charaktere auf. Da ich mich besser mit Marvel auskenne folgt nun eine unvollständige Liste der definitiv nicht hetero Charaktere, von denen ich weiß: Mystique (in einer Beziehung mit Mutantin Destiny), Colossus (im Ultimate Universum), Iceman (gar nicht allzu lange her), so circa alle Young Avengers, Karolina und Xavin (aus The Runaways), Loki (und andere Asgardier, da sie Sexualität anders wahrnehmen), die zwei Typen, die auf einem Cover geheiratet haben und andere Leute, deren Namen mir entfallen sind. Dass die Orientierungen auch endlich mal in den Film-Universen dargestellt werden, war lange überfällig. Besonders wenn man die jetztige Popularität von Superhelden-Filmen in Betracht zieht. Jetzt sollten Marvel und DC in ihren jeweiligen Film-Universen nachziehen bitte.

Satori is ridiculously happy about that

Freitag, 6. November 2015

James Bond is a misogynist - things Daniel Craig says

Es gibt ein super Interview mit Daniel Craig, dass ich zuerst im Internet gelesen habe, dann aber auch in der deutschen Ausgabe der Zeitschrift (LINK zu der englischen Internet Ausgabe). Darin stellt er klar, dass James Bond in seinen Grundzügen eigentlich ziemlich sexistisch ist, wie gut es ist, dass er nun starke Frauen um ihn rum hat, die ihm das nicht durchgehen lassen und spricht den Hollywood double standard, wenn es ums Alter von Männern und Frauen geht, an. Beautiful:

happytraumer:

iamnotswarley:

beautyblessmyeyes:

Daniel Craig is 1000% done with James Bond and it’s beautiful. 
(x)

DANIEL CRAIG!!!

It gets better.
 

Ich mag diesen Trend, dass Interviewer immer mehr solche Antworten auf ihre Fragen kriegen. Genauso wie, als Tom Hardy gefragt wurde, ob er sich nicht über die ganzen Frauen im Skript von Mad Max gewundert hat, und seine Antwort ein einfaches, deutliches "Nein." war (LINK). Oder das eine mal, wo jemand Colin Firth gefragt hat, ob es schwierig für ihn war in einer schwulen Liebesgeschichte zu spielen und er richtig sauer gewirkt hat, dass man ihn das überhaupt gefragt hat, während er geantwortet hat, dass es absolut gar keinen Unterschied macht (LINK). Oder aber auch die einfache Tatsache, dass Schauspielerinnen immer mehr die sexistischen Fragen, die ihnen gestellt werden, nicht akzeptieren (LINK).
Wie schön.

Things like these make Satori happy

Mittwoch, 28. Oktober 2015

The Age of Dystopia

aka When did we stop believing the future is bright?

Ich gebe es zu, ich bin selber eine dieser paranoiden Menschen, die relativ pessimistisch in die Zukunft der Menschheit blickt. Ich bin beinahe komplett davon überzeugt, dass wenn wir uns in den nächsten Jahrtausenden nicht selber durch einen Nuklearen/Bio-chemischen Krieg auslöschen werden, wird das die Natur für uns erledigen. Vielleicht gerade deshalb fühle ich mich zu dem dystopischen Genre hingezogen, da Dystopien die Probleme unserer Gesellschaft nehmen und sie sinnvoll und düster weiterführen. Hunger Games nimmt das Panem et Circenses Prinzip auf, Elysium fokussiert auf fatale Klassenunterschiede, Terminator, Matrix und iRobot zeigen uns, was wir nun schlussendlich von unserem Verlassen auf Technologie haben, In Time behandelt Jugendwahn und Klassenunterschiede und Filme wie Alles, was wir geben mussten und Die Insel stellen die alte Frage (welche schon seit der ersten SciFi Geschichte Frankenstein von Mary Shelley im Mittelpunkt steht), wieweit darf der Mensch und mit ihm die Wissenschaft gehen? Diese Themen und auch diese Fragen sind nicht nur äußerst relevant, da Dystopie auch schon öfter leider leider die Zukunft vorausgesagt hat (aka. Überwachung wie in 1984 von George Orwell), sondern auch sehr interessant. Es ist nur so, dass es mir manchmal so vorkommt, als würde die Zukunft hauptsächlich in Grautönen gemalt. Früher gab es Science-Fiction und die Zukunft war aufregend mit ihren Möglichkeiten: Roboter! Fliegende Autos! Raumfahrt! Aliens! Schickes Design! Hovercrafts! Heilmittel! Und heutzutage ist fast jeder Film, der in der Zukunft spielt eine hoffnungslose Dystopie (ich betone das FAST, da es natürlich auch heutzutage noch Science-Fiction Filme gibt, die keine Dystopien sind, ganz aktuell The Martian mit Matt Damon und nicht zu vergessen das kommende Star Wars VII).  Von Post-Apokalypsen wie Mad Max will ich gar nicht erst anfangen. Selbst SciFi Filme wie Interstellar fangen mit einer Dystopie an, die relativ unschön aussieht und im niedlichen Pixar-Film Wall-E ist die Erde vermüllt und die Menschen sitzen permanent vor Computern.

Es kann natürlich auch sein, dass ich aufgrund einer persönlichen Einstellung einfach nur vornehmlich Filme mit einer negativen Zukunftsvision wahrnehme oder es immer schon so viele Dystopien gab und ich mich erst in den letzten Jahren mehr damit beschäftige.

Satori is mostly happy, I swear

"I'd like to share a revelation that I've had during my time here. It came to me when I tried to classify your species and I realized that you're not actually mammals. Every mammal on this planet instinctively develops a natural equilibrium with the surrounding environment but you humans do not. You move to an area and you multiply and multiply until every natural resource is consumed and the only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. Do you know what it is? A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet. You're a plague and we are the cure." - Agent Smith in Matrix

Zombies are disgusting and don't make sense

Es gibt einen vordergründigen Grund, warum ich nicht der größte Fan von Zombie-Filmen bin (obwohl ich The Walking Dead schaue.... shhh). Zombies sind nicht schön anzusehen. Eher das totale Gegenteil. Macher von Zombie-Filmen (und/oder Serien) lieben es zu zeigen, dass es sich bei den Zombies um verrottende Leichen handelt. Sie hantieren also nicht selten mit ihren Gedärmen, ihnen fehlt die ein oder andere Gliedmaße oder ein Teil der Haut oder sie werden im Kampf regelrecht zermatscht. Hinzu kommt, dass wenn sie denn mal nun einen Menschen erreicht haben, sie ihn auf ekelhafte, explizite Weise aufessen. Das muss ich nun wirklich nicht sehen. Wirklich nicht. Ein bisschen gore kann ich verkraften (ich liebe Hannibal und da gibt es auch gore galore), aber wenn sich so in dem Ekel gesuhlt wird, will ich damit meistens lieber nichts zu tun haben.

Eine andere Sache, die meine instinktive Abneigung gegen Zombie-Streifen erklären könnte, ist, dass sie zum großen Teil unlogisch sind. (Disclaimer: ich gehe hier von den klassischen Zombies aus, die langsam und wortwörtlich gehirnlos sind und mehr und mehr in ihre Einzelteile verfallen, da sie wandelnde Leichen sind und nicht von schnellen, starken, intelligenten Neo-Zombies oder Infizierten.) Schau, würde in einem Ort eine Zombie-Seuche ausbrechen, die alle, die gebissen werden in lebende Tote verwandelt, wäre das nach dem Eingreifen des Militärs relativ schnell geklärt. Klar würde das viele Opfer fordern, sich aber nie im Leben zu einer weltweiten Pandemie ausbreiten. Vor diesen Zombies ist man an so vielen Orten komplett geschützt. Alles, was einen Zaun hat, oder von Wasser umgeben ist, oder relativ hoch liegt. Ach was, eigentlich reichen schon Steinhäuser mit verstärkten Fenstern und Türen. Da kommen die Zombies nie im Leben rein. Gut, man selber muss ab und zu raus, um essen zu besorgen, aber wenn man sich nicht allzu ungeschickt anstellt, müsste man das durchaus unbeschadet überstehen.
TWDs "Es ging alles so schnell!"-Erklärung ist demnach Blödsinn. Es braucht Stunden bis Tage nachdem man gebissen wird, bis man stirbt und sich in einen Zombie verwandelt. Genug Zeit, um die Situation in den Griff zu kriegen. Zumal die Zombies allem Anschein nach immer ungefährlicher werden. Die Erklärung ist nur eine Ausrede, weil die Macher selber keine plausible Idee haben, wie es dazu gekommen sein konnte. Ist aber auch nicht so schlimm, denn darum geht es bei der Serie (und auch den meisten Filmen) ja gar nicht. Es ist nur etwas, was mir aufgefallen ist und was man zur Beruhigung sagen kann, wenn Leute meinen eine Zombie Pandemie ist eine wirkliche Möglichkeit. (Mal ganz abgesehen davon, dass Zombies überhaupt nicht so funktionieren würden, wie Neil DeGrasse Tyson so schön dargelegt hat.)

Besonders gelobt wird deswegen an dieser Stelle Edgar Wrights Shaun of the Dead, bei dem der titelgebende Shaun sich durch Zombieherden kämpfen muss. Gegen Ende sieht man, wie das Militär zur Rettung kommt und nach gerade mal ein bis zwei Tagen ist das Chaos beseitigt.

Satori is ranting and she knows it but doesn't want to stop

Samstag, 24. Oktober 2015

I'll finish what you started

Natürlich gehe ich in die Mitternachtspremiere. Das ist doch Ehrensache! So viele Plätze sind übrigens nicht mehr frei. Meine Vermutung ist, dass spätestens Ende nächster Woche alles ausverkauft ist. Wenn ihr also auch noch einen Platz wollt, solltet ihr euch möglichst bald eine Karte sichern.

(Man beachte meine wunderschönen Fingernägel!)

May the Force be with you

Auch davon ist jetzt der fertige, offizielle Trailer raus und natürlich muss ich den posten. Star Wars ist so ein wichtiger Teil meiner Kindheit und auch jetzt noch immer eines meiner Lieblingsfranchises. Keine Frage also.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

The star-spangled man with a plan

Zwei super Schlüsselanhänger im Captain America look gibt es heute zu bestaunen. Gut, der Mini-Cap kommt aus einer Art Wundertüte, das heißt ich wusste nicht, dass ich ihn bekommen würde, hab mich aber trotzdem gefreut. Die Anhänger sind immer an meinem Portemonnaie und sie beschützen das Geld. Nachkaufen gestaltet sich etwas schwierig, da ich den Schild-Anhänger aus einem Comicbuchladen in Canterbury und den Mini-Cap aus einem Comicbuchladen in Paris habe. Gibt es aber beides sicher auch in anderen Comicläden.

Satori was in Paris

Da ich in Paris war und dort viele schöne Fotos gemacht habe, dachte ich mir, dass ich davon ein paar posten kann.









Satori is freezing cold

Montag, 12. Oktober 2015

I'm keeping this forever

Wie ihr wisst, habe ich mir Netflix besorgt. Das war vor allem, weil ich Daredevil und Sense8 sehen wollte. Aber als ich das Angebot etwas durchgegangen bin, ist mir klar geworden, dass ich das Abo wohl nie wieder her geben werde, denn neben diesen beiden Serien (und Orange is the New Black) hat Netflix ein so großes Angebot von Serien, die ich immer schon mal schauen wollte (Misfits, Penny Dreadful, Orphan Black, Alphas, ...) sowie Staffeln von Serien wie Hannibal, Supernatural und Doctor Who, die mir fehlen. Ganz zu schweigen von einer riesigen Auswahl an Filmen, die ich nicht durchgehen konnte, weil schon auf der ersten Seite so viele sehenswerte waren. Und das beste von allem: ICH KANN DAS ALLES AUF ENGLISCH GUCKEN!!! Netflix ist zudem so freundlich und speichert die Stelle, wo man aufgehört hat und spielt direkt die nächste Folge ab. Außerdem lässt sich der Laptop gut mit dem Fernseher verbinden, was bedeutet, dass es wie im Fernsehen ist. Das alles für nur 8€ im Monat. Ich glaube, das gebe ich nicht wieder her.

Satori will spend so much time on there

Donnerstag, 8. Oktober 2015

What's going on?

Ich habe vorgestern Nacht endlich Sense8 gesehen. In einer Nacht. Am Stück. The Netflix Experience TM. Was für so eine Serie natürlich gut ist, da die Folgen ja ineinander übergehen. Und ich muss ernsthaft sagen, dass der ganze Trubel um die Serie mehr als berechtigt ist! Oh Mann, diese Serie ist brillant und spannend und mysteriös und emotional und grundsätzlich super und die Charaktere sind alle ganz anders und alle mega genial! 

Charaktere:
Nomi Marks (Jamie Clayton) - Eine lesbische Trans-Frau aus San Francisco, die eine super Hackerin ist. Sie hat eine wunderbare Freundin (Freema Agyeman aus Doctor Who) und eine grauenvolle Mutter. Sie fällt den Bösen in die Hände und muss fliehen.
Will Gorski (Brian J. Smith) - Ein Polizist aus Chicago. Nachdem er einem mysteriösen Mädchen als Kind nicht helfen konnte, hat er es zu seiner Aufgabe gemacht andere zu beschützen. Er trifft einen Mann, der mehr über das alles zu wissen scheint.
Lito Rodríguez (Miguel Ángel Silvestre) - Ein schwuler Schauspieler aus Mexico-City. Er und sein Freund leben zusammen im Geheimen. Eine seiner Alibi-Freundinnen findet es schließlich heraus, aber fügt sich super in deren kleine Familie ein und alles könnte gut laufen, wenn da nicht ihr gewalttätiger Ex wäre.
Riley Blue (Tuppence Middleton) - Eine DJane ursprünglich aus Reykjavik, das sie aber nach einer schrecklichen Tragödie verlassen hat. Nun arbeitet sie in London, aber auch dort lässt sie das Drama nicht alleine.
Wolfgang Bogdanow (Max Riemelt) - Ein Safe-Knacker aus Berlin. Seine fürchterliche Kindheit hat ihn geprägt. Er stiehlt Diamanten mit seinem einzigen Freund und muss sich fortan vor seiner Gangster-Familie in Acht nehmen.
Capheus "Van Damme" (Aml Ameen) - Ein Busfahrer aus Nairobi. Um für seine AIDS-kranke Mutter Medikamente zu besorgen, die ihr wirklich helfen und nicht gestreckt sind, lässt er sich mit Gangstern ein.
Kala Dandekar (Tina Desai) - Eine religiöse Wissenschaftlerin aus Mumbai. Sie hat versprochen einen Mann zu heiraten, der freundlich ist und auch gut für sie wäre, aber den sie nicht liebt. Hinzu kommt, dass ihr zukünftiger Stiefvater ihrem Glauben mehr als skeptisch gegenüber steht.
Sun Bak (Doona Bae) - Eine kampferprobte Managerin (? - ich weiß nicht, wie ich das nennen soll... sie arbeitet in der Führungsebene der Firma ihres Vaters) aus Seoul. Ihr Bruder hat Geld veruntreut und nun steht sie vor der Wahl, ob sie für ihn ins Gefängnis geht. Außerdem ist sie Martial-Arts Kämpferin. 
... hinzu kommt für alle, dass sie mit ihrer neuen Lebenssituation umgehen müssen und gegen eine mysteriöse Firma, die Leute wie sie entführt und an ihnen experimentiert, kämpfen.

Die Charaktere sind alle so super und ich liebe die alle total. Wie die durch die Verbindung ihre Leben teilen ist fanastisch inszeniert und sorgt auch ab und zu für lustige Momente (neben dem ganzen Drama). (Kleine Spoiler...) Wenn zum Beispiel Kala auf ihrer Hochzeit in Ohnmacht fällt, weil Wolfgang plötzlich nackt vor ihr steht oder Lito im Straßenverkehr am ausrasten ist, weil er Suns Regelschmerzen ertragen muss, ist das durchaus witzig. Nicht zu vergessen die Orgie. (Spoiler Ende!) Je besser die das unter Kontrolle haben, desto mehr Möglichkeiten ergeben sich. So können sie dann die Fähigkeiten und das Wissen der anderen nutzen, um sich aus brenzligen Situationen zu retten. Auch ein Gespräch mit Leuten, die fühlen können, was du fühlst, ist oftmals sehr hilfreich, um Entscheidungen zu treffen. Die Serie verbindet die einzelnen Geschichten wundervoll mit dem roten Faden und es kommt wirklich nie Langeweile auf. Wenn grad nicht jemand um sein Leben kämpft, dann lernt man die Charaktere und ihre Geschichten besser kennen (und lieben). Ach ja, in Netflix-Manier kann man übrigens mit Sex und Gewalt rechnen, was aber gut passt und nicht aufgesetzt ist. Ich habe da die Theorie, dass weil Netflix sich nicht um Altersbeschränkungen kümmern muss Gewalt und Sex halt einfach zwischendurch vorkommen, aber eben nicht in diesem Übermaß, den Serien oft an den Tag legen, wenn sie denn eine hohe Altersbeschränkung haben. Die Beziehungen der Charaktere untereinander (auch mit den Nebencharakteren) wirken so real und echt, dass man mit ihnen fühlt.
Alles in allem eine wirklich besondere, brillante Serie, die jeder, der die Chance dazu hat, gucken sollte!

Der Nachteil an "the Netflix Experience TM" ist, dass ich jetzt fast ein Jahr auf die zweite Staffel warten muss. *seufz*

Satori will watch it all again in English just for kicks

Montag, 5. Oktober 2015

Writings on the Wall

Ich präsentiere nun das offizielle Writing's on the Wall Video in guter Qualität. Yei! Wie gesagt, ich finde das Lied wirklich super, eine richtig schöne Bond-Ballade. Viel Spaß damit!

Sonntag, 4. Oktober 2015

The Syndicate exists!

Spoilerfreie Mission Impossible Bewertung:

Sehvergnügen: ****
Spannung: ***1/2
Geschichte: ***1/2
Charaktere: ***1/2
Insgesamt: ***** ***

Ethan, what are you doing?

Wie vielleicht bekannt ist, bin ich nicht so ein Fan von Tom Cruise. Phantom Protokoll fand ich aber super. Also dachte ich mit, dass ich Rogue Nation doch mal schauen könnte. Und was soll ich sagen, der war wirklich gut. Spannend, lustig und mit guten Einfällen.

Eindrücke mit kleinen SPOILERN!
1. Micheletto aus dem Showtime Borgia ist der Bösewicht. Yei
2. Die Szene im Wiener Opernhaus ist eine Hommage an Alfred Hitchcock und ziemlich brillant. Ethan und Benji versuchen ein Attentat zu verhindern, während drei Leute dafür da sind, sicher zu stellen, dass es gelingt. Währenddessen läuft die Oper weiter und es entfaltet sich eine spannende Verfolgungsjagd durch die Kulissen. Zu einem ganz speziellen Ton soll der Mord stattfinden, aber sie schaffen es natürlich das zu verhindern. Trotzdem stirbt das Opfer danach durch eine Bombe. Da wollte jemand aber wirklich sicher gehen.
3.Und schon wieder liebe ich Brands Reaktionen auf alles. Er ist immer noch der einzige, der die unmöglichen Pläne in Frage stellt. Und sich hier auch noch mit der CIA in Form von Alec Baldwin auseinander setzen muss. Er will Ethan helfen, da der ins Fadenkreuz geraten ist, aber das kann er nur tun, solange ihm die CIA vertraut.
4. Der Mi6 ist ziemlich fies, was super zu einer Geschichte passt, die ich gerade schreibe.
5. Als der britische Premier betäubt ist, labert der so herrlich vor sich hin. "Sie haben weiche Hände." Der Kinosaal war am lachen.
6. Natürlich ist der Film randvoll angefüllt mit unmöglichen Situationen und Plänen, die alle in letzter Sekunde funktionieren. Eine rasante Verfolgungsjagd mit Motorädern direkt nachdem Ethan beinahe ertrunken ist, ist nur eine der Sachen, die man genießen kann. Das gehört nun mal zu Mission Impossible dazu, so sagt es schon der Name.
7. Die Mi6 Agentin, die die weibliche Hauptrolle dieses Films einnimmt, ist super. Zunächst recht undurchsichtig und auch hinterher ist nicht ganz klar, wem ihre Loyalität gehört.
8. Der Film ist außerdem angefüllt mit lustigen Zitaten und Situationen, die allgemein zum Sehvergnügen beitragen.

Das war doch schön. Es ist schon etwas her, dass ich den Film gesehen habe, daher fällt die Bewertung etwas lückenhaft aus, aber was soll's.

Satori saw that movie with her parents
P.S. Andauernd hatte ich die Stimme von dem Typen von CinemaSins im Ohr, der sagt: "Ahhh no, he's dead." Denn die Leute haben so oft Sachen überlebt, die sie hätten töten müssen.

Samstag, 3. Oktober 2015

Happy Birthday, Germany!

Deutschland feiert heute seinen 25. Tag der deutschen Einheit. Oder wie die Heuteshow sagen würde: "Silberne Hochzeit!". Seit 25 Jahren sind wir nun wieder ein Land und das ist auf der einen Seite ganz schön lang (länger als ich am Leben bin) und auf der anderen Seite doch eine ziemlich kurze Zeit, wenn man es mal geschichtlich betrachtet. Die Generation meiner Eltern hat das alles noch bewusst wahrgenommen und erinnert sich noch gut daran, wie es war, als es noch zwei deutsche Staaten gab. Nun ist das Geschichte und wir können dieses Ereignis feiern.

Demnach: uns allen einen wundervollen Tag der deutschen Einheit!

Satori is at a party tonight

P.S. Da Feiertag ist, konnte man heute nicht einkaufen. Und das obwohl Samstag ist. Outrage!

Mittwoch, 30. September 2015

Criminal Minds and the formula of success

Criminal Minds ist eine der wenigen Serien, die auch in ihrer 10. Staffel nicht nachgelassen hat. Das passiert Serien leicht. Wenn sie keine cotw* Folgen haben schneller, aber auch cotw Serien fallen meistens ab. Die Fälle werden langweiliger und das künstliche Drama dafür mehr. Paradebeispiele dafür sind Bones und Doctor House, bei denen die Fälle und deren Aufklärung (was die Serien eigentlich interessant gemacht hat) immer mehr in den Hintergrund rücken, während bizarre Verwicklungen den Vorrang bekommen.
Daher ist es eigentlich gut, dass Hannibal nur drei Staffeln hatte. Die Serie ist pure Kunst und ich liebe sie, aber das Prinzip hätte sich nicht viel länger gezogen und in Zukunft mit einiger Sicherheit an Intensität verloren. Genauso geht es auch Pushing Daisies. Der besondere Charme dieser Serie ist einfach nicht darauf ausgelegt ewig zu halten. Eureka finde ich hat es genau richtig gemacht. Eine im Grundsatz cotw Serie, die sowohl von den Einfällen als auch von den Charakteren lebt, die (wie ich finde) in Staffel 3 ihren Höhepunkt hatte, aber keinesfalls wirklich abgefallen ist. In ihrer letzten Staffel haben sie alles noch einmal zusammen geführt und mit einem schönen Happyend geendet.
Dieser Glücksgriff gelingt aber leider den wenigsten Serien. Die meisten Serien, die eine durchgängige Geschichte erzählen, schweifen schon früh in immer unwahrscheinlichere Handlungsstränge ab oder wiederholen die immer gleichen Problematiken. Besonders beobachtet habe ich das bei Under the Dome, deren erste Staffel fantastisch war, aber schon zu Beginn der zweiten haben sie mich verloren. Heroes unterlag diesem Problem ebenfalls (befördert durch den damals herrschenden Autorenstreik) und alle sind sich einig, dass es mit der Serie nach Staffel 1 bergab geht (ich stimme dem zu, auch wenn ich die anderen Staffeln trotzdem mag). Supernatural dauert mittlerweile ebenfalls zu lange und auch wenn der Wechsel von cotw zu hauptsächlich folgenübergreifenden Geschichten gut funktioniert hat, so sind sie in ihrer 11. Staffel dabei Konflikte zu wiederholen (das heißt nicht, dass ich das nicht weiter gucken werde). 
Aber auch cotw Serien passiert oftmals etwas ähnliches. Viel später natürlich, da die Fälle in sich abgeschlossen sind und wenn sie gut geschrieben sind, ist die Rahmenhandlung nicht mehr so wichtig. Bei Bones und House bin ich ausgestiegen, als die Fälle nur noch Beiwerk waren und in 10 bis 20 Minuten aufgelöst wurden, damit der Rest der Zeit für zwischenmenschliches Drama frei bleibt. Irgendwie scheinen die Serienmacher der Meinung zu sein, dass es das ist, was die Leute sehen wollen, wenn es doch ursprünglich die interessanten Fälle und deren Auflösung waren. Dann wird der eine oder andere Charakter getötet, entweder um Drama rein zu bringen oder weil die Schauspieler selber keinen Bock mehr haben. Ich glaube Criminal Minds hat es unter anderem vermieden in diese Falle zu tappen, weil sich die Hauptleute nicht untereinander daten, denn dadurch reduzieren sich die Möglichkeiten für interpersonelles unnötiges Drama und der Fokus für die Fälle geht nicht verloren. Auch dadurch, dass sie meistens weg fliegen und daher die Tatorte weit weg von ihren Wohnorten liegen, wird eine Konzentration auf die Fälle sozusagen erzwungen. Damit man noch an den Charakteren interessiert bleibt, gibt es ab und zu Charakter-zentrierte Folgen, aber die sind definitiv in der Unterzahl, so wie es meiner Meinung nach seien sollte.

Satori will mostly continue to watch shows but still

*cotw = case of the week = Serien, die zumeist in einer Folge einen Fall abhandeln oder aufklären, ganz klassisch sind das Krimiserien, aber auch Arztserien und die ersten Staffeln Supernatural gehören dazu.

Montag, 28. September 2015

Why you gotta be so mean?

Am Samstag kam der neue Bond song raus. Von Sam Smith stammt er und heißt "Writings on the Wall". Auch wenn die einzige Version, die ich bis jetzt davon gehört habe, schlechte Qualität hatte, kann ich schonmal sagen, dass der mir richtig gut gefällt. Anscheinend teilen sich aber die Meinungen: einige finden ihn fantastisch andere halten ihn für den schlechtesten Bond Song aller Zeiten. 

Also habe ich beschlossen aus aktuellem Anlass etwas anzusprechen, das mich schon lange beschäftigt: wie im Internet bewertet wird.

Ich will auf keinen Fall jemandem seine eigene Meinung verbieten. Jeder hat ein Recht darauf, das zu denken, was er/sie will. Man kann etwas gut oder schlecht finden, aber die vorherrschende Art es mitzuteilen, bereitet mir zunehmend Sorgen. Es muss nicht alles allen gefallen. Das ist unrealistisch und wäre ja auch langweilig. Kritik gehört außerdem dazu und solange sie sachlich und/oder konstruktiv ist, ist dagegen überhaupt nichts einzuwenden, im Gegenteil sie ist sogar notwendig und wichtig. Jetzt ist es aber so, dass ich immer häufiger beobachte, ganz besonders im Internet, dass die wenigste Kritik sachlich formuliert ist und in den allermeisten Fällen in die "bäh, was ist das denn für eine jämmerliche Scheiße! Welcher Idiot hat den mist denn verbrochen, der muss doch völlig daneben sein", also die verletzende, unnötig beleidigende, fiese Richtung geht. Muss das wirklich sein?

Aktuell zu dem Song habe ich Kommentare gelesen wie "was ist das denn für ein jämmerliches Gewimmer", "das ist der grauenhafteste Bond song, den es je gab", "everything is better than the abortions of Skyfall and Spectre". Super. Echt toll. Man muss den Song ja nicht mögen, aber solche beleidigenden Kommentare zu verbreiten, ist wirklich nicht nötig. Auf Youtube bestand schon seit langem die traurige Tradition unter Videos die schlimmstmöglichsten Beleidigungen zu posten, wenn einem der Inhalt irgendwie nicht zusagt. Ein Verhalten, das nicht nur von fehlendem Respekt für andere sondern auch von Einfallslosigkeit zeugt. Diese Art zu kommentieren hat sich nun leider ausgebreitet (oder war schon immer weit verbreitet und es fällt mir erst seit einiger Zeit auf). Egal was wo gepostet wird, es gibt immer Leute, die meinen, sie müssten verletztende Kommentare dazu abgeben. Sie denken anscheinend nicht nach, dass auf der anderen Seite echte Menschen sitzten, die dadurch sich schlecht fühlen könnten und wenn sie darauf angesprochen werden, kommen solche geistreichen Aussagen wie "ist doch nur im Internet, wenn das jemanden stört, kann er ja den Computer ausschalten". Aber das schweift schon wieder etwas ab. Eigentlich geht es nämlich um die Kommentar-Kultur im Internet und darum, dass nur weil man sich hinter Usernamen verstecken kann, man nicht plötzlich seine gemeinste Seite nach außen kehren muss.

Vielleicht bin ich einfach zu naiv in meinem Wunsch, dass sich Menschen im Internet nicht wie Dreck behandeln. 

Satori always gets a little too angry over these things

Donnerstag, 24. September 2015

Shout out to character flaws

Fehler machen einen Charakter interessanter. Das ist wirklich unbestreitbar. Selbst Helden brauchen den ein oder anderen Fehler, denn vollkommene Perfektion wird schnell langweilig. Versteht mich nicht falsch, Helden brauchen auch gute Charaktereigenschaften, natürlich, sonst wären sie keine Helden. Aber einem Charakter zuzusehen, der zu jedem Zeitpunkt absolut einwandfrei agiert, ist nicht erstrebenswert. Denn in der Realität findet man keine solche Perfektion. Fehler sorgen dafür, dass die Charaktere menschlicher wirken und wir uns mit ihnen identifizieren können. 

So gefällt mir zum Beispiel der Charakter von Edmund Reid aus Ripper Street besonders. Er ist ein guter Mann, steht voll und ganz auf der richtigen Seite und kümmert sich ernsthaft um Opfer. Er ist fortschrittlich und neugierig. Aber er hat auch nicht ganz so gute Züge, so betrügt er seine Frau und kümmert sich mehr um seine Arbeit als um seine Freunde. Und obwohl er selbst relativ gewaltfrei ist, hat er jemanden, der die Gewalt für ihn übernimmt, was fürchterlich heuchlerisch ist.

Über Jim Gordon habe ich ja schon gesagt, dass ich sehr begeistert davon bin, dass seine größte Stärke auch seine größte Schwäche ist. Seine Standhaftigkeit ist Sturheit. Oftmals wäre es so viel vorteilhafter für alle Beteiligten, wenn er ein bisschen nachgeben würde, aber das kann und wird er nicht, egal, wer nun im Endeffekt darunter zu leiden hat. Seine Moralität ist ein Tunnel und er kann davon nicht abweichen. Außerdem passt es so wunderbar zu seinem Charakter, dass er vollkommen unbeholfen ist, wenn es um interpersonelle Beziehungen geht. Wie fürchterlich awkward er mit Leslie einfach ist, wunderbar.

Das gefällt mir auch an Marvels Superhelden. Sie sind Menschen und sie haben Fehler, aber sie versuchen es besser zu machen. Vor ihrer Charakter Entwicklung waren weder Tony noch Thor wirkliche Helden. Ich mein Tony hat Waffen produziert und Thor ohne zu zögern einen Krieg begonnen. Bruce ist zwar selbst friedlich, hat aber mit dem Hulk eine personifizierte Kehrseite. Natasha war früher Auftragskillerin und auch Clint lebte abseits des Gesetzes. Die Zwillinge haben aufgrund ihrer Geschichte zu Beginn mit Ultron gearbeitet. Gut, Steve war schon immer ein Held, aber er bildet auch das moralische Zentrum. (Und auch er hat Fehler, z.B. dass er nicht mit einem "normalen" Leben klar kommt.)

Es gibt sicher noch weitere Beispiele, die mir grad nicht einfallen.

Satori will buy Netflix! 

Montag, 21. September 2015

13. Favorite Nonhuman

(Quelle: http://jedipedia.wikia.com/wiki/Aayla_Secura)

Aayla Secura (Amy Allen) ist eine meiner Lieblingsjedi. Nicht nur, weil sie super badass aussieht, sondern vornehmlich wegen ihrer spannenden, tragischen Hintergrundgeschichte, die es wirklich lohnt gelesen zu werden.
Sonst hätte ich auch noch Shaak Ti nehmen können, meine andere Lieblingsjedi.
Das ist natürlich die offensichtliche Wahl, da Star Wars schon ewig einer meiner Lieblingsfilme ist. Ich könnte auch noch mal genauer darüber nachdenken und eine kreativere Person auswählen, aber ich weiß, dass ich das wahrscheinlich nicht machen werde, also bleibt es bei einer meiner Heldinnen.

Donnerstag, 17. September 2015

The Netflix Phenomenon - Trailers

Auch wenn ihr die wahrscheinlich alle schon gesehen habt, folgen hier der Vollständigkeit halber die Trailer der drei von mir angesprochenen Serien.

Daredevil (Trailer Nummer 2, der schon etwas mehr verrät):


Orange Is the New Black (der läuft ab und zu im Fernsehen, zumindest in der Kurzversion):


Und schließlich Sense8 (den hatte ich selber noch nicht gesehen):

Wow! Ich möchte die Serien alle sofort sehen. Die Trailer gerade anzuschauen hat nicht geholfen. Sobald ich mit meiner Hausarbeit fertig bin lege ich mir Netflix zu.

Satori loves you

Dienstag, 15. September 2015

The Netflix phenomenon

Anstatt Filme zu drehen, bietet es sich immer mehr an, seine Geschichte in eine Serie zu verwandeln. Woran das nun im Einzelnen liegt, kann ich nur spekulieren. Es kann aber darin begründet sein, dass Film-Produktionsfirmen auf Bewährtes setzen, um sicheres Geld zu verdienen und daher neue innovative Ideen schlechter Finanzierung finden. Ich kenne mich nicht wirklich gut genug mit der Filmindustrie aus, um das mit Sicherheit sagen zu können, ich verfolge die Entwicklung aber schon lange genug, um mitzukriegen, dass sich immer mehr darüber beschwert wird, dass fast nur noch Sequels/Prequels/Roman-Verfilmungen ins Kino kommen. Innovative Ideen, so heißt es, gibt es vermehrt nur im Fernsehen. Oder halt bei Netflix.

Netflix ist mittlerweile so groß, dass sie ihre Konkurrenten ausstechen konnten, als Marvel ihre Serien angeboten hat. Früher hatte Netflix hauptsächlich Serien und Filme gezeigt, die schon laufen/gelaufen sind, als gewöhnlicher Streaming-Dienst. Aber nun produzieren sie auch immer mehr (und immer bessere) Netflix Originals. Eines der wohl bekanntesten ist dabei Orange Is the New Black, eine Serie über eine Frau, die ins Gefängnis kommt, weil sie mit ihrer früheren Freundin Drogen geschmuggelt hat. Die Serie hat eine große Bandbreite and unterschiedlichen weiblichen Charakteren und auch in Sachen Repräsentation legt sie vor. Außerdem muss sie wohl sehr lustig und auch sonst super sein.
Von Marvels Serien ist bis jetzt nur Daredevil draußen, aber diese Serie wurde schon so sehr mit Lob überhäuft, dass sie eine zweite Staffel geplant haben. Von den Charakteren und Schauspielleistungen, über die Erzählweise bis hin zu der Inszenierung läuft alles wohl absolut super. Ich habe schon von mehreren Stellen gehört, dass es das beste ist, was sie je von Marvel gesehen haben.
Etwas, das ganz ganz oben auf meiner Wunschliste steht, ist Sense8. Erdacht von den Wachowskis (ihr wisst schon den Geschwister, von denen Matrix stammt), ist die Serie wohl so besonders und fantastisch, dass es einem regelrecht die Sprache verschlägt. Es handelt von 8 Personen an 8 verschiedenen Orten (4 Männer und 4 Frauen), die irgendwie miteinander verbunden sind. Die Charaktere sind komplex, unterschiedlich und interessant. Außerdem: heteronormativity is so overrated!

Sehen kann ich das aber nicht. Ich habe nämlich kein Netflix. Das heißt: ich habe NOCH kein Netflix. Denn nächsten Monat oder so werde ich mir das auf jeden Fall mal zulegen. Ich kann es nämlich langsam nicht mehr erwarten diese Serien und andere zu sehen. Netflix kann es sich anscheinend leisten Zeug zu produzieren, das vielleicht nicht unbedingt massentauglich ist und das ist doch wundervoll.

Satori should really write her paper

P.S. Auch für Roman-Verfilmungen bieten sich Serien eigentlich eher an als Filme, weil man dann genug Zeit hat das alles ausführlich zu zeigen. Wie Game of Thrones zum Beispiel (auch wenn die sich immer mehr vom Buch entfernen) oder die neue Shadowhunters Serie oder die zukünfitg kommende Serie zu American Gods (!!!!).

Donnerstag, 10. September 2015

A post from away

Ich bin überhaupt nicht da. Gerade bin ich nämlich in Paris, wo ich zuvor noch nie gewesen bin. Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich ein paar Bilder posten und auch etwas mehr schreiben. Denn im Moment bin ich einfach zu kaputt und unkreativ. Das Wetter ist übrigens super und ich war schon auf dem Eiffelturm. Französisch kann ich leider nicht, aber das brauche ich auch nicht, wenn ich in einer italienischen Pizzeria essen gehe.

Satori wants to sleep

Freitag, 4. September 2015

The Fantastic Four Disaster

Vor Jahren wurden ja mal zwei Fantastic Four Filme gedreht, die ich eigentlich ganz ok fand, die aber grundsätzlich eher so semi angekommen sind. Der neue Film sollte das Franchise rebooten und alles reißen. Leider riss er es in den Abgrund.

Die Vorbereitungen wirkten eigentlich nicht so schlecht. Die Schauspieler sind gut und der Regisseur hat immerhin Chronicle gemacht. Das kann doch nur gut werden. Anscheinend aber nicht. Ich selber hatte keine Chance den Film zu sehen, da er schon nach drei Wochen aus dem Programm genommen wurde, also kann und werde ich keine Bewertung abgeben. Ich halte es normalerweise so, dass ich den Filmen eine Chance gebe und dann mir eine eigene Meinung bilde. Da dies aber zur Zeit nicht möglich ist, soll dieser Post sich mit einem anderen Thema beschäftigen und zwar dem Problem, welches dem FF Reboot zugrunde liegt.

Sony war gezwungen einen FF Film zu drehen oder die Rechte würden wieder zurück an Marvel/Disney wandern. Das ist der vorrangige Grund, dass die Reihe überhaupt gerebootet wurde. Und genau wie schon damals mit Spiderman birgt das einige Gefahren in sich. Dem potentiellen Publikum ist von vorne herein klar, dass es dem Studio hauptsächlich darum geht, die Rechte nicht zu verlieren. Und auch wenn das leider oft so ist, sollte das nicht der Grund sein, warum man einen Film dreht. The Amazing Spiderman fande ich super. Aber nun muss Sony bald wieder einen Spiderman Film drehen und es reicht wirklich. Wir brauchen nicht noch einen neuen Spiderman. Genausowenig wie wir immer neue X-Men Filme brauchen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe die neuen X-Men Filme, aber wenn es so offensichtlich ist, dass es dem Studio allein ums Geschäft geht (nicht dass es den Studios sonst nicht ums Geschäft geht...), ist das schon ein bisschen nervig.

Wir können also nur hoffen, dass Sony durch die schlechten Reaktionen davon abgehalten weren neue FF Filme zu machen und die Rechte wie bei Daredevil zurück an Marvel wandern. Sonst stehen uns noch weitere Filme bevor, deren einziger Zweck darin besteht, die Verträge zu verlängern. Toll.

Satori still loves every comic book movie in case you thought she doesn't anymore


P.S. In dem CinemaSins Video von The Amazing Spiderman haben sie als Sin gesagt "This movie exists". Dazu haben sie dann ein Erklärungsvideo gepostet, das genau das oben beschriebene behandelt. Ich kann das Video gerade nicht finden, aber hier sind Zitate daraus:

"Nothing kills suspension of disbelief faster than the studio itself going 'hey, you know, quality was actually pretty far from our minds on this one'"
"So 'this movie exists' doesn't mean 'this movie is so bad it should've never been made' it means 'it's too soon for a reboot of fucking spiderman, damnit!'"

Montag, 31. August 2015

I'm back - reluctantly

Ich war ja eine Woche weg und bin jetzt wieder da. Etwas verwirrt und desorientiert., aber da. Zum Beispiel bin ich nachts aufgewacht und wusste nicht wo ich war. Die Zeit war wundervoll und ich kann es kaum erwarten da wieder hin zu fahren. Jetzt bin ich erstmal eine Woche zu Hause, bevor ich wieder weg fahre. Diesmal nach Paris. Ja, so sieht's aus. Ich bin ganz schön viel unterwegs, aber danach bin ich wieder für länger zu Hause und ich kann endlich mal zu Hause einiges regeln, das heißt, wenn ich meine Hausarbeit fertig geschrieben habe. 

Satori is pretty busy

Samstag, 22. August 2015

I'll be gone

Heute fahre ich weg und komme erst am Sonntag in einer Woche wieder. Das wäre ja nicht so besonders, wenn es nicht da, wo ich hin fahre, kein Internet geben würde. Ich bin also effektiv für die nächsten acht Tage von der Welt abgeschnitten, wa wahrscheinlich zur Abwechslung auch mal gut ist. Also adios Leute und bis Sonntag!

Satori is excited af

Sonntag, 16. August 2015

Stupid, silly kids

aka I startend watching a show and it's stupid but I can't stop

Aus irgendeinem Grund ließ mich tumblr glauben, dass The 100 eine gute Serie ist. Leider hatte ich die ersten drei Folgen verpasst und musste die mithilfe der doch sehr kritischen Reviews auf Serienjunkies nachholen. Die Reviews hatten mich demnach etwas skeptisch bestimmt. Trotzdem habe ich angefangen und jetzt kann ich nicht mehr aufhören. Damit will ich nicht sagen, dass die Serie irgendwie qualitativ hochwertig ist, denn das ist sie nicht, aber ich bin emotional involviert und jetzt ist es zu spät.

Kurze Geschichte, für die, die es nicht kennen. Der Rest der Menschheit lebt nach einem verheerenden Atomkrieg auf einer Weltraum Station und das schon so lange, dass ihnen langsam die Luft ausgeht. Deshalb schicken sie 100 inhaftierte Teenager auf die Erde, damit dir testen können, ob die wieder bewohnbar ist. Auf der Erde müssen sie sich nicht nur mit der Umwelt sondern auch mit den Erdbewohnern (die es nämlich gibt) auseinander setzen. Die Leute der Station haben außer dem Luft Problem noch ein Machtkampf Problem.

Die Serie ist klar für Teenager konzipiert. Nicht nur, weil sie hauptsächlich von Teenagern handelt, sondern auch, weil sie sich eingebettet in den Survival Plot mit typischen Teenie Themen befasst. Das ist nicht unbedingt schlecht (auch wenn es manchmal etwas künstlich wirkt) und wie ich schon früher erwähnt habe, muss ja auch nicht jede Serie ein Meisterwerk und super tiefgründig sein (das wäre ja auf Dauer auch anstrengend). Was auf jeden Fall schon mal gut ist, ist, dass die Serie nicht davor zurückschreckt auch Charaktere konsequent zu töten. Es wäre unrealistisch, wenn alle Kids das Leben in der Wildnis unbeschadet überstehen würden. Diese Konsequenz erwartet man sonst nicht von Teenie Serien. Auch beginnen die Charaktere mit fortschreitenden Folgen an Tiefe zu gewinnen (oh Mann, die Hintergrund Geschichte von Bellamy und Octavia ist so traurig), was zum Sehvergnügen beiträgt. Politik ist auf der Station die Hauptgeschichte und das alles wirkt durch die Umgebung passend bedrückend. Dadurch gibt es den ein oder anderen spannenden und emotionalen Moment und man kann drüber hinwegsehen, dass die Handlung manchmal etwas wenig Sinn macht.

Anschauen kann man sich das auf jeden Fall, auch wenn ich etwas skeptisch bin, was die Zukunft dieser Serie anbelangt. Serien, die nicht nach dem Case-of-the-week Prinzip funktionieren, neigen dazu irgendwann heillos abzudrehen. Mal sehen, was passiert.

Satori will be gone for all of next week

Like beautiful, beautiful savages

Ich habe endlich den Savages Film gesehen, den ich mir schon vor einer Weile gekauft habe. Er ist von Oliver Stone und basiert auf dem gleichnamigen (zumindest in englisch auf deutsch heißt das Buch Zeit des Zorns) Buch von Don Winslow. Das Buch habe ich mir damals gekauft, als ich ein neues englisches Buch zum lesen gesucht habe und die Cinema den gerade raus gekommenen Film gelobt hat. Eigentlich ist es überhaupt nicht meine Sorte Buch. Gewalttätig, vulgär, eine relativ realistische Geschichte über Drogenhändler und ein besonderer abgehackter Schreibstil. Aus irgendeinem Grund hat mich das Buch aber sehr angesprochen und ich finde es super. 
Demnach handelt es sich hierbei um die Sorte Film, bei der ich das Buch vorher gelesen habe und das ist immer gefährlich. Es kann ganz fürchterlich enden und im besten Fall ist es annehmbar. Glücklicherweise handelt es sich bei diesem Film um den besten Fall. Denn auch wenn das Buch nicht Wort für Wort umgesetzt wurde, so trifft der Film doch den Ton und die Stimmung sowie die Charaktere und dir Geschichte.

Eindrücke folgen:
1. Ben (Aaron Taylor-Johnson) und Chon (Taylor Kitsch) leiten ein höchst erfolgreiches Marihuana Business und sind damit ziemlich gut dabei. Zu ihrem Glück fehlt nur noch ihre Freundin O (Blake Livley) - ja, sie sind beide mit ihr zusammen und ja, das funktioniert ganz prima. Die drei sind eigentlich glücklich, da kommt ein mexikanisches Drogen Kartell unter der Leitung von Elena La Reina (Selma Hayek) und will deren Geschäft übernehmen. Diskussion ausgeschlossen. Als sie aber doch diskutieren wollen, entführt der grausame Handlanger mit eigenen Zielen Lado (Benico Del Toro) O und Chaos bricht los.
Wie gesagt, die Charaktere sind gut gemacht und sowohl Ben als auch Chon und O und der Rest sind passend zu ihren Buch Charakterisierungen, was mir natürlich gefällt, weil ich die Buch Charakterisierungen mag.
2. Die Musik liefert eine passende Untermalung, die sehr zur Atmosphäre beiträgt.
3. Wo wir schon mal bei der Atmosphäre sind: die Stimmung gespeist aus authentischen Landschaftsaufnahmen und passenden Schnitten ist schon etwas Besonderes. Sie mischt das Sorglos-Flair von Südkalifornien mit der grausamen Welt der Drogen Kartelle.
4. Thema Authentizität: da ich mir das Making-Of angesehen habe, weiß ich, dass sie einige Menschen engagiert haben, um das echter wirken zu lassen. Zum Beispiel einen DEA Beamten, einen Navy SEAL, einen Marihuana Experten und einen "Hacker"-Experten.
5. Der besondere Schreibstil des Buches findet sich nicht nur in den Gesprächen sondern, wie ich finde, auch in den Bildern wieder.
6. Der Film ist ab 18 und das absolut zurecht. Wer sich an (ziemlich fieser) Gewalt und Sexszenen stört, sollte diesen Film lieber meiden.
7. Die Gewalt ist aber nicht sinnlos, da sie eines der Hauptthemen, aka menschliche Abgründe aka wozu sind Menschen in bestimmten Situationen fähig, unterstreicht.
8. Ich bin ein Fan von der Beziehung von Ben, Chon und O. Ben und Chon sind beste Freunde, gründen das Business und wohnen größtenteils zusammen in einer riesen Villa. O lernen sie kennen und lieben und sind von nun an beide mit ihr zusammen und das wissen sie auch und es stört sie nicht. O liebt sie beide gleich stark und die Jungs sich auch. (Aus dem Buch. "He fought for Ben and O. They were his country now." "The way Chon saw it there were Ben and O. Everybody else. For Ben and O he'd do anything to everybody else.") Irgendwie funktioniert das super, weil die drei sich ergänzen und so perfekt zusammen passen.
9. SPOILER!!! (Für diesen Punkt.)
Was ich nur nicht verstehe, ist, warum der Film, nachdem er brav das Buch Ende gezeigt hat, ein Hollywood Happy End anschließt. Das Buch Ende war ungefähr so passiert, die drei (Ben, Chon und O) lagen zusammen sterbend im Sand und ich bin zufrieden und traurig, da wird plötzlich die ganze Szene zurückgespult und ich verstehe die Welt nicht mehr. Statt mit dem poetischen 'alle Beteiligten haben die Konfrontation nicht überlebt' des Buches endet der Film mit einer 'die DEA kommt im letzten Moment und verhaftet alle' Szene. Gut, ich gönne den dreien von ganzem Herzen, dass die jetzt in Indonesien leben können, aber ein Happyend dran zu setzen, macht für mich keinen Sinn (und Lado darf nicht davon kommen, der Mistkerl!). Die Geschichte verliert dadurch an Wirkung, finde ich... Aber was soll's.
SPOILER ENDE!!!

Satori is tired af

Freitag, 14. August 2015

12. Favorite Secondary Lady

Angela Montenegro (Michaela Conlin) aus Bones ist eine meiner Lieblingscharaktere aus dieser Serie. Sie ist intelligent, kreativ, fürsorglich, selbstständig, bisexuell und auch sonst wundervoll. Oft hält sie die Chaoten des Jeffersonian zusammen und hat die rettende Idee.

Ich habe schon so lange nicht mehr mit dieser Challenge weiter gemacht, da dachte ich, es wäre mal wieder Zeit.

Mittwoch, 12. August 2015

Recommendation #1: American Gods

Ich fange tatsächlich damit an. Wow. Nicht nur leeres Gelaber.

Was? American Gods von Neil Gaiman
Medium? Buch
Seitenzahl? 624
Sprache? Ich empfehle immer -sofern man das verstehen kann - die Originalsprache. In diesem Fall Englisch.
Warum? Ich habe in einem vorigen Post ja schon mal einige der Vorzüge genannt. Hier noch ein paar weitere: die Handlung steigert sich stetig. Es fängt langsam an und man weiß nicht so recht, was einen erwartet. Von Kapitel zu Kapitel entfaltet sich eine komplexe, spannende Geschichte, die stetig an tiefe gewinnt, bevor gegen Ende ein plot twist alles verändert. Der Hauptcharakter ist ungewöhnlich, widerspricht gängien Erwartungen und verschmilzt perfekt mit der bizarren Stimmung, die einen leicht verwirrt (im positiven Sinne!) zurücklässt. Die Ideen und deren Verarbeitung sind originell, fernab von Alltäglichem und nicht typischen Elementen zuzuordnen, was, wie ich finde, den besonderen Reiz dieses Romans ausmacht.
Für wen? Freunde von düsterem Mystery. Mythologieliebhaber (die mythologischen Hintergründe sind wundervoll recherchiert). Menschen, die gern noch über Gelesenes nachdenken.
Wenn du .... mochtest? Andere Neil Gaiman Bücher. Wächter der Nacht.

Satori is stressed but calm at the same time... it's weird 

Mittwoch, 5. August 2015

Ladies and gentleman, I give you ... me! Deadpool!

Nachdem Deadpool in X-Men Origins am Ende absolut eigenartig war und überhaupt nicht passend, gibt es glücklicherweise eine Neuauflage. Ryan Reynolds selber hat sich stark dafür eingesetzt. Nicht nur dafür, dass es den Film überhaupt geben wird, sondern auch, dass der Film die hohe Altersfreigabe bekommt, die er braucht, um gut zu werden. Ryan Reynolds ist dabei die perfekte Besetzung und auch alles andere sieht super aus. Da ich dazu noch nichts gesagt habe, kommen jetzt hier Test Footage, Trailer vom Trailer und der Trailer:



Die Test Footage ist schon lange draußen und hat die Fangemeinde größtenteils überzeugt, dass das gut werden kann. Dann kamen weitere Ansagen und Bilder von Ryan und die Vorfreude stieg.


'From the studio that inexplicably sew his mouth shut the first time...' Wundervoll.
In dem Video wurde der offizielle Trailer angesagt. Mittlerweile hat das Studio anscheinend Gefallen daran gefunden 4th-wall-breaking Promotionen für den Film zu drehen, was ich zumindest sehr genial finde.
Es folgt der Trailer (für Appropriate Audiences... also nicht für kleine Kinder!):


Es ist schön zu sehen, dass sie uns auch die Origins von Deadpool zeigen, aber ich hoffe doch stark, dass der ernste Teil des Films nicht allzuviel Platz einnehmen wird.
Auf jeden Fall sieht das alles wundervoll aus und ich freue mich sehr.

Satori won't even be in Germany when that movie comes out

Dienstag, 4. August 2015

Villains and villanous organizations

Etwas, was mir mittlerweile etwas auf die nerven geht, ist, dass Marvel immer dafür kritisiert wird, dass ihre Bösen langweilig sind und nicht im Gedächtnis bleiben im Gegensatz zu den Antagonisten von DC. Das liegt daran, dass Marvel und DC komplett andere Ansätze dazu haben. Im Gegensatz zu den meisten DC Helden töten Marvel Helden ihre Gegner im Kampf. Die haben deswegen nicht ewig Zeit sich zu entwickeln und müssen es auch gar nicht, da der Fokus auf die auch durchaus ambivalenten Helden gelegt wird. Marvel hat anstatt von immer wiederkehrenden Antagonisten immer wiederkehrende antagonistische Organisationen. Wie Hydra zum Beispiel. Red Skull ist tot, aber Hydra überlebt, nun ist Pierce der Anführer, auch er stirbt, aber Hydra ist sicher noch irgendwo da draußen (unter der Führung von Madame Hydra vielleicht?). Genauso gibt es mit Sicherheit irgendwen, der AIM nach Kilians Tod übernommen hat (Scientist Supreme zum Beispiel). Beide Ansätze sind gleich relevant. Marvels Antagonisten sind halt hauptsächlich als Mittel zum Zweck konzipiert (btw bei mir hat Ultron durchaus Eindruck gemacht) und nicht als Selbstzweck.

Satori is tired of the fighting

P.S. Ich kann keine super informierte Meinung über die Comics abgeben, da ich einfach aus Geldgründen viel zu wenig gelesen habe, also beziehen sich meine Aussagen hauptsächlich auf die Filme.

Sonntag, 2. August 2015

Two sides of the same coin

Nun endlich bin ich dazu gekommen Marvels Agents of SHIELD zu Ende zu schauen. Die erste Staffel lagerte beinahe vollständig auf dem Recorder. Grundsätzlich scheint die Welt ja eher so semi begeistert von dieser Serie zu sein und ich werde daher die Kritikpunkte, die ich mitgekriegt habe, ansprechen. Erstmal vorweg: ich mochte die Serie wirklich gern. Gut, sie ist kein cinematographisches Meisterwerk, aber das sind ja die wenigsten Serien. 

A) Sie hat langweilige Case-of-the-week Folgen.
Am Anfang sind es tatsächlich cotw Folgen, die dazu dienen die Charaktere einzuführen und Beziehungsgeflechte aufzubauen. Langweilig sind die jedoch nicht, da man wie gesagt die Charaktere kennen lernt und die Handlung auch unterhaltsam ist. Nebenbei bemerkt funktionieren die allermeisten Serien nach dem cotw Prinzip. Gegen Ende der ersten Staffel nimmt die Handlung jedoch an Fahrt auf und ist hauptsächlich folgenübergreifend.
B) Die Handlung ist unlogisch und viel zu simpel.
Dazu: es handelt sich um eine in einem Superhelden Kosmos spielende Serie, natürlich ist das unrealistisch.  Was erwartet man anderes von einer Serie mit dieser Prämisse? Und ja, es stimmt, dass die Probleme manchmal zu schnell aufgelöst werden, aber das geht jeder anderen cotw Serie auch so. Wenn man eine Episode in 40 Minuten abschließen muss, kann man nicht alles dramaturgisch sinnvoll auflösen (ich sag nur das völlig unwahrscheinliche 'diese Faser/Pollen/Tierart/etc. gibt es nur in diesem winzigen eingegrenzten Gebiet' Prinzip von Bones). Fälle glaubwürdig schwierig aufzulösen geht nur, wenn man sich wie Broadchurch 8 Folgen Zeit lassen kann. Aber auch wenn man das bedenkt sind die Auflösungen zum Teil wirklich etwas simpel und man hätte sich durchaus ein paar Wirrungen mehr gewünscht. Für eine unterhaltsame cotw Serie ist das aber vollkommen in Ordnung.
C) Die Charaktere sind lahm und uninteressant.
Das ist wohl meistens auf persönliches Empfinden gegründet, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass diese Charaktere objektiv gesehen als langweilig betrachtet werden können. Ich habe den kompletten Cast schon nach der ersten Folge in mein Herz geschlossen (etwas, was mir weder bei Arrow noch bei Flash passiert ist - was aber zugegebenermaßen auch an meiner unerklärlichen emotionalen Distanz zu DC liegen mag). Und nach und nach, als deren Hintergründe deutlicher wurden, vertiefte sich das Interesse nur. Zu Beginn wirken die Charaktere zugegebenermaßen etwas eindimensional, nach und nach erhalten sie jedoch neue unterschiedliche Charakterzüge und Hintergründe, die sie interessanter machen.
D) Die Serie fügt dem MCU nichts hinzu.
Meiner Meinung nach tut sie das doch. AOS zeigt den Alltag von SHIELD und unterstützt Erzählstränge des MCU. Zusätzlich zeigen sie in der Serie ein bisschen mehr davon, wie die Welt auf das Superhelden-Chaos reagiert.

Abgesehen davon gefielen mir an der Serie:
1. Die Integrierung ins MCU. Als Serie hat AOS den Vorteil, sich auf einen kompletten Kosmos stützen zu können und ihn nicht selbst aufbauen zu müssen. Also ja, Wissen über die Filme ist durchaus nötig, um die Nuancen der Serie zu verstehen und im Falle von Cap 2 und dem Drama mit Hydra sogar den Haupterzählstrang. Aber gerade deshalb fügt die Serie sich nahtlos ins MCU ein. Sie klärt einige Fragen über SHIELD (Wo kommen SHIELD Agenten her?, Was passiert mit den Artefakten/Superbösewichten?, Was passiert mit SHIELD nach Cap 2?) und bereitet Erzählstränge im MCU vor (die Kree anyone? und Supermenschen).
2. CAMEOS! Von unter anderem Nick Fury, Maria Hill und Sif. Und natürlich der obligatorische Stan Lee Cameo in einer - wie ich finde - super Folge.
3. Sympathische Haupt- und Nebencharaktere. Fitzsimmons, die eigentlich zwei Personen sind, die aber von allen als eine Person behandelt werden, sind super intelligent und sehr niedlich. Agent May ist badass und zum größten Teil ernsthaft, aber auch witzig und fürsorglich. Skye ist der Charakter, der hauptsächlich für den Zuschauer da ist, da ihr alles erklärt werden muss und der Zuschauer es dadurch auch mitbekommt. Sie ist aufgeweckt, fröhlich und klar in dem, was sie will. Außerdem umgibt sie ein mysteriöses Geheimnis (das mir schon gespoilert wurde, aber egal). Ward ist der perfekte SHIELD Agent, aber herrlich unfähig in manchen Situationen. Über allem steht natürlich Phil Coulson, der Team-Vater (im Namen und Funktion), der herausfindet, wie es denn seien kann, dass er noch lebt. Hinzu kommen Nebencharaktere, die von Folge zu Folge wechseln und Spaß machen. Gegen Ende trifft der Nachfahre eines der Mitglieder des Howling Commandos (bekannt aus Cap 1) zu der Truppe und ist wundervoll.
4. Sie macht einfach Spaß. Die Serie ist vielleicht nicht hoch qualitativ aber dafür sehr unterhaltsam. Sie ist action-reich und lustig und gut zu schauen.
5. Die (Teil?)Auflösung des roten Fadens ist antiklimaktisch, aber trotzdem (oder gerade deswegen) passend und super.

Satori just started watching a new show

P.S. (SPOILER) Es musste aus Dramaturgie Gründen in dem Team einen Hydra-Agenten geben und dass Ward der Hydra-Agent war, war schon klar. Denn Skye ist zu neu, Coulson ist es sowieso nicht, Fitzsimmons wirken wie das absolute Gegenteil von Hydra-Agenten und nicht-weiße Frauen wie Melinda sind die Demographik, die am wenigsten von Nazi-Organisationen angeheuert wird. Also klar, Ward. Aber ich muss ehrlich sagen, dass seine Geschichte super tragisch ist. Natürlich gibt es für das, was er getan hat, keine Entschuldigungen und ich will das auch auf gar keinen Fall verharmlosen, aber wow, seine Geschichte ist schlimm. Zu sagen, dass er einen schlechten Start hatte, wäre die Untertreibung des Jahres. Sein älterer Bruder hat nicht nur ihn fertig gemacht, sondern ihn auch gezwungen das gleiche seinem jüngeren Bruder anzutun und seine Eltern haben sich für gar nichts davon interessiert. Dann wird er von einem Scheißkerl aus dem Gefängnis geholt, nur um dann für 6 Monate in der Pampa ausgesetzt zu werden. Der Scheißkerl bleibt für Jahre seine einzige menschliche Kontaktperson und stellt damit alles auf den Kopf. Dann schleust er Ward bei SHIELD ein und lässt ihn in dem Glauben, dass er für etwas Größeres, auf ein höheres Ziel hin arbeitet. Er ist an diesem Punkt dem Scheißkerl absolut ergeben und so gut wie gebrainwasht. Am Ende stellt sich heraus, dass das einzige, was der Scheißkerl wollte, ein Heilmittel für sich selbst war. Da zeigt sich, wie sehr Ward eigentlich abhängig von ihm ist, denn selbst dann, als er sieht, was für ein Scheißkerl der Typ war, kann er nicht von ihm abweichen. Richtig mitgenommen hat mich dabei Wards "Was sind meine Befehle?" und die Tatsache, dass er nicht dazu in der Lage ist, für sich selbst zu entscheiden. Was ich eigentlich sagen wollte, war, dass ich sehr mochte, wie die Serienmacher die Ward-ist-ein-Hydra-Agent Sache geregelt haben und dass sie ihn nicht als eindimensional böse dargestellt haben. Gegen Ende mochte ich daher seinen Charakter durchaus mehr als am Anfang (nicht als Person, aber als Figur). (Spoiler Ende.)

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori