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Samstag, 28. Mai 2016

Things women write on bathroom stalls

Etwas, das mir in der Uni aufgefallen ist, ist, dass das Gekritzel auf den Toilettentüren größtenteils ermutigend ist. Ich poste hier nun mal ein paar Beispiele:





Satori always thinks this is so nice

People will complain

aka Mad Max, Star Wars, The Walking Dead and the problems they uncover

Mad Max, Star Wars und The Walking Dead haben etwas gemeinsam (mal abgesehen davon, dass ich sie alle - mehr oder weniger - mag): Leute im Internet haben sich über sie beschwert aus Gründen, die eigentlich eher ein Grund zum freuen sind.

Bei Mad Max haben sich Typen darüber beschwert, dass zu viele Frauen darin vorkommen und eine zu große Rolle spielen.
Bei Star Wars gab es einen (unverständlichen) Aufschrei als klar wurde, dass John Boyega eine der Hauptrollen bekommen sollte.
Und bei The Walking Dead wurde sich auf Twitter über das eine schwule Paar aus der Serie beschwert

Gut, natürlich sollte ich mir nichts aus diesen Beschwerden machen. Rückständige Leute gibt es immer und das Internet bietet ihnen - wie schon öfters erwähnt - eine Plattform, um ihre verletzenden Meinungen weit und einfach zu verbreiten. Und klar, natürlich stehen ihnen auch diese Meinungen gewissermaßen zu, aber ich will hier trotzdem darüber reden aus zwei Gründen: 1) Gruppen, die auch sonst schon um mediale Repräsentation kämpfen müssen, werden anscheinend von gewissen Leuten kritisiert, wenn sie die dann endlich mal bekommen, 2) alle Proteste haben dem jeweiligen Erfolg so gar nicht geschadet!  
Star Wars hat über 2 Milliarden Dollar an den Kinokassen eingenommen, Mad Max war nicht nur kommerziell erfolgreich, sondern wurde auch als bester Film für den Oscar nominiert und The Walking Dead (und sein Ableger) sind so erfolgreich wie eh und je. Und das ist doch mal eine positive Nachricht. Es zeigt, dass Proteste von einer lauten aber kleinen Minderheit keinen großen Einfluss darauf haben, wie sehr etwas nun geschaut wird. Vielleicht kann dies ein positives Zeichen für Hollywood sein, das Filmemacher dazu animiert, noch mehr die Vielfalt der Realität in den Medien abzubilden.

Satori really hopes that this is the case

P.S. Dass auch der diesjährige Star Wars Film Star Wars Rouge One eine Frau als Hauptcharakter hat, hat auch schon für Missmut bei einigen Typen gesorgt. Tja. Pech.
P.P.S. Dass Deadpool pansexuell ist, können auch einige Leute auch nicht akzeptieren. Naja. Whatevs.

Montag, 23. Mai 2016

Just wait and see

Heute morgen wollte ich gucken, ob vielleicht schon feststeht, wann Star Wars Episode VIII draußen ist. Und was ist der Titel von einem der ersten Artikel, die bei google erscheinen? "Star Wars VIII Teaser Trailer enttäuscht auf ganzer Linie"

Das hat mich dazu inspiriert, einen Post zu machen über etwas, das mich schon lange stört: Die Tatsache, dass sich ein großer Teil von Leuten im Internet über Filme beschwert, die sie noch gar nicht gesehen haben. Im oben genannten Beispiel ist noch rein gar nichts außer ein paar Bildausschnitten bekannt, aber das ist aus irgendeinem Grund schon falsch (der Artikel beschwert sich übrigens hauptsächlich darüber, dass der Teaser sehr kurz und wenig aussagekräftig ist, was für einen Teaser eigentlich normal ist, aber egal). Lange bevor irgendein bekannter Film in die Kinos kommt, gibt es schon Berufsnörgler, die mit diesem oder jenem nicht zufrieden sind. "Das Casting ist falsch, Regie/Produktion/etc. ist falsch, bei Disney kann das ja nichts werden, dieser kurze Ausschnitt einer Szene aus dem Trailer ist ja wohl unmöglich". In manchen Dingen mag es ja wohl berechtigt sein, Bedenken zu äußern (wenn zum Beispiel Rollen, die ganz klar nicht-weiß sind, mit weißen Schauspielern besetzt werden), aber oft scheint es einfach nur cooler zu sein rumzumeckern.

Nicht selten werden die Nörgler eines Besseren belehrt (als zum Beispiel vorher viele der Meinung waren Heath Ledger würde ein grauenvoller Joker) und auch wenn sie Recht behalten, ist doch nichts durch ihre vorzeitigen Beschwerden gewonnen. Zu schnell kann so etwas nämlich dafür sorgen, dass man schon mit einem negativen Bild an den Film rangeht und sich eine Art "self-fulfilling prophecy"-Effekt einstellt.

Daher plädire ich hier dafür, mit einem möglichst unvoreingenommenen (oder positiven) Blick an neue Filme heranzugehen. Trailer lügen oft, SchauspielerInnen haben schon oft überrascht und nicht selten ist etwas besser, als man es erwartet.
Vor allem aber plädire ich dafür, dass man seine extrem negativen, voreiligen Meinungen von Fansites oder sonsitgem fernhält, um anderen die Vorfreude nicht zu verderben.

Satori just wants more positivity

Freitag, 20. Mai 2016

What happens when the engine fails?

Eine spoilerfreie separate Bewertung von Snowpiercer:

Sehvergnügen: ****
Spannungsfaktor: ****1/2
Geschichte: ****
Charaktere: ****
insgesamt: ***** ***

We all freeze and die!

Ich habe den wundervollen und schrecklichen Film Snowpiercer gesehen. Dystopisch und fürchterlich bis zum geht nicht mehr und so heavy (keine Übersetzung passt wirklich), dass ich mich danach erstmal für eine Weile hinsetzen musste, um das zu verarbeiten. 

Ausgangslage: um die Klimaerwärmung zu stoppen, kommen die Regierungen der Welt auf die glorreiche Idee, Chemikalien in die Luft zu sprühen, um die Erde abzukühlen. Das funktioniert leider so gut, dass kurze Zeit später die ganze Erde permanent einfriert. Die letzten Überlebenden der Menschheit fahren seitdem in einem riesigen Zug rund um den Globus. Die Reichen vorne, die Armen hinten, versteht sich. 

Dort trifft der Zuschauer unseren Haupthelden Curtis (Chris Evans). Die Armen werden regelmäßig gezählt bevor sie ihr Essen, die Proteinblöcke, bekommen. Eines Tages werden ihnen zwei Kinder weggenommen, was für einen Aufruhr sorgt. Dem dafür verantwortlichen Vater wird der Arm abgefroren, während jemand vom vorderen Ende die Armen über die "natürliche" Rangordnung aufklärt mithilfe des Bildes von Schuh und Hut. Zu diesem Zeitpunkt ist man als Zuschauer selber bereit der Rebellion, die in der Vorbereitung ist, beizutreten.

Zeit für die Rebellion ist es kurz darauf und nach ersten Erfolgen dringen die Armen bis zu der Wasserversorgung vor. Der Film ist spannend, die Kampfszenen intensiv und die Charaktere einer Dystopie angemessen. Das Setting in einem endlos fahrenden Zug ist nicht nur originell, es bietet auch interessante Möglichkeiten. Eine von ihnen ist zum Beispiel die religiöse Verehrung des Zuges ("die Maschine") und dessen Erfinders ("Wilford"). Schulkinder sind ausschließlich Indoktrination ausgesetzt und singen fröhliche Lieder wie: "What happens when the train derails? - We all freeze and die!" Doch was den Film in meinen Augen wirklich außergewöhnlich macht, ist die Auflösung.

(SPOILER! SPOILER! SPOILER)
Als Curtis am Ende unter großen Verlusten und entgegen allen Widrigkeiten schließlich das Vordere des Zuges erreicht, ist Wilford nicht überrascht. Ganz im Gegenteil. Er hat Curtis erwartet. Die Rebellion wurde nämlich von ihm und einem Anführer vom hinteren Teil gemeinsam geplant. Sie war nichts weiteres als eine Maßnahme zur Bevölkerungsreduzierung. So ein Zug kann natürlich nicht unendlich viele Leute versorgen und daher sind solche Maßnahmen unerlässlich. Curtis und dem Zuschauer wird klar, dass all die Anstrengungen und Tode mehr als sinnlos waren, dass es von vorneherein festgelegt war, dass fast niemand der Armen diesen Konflikt überleben würde und dass jemand, dem man sein Vertrauen geschenkt hat, das alles genauso geplant hat. Wow. Das nenn' ich mal nihilstisch.

Dann wäre da natürlich noch die Tatsache, dass Curtis sich entschließt anstatt Wilfords Plan zu folgen und den Zug in Zukunft zu führen, Namgoongs in die Tat umzusetzen. Die Tür wird weggesprengt, der Zug entgleist, große Teile explodieren, scheinbar sterben alle. Aus den Trümmern sieht man jedoch Namgoongs Tochter Yona und einen der entführten Jungen klettern. Dass sie in der Ferne einen Eisbären sehen, deutet an, dass Leben in der Eiswüste doch möglich ist. Diese Schlusssequenz ist zu gleichen Teilen hoffnungsvoll wie auch hoffnungslos, da es dann doch recht wahrscheinlich ist, dass Yona und Timmy recht bald sterben werden.
(SPOILER ENDE!)

Obwohl ich schon Gutes über diesen Film gehört hatte, war ich dann doch positiv überrascht.

Satori should go and write her paper now

P.S. Von dem ganzen Kannibalismus und der Ambivalenz des Haupt"helden" habe ich noch nicht einmal angefangen.

Freitag, 13. Mai 2016

So was I (expect Spoiler naturally)

aka nice and brilliant things about Civil War

Erstmal, wer den Comic CW erwartet, der wird enttäuscht. Denn mit dem Comic CW hat das, soweit ich das erkennen kann, nur wirklich den Titel gemeinsam. Gut, das konnte man sich auch schon vorher denken, da Marvel weder die Rechte zu den X-Men, die im CW eine tragende Rolle spielen, noch zu den Fantastic Four und weiteren Charakteren hat. Außerdem wäre die Dimension des Comic CW zu groß für nur einen Film. Zuguterletzt können sie sich es in den Filmen einfach nicht leisten eine derartige Menge an Charakteren (permanent) zu töten.
Film CW ist also etwas gänzlich anderes (auch wenn es ein wunderschönes Comic CW Zitat enthält), nichtsdestotrotz (oder vielleicht deswegen) ist es aber super, weil es den Russos wundervoll gelingt eine eigene Geschichte zu erzählen. 

Es folgen ganz große SPOILER!!!

Ich bin wieder zurück mit meiner Liste von positivem!

1. Charakterisierungen ftw. Die Russos verstehen es echt, die Charaktere darzustellen. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und an ihre jeweiligen Hintergründe angepasst. Die große Stärke dieses Films (neben den fantastischen Kampfsequenzen und politischen Hintergründen) sind die einzelnen Charaktere und wie sie miteinander arbeiten, interagieren und sich gegenseitig ergänzen. Civil War ist das Risiko eingegangen, emotionale Tiefe durch die schiere Masse an Charakteren zu verlieren, was aber meiner Meinung nach nicht passiert ist.
2. Rhodey ist nicht gestorben!!!!! Puh. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Er hat zwar durchaus verheerende Verletzungen erlitten, aber er hat es überlebt. 
3. T'Challa ist der Beste und ich möchte bitte jetzt sofort den Black Panther Film, danke. T'Challa hat mir vom Charkater und auch seinem Superhelden Alter Ego her so gut gefallen, dass er zu einem meiner absoluten Lieblinge avanciert ist. Ist er zunächst von (verständlicher) Wut und Trauer getrieben, so ist er am Ende derjenige, der den Plan von Zemo durchschaut und nun wohl auch für Buckys Genesung verantwortlich sein wird.
4. Spiderman war süß. Ja, ich trauere immer noch gewissermaßen Andrew Garfield hinterher, aber dieser Spiderman hat mir dann doch überraschend gut gefallen. Er hat lustige One-liner, ist herrlich unsicher und die Szene, in der er Buckys Schlag aufhält, ist sehr gelungen. Außerdem bedeutet das Gesehene, dass wir nicht noch einen Spiderman Origins Film haben werden, was den MCU Spiderman Film wieder etwas interessanter macht.
5. Noch etwas, was die Russos sehr gut können, sind Kampfszenen. Die waren mal wieder einfach nur wow. Ob zu Beginn in Lagos, Steve und Bucky, die vor Polizei fliehen, die Kulmination auf einem Flughafengelände in Leipzig oder am Ende Steve und Bucky gegen Tony. Alle sind sie wundervoll choreografiert und spannend anzusehen. Zumindest ich hatte dabei das Gefühl, dass tatsächlich etwas auf dem Spiel steht. 
6. Familie als Motivator. Neben den politischen Gründen, zu denen ich noch komme, sind hier vor allem verstorbene Familienmitglieder die entscheidenden Motivationen. Am Anfang steht die Frau, deren Sohn in Sokovia gestorben ist und den Tony als Beweis für staatliche Kontrolle sieht. Der Tod von T'Chaka, T'Challas Vater, setzt T'Challa gegen Bucky, der angeblich dafür verantwortlich ist, und damit auf Tonys Seite. Der Tod von Zemos Familie in Sokovia ist seine Motivation die Avengers gegeneinander aufzuhetzen und hey, es funktioniert sogar tatsächlich. Und schließlich der Tod von Tonys Eltern (oder mehr seiner Mutter). Die Szene, in der der Winter Soldier Tonys Eltern tötet, ist der Beginn dieses Films. Dass es Tonys Eltern sind, wird jedoch erst am Schluss enthüllt. Die Tatsache, dass es eben keinen gemeinsamen Feind zu bekämpfen galt und dass Steve Tony verheimlicht hat, dass Bucky für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist, führt schließlich zu dem letzten Kampf. Was ich eigentlich sagen wollte, war, dass ich gut finde, dass dieser Film sein Leitmotiv durchgezogen hat.
7. Civil War hat das vermieden, was mein Kritikpunkt an Batman v Superman war. Der Konflikt hat weder sinnlos angefangen, noch wurde er einfach aufgelöst. Wenn man mal so drüber nachdenkt, wurde er gar nicht aufgelöst. Team Cap ist auf der Flucht vor der Regierung und Tony und Steve haben sich definitv nicht vertragen. Was als Meinungsverschiedenheit beginnt, wird mit Bucky für Steve persönlich, eskaliert weiter mit Wandas Hausarrest, wird für Tony persönlich mit Rhodeys Verletzung und kulminiert schließlich in dem Kampf zwischen Bucky und Steve und Tony. Steve wird zum Verbrecher, um Bucky zu beschützen. Tony und Co. arbeiten weiter für die Regierung (und nicht nur für die US-Regierung) und setzen ihr Verständnis von Recht um. Niemand will dem anderen wirklich etwas (wie Clint und Natashas Dialog mitten im Kampf oder Tony in dem Supermenschen Gefängnis beweist) - bis zum Endkampf, bei dem ein gegenseitiges "Hey, komm, sei vernünftig" sich in "Ich will Bucky tot sehen."-"Das kann ich nicht zulassen, eher töte ich dich." verwandelt. Gut gemacht.
8. So, let's talk politics. Den Anfangskonflikt, bevor Bucky überhaupt vorkommt, bilden die Sokovia Accords. Dort sollen aufgrund der Kolleteralschäden und zivilen Opfer, die die Kämpfe verursacht haben, die Avengers einem internationalem Gremium untergestellt werden. Steve ist sofort (und aus gutem Grund) misstrauisch, da er noch SHIELDs Infiltration durch HYDRA vor Augen hat und befürchtet, dass das Gremium ihre Macht ausnutzen wird, um Einsätze zu bestimmen. Tony auf der anderen Seite befürwortet die Idee und er begründet das mit Verantwortung. Menschen mit ihren Möglichkeiten, so sagt er, können nicht einfach unkontrolliert und ohne Konsequenzen durch die Lande ziehen (ein ähnliches Argument wird auch in Batman v Superman von der Senatorin gebracht). Beide Standpunkte sind legitim und genau das macht den Reiz aus.
8.b. Dazu: Wie General Ross die Supermenschen handhabt, ist ein Grund, warum ich in diesem Konflikt immer auf Steves Seite sein werde. Er sagt zum Beispiel über Thor und Bruce: "Wenn ich zwei Nuklearsprengköpfe verlegt hätte, ..." Wow. Das ist genau das Argument, was mich jedes mal bei X-Men so aufregt. Sie sind keine Waffen, sie sind Menschen (oder Asen in Thors Fall) vernunftbegabt mit Gefühlen, eigenem Willen und Verantwortungsbewusstsein. Auch wie Wanda von den Regierungsangehörigen behandelt wird ist einfach nur grässlich. Sie wird sofort unter Hausarrest gestellt, falls sie unter Umständen vielleicht versuchen wollen würde zu fliehen. In der Szene mit Vision wurde klar, dass sie eigentlich gar nicht vor hatte, die Villa zu verlassen, da sie sie als ihr Zuhause ansah. In Ross zeigt sich ein Überbleibsel des CW Comics, in dem Supermenschen unter Generalverdacht gestellt werden.
9. Ich mag das Tempo des Films. Spannende Action-Szenen, aber auch ruhigere Szenen, in denen sich der Konflikt natürliche entfalten kann.
10. "Plant yourself like a tree by the river of truth and tell them: No, you move!"
11. Ich frag' mich nur, wann es jetzt weiter geht mit der Geschichte. Die Hauptakteure Tony und Steve bekommen keinen eigenen Film mehr. Werden wir erfahren, was mit den Rest Avengers passiert ist, in Spiderman? Ant-Man and the Wasp? Oder doch erst in Infinity War?

Ich habe jetzt sicher etwas vergessen und könnte außerdem noch ausführlichere charakterspezifische Beschreibungen anfügen, aber das soll's für's erste gewesen sein.

Satori is tired af and should have gone to bed hours ago it's 3am forgive her for coherence and spelling mistakes

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori