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Donnerstag, 10. November 2016
The curious case of Zane Donovan
Dieser Post ist schon so lange in den Entwürfen. Besser und relevanter wird der nicht mehr. Also hier ist er.
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Normalerweise mag ich die lieben, netten Leute, die süß und gut sind. Die Menschen, die sich Mühe geben ihrer Umgebung freundlich zu begegnen und vielleicht etwas unsicher sind. Zum Beispiel mochte ich schon immer Luke mehr als Han Solo und war auch von Anfang an ein Sam!girl. Charaktere, die arrogant sind und sich absichtlich wie Arschlöcher verhalten, mag ich eigentlich nicht so sehr. Nach dieser Logik dürfte ich Zane aus Eureka nicht so mögen, wie ich es tue (und zum Beispiel stattdessen Fargo oder auch Carter - btw wir gehen hier von den männlichen Charakteren aus, denn weibliche Charaktere mag ich meistens alle). Aber aus irgendeinem Grund hat es mir Zanes Charakter angetan.
Seine erste Folge (2.8 E=MC?) ist meine Lieblingsfolge und sie stellt gleich mehrere Sachen über ihn klar:
a) Das erste, was wir von Zane sehen, ist dass er sich in Konten einhackt und Geld stiehlt. Das bedeutet, dass er sich eher so semi für Regeln und Gesetze interessiert und dafür auf seine Fähigkeiten vertraut.
b) Seine absolute Faszination mit dem Big-Bang-Experimet in Eureka ist ein erstes Zeichen dafür, dass Wissenschaft die eine Sache ist, die ihn wirklich begeistern kann und die er Ernst nimmt, denn...
c) ... er hat sonst eine 'alles ist ein Spiel'-Haltung, die normalerweise als Maske für diese Art von Charakteren dient.
d) Er isst kein Hühnchen und erklährt das mit der grausamen Haltung der Tiere, was die Frage aufwirft, ob er grundsätzlich Vegetarier ist (kann ich leider nicht mit Sicherheit beantworten, weil ich nicht alle Folgen auswendig kann).
e) Eigentlich ist er Teilchenphysiker. Zumindest ist das der Grund, warum er nach Eureka geholt wurde.
f) Er war auf dem MIT, Harvard, Cornell... Die Tatsache, dass er jeweils nach einem Rausschmiss sofort in eine neue Elite Uni aufgenommen worden ist, heißt einiges. Seine Erfolge müssen für die zuständigen Gremien das Risiko überwogen haben, dass er sich allen Regeln widersetzt.
g) Er hat ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter (aber nicht zu seinem Vater, was man später erfährt).
Desweiteren erfährt man noch über ihn:
h) Er trinkt keinen Alkohol und nimmt keine Drogen, weil er nicht möchte, dass sein Gehirn beeinflusst wird. Daraus lässt sich schließen, dass für ihn seine Intelligenz das Wichtigste darstellt und er sich hauptsächlich dadurch definiert.
i) Als er noch jung war (fragt mich nicht wie alt - ich bin grauenvoll darin, das Alter von Kindern zu schätzen) hat er sich in die NASA Datenbanken gehackt und Bilder von Weltraummissionen gedownloaded, damit er nicht die Wahrheit über seinen Vater sagen musste (der wahrscheinlich abgehauen ist).
j) Er ist derjenige, der (neben Fargo) geeky references macht ("So wie Tantooine!", "Ich wusste gar nicht, dass du ein TARDIS Haus baust.", "Soll ich noch nach was anderem Ausschau halten, Verteidigungspläne, TARDIS Baupläne?", etc.) und das obwohl er sonst überhaupt nicht wie ein typischer Nerd wirkt (ganz im Gegensatz zu Fargo).
k) Dass Wissenschaft für ihn einen besonderen Stellenwert hat, bestätigt sich immer wieder, zum Beispiel, als Eureka zwei Sonnen hat oder er eine Atombombe zünden muss, um Eureka zu retten. (General Mansfield: Toll, Sie haben ein so großes Problem gebaut, dass die einzige Lösung in der Zündung einer Atombombe besteht! Zane: Ja, ist doch total geil!)
l) In der Alternativ-Dimension ab Staffel 4 macht er dieselbe Entwicklung von arrogantem Arschloch zum loyalen Freund durch wie schon zuvor, nur vielleicht etwas extremer. Am Ende von Staffel 5 gibt er sich jedenfalls alle Mühe Fargo zu helfen.
Ich interpretiere da wahrscheinlich viel zu viel rein, aber auch einem unerfindlichen Grund interessiert und fasziniert mich Zanes Charakter einfach und ich bin davon überzeugt, dass er komplexer ist, als er zunächst scheint. Ich hab auch viele Headcanons über ihn, von denen ich aber jetzt nicht anfangen will, sonst werde ich nie fertig.
Satori loved that show with all her heart
Sonntag, 9. Oktober 2016
Hell hath no fury
Gazelle (Sofia Boutella) aus Kingsman ist zwar auch ein Sidekick, aber sie ist nicht der typische Sidekick. Vielmehr ist sie Valentines gleichberechtigte Partnerin, die eben eine andere Aufgabe hat. Er ist das Gehirn, sie die Muskeln. Sie ist für das zuständig, was er nicht kann. Außerdem behandelt sie ihn nicht wie einen Vorgesetzten und macht sich zum Beispiel über seine Aversion gegen Blut lustig. Auch sind ihre Kostüme nicht übertrieben sexy und sie hat Prothesen aus denen sie Messer ausfahren kann. Wie cool ist das denn.
Disney Antagonistinnen haben oft eine stereotypische Motivation, Yzma aus Ein Königreich für ein Lama hingegen möchte einfach nur herrschen und Maleficent (Angelina Jolie) aus der gleichnamigen Neuerzählung von Dornröschen bekommt eine so kraftvolle und verständliche Motivation (der Wille ihr Land zu beschützen und der schreckliche Verrat durch den König), dass sie mehr zur Anti-Heldin wird.
Satori wants more women villains
P.S. Cate Blanchett (die ich liebe) wird in Thor: Ragnarök übrigens Marvels erste Haupt-Antagonistin spielen. Da sind wir doch mal gespannt!
Montag, 5. September 2016
Nazis in Space - Parallels between The First Order/The Empire of Star Wars and The Third Reich
- Ist euch schon mal aufgefallen, dass alle Imperiums Soldaten und Offiziere ausschließlich Menschen sind? Überall sonst in der Galaxis wimmelt es nur so von mehr oder weniger humanoiden Außerirdischen, aber in der imperialen Armee und Führungsriege findet man nur Menschen. Es zeugt von ausgeprägter Xenophobie und stellt das dar, was TV tropes "Fantastic Racism" nennen würde.
- Das Empire wird im deutschen übersetzt mit dem lateinischen "Imperium" und nicht mit "Reich". Natürlich kann man sich hierbei die Frage stellen, ob "Imperium" nicht einfach cooler klingt oder aber ob wir eine generelle Abneigung gegen das Wort "Reich" haben aufgrund der Konnotationen, die es für uns hervorruft, nichtsdestotrotz fällt diese Kleinigkeit auf.
- "This is how liberty dies, with thunderous applause." Das Imperium steigt auf durch einen akuten Missbrauch von Notstandsvollmachten, die dann zu einer Art Alleinherrschaft ausgebaut werden. Das Volk, in Star Wars repräsentiert vom Intergalaktischen Senat, ist zu diesem Zeitpunkt noch komplett begeistert. Erinnert uns das nicht an etwas?
- Die Ästhetik des Imperiums ist unbestreitbar von dem Aussehen der Nazi-Uniformen, etc. inspiriert.
- Die beiläufige Akzeptanz eines Genozids.
Natürlich könnte man das alles noch mehr ausführen, aber das reicht jetzt erstmal für diesen Blogpost.
Satori loves analyzing movies and shit
P.S. btw "Nazis in Space" is from the Star Wars Honest Trailer video.
Mittwoch, 28. Oktober 2015
The Age of Dystopia
Donnerstag, 24. September 2015
Shout out to character flaws
Montag, 29. Juni 2015
Gotham and the glories of good characterization
*Dieser Link führt euch zu geekandsundry.com, wo eine Überblickserklärung zu den Alignments existiert.
Mein Verständnis geht ungefähr so: Lawful = Tendenz zu Ordnung; Chaotic = Tendenz zu Chaos/bzw. gegen Ordnung; Good = Tendenz zu Altruismus und Respekt vor Leben; Evil = Tendenz zu Egoismus und fehlendem Respekt vor Leben; Neutral = weder noch
Mittwoch, 27. Mai 2015
Bad people that are so bad it's good
Wichtig ist hierbei immer die Distanz zwischen Fiktion und Realität aufrecht zu erhalten und zu sehen, dass deren Handlungsweisen als unmoralisch zu betrachten sind. Außerdem ist es auch besonders für die Showrunner wichtig, dass sie nicht versuchen, die grausamen Taten ihrer Figuren zu rechtfertigen (da das dazu führen kann, dass diese Rechtfertigungen auch im realen Leben angewendet werden von Leuten, für die die Distanz von Fiktion und Realität geringer ist). Etwas, was auch besonders im Fandom passiert. Manchmal denkt man, da man den Chrakter mag, muss man all seine Handlungen billigen und vor anderen rechtfertigen, aber das ist keinenfalls der Fall. Man kann wie schon durch ein Beispiel veranschaulicht (und in meinem Loki Post verdeutlicht) Charaktere lieben, aber trotzdem anerkennen, dass sie "schlecht" sind und in der realen Welt keineswegs unsere Bewunderung verdienen.
Unsere kapitalistische Gesellschaft generiert schon genug Gewalt, lassen wir nicht zu, dass die Gewalt aus der fiktionalen Welt auch noch dazu kommt.
Satori is very passionate about this topic
P.S. Ich stelle besser noch mal klar, dass dies hier kein Appell gegen solche Charaktere oder Gewalt im Fernsehen/Film ist! Wie schon so oft erwähnt, sind die meisten meiner Lieblingsfilme relativ gewalttätig (was passiert, wenn das Lieblingsgenere Action ist) und auch ich finde Serien wie Hannibal faszinierend (verstörend, aber faszinierend). Worum es geht ist die Verherrlichung der Verhaltensweisen dieser Charaktere. Das ist das, was meiner Meinung nach etwas problematisch ist.
Freitag, 15. Mai 2015
Stop dismissing kindness!
It’s so easy to hate. It takes strength to be gentle and kind.— The Smiths, I Know It’s Over
Why Loki is a little shit
Okay, los geht's:
Kommen wir mal zu Lokis Plan, der es beinhaltet weitere Wachen zu opfern und dann die Jotun, mit denen er sich verbündet hat, zu töten, bevor sie seinen Vater töten. Damit ihn alle lieben? Damit alle einverstanden sind, dass er jetzt König ist? Ach ja, und er hat vor die Jotun als Volk komplett auszulöschen, um Odin zu beweisen wie würdig er ist? Das ergibt doch überhaupt keinen Sinn. Odin hat doch Thor verbannt eben wegen seiner aggressiven Haltung den Jotun gegenüber, Loki ist nicht dämlich, er müsste wissen, dass die totale Vernichtung einer Spezies nicht etwas ist, was Odin gefallen würde (mal abgesehen davon, dass die totale Vernichtung einer Spezies vollkommen inakzeptabel ist - und das ist ein Punkt, über den nie geredet wird, dass Loki ohne Weiteres ein gesamtes Volk vernichtet hätte).
Was ich sagen will ist, dass all diese Sachen, insofern sie stimmen als Erklärungen für sein Verhalten dienen können, aber keinesfalls als Entschuldigungen. Und für die Sachen, die er Thor antut, gibt es soweiso keine Entschuldigungen, da Thor immer wieder versucht (selbst inmitten eines Krieges, den Loki angezettelt hat) Loki zurück zu holen.
Fazit ist, dass Loki ein Villain ist und kein armes kleines Baby, das missverstanden und bemitleidenswert ist.
Donnerstag, 14. Mai 2015
Altruism and Goodness
Meine Lieblingsbuchreihe Wächter von Sergei Lukianenko teilt die magische Welt der "Anderen" (ich konnte Seiten darüber schreiben wie das funktioniert, aber das ist hier nicht der Punkt) in Lichte und Dunkle (und die Inquisition genau genommen, aber das würde zu weit führen). Zunächst scheint es ganz klar eine Aufteilung zwischen Guten und Bösen zu sein mit zum Beispiel Vampiren und Werwölfen als Dunkle. Im Laufe der Bücher wird jedoch klar, dass es sich keinesfalls um Gut und Böse handelt, sondern vielmehr um eine generelle Tendenz zu Altruismus (Lichte) und Egoismus (Dunkle). So ergibt es auch Sinn Vampire und Werwölfe bei den Egoisten einzuordnen, da sie auf Kosten anderer Menschen leben.
Diese Einleitung führt mich zum Wesentlichen: Altruismus ist im Grundsatz nicht mit Gutherzigkeit (die passendste Übersetzung von goodness, die ich gefunden habe) gleichzusetzen.
Altruismus bedeutet Selbstlosigkeit und Uneigennützigkeit. Das ist durchaus eine Eigenschaft, die man "guten" Menschen zuordnet. Sie ist aber nicht selber zwingend gut. So wie Egoisten durchaus aus eigennützigen Motiven viel Gutes zustande bringen können (weil man zum Beispiel Ruhm und Anerkennung möchte oder viel einfacher selbst von dem Guten profitiert), so können auch die reinsten Altruisten sehr viel Schlechtes tun. Lukianenko selbst gibt dafür in seinen Büchern einige Beispiele, in denen sich Lichte so gar nicht gut verhalten und viel Chaos und Unglück verbreiten und in der Divergent Welt wird auch klar, dass die Abnegation ("die Selbstlosen") nicht alle gute Menschen sind, dass unter ihnen, auch wenn sie noch so selbstlos sind, schlechte Menschen leben. Auch Film Antagonisten, die zerstörerische und tödliche Pläne verfolgen, sind nicht immer Egoisten. Ozymandias aus Watchmen zum Beispiel hat definitiv altruistische Motive wegen denen er einige Städte in die Luft jagt. Er tut das nicht für sich, er selbst hat davon gar nichts, er tut es um dem Planeten als Ganzes zu helfen. Das ist höchst altruistisch, aber auf gar keinen Fall gut. Ein ähnliches Ziel verfolgt Abraham Quest aus (ich hab den Namen grad vergessen) und sogar Valentine aus Kingsman zeigt einen Teil davon (wenn auch nicht so rein). Ökoterroristen sind ein weiteres Beispiel (in ihrer Grundform natürlich, ich kann nicht für jeden einzelnen sprechen). So wäre Poison Ivy aus DC definitiv eine Lichte.
Alles in allem ist Selbstlosigkeit also eine Eigenschaft, die sich bei vielen "Guten" findet und die sie charakterisiert, aber Selbstlosigkeit allein macht noch keinen gut sowie Egoismus niemanden böse macht.
Das wars erstmal mit meiner Abhandlung. Ich finde diese Diskussion einfach so interessant und spannend und das ist auch einer der Gründe, warum ich Wächter so sehr mag.
Satori is looking forward to continue watching a show today
P.S. "Gut" und "Böse" sind sowieso zwei schrecklich undefinierte Kriterien, die ich eigentlich ablehne, die aber für die Besprechung besonders von fiktionalen Charakteren und Gegebenheiten nützlich sind. Vielleicht schreibe ich auch darüber noch mal eine kleine Abhandlung.
Freitag, 27. Februar 2015
Your goodness gives me strength
Sonntag, 22. Februar 2015
The price of freedom is high
Ich konnte sogar einige Stellen richtig aufs neue genießen, da ich von dem Film hauptsächlich noch wusste, dass die Sache mit Bucky herzzerreißend traurig ist, dass das Thema relevant und brillant ist und dass Sam Wilson ein richtig genialer Charakter ist. Also konnte ich erneut von Caps Rede im Triskelion mitgerissen werden* und sehen, wie sich die guten SHIELD-Agenten gegen die von Hydra wehren. Besonders die Szene, in der ein vor einem Computer sitzender Mitarbeiter die Helicarriers starten soll, hat mich beeindruckt. Der Start der Helicarrier würde Unheil bedeuten, alle Augen sind auf ihm, genau wie Ramlow's Waffe, die gegen seinen Kopf gepresst ist. Man sieht die Verzweiflung auf seinem Gesicht, er will die Helicarrier nicht starten, aber er will auch nicht sterben. Dann entscheidet er sich. "Nein, ich werde sie nicht starten. Befehl vom Captain." Er macht sich bereit zu sterben, ihm ist dabei bewusst, dass sie trotzdem gestartet werden, aber er weigert sich. Er ist wahrscheinlich kein Agent, nicht für solche Situationen ausgebildet und trotzdem tut er das Richtige. Das Gleiche gilt für alle SHIELD Mitarbeiter, die sich gegen Hydra stellen. Sie sind hoffnungslos unterlegen, aber nicht bereit aufzugeben.
Samstag, 7. Februar 2015
Anakin Skywalker and the evils of possessive love
Letztens habe ich mit einer Freundin, die vorher noch nie Star Wars geguckt hatte, angefangen die Teile durch zu schauen. Dabei ist mir etwas aufgefallen, ein theme oder motif, wenn man denn so will. Etwas, dass dafür sorgt, das in der ersten Trilogie die dunkle Seite triumphiert (btw wenn ich von der ersten Trilogie bzw dem ersten Film spreche, gehe ich nach fiktionaler Chronologie vor, d.h. ich beginne bei Episode I zu zählen).
Anakin hat nicht das Zeug zum Jedi, so viel ist klar. Seit ich die Jedi Padawan Reihe (übrigens sehr zu empfehlen) gelesen habe, verstehe ich etwas mehr vom Jedi Orden und deren Prinzipien. Und Anakin passt da aus den verschiedensten Gründen nicht rein. Es ist so, wie Yoda es im ersten Teil gesagt hat, er ist zu alt als er ankommt und wird die Prinzipien, nach denen Jedi leben, niemals vollkommen verinnerlichen. Aber nun zu dem, was mir aufgefallen ist. In Teil zwei, wenn Anakin sagt, dass Jedi gewissermaßen zur Liebe angehalten werden, liegt er damit grundsätzlich richtig, nur interpretiert er es falsch. Die Liebe, zu der Jedi angehalten werden ist eine Art Respekt vor lebenden Wesen und dem Leben an sich. Es ist ein Mitgefühl und ein Verständnis. Für Anakin jedoch ist Liebe immer besitzergreifend. Es fängt schon an in Teil eins und zieht sich durch seine ganze Beziehung mit Padme, bis es in Teil drei seinen traurigen Höhepunkt erreicht. (Übrigens ist es auch schon in seiner Beziehung zu seiner Mutter zu erkennen, als er die Tusken ermordet, weil sie ihm etwas genommen haben, was er geliebt hat.) Er ist eifersüchtig, wenn Padme Obi-Wan erwähnt. Er fürchtet sich so sehr davor, sie zu verlieren, dass er in Kauf nimmt, alles auf die schlimmste Weise zu verraten, woran er geglaubt hat. Und als es so scheint, als würde Padme nicht mehr ganz ihm gehören, bringt er sie fast um. Er liebt sie nicht der Liebe willen, sondern weil sie "sein" ist. Das führt schließlich zum Untergang.
Traurigerweise denken viele Leute, dass dieses gegenseitige "Besitzen" zur Liebe dazu gehört, wenn es dich eigentlich der reinen selbstlosen Liebe im Weg steht.
Satori loves Star Wars and is ridiculously excited for Episode VII
P.S. Meta über Star Wars zu schreiben, macht Spaß. Vielleicht werde ich das fortsetzen.
P.P.S. Der Jedi Orden ist der Grund, warum ich die erste Trilogie nicht ganz so absolut grauenvoll finde (obwohl sie natürlich um einiges schlechter ist, als die zweite). Ich finde den Jedi Orden, so wie er zu Yodas und Obi-Wans Zeiten existierte, einfach super interessant und kann mich mit vielen ihrer Prinzipien identifizieren.
Wie ich darauf kam einen Blog zu starten
Viele Grüße
Satori
Das bin ich
- Satori
- I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.