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Donnerstag, 28. September 2017

It's like Walking Dead on crack

aka I started watching another zombie show, I don't even like zombies, why do I do that

Die zweite Staffel von Z Nation lief im Fernsehen. Mein Vater hatte die Serie seit ihrem Anfang gesehen und ich habe ab und zu ein bisschen mitgeschaut. Da hat mich das jedoch nie mehr interessiert. Dann fehlte meinem Vater die letzte Folge und ich habe ihm meinen Netflix-Account gegeben, damit er sie gucken konnte und habe sie dann mit ihm geguckt. Und dann saß ich eines abends rum, war noch nicht müde und dachte mir, hey, du kannst ja mal die erste Folge gucken. Aus einer Folge wurden dann vier einhalb und für die erste Staffel habe ich dann im Endeffekt nur drei Tage gebraucht.

Es geht mir mit der Serie ähnlich wie mit Walking Dead am Anfang. Sie ist einfach zu schauen. Das Geschehen benötigt nicht viel Aufmerksamkeit und man kann sie gut laufen lassen, während man isst, sich essen macht etc. Trotzdem bleibt sie interessant. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Sie hat fast kaum Folgen, in denen nicht spannendes passiert. Gelaufen oder gefahren wird zwischen den Folgen. Es bleibt einem der ewige Treck von A nach B erspart.
2. Das, was passiert, ist fast immer over-the-top und leicht abgedreht. Deswegen auch "Walking Dead on crack". Folge 1 hat schon ein Zombie-Baby und die Kannibalen kommen hier schon in Folge 3. Es gibt 'nen Zombienado und seit circa Mitte der Staffel müssen sie sich vor einer riesigen Zombie-Herde in Acht nehmen, die wie ein Tsunami über das Land streift. Mit Realismus hat das nicht viel zu tun, aber das muss es ja auch nicht. Spaß macht es auch so (oder vielleicht gerade deswegen).
3. Immerhin wird klargestellt, dass eine Verwandlung zum Zombie sehr schnell geht und die Zombies auch zunächst genauso schnell und stark sind wie Menschen, was wenigstens das "es ging alles so schnell" wahrscheinlicher macht.
4. Was mir auch gefällt, ist, dass unsere Truppe Überlebender nicht einfach nur ziellos durch die Gegend streift, sondern ein festes und wichtiges Ziel hat. Das gibt dem Ganzen eine Richtung und ändert auch die Motivationen der Charaktere.
5. Das Ziel, das sie haben, ist einen Typen, der eine experimentelle Impfung bekommen hat und damit die letzte Hoffnung der Menschheit ist, nach Kalifornien in ein Labor zu bringen. Dieser Typ ist ein ziemliches selbstsüchtiges Arschloch, der im Laufe immer mehr moralisch verwerfliche Entscheidungen trifft (und auch immer wenig menschlich wird). Trotzdem fühle ich manchmal mit ihm. Ganz am Anfang, als sie ihn gegen seinen Willen die Impfung gespritzt haben, zum Beispiel. Oder später, wenn dann doch was nettes für die Truppe tut und sich ernsthaft zu freuen scheint, als sie daraufhin auch freundlich und dankbar sind. Diese Zwiespältigkeit macht seinen Charakter interessant. Ob ich mich jetzt entscheiden kann, ob ich ihn mag oder nicht.
6. Auch die anderen Charaktere gefallen mir gut. Sie sind eher durch Zufall zusammengekommen und nun durch eine Mission verbunden. Ich mag ihre Interaktionen und wie sie alle komplett unterschiedlich sind und unterschiedlich mit den Problemen und Situationen umgehen. Außerdem mag ich, dass ich schon weiß, wer leben und sterben wird.
7. Ach ja, und sie sagen Zombies zu den Zombies. Wie angenehm.

Satori is going to continue with season 2 today

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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori

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