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Freitag, 31. Juli 2015

Can we stay with him?

Oops, ich habe die Bewertung von Jurassic World vergessen.

Sehvergnügen: ****
Spannung: ***1/2
Geschichte: ***
Charaktere: **1/2
Insgesamt: ***** **

Ich muss ja auch mal unterschiedliche Bewertungen verteilen.

They have a new alpha

Ich habe Jurassic World gesehen und das, obwohl ich vorher keinen der anderen Jurrassic Park Filme gesehen habe. Für mich hat es also keinen nostalgischen Charme gegeben. Früher als ich ein Kind war, hatte ich immer unbestimmte Angst vor diesen Filmen und auch später, als ich Primeval gesehen hatte und also erwiesenermaßen keine Angst mehr hatte vor Dinosauriern, die Menschen fressen, habe ich irgendwie nie den Antrieb gehabt, meine Film Lücke zu füllen. Nun aber Jurassic World. Dinosaurier sind unbestreitbar cool, Velociraptoren die coolsten und Chris Pratt ist nach Guardians der Held, den wir verdienen. Die Dinosaurier waren definitiv der Star des Films und das war auch gut so.

Eindrücke durchsetzt mit SPOILERN!
1. Das Traurigste am ganzen Film war, als der Indominus Rex die ganzen Brontosaurierartigen Dinosaurier getötet hat und die Protagonisten dabei waren, als sie starben.
2. Lasst es mich aus Erfahrung sagen, es ist vollkommen möglich mit High Heels zu rennen (stoppen ist für mich dann schon eher ein Problem). Und wann und wo hätte die Frau ihre Schuhe denn wechseln sollen?
3. Nichts geht über das Raptor Squad. Velociraptoren sind meine Lieblingsdinosaurier und schon im Voraus war klar, dass das Raptor Squad eines der Highlights des Films werden würde. Chris Pratt trainiert die Raptoren und sie verstehen ihn irgendwie. Man muss die nur lieb haben. Denn obwohl sie mit dem Indominus Rex kommunizieren können und die sie auch kurzzeitig überzeugt auf ihre Seite zu wechseln und sie als neuen Alpha anzuerkennen, schließen sie sich doch später wieder Chris Pratt an und weden sich gegen den Indominus.
4. Ich habe noch nie so eine blöde Idee gehört, wie die des Militärtypen Velociraptoren als Soldaten zu züchten. WTF? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Welche Vorteile haben denn Dino-Soldaten? Wie stellt er sich das vor?
5. Natürlich kam es am Ende zu dem ultimativen Kampf zwischen dem Indominus Rex und dem T-Rex. Mithilfe des wundervollen Raptoren (die Blue heißt btw wegen ihren blauen Streifen und nicht der Reihe nach Beta) gelingt es ihm den Indominus so sehr zu verwunden, dass der riesige Wasserdinosaurier sie angreifen und mit ins Wasser ziehen kann (etwas, dass wir übrigens haben kommen sehen). Der T-Rex ist nun wieder die unangefochtene Königin der Insel.
6. Irgendwie tat mir der Indominus Rex leid. Zusammen gemixt aus unterschiedlichsten Tieren, ist sie nicht nur die einzige ihrer Art, sondern auch noch komplett in Isolation aufgewachsen in einem für ihre Größe viel zu kleinem Gehege und ohne Kontakt zu irgendeinem anderen Lebewesen. Geschaffen von Menschen, die sie nur als Produkt sehen, als Objekt, mit dem sie Geld verdienen können.
7. Die Wissenschaftler sind völlig daneben und beinahe sicher zerstörungsfreudige Misanthropen. Denn nur weil man die eine Eigenschaft eines Tintenfisches (die Heilung) oder eines Tropenfrosches benötigt, heißt es nicht, dass man auch die anderen Fähigkeiten einbauen muss (Tarnung und Wärmeregulation respektive). Wissenschaftler sind durchaus in der Lage, das zu trennen. Und denen nicht zu sagen, dass da auch Raptor drin ist, ist einfach nur leichtsinnig.
8. Es sind doch im Endeffekt relativ wenige Menschen gestorben. Die meisten Toten waren Soldaten oder Sicherheitspersonal oder wurden von den verwirrten fliegenden Dinosauriern angegriffen. Sonst ist recht wenig passiert.
9. Der eine Wissenschaftler (übrigens wie ich mir hab sagen lassen schon aus den vorigen Filmen) ist mit einer Reihe von Dino-eiern entkommen (während der Militär Typ passend von einem Raptor zerfleischt wurde). Das schreit doch Sequel. (Eine Freundin von mir schlägt vor: Jurassic War).
10. Die menschlichen Charaktere sind nicht unbedingt so super interessant, aber sie bilden auch nur den Hintergrund zu den Dinosauriern.
SPOILER Ende!

Das HISHE dazu ist übrigens sehr zu empfehlen, da es unter anderem eine Liste aka "Wie man Desaster verhindert" enthält.

Satori is currently watching Watchmen

Freitag, 17. Juli 2015

Are you the devil?

Das Esemble Foto gefällt mir übrigens sehr gut, also hier ist es:

(Quelle: http://praxistipps.chip.de/suicide-squad-regisseur-zeigt-schurken-cast-in-kostuemen_40665)

Das Bild war auch in meiner neuen Cinema drin, die nach Wochen des Poststreiks endlich angekommen ist. Und hier kommt dann auch der Comic-Con Trailer der Vollständigkeit halber:



Oh no you didn't

Ich freue mich eigentlich wirklich auf den Suicide Squad Film. Der verspricht herrlich durchgeknallt zu werden. Und ganz besonders freue ich mich natürlich auf Harley Quinn (Protagonistin der einzigen DC Comic Reihe, die ich verfolge). Als ich dann aber Promo Bilder gesehen habe, war ich ein bisschen enttäuscht. Nicht von ihrer Schauspielerin natürlich, soweit ich das von den Bildern erkennen kann wird Margot Robbie ihren Job absolut fantastisch machen. Was mich persönlich total nervt, ist das Kostüm. Natürlich gibt es auch da Leute, die ihr Kostüm super finden, aber hier geht es ja um meine Meinung. Und meiner Meinung nach wäre ein rot-schwarzes Kostüm durchaus besser gewesen als dieses blau-rosa (bzw. blau-rot glitzer) Esemble. Die Schuhe finde ich auch etwas unpassend (nicht nur, weil es High Heels sind, sondern auch, weil ich ein Fan des rot-schwarz ihres Outfits bin und daher auch die Schuhe für mich rot-schwarz sein sollten) und zusammen mit der Jacke und dem Shirt sieht sie aus wie 'ne Killer-Cheerleaderin, einfach nicht mein Look. Die Tattoos finde ich auf der anderen Seite gar nicht so schlimm, weil mich der ganze Rest einfach mehr stört. Ach ja und die 'Property of the Joker' und 'Daddy's lil Monsta' Aufschriften finde ich etwas daneben.
(Quelle:  http://www.comicvine.com/forums/harley-quinn-709/set-photos-surface-of-margot-robbie-as-harley-quin-1669056/)
Ja, Harleys Kostüme in den Comics sind auch übertrieben sexy, aber das muss man erstens in den Filmen nicht deshalb auch so machen und zweitens kann man, wenn man es schon übernimmt, es richtig übernehmen und zwar so:

(Quelle: http://de.batman.wikia.com/wiki/Datei:Suicide-Squad-1---Harley-Quinn.jpg)
 Die Haare fände ich sogar schick, wenn die Spitzen nicht rosa-blau wären, sondern schwarz-rot. Die Farben sind aber wie gesagt nur mein persönliches Empfinden. Ich weiß, dass es schwierig ist, Superhelden/Supervillain Kostüme aus den Comics auf Leinwand zu übertragen, aber etwas anders ginge doch schon.

Die anderen sehen soweit gut aus, finde ich, aber ich habe zu DC - wie schon oft erwähnt - keine starke Verbindung, habe außer Watchmen und den Harley Comics kaum etwas gelesen und kann deshalb dazu nicht wirklich etwas sagen. Ach ja, außer Enchantress, die als Kostüm anscheinend nur Stofffetzen bekommen hat. What's up with that?
(Quelle: http://www.mtv.com/news/2150672/suicide-squad-rundown/)
Ich freue mich trotzdem auf den Film und werde für mein Cosplay einfach andere Kostüme als Basis nehmen. Man muss sich ja nicht unnötig aufregen.

Satori has less Uni than she anticipated and doesn't know what to do now 

P.S. Ich mag Jared Leto's Joker übrigens. Seine Version und die fantastische von Heath Ledger sind eben vollkommen unterschiedlich. Deshalb finde ich hat der neue Joker durchaus das Potential richtig kultig zu werden. Alles erstmal abwarten. 

Mittwoch, 15. Juli 2015

I've got that Comic-Con Comic-Con sadness

Letztes Wochenende war es wieder mal so weit. In San Diego auf der Comic-Con trafen sich so gut wie alle, die auch nur vage mit dem Geekdom assoziiert sind. Und der Großteil der Fans in der Welt hatte natürlich mal wieder keine Chance dabei zu sein. Verständlich, da doch die allermeisten nicht in der näheren (ja nicht mal in der weiteren) Umgebung von San Diego wohnen und es auch anscheinend so gut wie unmöglich ist dafür Karten zu ergattern. Deswegen bin ich schon beinahe froh 12 Flugstunden vom Ort des Geschehens entfernt zu wohnen, das heißt, dass ein Besuch so utopisch ist, dass ich mir keine Gedanken machen muss und mich nicht darüber zu ärgern brauche, dass ich wahrscheinlich keine Karten kriegen werde. Nichtsdestotrotz bin ich immer etwas wehmütig, wenn ich Fotos und Berichte von der Comic-Con sehe. Es ist eben das größte Geek Festival und es ist einer meiner Träume doch mal da sein zu können. Irgendwann.... Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Bis dahin besuche ich Cons hier in Deutschland. Die Veranstalter der RingCon haben übrigens für 2016 auch eine Comic-Con geplant (Website). Aber selbst da denke ich mir schon, 'das ist in Stuttgart, das ist zu weit weg'. Mal sehen...

Was ich aber eigentlich sagen wollte, ist, dass ich noch keinen der exklusiven Comic-Con Trailer gesehen habe, obwohl ich natürlich riesig gespannt bin auf die ganzen Filme. Aber aus irgendeinem Grund bin ich zu faul die Trailer mir raus zu suchen und wenn sie nicht von offiziellen Stellen veröffentlicht wurden, ist die Qualität auch meist unterirdisch. Ich werde das alles schon früh genug sehen, auch wenn ich mich wenn Batman vs Superman und Deadpool im Kino anlaufen gar nicht in Deutschland aufhalten werde. Hoffentlich gibt es da, wo ich bin, ein Kino in der Nähe.

Satori is excited for this year's RingCon

Sonntag, 12. Juli 2015

Liking both

Warum muss man sich immer entscheiden? Warum kann man nicht beides mögen? Warum muss man das andere immer schlecht machen, um das eine zu loben? Das habe ich noch nie verstanden. Warum kreiert man immer diese künstliche Konkurrenz? Star Wars und Star Trek zum Beispiel. Ich selber bin mit SW aufgewachsen, aber ich habe trotzdem Spaß an ST und es würde mir nicht einfallen an allem ST Zeug rumzumeckern, nur weil mir persönlich SW näher liegt. Genauso ist es auch mit Marvel und DC. Persönlich habe ich eine engere, emotionalere Verbindung zu Marvel und mag deren Produkte und Charaktere grundsätzlich mehr, aber ich mag auch Zeug von DC und es nervt mich, wenn solche Auflistungen auftauchen aka "hier die tausend Gründe, warum DC besser ist als Marvel" (oder umgekehrt). Kann man nicht einfach akzeptieren, dass beide Comic-Giganten sowohl gute, als auch miese Sachen produzieren und sowohl fortschrittliche als auch nicht so fortschrittliche Dinge auf den Markt bringen? Wo seine persönlichen Präferenzen liegen kann ja jeder für sich selbst entscheiden, aber es ist wirklich unnötig die andere Seite fertig zu machen (besonders, weil ganz leicht eine entgegengesetzte Argumentation aufgebaut werden kann).

Ich habe noch nie verstanden, warum man, um die Qualität einer Sache zu bestätigen, als erstes etwas anderes nieder machen  muss.

Satori wants peace and love and happiness

Donnerstag, 9. Juli 2015

Creepy and fantastical

Mein Lieblingsgenre zum lesen ist düstere Fantasy (am besten nicht extern episch und lieber keine Reihe) dicht gefolgt von Dystopien (auch düster, versteht sich von selbst). Meine Lieblingsbücher sind zwar eine Reihe (Wächter von Sergei Lukianenko), aber neu anfangen werde ich, während ich noch dabei bin Game of Thrones (auch wenn ich da ja jetzt eine Pause einlege) zu lesen, eher keine. Das Gelaber bildet die Einleitung zu einer Vorstellung eines meiner neuen Lieblingsautoren: Neil Gaiman

Bevor ich aktiv wusste, dass er existiert, habe ich von ihm schon Das Graveyardbuch (auf Deutsch und den ganzen Rest auf Englisch) und den Comic zu Coraline gelesen. Coraline ist durch die wundervolle Verfilmung sehr bekannt und selbst Menschen, die Neil Gaiman nicht kennen, können sich nach der Erwähnung davon etwas unter seinem Namen vorstellen. Dass er existiert habe ich mit der Lektüre von Good Omens (zusammen mit Terry Pratchett) gemerkt. Das Buch wurde in tumblr gelobt und ich habe seine Absurdität und Schreibstil sehr genossen. Daraufhin habe ich gezielt nach Büchern von ihm gesucht und schließlich American Gods gefunden. Und wow! Dieses Buch hat sich zu einem meiner Lieblingsbücher avanciert. Die düstere Stimmung und die Erzählweise, die sich kontinuierlich steigert, die originelle und inspirierende Geschichte, die philosophischen Untergründe und ganz besonders die mythologische Thematik haben mich in ihren Bann gezogen.

Als ich also letztens nach einem Buch zum lesen suchte, habe ich mich für The Ocean at the End of the Lane entschieden. Geschrieben aus der Perspektive eines siebenjährigen Jungen wirkt es sehr authentisch und doch so fantastisch. Mysteriös und gruselig auf eine leicht beunruhigende Art, wie wenn man nachts Schatten für Monster hält. Trotz der übernatürlichen Handlung ist es sehr glaubwürdig und mit tiefgründigen Überlegungen gespickt. 

Nebenbeibemerkt ist sein tumblr blog schön und freundlich und gut, um mal rein zu schauen.

Satori is wearing fish leggings

P.S. Vielleicht schreibe ich wirklich mal Empfehlungen. So richig systematisch. Das wär doch mal was.

Samstag, 4. Juli 2015

Live your dream - It's nostalgia time

Eine Freundin von mir hatte noch nie zuvor Digimon gesehen. Und weil wir nichts besseres zu tun haben, haben wir angefangen das zu gucken. Für mich selber war Digimon ein fester Bestandteil meiner Kindheit und ich verbinde damit allerhand schöne Erinnerungen und positive Gefühle. Später (mit 16 oder so) habe ich nochmal Staffel 2 geschaut (btw meine Lieblingsstaffel) und wurde emotional absolut mitgerissen. Bei einer Folge saß ich sogar so heulend vor dem Computer, dass meine Eltern sich Sorgen gemacht haben. Nun auf jeden Fall fangen wir von vorne an und sind gerade bei Folge 18 und es gefällt mir immer noch so gut, vielleicht aus Nostalgiegründen, vielleicht weil die Geschichte mich einfach anspricht. Die Charaktere sind immer noch super und ich freue mich jedes mal wieder auf die nächste Folge, da ich so gut wie alles vergessen habe und mich nur noch an den Grundplot und einzelne Szenen (und natürlich die Digimon) erinnere.

Wie schön. Ich sollte öfter Serien aus meiner Kindheit wieder ausgraben.

Satori is going back to work soon

P.S. Ich habe übrigens ein Digimon Spiel, das sehr lustig ist und viel Spaß macht. Ab und zu spiele ich das mal mit Menschen, ob die Digimon gesehen haben oder nicht.
P.P.S. Die Themesongs und Battlesongs von Staffel 1 und 2 konnte ich übrigens noch vollkommen auswendig und die mag ich auch noch so sehr.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Witness me!

Hier kommt nun noch die Mad Max Bewertung:

Sehvergnügen: ***
Geschichte: ***1/2
Charaktere: ****1/2
Spannung: ****
insgesamt: ***** ***

Satori hopes you're feeling okay in this heat wave

We are not things

Dann habe ich es doch noch geschafft, Mad Max: Fury Road im Kino zu sehen, bevor das nur noch nachts läuft. Und ich weiß jetzt, warum ich vorher keinen der Mad Max Filme gesehen habe. Versteht mich nicht falsch, der Film war richtig gut, er hatte super Charaktere, eine gute Geschichte und war auch filmisch sehr schön umgesetzt, aber Post-Apokalypse ist einfach nichts für mich, was durchaus verwunderlich ist, weil Dystopie auf der anderen Seite eines meiner Lieblingsgenres ist. Post-Apokalypse ist im Gegensatz zu Dystopie aber schmutziger und die Atmosphäre ist hoffnungsloser und die Welt im Allgemeinen kaputter. Wo das übergeordnete Ziel der Protagonisten einer Dystopie ist, die Situation der Gesellschaft nachhaltig zu verbessern, geht es bei Post-Apokalypsen hauptsächlich darum zu überleben. Beides hat seine absolute Daseinsberechtigung, aber ich persönlich komme mit der nicht ganz so schrecklichen Welt und den politischen Dimensionen von Dystopien mehr klar.

Nun aber zurück zu Mad Max (beinhaltet durchaus SPOILER):
Der Grundplot besteht darin, dass Imperator Furiosa (Charlize Theron) die Frauen eines fürchterlichen Anführers befreit und mit ihnen in die Freiheit fliehen will. Max kommt da eher so durch Zufall dazu. Das alles spielt in einer Wüstenwelt bevölkert mit allerlei unappetitlichen Menschen. Der Anführer hat die Macht über Wasser und kontrolliert somit eine Armee, denen er weis macht, er sei ein Gott. Es wird viel gekämpft, als der Anführer (mit Namen übrigens Immortan Joe) bemerkt, was Furiosa getan hat, und eine der Frauen stirbt (auch noch die Schwangere, das hätte ich nicht erwartet), aber am Ende schaffen sie es doch den Armeen zu entkommen, nur um dann festzustellen, dass der ersehnte Ort nicht mehr existiert. Was also nun? Vor ihnen liegt eine unüberwindbare Salzwüste, hinter ihnen die Armeen, aber da hinter die Festung von Immortan Joe, wo es Wasser und fruchtbare Erde gibt. Sie beschließen also es zu versuchen, so gut wie tot sind sie ja sowieso. Nach noch mehr Kämpfen und noch mehr Verlusten gelingt es ihnen Immortan Joe zu töten und die Festung zu erreichen, wo sie nun, da dir Bewohner sehen, dass ihr Anführer keinesfalls ein Gott war, sie mit Jubel empfangen.

Soviel zur Geschichte. Nun gehe ich auf Teile des Films ein:
1) Die Frauen. Natürlich sind sie nicht freiwillig die Frauen des Anführers geworden. Sie wurden gezwungen und dann wie Sklaven festgehalten, um ihm Kinder zu gebären. Trotz alledem haben sie es geschafft, ihren Willen nicht zu verlieren. Ihr Leitspruch ist "Wir sind keine Dinge", um sich selbst und andere daran zu erinnern, dass sie Menschen sind und als solche ein Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung haben. Sie sind tapfer und klug und freundlich und Überlebende.
2) Imperator Furiosa. Wie kann jemand nur so badass sein? Entführt aus ihrer schönen Heimat, (vermutlich) versklavt, gefoltert und verstümmelt (ihr fehlt der linke Arm ab dem Ellenbogen), hat sie es geschafft Immortan Joes Vertrauen zu gewinnen, nur um ihn seine wertvollsten "Besitz" (die Frauen sind kein Besitz, aber so sieht er das) zu nehmen und ihn am Ende zu töten. Sie ist stark, entschlossen und kämpferisch, aber auch verletzlich (als sie zum Beispiel erfährt, dass ihre alte Heimat zerstört ist) und das macht sie nur noch besser.
3) Max und Furiosa aka ihre Entwicklung von Feinden zu Freunden. Als Max auf den Tross von Furiosa trifft, sind sie nicht auf der selben Seite. Max ist zwar auch nicht da, um sie wieder zurückzuführen, aber er will auch nicht mit ihnen gemeinsame Sache machen. Max und Furiosa kämpfen um Leben und Tod und er stiehlt schließlich den Tanker und lässt sie und die Frauen in der Wüste zurück. Da der Tanker aber nur von Furiosa gefahren werden kann, muss er sie dann doch mitnehmen. Langsam aber sicher entwickelt sich die Beziehung der beiden. Erst misstrauten sie sich extrem, dann sind sie gezwungen zusammenzuarbeiten und sich im Kampf aufeinander zu verlassen und gegen Ende haben sie ein Level des absoluten Vertrauens erreicht. Übrigens ganz ohne gezwungene, unpassende Liebesgeschichte. Geht doch auch.
(Charlize Theron selber hat dazu auch war gesagt.)
4) Who needs tons of guys when women can be the heroes? Die positiven Charaktere dieses Films sind mit Ausnahme von Tom Hardy und Nicholas Hoult alle Frauen. Furiosa ist unangefochten die Hauptheldin und alle externe Unterstützung kommt von Frauen. Und es wird nicht im geringsten in Frage gestellt oder als etwas besonderes heraus gehoben. So einen Film kann es doch auch mal geben, oder?
(Tom Hardy wurde in einem Interview gefragt, ob es ihm in dem Drehbuch nicht komisch vorkam, dass da so viele Frauen waren und er hat geantwortet "nein, nicht einen Moment".)
5) Ich kann nicht aufhören, ohne die Bildsprache und Ästhetik des Films gelobt zu haben. Auch wenn die Ästhetik des Films so gar nicht meiner persönlichen Ästhetik entspricht, so passt sie dich fantastisch zu der Atmosphäre und dem Geschehen. Die Bilder und Farben des Films vermitteln die Emotionen und ziehen einen in die verdorrte Welt.

Satori loves that it's sunny

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori