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Samstag, 24. August 2013

22. My favorite musical

Nicht, dass ich meine Auswahl irgendwie rechtfertigen müsste, aber da ich mehrmals schon gesagt habe, dass ich kein so großer Fan von romantischen Filmen bin, finde ich es hilfreich, meine Entscheidung wenigstens zu erklären. Ich mag diesen Film, weil er so herrlich abgedreht ist. Die moderne Musik wird hervorragend in den Hintergrund (1899 - Zeit des Bohèmes) eingearbeitet. Die Geschichte basiert offensichtlich aus der fantastischen Oper La Traviata, die ich nicht lange bevor ich diesen Film zum ersten mal gesehen habe, bei uns im Theater genießen durfte. Und falls das alles noch nicht reichen sollte, nenne ich hier noch ein absolut überzeugendes Argument: Ewan McGregors Gesang.

P.S. Auf Platz zwei, kurz nach Moulin Rouge, steht übrigens Tim Burton's Sweeney Todd. Nur so als Info.

Mittwoch, 14. August 2013

A wish list for the next Bond movie

Ich mochte Skyfall. Ich mochte Skyfall sogar so sehr, dass ich ihn noch mal im Sommernachtskino unserer wunderbaren Stadt sehen werde. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich die nächsten Bond-Filme sehen werde. Damit ich mich dazu aufraffe sie mir im Kino anzuschauen, müssen folgende Kriterien möglichst erfüllt sein:
(in keiner bestimmten Reihenfolge)

1. Der Antagonist sollte von einem guten, bösen Schauspieler (oder einer guten, bösen Schauspielerin, das wäre doch auch mal interessant!) gespielt werden.
2. Ich möchte gerne wenigstens eine der Bond-ladies mögen.
3. Wenn irgendwer Fantastisches den Song singt, fände ich das toll.
Aber am wichtigsten:
4. Ich wünsche mir, dass Eve Moneypenny nicht wie die Moneypenny in klassischen Bond-Filmen hinter Bond herhechelt, sondern ihre bestehende Rolle aus Skyfall als unabhängige, starke Frau beibehält. (Wenn ich von ihr ein seufzendes "Oh, James" höre, kriege ich einen leichten Anfall...)
5. Ich würde so gerne, bitte, bitte, mehr von Q sehen als die fünf Minuten, die er braucht, um James in die Technik einzuführen. Ben Whishaw wäre absolut verschwendet, wenn er nur für diese fünf Minuten auftauchen würde. Außerdem finde ich seinen Q wunderbar und will mehr Szenen mit ihm haben.

Das ist alles. Das ist doch wirklich nicht zu viel verlangt, oder? Ich mag viele Schauspieler/innen und Sänger/innen, also sollte das doch schonmal kein Problem sein. Die Sache mit Moneypenny passt auch in die modernere Art der neuen Bond Filme. Ich hoffe inständigst auf mehr Q!

Satori says bye

Freitag, 9. August 2013

The last son of Krypton - Bewertungsnachtrag

Ups, ich habe die Bewertung vergessen:

Spaßfaktor: ***1/2
Spannungsfaktor: ****
Charaktere: ****1/2
Geschichte: ***1/2
insgesamt: ***** **

The last son of Krypton

Schon von einer Weile habe ich Men of Steel im Kino gesehen. Ich bin ja eigentlich mehr ein Marvel-Fan. Ich lese Marvel Comics und liebe die Marvel Filme und Figuren. Ja, ich mochte Christopher Nolans Batman Trilogie und Zack Snyders Watchmen, aber emotional verbunden war ich immer Marvel. Trotzdem wollte ich Men of Steel eine Chance geben, zum einen, weil Zack Snyder diesen Film gedreht hat und er sich mit Watchmen meinen Respekt eingehandelt hat und zum anderen, weil ich finde, dass Henry Cavill Superman wunderbar verkörpert.

Die Einführung von Krypton und den ganzen Geschehnissen, die dazu geführt haben, dass Superman aka Kal-El auf die Erde geschickt wurde hat mich so relativ sehr verwirrt. Der Grund dafür war, dass ich ein Buch gelesen habe (The Last Days of Krypton von Kevin J. Anderson - fantastisches Buch übrigens, sehr zu empfehlen), das den Untergang von Krypton beleuchtet und die Ereignisse und Gesellschaft  etwas bis stark anders darstellt. Das hat mich also ein bisschen gestört, aber hätte ich das Buch nicht gelesen, wäre ich nicht irritiert gewesen und hätte die Einführung sicher geschätzt.

Geschätzt habe ich auch so die Reise, wie Clark Kent zu Superman wird, wie er als Kind einfach überwältigt ist von seinen Kräften und später hin und her gerissen. Seine emotionale Entwicklung machte ihn für mich glaubwürdiger und realistischer, als ich Superman bisher wahrgenommen habe.

Loben möchte ich auch die Darstellung von Lois Lane als unabhängige, brilliante Reporterin, die ganz zufällig ein Alien entdeckt und außergewöhnlich ruhig und unaufgeregt damit (und mit allem, was später noch passiert) umgeht.

Die Handlung ist nachvollziehbar und General Zod gibt einen glaubhaften Antagonisten ab (ich kenne ihn schon aus dem Buch, daher habe ich mich gefreut ihn wiederzusehen, auch wenn er ganz schön abgedreht und machthungrig ist).

Henry Cavill macht seine Sache wirklich sehr gut, ganz besonders, da er die Chance hat diese verschiedenen Seiten an Clark Kent/Superman auszuspielen. Der Anzug sieht auch besser aus, weniger wie ein albernes Kostüm und mehr wie Kleidung aus einer anderen Welt.

Eine einzige Sache hat mich an diesem Film gestört: die unermessliche Zerstörung. (Ich hab da auch ein tumblr Post zu irgendwo, aber ich finde den nicht mehr bei meinen 1000 Einträgen und 500 Favoriten...) Zerstörung gehört zu einem Superhelden-Film irgendwie dazu. Ich mein, wie kann etwas gerettet werden, wenn es nicht vorher fast am Boden ist?

Und während sie dabei sind die Stadt/die Welt zu retten und die Bösewichte/Invasoren abzuwehren, zerstören sie natürlich und verständlicherweise gleich selbst auch noch Zeug. Das alles ist gegeben, aber die massenhafte Zerstörung in Men of Steel war dann doch ziemlich übertriegen.
Halb Metropolis wird dem Erdboden gleichgemacht, Hochhaus nach Hochaus stürzt ein und das nachdem schon vorher eine komplette Kleinstadt zerstört wurde. Selbst als die Invasion abgewehrt wurde, wir nochmal allerhand zerstört, was noch von der armen, geschundenen Stadt übrig geblieben ist.

Ein bisschen weniger Tod von Zivilisten und einkrachende Gebäude und alles wäre super.

Satori over and out

... es ist schon ein bisschen her seit ich den Film gesehen habe, also kann ich nicht mehr so konkret sein...

Freitag, 2. August 2013

21: My least favorite character

Es gibt mehrere Charaktere, die ich nicht wirklich ausstehen kann. Sei es, weil sie nervige Eigenschaften haben, oder einfach nur grausam sind. Denethor finde ich fürchterlich, weil er Faramir (einer meiner absoluten Lieblingscharaktere) so schlimm behandelt. Und ausnahmsweise ist es mir egal, warum er das tut, denn es ist einfach (für mich) unentschuldbar.
(Vielleicht denke ich ein bisschen länger darüber nach und mir fallen noch andere Leute ein...)

So apparently everybody is destined to be miserable...

Ich habe letztens irgendwann Clash of Kings (das zweite Game of Thrones Buch von George R. R. Martin, keine Ahnung wie das deutsche Equivalent heißt) zu Ende gelesen und bin regelrecht schockiert davon wie schrecklich es in Westeros zugeht. Okay, ich hatte natürlich Tode und Trauer und all das erwartet, aber die schiere Menge an schlimmen Ereignissen hat mich dann doch überrascht.
Versteht mich nicht falsch, ich finde die Bücher fantastisch und werde auf jeden Fall auch noch weiter lesen, aber manches ist dann doch etwas schwer für empfindsame Menschen wie mich zu verdauen.

Daher wollte ich etwas aufbauendes lesen, etwas, dass leichtere Kost ist und mich wieder glücklich macht. Dazu ausgewählt habe ich City of Glass (Cassandra Clare), da ich die Reihe ja erst angefangen hatte. Nun, aufbauend kann ich das nicht wirklich nennen, eher das Gegenteil. Denn bis jetzt macht es mich alles andere als glücklich und die Charaktere und Umstände sind so tragisch, dass es mir fast physisch weh tut.

Aber jetzt komm ich nicht drum rum, das weiter zu lesen. Danach wartet auf mich A Storm of Swords (das dritte GoT Buch) oder eins von drei anderen düsteren Fantasy-Büchern. Wie gut, dass es wenigstens draußen hell, warm und freundlich ist.

Arrivederci

Satori loves the sun

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori