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Samstag, 29. Oktober 2016

The Magnificent Seven

Ich hab das Gefühl, dass ich immer öfter diese Bewertung hier vergesse. Nun. Hier ist sie.

Sehvergnügen: ****
Spannungsfaktor: ***1/2
Geschichte: ***
Charaktere: ****
insgesamt: ***** **1/2

Mittwoch, 26. Oktober 2016

They were magnificent

Ich bin nicht so ein Western Fan. Das hat nichtmal wirklich einen Grund. Das Genre an sich liegt mir einfach nicht nahe. Der Trailer von Die glorreichen Sieben gefiel mir jedoch gut und da die Besetzung auch super aussah, schaute ich mir diesen Film mit meinem Vater zusammen an.

Fazit: ein kurzweiliger, bleihaltiger Western mit netten Charakteren und einigen guten und witzigen Einfällen.

Nun eine Liste mit SPOILERN:
1. Danzel Washingtons Charakter Einführung war einfach badass.
2. Messerwerfen ist zehnmal cooler als schießen! Danke Billy (Byung Hun Lee) für die Vorführung.
3. Ahh wie nett, Goodnight (Ethan Hawke) wird nicht als Feigling dargestellt, sondern es ist klar, dass er PTSD vom Krieg hat.
4. Red Harvest (Martin Sensmeier) sieht immer on point aus.
5. Warum sind Leute gestorben? Was ist das hier? Ich dachte es stirbt vielleicht erinnert, aber nein, es sind ganze vier gestorben.
6. Dazu: Faradays (Chris Pratt) Tod war ja mal genial - und natürlich traurig. Ich wusste, dass er noch nen Trick im Ärmel hatte.
7. Gatling Guns sind gruselig und böse.
8. Die Lady (Haley Bennett) hat nicht nur die ganze Zeit mitgrkämpft, sondern auch noch den bösen getötet und damit Chisolm gerettet.
9. Peter Sarsgaard war so ein widerlicher Antagonist.
10. Keine unnötige Liebesgeschichte!

Satori saw this film late at night

Donnerstag, 20. Oktober 2016

The Law. Without the Order.

aka Brooklyn Nine Nine might just be the most hilarious show I've ever seen

Anstatt eine von den zig Serien, die ich auf Netflix angefangen habe, weiter zu gucken, habe ich mal wieder eine neue angefangen. Gut, die dauert zwar auch nur 20 Minuten, was aber dazu führt, dass ich nicht eine Folge schaue, sondern gleich immer 4. Angefangen habe ich Brooklyn Nine Nine als Ausgleich zu Hannibal. Also um wieder runter zu kommen. Ich bin so froh, dass ich das gemacht habe, denn diese Serie ist meiner Meinung nach das witzigste, was ich seit langem gesehen habe.

Die Serie handelt von dem fiktiven Polizeirevier 99 in Brookyln und den dort arbeitenden Leuten, die alle herrlich bizzarr, aber auf ihre eigene Weise liebenswert sind. Im Mittelpunkt steht Detective Jake Peralta (Andy Samberg), der zwar ein guter Polizist ist, aber die emotionale Reife eines 10 jährigen besitzt. Die Komik entsteht aus abstrusen (und dennoch nicht unglaubwürdigen) Situationen und den Interaktionen der Charaktere, wenn deren Eigenheiten aufeinanderprallen. Dabei kommt die Serie glücklicherweise ohne Hintergrundgelache aus und greift für ihre Comedy erfrischenderweise gar nicht oder nur sehr sehr selten auf Schadenfreude, übelste Peinlichkeiten oder sich-über-Leute-lustig -machen aus. Jede Folge muss ich mehrmals laut lachen und genieße die lustigen und originellen Ideen vollends. Leider hat Netflix bis jetzt nur Staffel 1 und 2 und mit 2 bin ich schon fast durch.

Außer Jake sind in dem Revier übrigens noch:
- Captain Raymond Holt (Andre Braugher) musste jahrzehnteland mit Diskriminierung aufgrund seiner Hautfarbe und sexuellen Orientierung kämpfen. Jetzt hat er endlich die Leitung eines Reviers übertragen bekommen und will natürlich das beste daraus machen.
- Sgt. Terry Jeffords (Terry Crews) ist zwar super stark und kann bedrohlich aussehen, aber er ist hauptsächlich ein liebevoller Vater und die "mother hen" des Reviers.
- Det. Amy Santiago (Melissa Fumero) will später auch mal Captain werden. Sie ist ehrgeizig wie sonst was und verehrt Holt als Boss.
- Det. Rosa Diaz (Stephanie Beatriz) trägt immer nur schwarz und ist hands down die angsteinflößendste des Reviers. Sie hasst es Sachen von sich preis zu geben und ist zu 100 % loyal.
- Det. Charles Boyle (Joe Lo Truglio) möchte es immer allen recht machen, was ihm natürlich nur bedingt gelingt. Er liebt Essen und kennt sich damit aus wie kein zweiter.
- Gina Linettis (Chelsea Paretti) Welt dreht sich vollkommen um sie selbst. Da sie die meiste Zeit eigennützig und fies ist, kommt es immer überraschend, wenn sie dann doch mal was nettes macht.
- Hitchcock und Scully (Dirk Blocker und Joel McKinnon Miller) sind die meiste Zeit so unglaublich inkompetent, dass man sich wundern muss, wie sie es überhaupt geschafft haben so lange einen Job zu behalten.

Ahh, ich liebe diese Serie.

Satori sometimes needs light and funny things

Sonntag, 9. Oktober 2016

The First Avenger

Es geht hierbei um die Captain America Figur im Vordergrund. So sieht es in dem Regal aus, in dem sie steht. Mein lieber Onkel hat sie mir geschenkt, aber da sie eine Disney Infinity Figur ist, wird es sie an allen möglichen Orten geben. Ich finde übrigens die Disney Infinity Figuren meistens hübscher designt als die meisten Actionfiguren.

Hell hath no fury

Es gibt sie nicht häufig: weibliche Bösewichte. Nun, weibliche Helden gibt es auch weniger, als ich es gerne hätte, aber weibliche Haupt-Antagonisten sind noch seltener. Das liegt vielleicht daran, dass Frauen im allgemeinen den Ruf haben, freundlicher und netter zu sein. Fakt ist, dass Film-Frauen selten böse sind und wenn doch dann als Sexy Sidekick von dem eigentlichen Antagonisten oder als Jealous Bitch. Dieser Post ist dazu da, diejenigen zu würdigen, die aus diesem Klischee ausbrechen. Dass Frauen auch noch andere Motivationen haben können außer Eifersucht, Liebe/Hass zu einem Mann oder der Wunsch für immer jung und hübsch zu bleiben, zeigen sie:

(Btw: diese Beispiele sind nur von denen, die ich auch selber gesehen habe, ich bin mir sicher, da gibt es noch ein paar mehr.)

Gotham's Fish Mooney (Jada Pinkett-Smith) ist mit Abstand der most hardcore Charakter der Serie. Sie ist skrupellos, brillant und schreckt vor nichts zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei setzt sie hauptsächlich auf Manipulation, Intriegen und ihr Gehirn (oder ihre Kampferfahrung, wenn es sein muss). Sie ist genauso wie die anderen Mafia Paten und strebt vordringlich nach Macht. Mit ihrem Tod hat die Serie eine ihrer Hauptträgerinnen verloren. Mal sehen, wie sie das kompensieren wollen.

Gazelle (Sofia Boutella) aus Kingsman ist zwar auch ein Sidekick, aber sie ist nicht der typische Sidekick. Vielmehr ist sie Valentines gleichberechtigte Partnerin, die eben eine andere Aufgabe hat. Er ist das Gehirn, sie die Muskeln. Sie ist für das zuständig, was er nicht kann. Außerdem behandelt sie ihn nicht wie einen Vorgesetzten und macht sich zum Beispiel über seine Aversion gegen Blut lustig. Auch sind ihre Kostüme nicht übertrieben sexy und sie hat Prothesen aus denen sie Messer ausfahren kann. Wie cool ist das denn. 

Mrs. Coulter aus der His Dark Materials Reihe (The Golden Compass, The Subtle Knife, The Amber Spyglass) ist eine komplexe Persönlichkeit, die die Trilogie über schwierig einzuschätzen und zuzuordnen ist. Sie übt zu Beginn in ihrer Steampunk-Welt eine gehörige Macht aus, die sie auch zu nutzen weiß. Leider ist es schon zu lange her, dass ich diese Bücher gelesen habe und kann daher dazu nicht mehr sagen.

Man kann über Primeval sagen, was man möchte. Mit 13/14 gehörte diese Serie zu meinen Lieblingsserien, bis ich kurz nach dem Beginn von Staffel vier aufgab. Es hatte sich zu viel verändert. Helen Cutter (Juliet Aubrey) war in Staffel 1-3 die Hauptantagonistin. Die Frau des Protagonisten ist acht Jahre vor Beginn der Serie in einer Anomalie verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Das bedeutet, dass sie es fertig gebracht hat, ganz alleine in prähistorischen Zeiten zu überleben. Ihre Ziele haben immer etwas mit der Natur der Anomalien zu tun und sie kümmert frühere Zuneigung zu ihrem Mann oder ihrem Geliebten dabei herzlich wenig.

Beverly Barlowe (Debrah Farentino) aus Eureka wirkt erstmal gar nicht wie eine Antagonistin. Zunächst nehmen wir an, dass sie zu den Guten gehört. Später stellt sich jedoch heraus, dass sie für eine mysteriöse Gruppe arbeitet, die wissentlich Eureka sabotiert. Als Grund dafür nennt sie die Tatsache, dass Eureka dem Verteidigungsministerium unterstellt ist und damit alles andere als unabhängig und friedlich agiert. Ihre Kritik an den Verhältnissen ist durchaus nachvollziehbar, ihre Methoden aber mehr als fragwürdig. Im Gegensatz zu anderen Bösewichten ist sie nicht wirklich boshaft, aber denkt im Zweifelsfall immer zuerst an sich ("Ich will ja das richtige tun, aber so richtig dann auch wieder nicht.").

Elementary's Moriarty (Natalie Dormer) ist das, was ich mir immer gewünscht habe. Brillant, elegant und sinister. Sie versteht nicht, warum Menschen so sind, wie sie sind, aber sie versteht es, das auszunutzen. Sie spielt mit Sherlock, um zu sehen, wo das hinführt und bringt aus dem Gefängnis die Drogen-Baronin um, als sie Watson bedroht hatte. 

Mystique in ihrer Grund-version. Man kann behaupten, dass sie böse ist, weil Leute sie nicht für hübsch halten, aber das wäre viel zu oberflächlich. Sie ist eine Antagonistin, weil sie die Ausgrenzung und den Hass, der ihrer Spezies entgegengebracht wird, am eigenen Leib erfahren hat und entschieden hat, das nicht länger zu ertragen. Sie bleibt in ihrer natürlichen blauen Form, da sie sich nicht verstecken will ("Because we shouldn't have to.").

Anna (Morena Baccarin) aus V - The Visitors ist die Anführerin einer feindlich gesinnten Alienrasse. Sie behauptet in Frieden zu kommen, doch eigentlich will sie uns nur ruhig stellen, um uns dann zu essen. (Interessanterweise hat sie als Gegenspielerin ebenfall eine weibliche Hauptheldin.) Mit sanfter Stimme führt sie die Menschheit in den Abgrund und toleriert Dissens in ihren eigenen Reihen nicht im geringsten. Die abgesetzte Serie endet damit, dass sie ihr Ziel so gut wie erreicht hat.

Disney Antagonistinnen haben oft eine stereotypische Motivation, Yzma aus Ein Königreich für ein Lama hingegen möchte einfach nur herrschen und Maleficent (Angelina Jolie) aus der gleichnamigen Neuerzählung von Dornröschen bekommt eine so kraftvolle und verständliche Motivation (der Wille ihr Land zu beschützen und der schreckliche Verrat durch den König), dass sie mehr zur Anti-Heldin wird.

Satori wants more women villains

P.S. Cate Blanchett (die ich liebe) wird in Thor: Ragnarök übrigens Marvels erste Haupt-Antagonistin spielen. Da sind wir doch mal gespannt!

P.P.S. Das titelgebende Zitat "Hell hath no fury like a woman scorned" weist natürlich auf eine weitere stereotypische Motivation hin. Eine Frau, die von einem Mann betrogen oder zurückgewiesen wurde.

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori