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Samstag, 4. Januar 2014

"Next time I get to seduce the rich guy."

Ich habe Mission Impossible: Ghost Protocol geguckt und verblüffenderweise Tom Cruise ertragen. Eigentlich ist er nämlich einer der Schauspieler, deren Filme ich soweit es geht vermeide. Diesen Film wollte ich aber gucken wegen Jeremy Renner und Simon Pegg (die beide fantastisch sind), obwohl ich den 3. Film nicht so gut fand.

Fazit:
1. Tom Cruise ist gar nicht so schlimm, solange noch andere Charaktere da sind.
2. Jane Carter ist der gewöhnlichste Name der Welt. (Aber die Frau ist wunderbar.)
3. Jeremy Renners Charakter ist sehr gelungen. Es gefällt mir, dass er der Einzige ist, der die verrückten Sachen, die sie machen, in Frage stellt. Außerdem finde ich es super, dass er so fantastisch logisch denken kann und trotzdem ein super Außenagent ist. Seine Figur ist einfach sehr interessant und viel versprechend.
4. Paula Patton sieht in dem grünen Kleid so wunderschön aus. Das musste nur mal gesagt werden.
5.  Das war ja wohl eine Paraderolle für Simon Pegg. Gefällt mir sehr gut.

Ich wusste gar nicht, dass Mission Impossible auf einer gleichnahmigen Serie basiert, die aus den 60ern und 70ern stammt. Das macht so Kleinigkeiten, wie die selbstzerstörenden Nachrichten, oder das Geheimtelefon oder die geheime Zug-Basis weniger albern und eher nostalgisch.
Natürlich ist so gut wie alles, was passiert ist, ziemlich unmöglich, aber was soll's. Dafür hat man ja Jeremy Renner, der sich die ganze Zeit darüber beschwert und so dem Film eine Prise Selbstironie hinzufügt.

Sollten die Leute die selben bleiben, werde ich den nächsten Film wahrscheinlich im Kino sehen.

Spaßfaktor: ****
Spannungsfaktor: ***1/2
Charaktere: ****
Geschichte: ***
insgesamt: **** **1/2

P.S. Fanfiktion-SchreiberInnen sind so berechenbar. In einer Szene beschwert sich Jeremy Renners Charakter darüber, dass er in einen tiefen Computerschacht springen muss, während Paula Patton damit betraut ist einen reichen Typen zu bezirzen. Er sagt: "Nächstes mal darf ich aber den reichen Kerl verführen." Und natürlich wird das gleich mehrfach in Fanfiktion umgesetzt. 

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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori