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Sonntag, 16. August 2015

Stupid, silly kids

aka I startend watching a show and it's stupid but I can't stop

Aus irgendeinem Grund ließ mich tumblr glauben, dass The 100 eine gute Serie ist. Leider hatte ich die ersten drei Folgen verpasst und musste die mithilfe der doch sehr kritischen Reviews auf Serienjunkies nachholen. Die Reviews hatten mich demnach etwas skeptisch bestimmt. Trotzdem habe ich angefangen und jetzt kann ich nicht mehr aufhören. Damit will ich nicht sagen, dass die Serie irgendwie qualitativ hochwertig ist, denn das ist sie nicht, aber ich bin emotional involviert und jetzt ist es zu spät.

Kurze Geschichte, für die, die es nicht kennen. Der Rest der Menschheit lebt nach einem verheerenden Atomkrieg auf einer Weltraum Station und das schon so lange, dass ihnen langsam die Luft ausgeht. Deshalb schicken sie 100 inhaftierte Teenager auf die Erde, damit dir testen können, ob die wieder bewohnbar ist. Auf der Erde müssen sie sich nicht nur mit der Umwelt sondern auch mit den Erdbewohnern (die es nämlich gibt) auseinander setzen. Die Leute der Station haben außer dem Luft Problem noch ein Machtkampf Problem.

Die Serie ist klar für Teenager konzipiert. Nicht nur, weil sie hauptsächlich von Teenagern handelt, sondern auch, weil sie sich eingebettet in den Survival Plot mit typischen Teenie Themen befasst. Das ist nicht unbedingt schlecht (auch wenn es manchmal etwas künstlich wirkt) und wie ich schon früher erwähnt habe, muss ja auch nicht jede Serie ein Meisterwerk und super tiefgründig sein (das wäre ja auf Dauer auch anstrengend). Was auf jeden Fall schon mal gut ist, ist, dass die Serie nicht davor zurückschreckt auch Charaktere konsequent zu töten. Es wäre unrealistisch, wenn alle Kids das Leben in der Wildnis unbeschadet überstehen würden. Diese Konsequenz erwartet man sonst nicht von Teenie Serien. Auch beginnen die Charaktere mit fortschreitenden Folgen an Tiefe zu gewinnen (oh Mann, die Hintergrund Geschichte von Bellamy und Octavia ist so traurig), was zum Sehvergnügen beiträgt. Politik ist auf der Station die Hauptgeschichte und das alles wirkt durch die Umgebung passend bedrückend. Dadurch gibt es den ein oder anderen spannenden und emotionalen Moment und man kann drüber hinwegsehen, dass die Handlung manchmal etwas wenig Sinn macht.

Anschauen kann man sich das auf jeden Fall, auch wenn ich etwas skeptisch bin, was die Zukunft dieser Serie anbelangt. Serien, die nicht nach dem Case-of-the-week Prinzip funktionieren, neigen dazu irgendwann heillos abzudrehen. Mal sehen, was passiert.

Satori will be gone for all of next week

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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori