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Freitag, 9. August 2013

The last son of Krypton

Schon von einer Weile habe ich Men of Steel im Kino gesehen. Ich bin ja eigentlich mehr ein Marvel-Fan. Ich lese Marvel Comics und liebe die Marvel Filme und Figuren. Ja, ich mochte Christopher Nolans Batman Trilogie und Zack Snyders Watchmen, aber emotional verbunden war ich immer Marvel. Trotzdem wollte ich Men of Steel eine Chance geben, zum einen, weil Zack Snyder diesen Film gedreht hat und er sich mit Watchmen meinen Respekt eingehandelt hat und zum anderen, weil ich finde, dass Henry Cavill Superman wunderbar verkörpert.

Die Einführung von Krypton und den ganzen Geschehnissen, die dazu geführt haben, dass Superman aka Kal-El auf die Erde geschickt wurde hat mich so relativ sehr verwirrt. Der Grund dafür war, dass ich ein Buch gelesen habe (The Last Days of Krypton von Kevin J. Anderson - fantastisches Buch übrigens, sehr zu empfehlen), das den Untergang von Krypton beleuchtet und die Ereignisse und Gesellschaft  etwas bis stark anders darstellt. Das hat mich also ein bisschen gestört, aber hätte ich das Buch nicht gelesen, wäre ich nicht irritiert gewesen und hätte die Einführung sicher geschätzt.

Geschätzt habe ich auch so die Reise, wie Clark Kent zu Superman wird, wie er als Kind einfach überwältigt ist von seinen Kräften und später hin und her gerissen. Seine emotionale Entwicklung machte ihn für mich glaubwürdiger und realistischer, als ich Superman bisher wahrgenommen habe.

Loben möchte ich auch die Darstellung von Lois Lane als unabhängige, brilliante Reporterin, die ganz zufällig ein Alien entdeckt und außergewöhnlich ruhig und unaufgeregt damit (und mit allem, was später noch passiert) umgeht.

Die Handlung ist nachvollziehbar und General Zod gibt einen glaubhaften Antagonisten ab (ich kenne ihn schon aus dem Buch, daher habe ich mich gefreut ihn wiederzusehen, auch wenn er ganz schön abgedreht und machthungrig ist).

Henry Cavill macht seine Sache wirklich sehr gut, ganz besonders, da er die Chance hat diese verschiedenen Seiten an Clark Kent/Superman auszuspielen. Der Anzug sieht auch besser aus, weniger wie ein albernes Kostüm und mehr wie Kleidung aus einer anderen Welt.

Eine einzige Sache hat mich an diesem Film gestört: die unermessliche Zerstörung. (Ich hab da auch ein tumblr Post zu irgendwo, aber ich finde den nicht mehr bei meinen 1000 Einträgen und 500 Favoriten...) Zerstörung gehört zu einem Superhelden-Film irgendwie dazu. Ich mein, wie kann etwas gerettet werden, wenn es nicht vorher fast am Boden ist?

Und während sie dabei sind die Stadt/die Welt zu retten und die Bösewichte/Invasoren abzuwehren, zerstören sie natürlich und verständlicherweise gleich selbst auch noch Zeug. Das alles ist gegeben, aber die massenhafte Zerstörung in Men of Steel war dann doch ziemlich übertriegen.
Halb Metropolis wird dem Erdboden gleichgemacht, Hochhaus nach Hochaus stürzt ein und das nachdem schon vorher eine komplette Kleinstadt zerstört wurde. Selbst als die Invasion abgewehrt wurde, wir nochmal allerhand zerstört, was noch von der armen, geschundenen Stadt übrig geblieben ist.

Ein bisschen weniger Tod von Zivilisten und einkrachende Gebäude und alles wäre super.

Satori over and out

... es ist schon ein bisschen her seit ich den Film gesehen habe, also kann ich nicht mehr so konkret sein...

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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori