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Freitag, 28. März 2014

I am selfish. I am brave.

Da bald Divergent im Kino kommt, dachte ich, könnte ich das Buch doch mal lesen, bevor ich den Film sehe. Gesagt, getan. Ich habe mir gleich alle drei Bücher gekauft (Divergent, Insurgent, Allegiant). Was mich bei dieser dystopischen Jugendbuchreihe (bitte, bitte, bitte vergleicht es nicht mit Hunger Games, das einzige, was sie gemeinsam haben ist das Genre) fasziniert ist der scheinbar perfekte Gesellschaftsentwurf.

Für alle, die es noch nicht wissen: Divergent spielt im Chicago der Zukunft. Die Stadt ist von der Außenwelt abgeschnitten und in 5 verschiedene Fraktionen unterteilt, die größtenteils unter sich bleiben: Dauntless* (die Mutigen), Erudite (die Intelligenten), Abnegation (die Selbstlosen), Candor (die Ehrlichen) und Amity (die Friedvollen). Die Fraktionen haben alle unterschiedliche Aufgaben, Dauntless sind die "Polizei", Erudite die Wissenschaftler und Lehrer, Candor die Richter, Amity sind Farmer und Krankenpfleger, Seelsorger, etc. und Abnegation bilden die Volontäre und die Regierung (es ist ziemlich sinnvoll den Selbstlosen die Regierung zu überlassen, da sie ja keine Macht für sich selbst wollen). Mit 16 werden die Teenager auf ihre Zugehörigkeit getestet und am Tag darauf entscheiden sie sich in welcher Fraktion sie für den Rest ihres Lebens leben wollen. Dann beginnt eine Initiationsphase. Alle, die an der Initiation scheitern (was abhängig von der Fraktion mehr oder weniger häufig vorkommt) oder sich entscheiden eine Fraktion zu verlassen sind fraktionslos/obdachlos und müssen sich mit den Jobs begnügen, die niemand machen will.

Natürlich ist die Welt nicht perfekt und der Leser verfolgt aus der Sicht der Hauptheldin, wie alles in sich zusammenbricht.

Das Hauptthema ist die Suche nach der eigenen Identität, was nicht gerade einfach ist, wenn man nur mutig oder schlau oder ehrlich oder selbstlos oder freundlich sein kann.

Bis jetzt gefällt mir die Reihe gut und ich freue mich auf die Umsetzung.

Satori likes the warmth

* die Bedeutungen der Wörter sind wie folgt (Übersetzungen von leo.org - englische Definitionen lassen sich gut im Anhang von Divergent finden):
Dauntless = beherzt, furchtlos, unerschrocken
Erudite = gelehrt, gebildet, belesen
Candor = Aufrichtigkeit, Objektivität
Amity = Freundschaft
Abnegation = Verzicht, Entsagung

Auf Deutsch haben die die Namen der Fraktionen geändert (ausnahmsweise mal) und sie heißen (Definitionen von duden.de):
Ferox = wild, ungestüm, stürmisch
Ken = (das einzige, was ich finde, ist ein Verwaltungsbezirk in Japan mit diesem Namen oder ein Längenmaß)
Candor
Amite
Altruan = (wahrscheinlich von altruistisch = selbstlos, uneigennützig, aufopfernd)

Bedeutet ja auch genau das gleiche... Besonders die Bedeutunsänderung von Dauntless nervt mich.

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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori