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Montag, 31. August 2015

I'm back - reluctantly

Ich war ja eine Woche weg und bin jetzt wieder da. Etwas verwirrt und desorientiert., aber da. Zum Beispiel bin ich nachts aufgewacht und wusste nicht wo ich war. Die Zeit war wundervoll und ich kann es kaum erwarten da wieder hin zu fahren. Jetzt bin ich erstmal eine Woche zu Hause, bevor ich wieder weg fahre. Diesmal nach Paris. Ja, so sieht's aus. Ich bin ganz schön viel unterwegs, aber danach bin ich wieder für länger zu Hause und ich kann endlich mal zu Hause einiges regeln, das heißt, wenn ich meine Hausarbeit fertig geschrieben habe. 

Satori is pretty busy

Samstag, 22. August 2015

I'll be gone

Heute fahre ich weg und komme erst am Sonntag in einer Woche wieder. Das wäre ja nicht so besonders, wenn es nicht da, wo ich hin fahre, kein Internet geben würde. Ich bin also effektiv für die nächsten acht Tage von der Welt abgeschnitten, wa wahrscheinlich zur Abwechslung auch mal gut ist. Also adios Leute und bis Sonntag!

Satori is excited af

Sonntag, 16. August 2015

Stupid, silly kids

aka I startend watching a show and it's stupid but I can't stop

Aus irgendeinem Grund ließ mich tumblr glauben, dass The 100 eine gute Serie ist. Leider hatte ich die ersten drei Folgen verpasst und musste die mithilfe der doch sehr kritischen Reviews auf Serienjunkies nachholen. Die Reviews hatten mich demnach etwas skeptisch bestimmt. Trotzdem habe ich angefangen und jetzt kann ich nicht mehr aufhören. Damit will ich nicht sagen, dass die Serie irgendwie qualitativ hochwertig ist, denn das ist sie nicht, aber ich bin emotional involviert und jetzt ist es zu spät.

Kurze Geschichte, für die, die es nicht kennen. Der Rest der Menschheit lebt nach einem verheerenden Atomkrieg auf einer Weltraum Station und das schon so lange, dass ihnen langsam die Luft ausgeht. Deshalb schicken sie 100 inhaftierte Teenager auf die Erde, damit dir testen können, ob die wieder bewohnbar ist. Auf der Erde müssen sie sich nicht nur mit der Umwelt sondern auch mit den Erdbewohnern (die es nämlich gibt) auseinander setzen. Die Leute der Station haben außer dem Luft Problem noch ein Machtkampf Problem.

Die Serie ist klar für Teenager konzipiert. Nicht nur, weil sie hauptsächlich von Teenagern handelt, sondern auch, weil sie sich eingebettet in den Survival Plot mit typischen Teenie Themen befasst. Das ist nicht unbedingt schlecht (auch wenn es manchmal etwas künstlich wirkt) und wie ich schon früher erwähnt habe, muss ja auch nicht jede Serie ein Meisterwerk und super tiefgründig sein (das wäre ja auf Dauer auch anstrengend). Was auf jeden Fall schon mal gut ist, ist, dass die Serie nicht davor zurückschreckt auch Charaktere konsequent zu töten. Es wäre unrealistisch, wenn alle Kids das Leben in der Wildnis unbeschadet überstehen würden. Diese Konsequenz erwartet man sonst nicht von Teenie Serien. Auch beginnen die Charaktere mit fortschreitenden Folgen an Tiefe zu gewinnen (oh Mann, die Hintergrund Geschichte von Bellamy und Octavia ist so traurig), was zum Sehvergnügen beiträgt. Politik ist auf der Station die Hauptgeschichte und das alles wirkt durch die Umgebung passend bedrückend. Dadurch gibt es den ein oder anderen spannenden und emotionalen Moment und man kann drüber hinwegsehen, dass die Handlung manchmal etwas wenig Sinn macht.

Anschauen kann man sich das auf jeden Fall, auch wenn ich etwas skeptisch bin, was die Zukunft dieser Serie anbelangt. Serien, die nicht nach dem Case-of-the-week Prinzip funktionieren, neigen dazu irgendwann heillos abzudrehen. Mal sehen, was passiert.

Satori will be gone for all of next week

Like beautiful, beautiful savages

Ich habe endlich den Savages Film gesehen, den ich mir schon vor einer Weile gekauft habe. Er ist von Oliver Stone und basiert auf dem gleichnamigen (zumindest in englisch auf deutsch heißt das Buch Zeit des Zorns) Buch von Don Winslow. Das Buch habe ich mir damals gekauft, als ich ein neues englisches Buch zum lesen gesucht habe und die Cinema den gerade raus gekommenen Film gelobt hat. Eigentlich ist es überhaupt nicht meine Sorte Buch. Gewalttätig, vulgär, eine relativ realistische Geschichte über Drogenhändler und ein besonderer abgehackter Schreibstil. Aus irgendeinem Grund hat mich das Buch aber sehr angesprochen und ich finde es super. 
Demnach handelt es sich hierbei um die Sorte Film, bei der ich das Buch vorher gelesen habe und das ist immer gefährlich. Es kann ganz fürchterlich enden und im besten Fall ist es annehmbar. Glücklicherweise handelt es sich bei diesem Film um den besten Fall. Denn auch wenn das Buch nicht Wort für Wort umgesetzt wurde, so trifft der Film doch den Ton und die Stimmung sowie die Charaktere und dir Geschichte.

Eindrücke folgen:
1. Ben (Aaron Taylor-Johnson) und Chon (Taylor Kitsch) leiten ein höchst erfolgreiches Marihuana Business und sind damit ziemlich gut dabei. Zu ihrem Glück fehlt nur noch ihre Freundin O (Blake Livley) - ja, sie sind beide mit ihr zusammen und ja, das funktioniert ganz prima. Die drei sind eigentlich glücklich, da kommt ein mexikanisches Drogen Kartell unter der Leitung von Elena La Reina (Selma Hayek) und will deren Geschäft übernehmen. Diskussion ausgeschlossen. Als sie aber doch diskutieren wollen, entführt der grausame Handlanger mit eigenen Zielen Lado (Benico Del Toro) O und Chaos bricht los.
Wie gesagt, die Charaktere sind gut gemacht und sowohl Ben als auch Chon und O und der Rest sind passend zu ihren Buch Charakterisierungen, was mir natürlich gefällt, weil ich die Buch Charakterisierungen mag.
2. Die Musik liefert eine passende Untermalung, die sehr zur Atmosphäre beiträgt.
3. Wo wir schon mal bei der Atmosphäre sind: die Stimmung gespeist aus authentischen Landschaftsaufnahmen und passenden Schnitten ist schon etwas Besonderes. Sie mischt das Sorglos-Flair von Südkalifornien mit der grausamen Welt der Drogen Kartelle.
4. Thema Authentizität: da ich mir das Making-Of angesehen habe, weiß ich, dass sie einige Menschen engagiert haben, um das echter wirken zu lassen. Zum Beispiel einen DEA Beamten, einen Navy SEAL, einen Marihuana Experten und einen "Hacker"-Experten.
5. Der besondere Schreibstil des Buches findet sich nicht nur in den Gesprächen sondern, wie ich finde, auch in den Bildern wieder.
6. Der Film ist ab 18 und das absolut zurecht. Wer sich an (ziemlich fieser) Gewalt und Sexszenen stört, sollte diesen Film lieber meiden.
7. Die Gewalt ist aber nicht sinnlos, da sie eines der Hauptthemen, aka menschliche Abgründe aka wozu sind Menschen in bestimmten Situationen fähig, unterstreicht.
8. Ich bin ein Fan von der Beziehung von Ben, Chon und O. Ben und Chon sind beste Freunde, gründen das Business und wohnen größtenteils zusammen in einer riesen Villa. O lernen sie kennen und lieben und sind von nun an beide mit ihr zusammen und das wissen sie auch und es stört sie nicht. O liebt sie beide gleich stark und die Jungs sich auch. (Aus dem Buch. "He fought for Ben and O. They were his country now." "The way Chon saw it there were Ben and O. Everybody else. For Ben and O he'd do anything to everybody else.") Irgendwie funktioniert das super, weil die drei sich ergänzen und so perfekt zusammen passen.
9. SPOILER!!! (Für diesen Punkt.)
Was ich nur nicht verstehe, ist, warum der Film, nachdem er brav das Buch Ende gezeigt hat, ein Hollywood Happy End anschließt. Das Buch Ende war ungefähr so passiert, die drei (Ben, Chon und O) lagen zusammen sterbend im Sand und ich bin zufrieden und traurig, da wird plötzlich die ganze Szene zurückgespult und ich verstehe die Welt nicht mehr. Statt mit dem poetischen 'alle Beteiligten haben die Konfrontation nicht überlebt' des Buches endet der Film mit einer 'die DEA kommt im letzten Moment und verhaftet alle' Szene. Gut, ich gönne den dreien von ganzem Herzen, dass die jetzt in Indonesien leben können, aber ein Happyend dran zu setzen, macht für mich keinen Sinn (und Lado darf nicht davon kommen, der Mistkerl!). Die Geschichte verliert dadurch an Wirkung, finde ich... Aber was soll's.
SPOILER ENDE!!!

Satori is tired af

Freitag, 14. August 2015

12. Favorite Secondary Lady

Angela Montenegro (Michaela Conlin) aus Bones ist eine meiner Lieblingscharaktere aus dieser Serie. Sie ist intelligent, kreativ, fürsorglich, selbstständig, bisexuell und auch sonst wundervoll. Oft hält sie die Chaoten des Jeffersonian zusammen und hat die rettende Idee.

Ich habe schon so lange nicht mehr mit dieser Challenge weiter gemacht, da dachte ich, es wäre mal wieder Zeit.

Mittwoch, 12. August 2015

Recommendation #1: American Gods

Ich fange tatsächlich damit an. Wow. Nicht nur leeres Gelaber.

Was? American Gods von Neil Gaiman
Medium? Buch
Seitenzahl? 624
Sprache? Ich empfehle immer -sofern man das verstehen kann - die Originalsprache. In diesem Fall Englisch.
Warum? Ich habe in einem vorigen Post ja schon mal einige der Vorzüge genannt. Hier noch ein paar weitere: die Handlung steigert sich stetig. Es fängt langsam an und man weiß nicht so recht, was einen erwartet. Von Kapitel zu Kapitel entfaltet sich eine komplexe, spannende Geschichte, die stetig an tiefe gewinnt, bevor gegen Ende ein plot twist alles verändert. Der Hauptcharakter ist ungewöhnlich, widerspricht gängien Erwartungen und verschmilzt perfekt mit der bizarren Stimmung, die einen leicht verwirrt (im positiven Sinne!) zurücklässt. Die Ideen und deren Verarbeitung sind originell, fernab von Alltäglichem und nicht typischen Elementen zuzuordnen, was, wie ich finde, den besonderen Reiz dieses Romans ausmacht.
Für wen? Freunde von düsterem Mystery. Mythologieliebhaber (die mythologischen Hintergründe sind wundervoll recherchiert). Menschen, die gern noch über Gelesenes nachdenken.
Wenn du .... mochtest? Andere Neil Gaiman Bücher. Wächter der Nacht.

Satori is stressed but calm at the same time... it's weird 

Mittwoch, 5. August 2015

Ladies and gentleman, I give you ... me! Deadpool!

Nachdem Deadpool in X-Men Origins am Ende absolut eigenartig war und überhaupt nicht passend, gibt es glücklicherweise eine Neuauflage. Ryan Reynolds selber hat sich stark dafür eingesetzt. Nicht nur dafür, dass es den Film überhaupt geben wird, sondern auch, dass der Film die hohe Altersfreigabe bekommt, die er braucht, um gut zu werden. Ryan Reynolds ist dabei die perfekte Besetzung und auch alles andere sieht super aus. Da ich dazu noch nichts gesagt habe, kommen jetzt hier Test Footage, Trailer vom Trailer und der Trailer:



Die Test Footage ist schon lange draußen und hat die Fangemeinde größtenteils überzeugt, dass das gut werden kann. Dann kamen weitere Ansagen und Bilder von Ryan und die Vorfreude stieg.


'From the studio that inexplicably sew his mouth shut the first time...' Wundervoll.
In dem Video wurde der offizielle Trailer angesagt. Mittlerweile hat das Studio anscheinend Gefallen daran gefunden 4th-wall-breaking Promotionen für den Film zu drehen, was ich zumindest sehr genial finde.
Es folgt der Trailer (für Appropriate Audiences... also nicht für kleine Kinder!):


Es ist schön zu sehen, dass sie uns auch die Origins von Deadpool zeigen, aber ich hoffe doch stark, dass der ernste Teil des Films nicht allzuviel Platz einnehmen wird.
Auf jeden Fall sieht das alles wundervoll aus und ich freue mich sehr.

Satori won't even be in Germany when that movie comes out

Dienstag, 4. August 2015

Villains and villanous organizations

Etwas, was mir mittlerweile etwas auf die nerven geht, ist, dass Marvel immer dafür kritisiert wird, dass ihre Bösen langweilig sind und nicht im Gedächtnis bleiben im Gegensatz zu den Antagonisten von DC. Das liegt daran, dass Marvel und DC komplett andere Ansätze dazu haben. Im Gegensatz zu den meisten DC Helden töten Marvel Helden ihre Gegner im Kampf. Die haben deswegen nicht ewig Zeit sich zu entwickeln und müssen es auch gar nicht, da der Fokus auf die auch durchaus ambivalenten Helden gelegt wird. Marvel hat anstatt von immer wiederkehrenden Antagonisten immer wiederkehrende antagonistische Organisationen. Wie Hydra zum Beispiel. Red Skull ist tot, aber Hydra überlebt, nun ist Pierce der Anführer, auch er stirbt, aber Hydra ist sicher noch irgendwo da draußen (unter der Führung von Madame Hydra vielleicht?). Genauso gibt es mit Sicherheit irgendwen, der AIM nach Kilians Tod übernommen hat (Scientist Supreme zum Beispiel). Beide Ansätze sind gleich relevant. Marvels Antagonisten sind halt hauptsächlich als Mittel zum Zweck konzipiert (btw bei mir hat Ultron durchaus Eindruck gemacht) und nicht als Selbstzweck.

Satori is tired of the fighting

P.S. Ich kann keine super informierte Meinung über die Comics abgeben, da ich einfach aus Geldgründen viel zu wenig gelesen habe, also beziehen sich meine Aussagen hauptsächlich auf die Filme.

Sonntag, 2. August 2015

Two sides of the same coin

Nun endlich bin ich dazu gekommen Marvels Agents of SHIELD zu Ende zu schauen. Die erste Staffel lagerte beinahe vollständig auf dem Recorder. Grundsätzlich scheint die Welt ja eher so semi begeistert von dieser Serie zu sein und ich werde daher die Kritikpunkte, die ich mitgekriegt habe, ansprechen. Erstmal vorweg: ich mochte die Serie wirklich gern. Gut, sie ist kein cinematographisches Meisterwerk, aber das sind ja die wenigsten Serien. 

A) Sie hat langweilige Case-of-the-week Folgen.
Am Anfang sind es tatsächlich cotw Folgen, die dazu dienen die Charaktere einzuführen und Beziehungsgeflechte aufzubauen. Langweilig sind die jedoch nicht, da man wie gesagt die Charaktere kennen lernt und die Handlung auch unterhaltsam ist. Nebenbei bemerkt funktionieren die allermeisten Serien nach dem cotw Prinzip. Gegen Ende der ersten Staffel nimmt die Handlung jedoch an Fahrt auf und ist hauptsächlich folgenübergreifend.
B) Die Handlung ist unlogisch und viel zu simpel.
Dazu: es handelt sich um eine in einem Superhelden Kosmos spielende Serie, natürlich ist das unrealistisch.  Was erwartet man anderes von einer Serie mit dieser Prämisse? Und ja, es stimmt, dass die Probleme manchmal zu schnell aufgelöst werden, aber das geht jeder anderen cotw Serie auch so. Wenn man eine Episode in 40 Minuten abschließen muss, kann man nicht alles dramaturgisch sinnvoll auflösen (ich sag nur das völlig unwahrscheinliche 'diese Faser/Pollen/Tierart/etc. gibt es nur in diesem winzigen eingegrenzten Gebiet' Prinzip von Bones). Fälle glaubwürdig schwierig aufzulösen geht nur, wenn man sich wie Broadchurch 8 Folgen Zeit lassen kann. Aber auch wenn man das bedenkt sind die Auflösungen zum Teil wirklich etwas simpel und man hätte sich durchaus ein paar Wirrungen mehr gewünscht. Für eine unterhaltsame cotw Serie ist das aber vollkommen in Ordnung.
C) Die Charaktere sind lahm und uninteressant.
Das ist wohl meistens auf persönliches Empfinden gegründet, weil ich mir beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass diese Charaktere objektiv gesehen als langweilig betrachtet werden können. Ich habe den kompletten Cast schon nach der ersten Folge in mein Herz geschlossen (etwas, was mir weder bei Arrow noch bei Flash passiert ist - was aber zugegebenermaßen auch an meiner unerklärlichen emotionalen Distanz zu DC liegen mag). Und nach und nach, als deren Hintergründe deutlicher wurden, vertiefte sich das Interesse nur. Zu Beginn wirken die Charaktere zugegebenermaßen etwas eindimensional, nach und nach erhalten sie jedoch neue unterschiedliche Charakterzüge und Hintergründe, die sie interessanter machen.
D) Die Serie fügt dem MCU nichts hinzu.
Meiner Meinung nach tut sie das doch. AOS zeigt den Alltag von SHIELD und unterstützt Erzählstränge des MCU. Zusätzlich zeigen sie in der Serie ein bisschen mehr davon, wie die Welt auf das Superhelden-Chaos reagiert.

Abgesehen davon gefielen mir an der Serie:
1. Die Integrierung ins MCU. Als Serie hat AOS den Vorteil, sich auf einen kompletten Kosmos stützen zu können und ihn nicht selbst aufbauen zu müssen. Also ja, Wissen über die Filme ist durchaus nötig, um die Nuancen der Serie zu verstehen und im Falle von Cap 2 und dem Drama mit Hydra sogar den Haupterzählstrang. Aber gerade deshalb fügt die Serie sich nahtlos ins MCU ein. Sie klärt einige Fragen über SHIELD (Wo kommen SHIELD Agenten her?, Was passiert mit den Artefakten/Superbösewichten?, Was passiert mit SHIELD nach Cap 2?) und bereitet Erzählstränge im MCU vor (die Kree anyone? und Supermenschen).
2. CAMEOS! Von unter anderem Nick Fury, Maria Hill und Sif. Und natürlich der obligatorische Stan Lee Cameo in einer - wie ich finde - super Folge.
3. Sympathische Haupt- und Nebencharaktere. Fitzsimmons, die eigentlich zwei Personen sind, die aber von allen als eine Person behandelt werden, sind super intelligent und sehr niedlich. Agent May ist badass und zum größten Teil ernsthaft, aber auch witzig und fürsorglich. Skye ist der Charakter, der hauptsächlich für den Zuschauer da ist, da ihr alles erklärt werden muss und der Zuschauer es dadurch auch mitbekommt. Sie ist aufgeweckt, fröhlich und klar in dem, was sie will. Außerdem umgibt sie ein mysteriöses Geheimnis (das mir schon gespoilert wurde, aber egal). Ward ist der perfekte SHIELD Agent, aber herrlich unfähig in manchen Situationen. Über allem steht natürlich Phil Coulson, der Team-Vater (im Namen und Funktion), der herausfindet, wie es denn seien kann, dass er noch lebt. Hinzu kommen Nebencharaktere, die von Folge zu Folge wechseln und Spaß machen. Gegen Ende trifft der Nachfahre eines der Mitglieder des Howling Commandos (bekannt aus Cap 1) zu der Truppe und ist wundervoll.
4. Sie macht einfach Spaß. Die Serie ist vielleicht nicht hoch qualitativ aber dafür sehr unterhaltsam. Sie ist action-reich und lustig und gut zu schauen.
5. Die (Teil?)Auflösung des roten Fadens ist antiklimaktisch, aber trotzdem (oder gerade deswegen) passend und super.

Satori just started watching a new show

P.S. (SPOILER) Es musste aus Dramaturgie Gründen in dem Team einen Hydra-Agenten geben und dass Ward der Hydra-Agent war, war schon klar. Denn Skye ist zu neu, Coulson ist es sowieso nicht, Fitzsimmons wirken wie das absolute Gegenteil von Hydra-Agenten und nicht-weiße Frauen wie Melinda sind die Demographik, die am wenigsten von Nazi-Organisationen angeheuert wird. Also klar, Ward. Aber ich muss ehrlich sagen, dass seine Geschichte super tragisch ist. Natürlich gibt es für das, was er getan hat, keine Entschuldigungen und ich will das auch auf gar keinen Fall verharmlosen, aber wow, seine Geschichte ist schlimm. Zu sagen, dass er einen schlechten Start hatte, wäre die Untertreibung des Jahres. Sein älterer Bruder hat nicht nur ihn fertig gemacht, sondern ihn auch gezwungen das gleiche seinem jüngeren Bruder anzutun und seine Eltern haben sich für gar nichts davon interessiert. Dann wird er von einem Scheißkerl aus dem Gefängnis geholt, nur um dann für 6 Monate in der Pampa ausgesetzt zu werden. Der Scheißkerl bleibt für Jahre seine einzige menschliche Kontaktperson und stellt damit alles auf den Kopf. Dann schleust er Ward bei SHIELD ein und lässt ihn in dem Glauben, dass er für etwas Größeres, auf ein höheres Ziel hin arbeitet. Er ist an diesem Punkt dem Scheißkerl absolut ergeben und so gut wie gebrainwasht. Am Ende stellt sich heraus, dass das einzige, was der Scheißkerl wollte, ein Heilmittel für sich selbst war. Da zeigt sich, wie sehr Ward eigentlich abhängig von ihm ist, denn selbst dann, als er sieht, was für ein Scheißkerl der Typ war, kann er nicht von ihm abweichen. Richtig mitgenommen hat mich dabei Wards "Was sind meine Befehle?" und die Tatsache, dass er nicht dazu in der Lage ist, für sich selbst zu entscheiden. Was ich eigentlich sagen wollte, war, dass ich sehr mochte, wie die Serienmacher die Ward-ist-ein-Hydra-Agent Sache geregelt haben und dass sie ihn nicht als eindimensional böse dargestellt haben. Gegen Ende mochte ich daher seinen Charakter durchaus mehr als am Anfang (nicht als Person, aber als Figur). (Spoiler Ende.)

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori