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Donnerstag, 9. Juli 2015

Creepy and fantastical

Mein Lieblingsgenre zum lesen ist düstere Fantasy (am besten nicht extern episch und lieber keine Reihe) dicht gefolgt von Dystopien (auch düster, versteht sich von selbst). Meine Lieblingsbücher sind zwar eine Reihe (Wächter von Sergei Lukianenko), aber neu anfangen werde ich, während ich noch dabei bin Game of Thrones (auch wenn ich da ja jetzt eine Pause einlege) zu lesen, eher keine. Das Gelaber bildet die Einleitung zu einer Vorstellung eines meiner neuen Lieblingsautoren: Neil Gaiman

Bevor ich aktiv wusste, dass er existiert, habe ich von ihm schon Das Graveyardbuch (auf Deutsch und den ganzen Rest auf Englisch) und den Comic zu Coraline gelesen. Coraline ist durch die wundervolle Verfilmung sehr bekannt und selbst Menschen, die Neil Gaiman nicht kennen, können sich nach der Erwähnung davon etwas unter seinem Namen vorstellen. Dass er existiert habe ich mit der Lektüre von Good Omens (zusammen mit Terry Pratchett) gemerkt. Das Buch wurde in tumblr gelobt und ich habe seine Absurdität und Schreibstil sehr genossen. Daraufhin habe ich gezielt nach Büchern von ihm gesucht und schließlich American Gods gefunden. Und wow! Dieses Buch hat sich zu einem meiner Lieblingsbücher avanciert. Die düstere Stimmung und die Erzählweise, die sich kontinuierlich steigert, die originelle und inspirierende Geschichte, die philosophischen Untergründe und ganz besonders die mythologische Thematik haben mich in ihren Bann gezogen.

Als ich also letztens nach einem Buch zum lesen suchte, habe ich mich für The Ocean at the End of the Lane entschieden. Geschrieben aus der Perspektive eines siebenjährigen Jungen wirkt es sehr authentisch und doch so fantastisch. Mysteriös und gruselig auf eine leicht beunruhigende Art, wie wenn man nachts Schatten für Monster hält. Trotz der übernatürlichen Handlung ist es sehr glaubwürdig und mit tiefgründigen Überlegungen gespickt. 

Nebenbeibemerkt ist sein tumblr blog schön und freundlich und gut, um mal rein zu schauen.

Satori is wearing fish leggings

P.S. Vielleicht schreibe ich wirklich mal Empfehlungen. So richig systematisch. Das wär doch mal was.

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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori