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Dienstag, 15. September 2015

The Netflix phenomenon

Anstatt Filme zu drehen, bietet es sich immer mehr an, seine Geschichte in eine Serie zu verwandeln. Woran das nun im Einzelnen liegt, kann ich nur spekulieren. Es kann aber darin begründet sein, dass Film-Produktionsfirmen auf Bewährtes setzen, um sicheres Geld zu verdienen und daher neue innovative Ideen schlechter Finanzierung finden. Ich kenne mich nicht wirklich gut genug mit der Filmindustrie aus, um das mit Sicherheit sagen zu können, ich verfolge die Entwicklung aber schon lange genug, um mitzukriegen, dass sich immer mehr darüber beschwert wird, dass fast nur noch Sequels/Prequels/Roman-Verfilmungen ins Kino kommen. Innovative Ideen, so heißt es, gibt es vermehrt nur im Fernsehen. Oder halt bei Netflix.

Netflix ist mittlerweile so groß, dass sie ihre Konkurrenten ausstechen konnten, als Marvel ihre Serien angeboten hat. Früher hatte Netflix hauptsächlich Serien und Filme gezeigt, die schon laufen/gelaufen sind, als gewöhnlicher Streaming-Dienst. Aber nun produzieren sie auch immer mehr (und immer bessere) Netflix Originals. Eines der wohl bekanntesten ist dabei Orange Is the New Black, eine Serie über eine Frau, die ins Gefängnis kommt, weil sie mit ihrer früheren Freundin Drogen geschmuggelt hat. Die Serie hat eine große Bandbreite and unterschiedlichen weiblichen Charakteren und auch in Sachen Repräsentation legt sie vor. Außerdem muss sie wohl sehr lustig und auch sonst super sein.
Von Marvels Serien ist bis jetzt nur Daredevil draußen, aber diese Serie wurde schon so sehr mit Lob überhäuft, dass sie eine zweite Staffel geplant haben. Von den Charakteren und Schauspielleistungen, über die Erzählweise bis hin zu der Inszenierung läuft alles wohl absolut super. Ich habe schon von mehreren Stellen gehört, dass es das beste ist, was sie je von Marvel gesehen haben.
Etwas, das ganz ganz oben auf meiner Wunschliste steht, ist Sense8. Erdacht von den Wachowskis (ihr wisst schon den Geschwister, von denen Matrix stammt), ist die Serie wohl so besonders und fantastisch, dass es einem regelrecht die Sprache verschlägt. Es handelt von 8 Personen an 8 verschiedenen Orten (4 Männer und 4 Frauen), die irgendwie miteinander verbunden sind. Die Charaktere sind komplex, unterschiedlich und interessant. Außerdem: heteronormativity is so overrated!

Sehen kann ich das aber nicht. Ich habe nämlich kein Netflix. Das heißt: ich habe NOCH kein Netflix. Denn nächsten Monat oder so werde ich mir das auf jeden Fall mal zulegen. Ich kann es nämlich langsam nicht mehr erwarten diese Serien und andere zu sehen. Netflix kann es sich anscheinend leisten Zeug zu produzieren, das vielleicht nicht unbedingt massentauglich ist und das ist doch wundervoll.

Satori should really write her paper

P.S. Auch für Roman-Verfilmungen bieten sich Serien eigentlich eher an als Filme, weil man dann genug Zeit hat das alles ausführlich zu zeigen. Wie Game of Thrones zum Beispiel (auch wenn die sich immer mehr vom Buch entfernen) oder die neue Shadowhunters Serie oder die zukünfitg kommende Serie zu American Gods (!!!!).

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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori