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Dienstag, 13. Juni 2017

A Murder of Gods - American Gods 1.6

aka wow. this show really doesn't fuck around

(Quelle: http://nerdist.com/american-gods-character-posters-mr-nancy-easter-czrnobog-mr-wednesday/)


1. Wiedermal finde ich den Anfang sehr pointiert und gelungen. Mexikaner schwimmen über einen Grenzfluss nach Amerika. Einer jedoch ertrinkt beinahe und wird von Jesus gerettet. Auf der anderen Seite werden sie (und Jesus mit ihnen) prompt von selbsternannten Grenzwächtern mit Waffen niedergeschossen. Zwei Dinge: 1. Ich mag, dass diese Sequenz klar deutlich macht, dass Jesus nicht mit denjenigen ist, die zwar Bibelverse auf ihre Waffen schreiben und Kruzifixe dranknoten, aber unschuldige Menschen erschiessen. Jesus ist mit ebendiesen unschuldigen Menschen und stirbt mit ihnen. Denn was die Leute mit den Waffen (und ich hab mal 'ne super creepige Doku gesehen, wo z. B. in Kirchen ernsthaft Schusswaffen verlost wurden) eigentlich anbeten, ist nicht Jesus, sondern die Waffen selber - wie im Laufe der Folge deutlich wird. 2. Mir gefällt außerdem die Implikation, dass Jesus und damit auch der Gott der Christen nicht mehr wert oder irgendwie mächtiger ist als die anderen Götter, die wir bis jetzt gesehen haben. Serien wie Supernatural tappen in die Falle, dass sie zwar darstellen, dass es andere Götter gibt, der Gott der Christen aber der eigentlich ''''richtige'''' ist. American Gods verbreitet stattdessen die Botschaft "you are what you worship", aka. das woran du glaubst, ist deine Realität.
2. Fuck you NRA, you're evil! Das könnte eigentlich der Untertitel der Folge sein, so eindeutig ist die Kritik an der Verbreitung von Schusswaffen. Shadow und Wednesday sind auf dem Weg zu einem von Wednesdays alten Freunden, um für eine Zeit unterzutauchen. Vulkan, der römische Gott des Feuers und der Schmiede, ist nun Herr über eine Waffenfabrik und mit ihr eine Kleinstadt. Alles, was wir von dieser Stadt sehen, wirkt unheilvoll. Von den Einwohnern, über die Gebäude und die Musik im Hintergrund. Obwohl Wednesday fröhlich ist und Vulkan ihn scheinbar wirklich erfreut begrüßt, hat Shadow (und damit der Zuschauer) das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Und er hat Recht damit. Denn Vulkan hat sich mit den neuen Göttern verbündet und ist nun sowas wie der Gott der Schusswaffen. Er erzählt Wednesday wie jeder mit einer Kugel aus seiner Fabrik getötete Mensch wie ein Gebet für ihn ist, was einen Zusammenhang zu dem Anfang der Folge darstellt.
3. Glücklicherweise hat Wednesday auch für den Fall, dass sein alter Freund ihn verrät, einen Plan. Shadow (und der Zuschauer) weiß davon nichts.  Deshalb kommt es so unerwartet, dass Wednesday mit dem für ihn von Vulkan geschmiedeten Schwert (was dieser wahrscheinliche nur gemacht hat, um Zeit zu schinden, bis die neuen Götter kommen) diesen köpft und von seinem eigenen Schmiedefeuer verzehren lässt. Ich erwähne das nur nochmal extra, weil es meiner Meinung nach eine fantastische Szene war, komplett mit dem episch gruseligem Hintergrundgeräusch am Ende der Anfangscredits.
4. Der andere Teil der Folge ist ein Roadtrip von drei Menschen, die eigentlich gar nicht zusammen sein wollen. Laura, Mad Sweeney und Salim sind nun zusammen in Salims Taxi unterwegs, obwohl alle drei etwas völlig unterschiedliches wollen. Laura will Shadow helfen, Sweeney will die Münze zurück und Salim will den Djinn wiederfinden. Ich finde es wundervoll mehr von Salim zu sehen, da er so lieb und freundlich ist. Mir gefällt auch, dass wir ihn beten sehen und damit daran erinnert werden, dass er ein Muslim ist. Außerdem ist es auch fantastisch zuzusehen, wie Laura und Sweeney sich andauernd angiften.

Hah, nur vier Punkte und trotzdem so viel Text.

P.S. Mir ist aufgefallen, dass Vulkan nichts von dem von Wednesday mitgebrachtem Getränk getrunken hat und Wednesday das bemerkt. War es diese Kleinigkeit, die Mr. Wednesday gewarnt hat oder hat er es schon immer gewusst?

Samstag, 3. Juni 2017

Lemon Scented You - American Gods 1.5

 (Quelle: https://www.bleedingcool.com/2017/03/27/10-character-posters-american-gods/)

1. Die Geschichte am Anfang der Folge war wunderschön animiert und auch passend, da es vor so langer Zeit spielt, dass Animation der Geschichte gerechter wird. Man lernt außerdem mehr über den Charakter des Landes und was mit Göttern passiert, an die nicht mehr geglaubt wird.
2. Back to our regular scheduled program. Shadows und Lauras Interaktionen sind wundervoll gemacht. Wie Shadow auf sie reagiert und sie auf ihn. Für beide ist alles anders, aber wo Laura nun völlig davon überzeugt ist, dass Shadow ihr Lebensinhalt ist, hat Shadow mit ihrem gemeinsamen Leben abgeschlossen.
3. Mad Sweeney und Lauras Auseinandersetzung war herrlich. 'Sie ist nicht tot. ... Du bist ein Arschloch, tote Ehefrau.' Und auch bedeutsam, da Sweeney ihr ausmalt, was nach und nach mit ihrem Körper passieren wird.
4. Die ganze Sequenz im Polizeirevier war so much. Ich glaub', ich muss mein Kommentar dazu super zerstückeln, damit es noch irgendwie Sinn ergibt. Ich beginne mal mit Media und wie super ich die Idee finde, dass sie immer jemand anders ist, immer irgendeine erkennbare Medien-Persönlichkeit und sich ihrer sehr bewusst.
5. Technical Boy ist auch wunderbar unerfreulich. Die Art wie er sich entschuldigt hat, erinnert daran, wie Leute, die gezwungen werden, sich für beleidigende Tweets entschuldigen.
6. Mr. World ist ja mal so unglaublich creepy. Wow. (Und da ich das Buch schon gelesen habe, kann ich alles, was er sagt in einem anderen Licht sehen, was auch cool ist.)
7. Nun kann man ja nicht mehr wirklich sagen, dass man nicht weiß, wovon diese Serie handelt. Die Polizeirevier Szenen haben ziemlich klar dargestellt, was gerade läuft. Mr. Wednesday versucht die alten Götter um sich zu scharen, um gegen die neuen Götter kämpfen zu können. Die neuen Götter möchten das mit allen Mitteln verhindern.
8. Die Leichen der Polizisten waren sehr Hannibal-esque arrangiert. I see you, Bryan Fuller.
9. Uhhh, Anansi war da als Spinne und hat geholfen!
10. Außerdem mochte ich wie Hugin oder Munin als Mr. Wednesdays Boten/Spione agieren.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Git Gone - American Gods 1.4

 (Quelle: https://www.bleedingcool.com/2017/03/27/10-character-posters-american-gods/)

1. Diese Folgenbewertung wird etwas kürzer, da diese Folge auch ziemlich linear aufgebaut ist und eine kohärente Geschichte erzählt. Und zwar die Geschichte von Laura Moon, Shadows nicht-ganz-so-toter Frau. Im Buch erfährt man, soweit ich mich erinnern kann, recht wenig von ihr. Von ihrem Leben vor ihrem Tod weiß man hauptsächlich, dass sie Shadow betrogen hat. Das hat mich immer leicht gestört, weil es für mich unbefriedigend war.
2. Diese Folge ist komplett ihr gewidmet und man lernt sie kennen, bevor sie Shadow kannte. Die Geschichte folgt ihr durch ihre Beziehung mit ihm, die Heirat, ihr Leben, während er im Gefängnis war, durch ihren Tod, und ihr Leben danach. Damit unterscheidet sich diese Folge von den vorherigen, da sie zwar in der Zeit springt, aber nur leicht und auch linear und außerdem steht auch nur eine einzige Person im Mittelpunkt.
3. Lauras Hintergrundgeschichte lässt die Interpretation zu, dass sie stark depressiv ist. Zumindest wird klar, dass sie im Allgemeinen relativ wenig bis gar nichts fühlt. Das erklärt, wenigstens für mich, so einiges und macht ihren Charakter nachvollziehbarer.
4. Die Veränderung nach ihrem Tod ist auch sehr gut dargestellt. Dass sie plötzlich mehr fühlt und sich mehr für Dinge interessiert, wird visualisiert durch das Lichtsignal, was Shadow jetzt für sie ist.
5. Lauras und Audreys Interaktionen sind wundervoll!
6. Mr. Jaquel und Mr. Ibis helfen Laura wieder relativ normal zu wirken und ich freue mich, sie zu sehen.
7. Habt ihr die ganze Zeit die Raben, sicherlich Hugin und Munin, im Hintergrund gesehen?
8. Alles in allem eine sehr gute Ergänzung zu dem Buch!

Uups, die war dann doch nicht kürzer. Naja. Übrigens ist sie wenigstens für mich noch im Rahmen, da ich die neueste noch nicht gesehen habe.

Freitag, 19. Mai 2017

Head Full of Snow - American Gods 1.3

 (Quelle: http://www.comingsoon.net/tv/news/831019-omg-new-american-gods-character-posters-show-us-the-deities#/slide/1)

1. Die Szene, in der Anubis eine Frau abholt und sie ins Jeneits führt, wo er ihr Herz wiegt, ist so unglaublich schön gefilmt und auch gemacht. "Your best is enough."
2. Bei den Zoryas und Czernobod ist noch allerhand passiert. Shadow gewinnt bei einem zweiten Spiel Czernobogs Unterstützung, erhält von der einen Zorya den Mond als Münze und eine weitere kryptische Botschaft und Mr. Wednesday hat eine wirklich schöne Szene mit der ältesten Zorya.
3. Ahh, der arme Mad Sweeney. Aus Versehen hat er Shadow die eine Münze gegeben, die er nicht verlieren durfte und so wendet sich sein Glück in Pech. Man hat sofort Mitleid mit ihm, besonders wenn man sieht, wie seine freundliche Mitfahrgelegenheit (der bienenliebende Pathologe aus Hannibal) von einem Rohr durchbohrt wird und er einfach nur so resigniert schaut.
4. Shadow und Wednesday führen im Folgenden einen kreativen Bankraub aus, bei dem Shadow verständlicherweise konstant am Panik schieben ist. Ich fand gut, wie Wednesday sagt: "Wenn du heute abend nicht im Gefängnis bist, glaubst du dann an mich?" (und nicht "glaubst du mir dann?"). Vorher hat Shadow sich Schnee herbeigewünscht. Auch das natürlich wundervoll gefilmt.
5. Oh my wow, die ganze Sequenz mi Salim und dem Ifrit war so schön gemacht. Very soft and tender in a way. Ich habe mich so gefreut, dass sie das auch in der Serie so übernommen haben.
6. Sweeney versucht seine Münze wiederzufinden, aber oh wunder in dem Grab ist sie nicht und oh noch größeres Wunder Laura ist auch nicht in dem Grab. Wo sie nämlich ist, ist in Shadows Hotelzimmer. Ich freue mich schon auf ihre Interaktionen.

Jup, ich bin noch dabei. Und es gefällt mir auch alles noch sehr gut.

Rise, King Arthur!

aka Give this movie a chance! It's weird af but also a lot of fun!

Ich hatte mich interessanterweise mehr auf diesen Film gefreut als auf Guardians of the Galaxy 2 (den ich übrigens noch nicht gesehen habe, Schande über mich). Irgendetwas an dem Trailer hatte es mir aufjedenfall angetan und deshalb habe ich die Premiere von King Arthur: Legend of the Sword geschaut. Und hey, der Film hat mir wirklich gut gefallen. Ich werde ihn auch wahrscheinlich noch einmal im Kino sehen. Okay, mit der Originallegende hat das nun nicht mehr so wirklich viel zu tun und auch die gesamte Umsetzung an sich ist recht unkonventionell, aber das ist ja nicht immer schlecht und ich fand es in diesem Fall richtig super.

Es folgt wie fast immer 'ne Liste:
1. Eins der Dinge, die mir am besten gefallen haben, war die Änderung von Arthurs Herkunft. Da seine Eltern getötet wurden, als er noch ein Kleinkind war, wächst er nun in Londinium in einem Bordell auf. Das beeinflusst maßgeblich seinen Charakter und wie er anderen Leuten begegnet. Er geht die ganze Chosen One Sache noch zurückhaltender an, als das normalerweise üblich ist. Ihm ist wichtig, dass es "seinen Leuten" (die Frauen des Bordells und seine Straßen-Gang) gut geht, der Rest interessiert ihn herzlich wenig.
2. Petyr Baelish is not evil in this movie, shocking, I know, I almost couldn't believe it myself. He's still a little shit though, but a likable little shit. (Lord Bolton, however, is also evil in this.)
3. Die Szenen in denen Arthur Dinge erzählt oder erklärt sind wundervoll und spaßig gefilmt.
4. Jude Law ist so ein überzeugender Bösewicht.
5. Magic. Like woah. Magie wird hier hauptsächlich von dem bösen König und der Magierin ausgeführt (warum heißt sie nur "die Magierin"? wolltet ihr uns nicht verraten, wer sie ist, falls ihr noch nen zweiten Film macht?). Beide benutzen hierbei völlig andere Arten von Magie, was ihren Unterschied nochmal herausstellt. Die Magierin ist übrigens total badass!
5b. Dazu: Excalibur ist natürlich auch noch magisch und zwar wie. Es hat definitiv ein Eigenleben und sehr starke Macht in sich, die es aber nur geführt von dem rechtmäßigen Besitzer entfaltet. Ähnlich wie bei Mjölnir muss sich Arthur erstmal dem Schwert würdig erweisen. Obwohl das Problem hierbei nicht wirklich bei seiner noch fehlenden Eignung liegt, sondern an seinem anhaltenden Widerwillen.
6. Djimon Hounsou darf mal endlich einen guten Ritter spielen und nicht immer nur einen bösen Handlanger! Ein Ritter, der sich auch gerne weniger mit Arthur rumschlagen würde.
7. Die anderen Charaktere sind passende und herrliche Unterstützung.
8. Wundervolle Kampfszenen, wie wir sie von Guy Ritchie gewöhnt sind.
9. Das schreit ja gerade so nach 'nem Sequel namens "King Arthur: Knights of the Round Table". Ich hoffe, dass dieser Film genug eingenommen hat, um das zu ermöglichen. Ich möchte unbedingt sehen, wie sich die neu zusammengestellte Ritterbande denn so macht und vor allem, wie Arthur damit klar kommt, plötzlich König zu sein.
10. Der Soundtrack ist unglaublich. Allen voran das Lied "The Devil and The Huntsman" von Sam Lee. Super atmosphärisch und episch. Eins meiner neuen Lieblinge.

Satori is still thinking a lot about this movie


Samstag, 13. Mai 2017

ESC 17

Es war mal wieder Zeit für den Eurovision Song Contest. Dieses Europa-eigene Spektakel ist doch jedes Jahr immer ein Zuschauen wert. 

Ich verstehe das neue Voting-System überhaupt nicht und es gefällt mir auch nicht. Meiner Meinung nach sollten sie wieder zum Alten zurückkehren. Ansonsten hatten wir dieses Jahr beim ESC wirklich schöne Songs und der Gewinner Portugal gefiel mir auch sehr gut.

Unsere Lady sieht das alles übrigens sehr positiv und optimistisch, wie es sein sollte.

Falls ihr noch mehr geblogge über den diesjährigen ESC von mir lesen wollt, hier der tumblr Link.

Satori is very tired and probably not very coherent

Dienstag, 9. Mai 2017

The Secret of Spoons - American Gods 1.2

(Quelle:  http://www.empireonline.com/movies/news/american-gods-10-new-character-posters/)

1. W.o.w. Dieses Opening. Wo das erste "Coming to America" noch aus dem Buch ist, ist dieses neu. Und ich muss sagen, ich mag das sehr. Von mir aus können sie jede Folge damit beginnen. Und alles daran war fantastisch. Wie zu Anansi gebetet wurde ("Sie haben meine Hände zusammengebunden, ich kann nicht klatschen, ich kann nicht tanzen"), was sofort klarstellt das es für unterschiedliche Götter, in unterschiedlichen Kulturen anderen Formen des Anbetens gibt. Und dann Orlando Jones mit einem harten, ehrlichen und für eine Fantasy TV-Serie ungewöhnlich pointiertem Monolog. Für mich der beste Teil dieser Folge.
2. Der arme arme Shadow. Ich weiß, dass wir erst am Anfang sind, aber Shadow tut mir so Leid. Zu sehen, wie er sein altes Haus ausgeräumt hat, hat mich sehr traurig gemacht.
3. Media war fantastisch. Gillian Anderson bringt die Person Media wundervoll rüber und Fernseher die mit einem reden war schon immer creepy.
4. Uhhh! First look at the Ifrit!
5. Mehr von Bilquis. Dass sie eine Statue von sich im Museum besucht, fand ich sehr gut, da es deutlich macht, wie verloren sie sich fühlt.
6. Der zweitbeste Teil dieser Episode ist Shadow und Mr. Wednesday zu Hause bei den Zoryas und Czernobog. Super Szenen.

Mal sehen, ob ich das durchziehe und jede Folge so bewerte.

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori