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Mittwoch, 17. Januar 2018

Oh no.

Seit einer gewissen Weile ist der Avengers: Infinity War Trailer draußen und ich muss sagen, dass meine Gefühle für diesen Film sich hauptsächlich mit Besorgnis beschreiben lassen. Wie mir beim Anschauen des Trailers im Kino aufgefallen sind, kann ich meine Gefühle in folgendem Satz zusammenfassen:

Avengers: Infinity War fühlt sich nicht an, wie ein Film, auf den ich mich freue, sondern wie eine Tragödie, die mir passieren wird.

Hier kommt er trotzdem nochmal:

Mittwoch, 22. November 2017

Asgard is dead

Ich habe endlich Thor: Ragnarok (nicht Tag der Entscheidung) gesehen und hab es erwarteterweise geliebt. Es war wundervoll und genial und super gefilmt. Und nicht einmal halb so out-there wie ich es zwischendurch befürchtet hatte.

Es folgen mal wieder unsortierte Gedanken (SPOILER):

- Bei allem Spaß erinnert uns dieser Film ab und zu daran, dass Thor alles andere als dämlich, im Gegenteil sogar ziemlich clever ist. Er trickst Valkyrie aus, redet mit Bruch über das Portal, weiß sofort, dass es sich um Loki anstatt von seinem Vater handelt und sieht nicht nur Lokis Tricks voraus, sondern trickst ihn aus.
- So sehr wie ich Thors lange Haare liebe, fand ich doch das Haareabschneiden sehr schön symbolisch (Wikingern und Germanen wurden die Haare abgeschnitten, wenn sie besiegt worden waren.
- Dass Thor ein Auge verloren hat, war natürlich auch symbolisch.
- Thor is außerdem so super badass in diesem Film. Die Sache mit den Blitzen ist einer der genialsten Animationen gewesen, die ich seit langem gesehen habe.
- (obwohl ich um Mjölnir trauere, ich hoffe er kommt zurück)
- I'm so gay for Hela. Das musst nur mal gesagt werden.
- Dazu: die Probleme von Thor 1, 3 und Avengers hätten allesamt verwmieden werden können, wenn Odin nicht so ein ausgesprochen miserabler Vater gewesen wäre.
- Yei for Loki's character arc! Von all den Filmen, in denen er aufgetaucht ist, mag ich Loki in diesem definitiv am meisten. (aka You're still a little shit but you're not Evil nor even really malicious anymore.) 
- Go go go Valkyrie! Oh Mann, wir hätten niemanden besseren kriegen können. Sie ist so wundervoll, hart und traumatisiert und uninteressiert daran, was andere von ihr halten (und bi!).
- Als Hela Asgard erobert hat, hat sich das wie ein richtiger Verlust angefühlt, personifiziert mit dem Tod von Volstagg, Fandral und Hogun (ich werd euch vermissen).
- Yeah, Heimdall rettet alle und ist mal wieder ein super Charakter.
- Die Anfangssequenz war einfach herrlich. Wie locker und unbekümmert Thor die ganze Zeit war.
- Loki als Odin war sehr witzig.
- Hulk! Hulk! Hulk! Ich mochte sehr, dass wir sowohl einen sprechenden Hulk als auch einen komplett außerhalb von seinem Element agierenden Bruce bekommen haben.
- I mein, ja, das war schon in den Trailern, aber das "Wir kennen uns von der Arbeit!" war trotzdem witzig. (Ach ja, und Lokis *oh fuck no* Reaktion dank Hulk-Trauma)
- Die Szenen auf der Erde mit Doctor Strange waren auch sehr gut. 
- Mal was Ernsteres: der ganze Film hatte spürbare anti-kolonialistische und anti-imperialistische Hintergründe. Hela repräsentiert hierbei Asgards koloniale und imperialistische Vergangenheit, die moderne Asgardier gerne vergessen und ignorieren (bis hin dazu sie wortwörtlich zu übermalen - in Form des neuen Wandgemäldes). Sie war eine Erinnerung daran, das Asgard nicht immer friedlich und gut gesinnt war und zumindest ein großer Teil von Asgards Reichtum gestohlen ist. Um sie, und ihre Eroberungsgier, aufzuhalten, muss die alte Kolonialmacht zerstört werden und diejenigen, die einst zu dem Volk der Kolonialherren gehörten, werden nun selbst zu Flüchtlingen. ... good stuff.
- Ach und das Stein-Alien war sehr süß und lustig.


Satori really loved this movie's strangeness and colorfullness and everything

Sonntag, 10. September 2017

The Devil of Hell's Kitchen

Ich habe es außerdem letztens geschafft, Daredevil zu Ende zu schauen. Es hat ja lange genug gedauert. Auch wenn alle, die es interessiert, wohl schon vor langer Zeit diese Serie gesehen haben (schließlich existieren ja mittlerweile schon fünf weitere Marvel Netflix Serien), möchte ich trotzdem noch sagen, was mir besonders gut gefiel (Spoilers für die paar Leute, die es vielleicht doch noch nicht gesehen haben).

1. Wilson Fisk. Diese Serie macht etwas, was wir selten haben. Entweder ist der Antagonist relativ eindimensional böse mit einer im besten Falle fadenscheinigen Begründung, warum er tut, was er tut (Spionage-Antagonisten und Supervillains fallen meistens in diese Kategorie), oder er bekommt eine umfangreiche Hintergrundgeschichte und etwas, was einer Entschuldigung für all seine grausamen Taten nahe kommt. DD tut nicht so, als wäre Fisk ein guter Mensch. Wir sehen wie er Leute kaltblütig und brutal umbringt, seine Methoden sind eindeutig schlecht und trotzdem ist klar, dass er seine Mutter liebt, dass er Vanessa liebt, dass er seinen Assistenten liebt. Was er letztendlich für das Stadtviertel will, ist sogar gut.Wie er das erreichen will, ist es definitv nicht. Trotzdem ist es wundervoll auch seine Seite zu sehen. Nicht um zu irgendetwas von seinen Taten zu entschuldigen, sondern um Matts schwarz-weiß Sicht zu relativieren.
2. Fight Scenes! Ich habe mal gesagt, dass der Untertitel dieser Serie lauten könnte: "Matt Murdock gets beaten up a bunch". Aber eigentlicht ist auch das etwas, was die Serie herausragend macht. Sehr häufig, fast immer, wirken die Helden unzerstörbar (das Trope dazu heißt "Made of Iron"). Sie können auch dann noch ohne Probleme weiterkämpfen, wenn sie hochgradige Verletzungen haben oder zum Beispiel angeschossen wurden. Und nach einem Kampf geht es ihnen auch fast sofort wieder super, als würden sie sich einfach nicht verletzen (oder als wären sie alle Luke Cage). Wenn Matt kämpft, kann man beinahe seine Erschöpfung fühlen, seine Bewegungen werden langsamer und weniger kontrolliert, er atmet schwer. Man sieht seine Anstrengungen und er wird sichtbar und nachhaltig verletzt, sodass es ihn auch später noch beeinträchtigt. Er ist mehrmals nah dran zu sterben, eben weil er seine eigenen Fähigkeiten überschätzt. Mal schön sowas zu sehen.
3. Taten haben Konsequenzen. Wenn die Charaktere sich entscheiden etwas zu tun, dann sorgt die Serie auch dafür, dass es Konsequenzen hat.
4. Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind auch wundervoll gestaltet. Egal ob es auf der Seite der "heroes" oder der "villains" ist, überall finden sich spannende und authentische Beziehungen, die auch Wandlungen durchmachen.
5. It's part of the MCU but also kind of not. Marvel Filme und Agents of SHIELD sind immer sehr bedacht, dem Zuschauer zu zeigen, dass sie zu ein und demselben Universum gehören. Es gibt Anspielungen en masse und Cameos usw. Der Grund, dass die Netflix Serien nur vage mit dem MCU verbunden sind, ist, wie ich mal gelesen habe, der Vertrag zwischen Disney und Netflix. Aber so sehr ich diese Universums-Einbindungen sonst auch mag, finde ich, ist es für die Netflix Serien genau richtig. Natürlich werden MCU-Ereignisse erwähnt. Der Kampf um New York ist ein großes Thema, das im Hintergrund mitschwingt (und ich hab mich jedesmal auf's neue gefragt, was sie denn damit meinen, bevor ich dachte: Ach ja, Avengers!). Sonst existieren die Netflix Serien etwas abseits, was insofern passt, da sie auch eine ganz andere Atmosphäre haben, als das restliche MCU.

Das ist alles, was ich jetzt gerade zu sagen habe. Als nächstes steht und dann Jessica Jones bevor. Darauf bin ich dann auch sehr gespannt. Ich habe auch davon nur Gutes gehört.

Satori is sick and that sucks

Mittwoch, 30. August 2017

You need to stop carrying the weight of the world on your shoulders.

aka I take back everything I've said, I love the new Spiderman

Ich habe natürlich Spiderman: Homecoming im Kino gesehen, auch wenn ich zuvor kritisiert hatte, dass wir nicht noch einen Spiderman Reboot brauchen und ganz besonders noch nicht so kurz nach dem letzten. Und obwohl ich bei dieser Einschätzung bleibe, kann ich trotzdem sagen, dass ich den neuen Spiderman liebe.

Und nun, wie erwartet, eine Liste mit Dingen, die ich mochte (die kürzer ist als sonst, weil es schon etwas her ist, dass ich den Film gesehen habe und mich nicht mehr so gut erinnere):

1. Tom Holland ist wundervoll. Man nimmt ihm all seine Probleme und Sorgen total ab. Er verkauft Peters hin-und-her-gezogen-sein super und sieht mal ausnahmsweise wie ein richtiger Teenager aus.
2. Dazu: auch die anderen Schüler/Schülerinnen der Schule wirken wie richtige Teenager und nicht Leute Ende 20, die so tun, als wären sie Teenager.
3. Ich mochte sehr, wie sie Peters verzweifelten Versuch Teil der Avengers zu sein, dargestellt haben. Wie wichtig das für ihn war, und wie sehr sein reguläres Leben darunter gelitten hat.
4. Peters Freunde waren auch alle wundervoll gecastet mit Zendaya als MJ, Jacob Batalon als sein bester Freund Ned, der herausfindet, dass Peter Spiderman ist und ihm hilft, und Laura Harrier als Liz, in die Peter sich verliebt.
5. Ich fand auch super, dass der Bösewicht The Vulture nur entsteht, durch die Dinge, die zuvor passiert sind. Die Kämpfe der Avengers und Tonys Aufräumkommando sind der Grund dafür, dass der Vulture existiert und weiter existieren kann.
6. Iron Dad! Tony, der ohne es zu wollen, für Peter eine Vaterfigur geworden ist, und nun versucht, damit irgendwie klarzukommen.

Fazit: ich fand den Film wider Erwarten echt super und möchte jetzt doch noch mehr von Tom Hollands Spiderman und allem drumherum sehen.

Satori still doesn't want a Sony Venom movie or anything remotely like that

Let's be optimistic for once

aka a post about things in media that get me hard

Manchmal gibt es Dinge in Filmen, Serien, Büchern, etc., die mich besonders mitnehmen und emotional machen. Um mal ein bisschen optimistisch zu sein, will ich diese Dinge mit euch teilen:

Ich habe vor einer Weile den Film Valerian gesehen und bevor ich dazu eine Bewertung abgebe, möchte ich hier über etwas reden, wozu mir der Anfang dieses Filmes Anlass gegeben hat.

Ganz am Anfang, bevor wir irgendetwas von dem Plot mitkriegen, wird die Geschichte der Raumstation Alpha erzählt. Die Geschichte beginnt 1975 mit dem Treffen von russischen und US-amerikanischen Astronauten im All. Die Astronauten der sich im Kalten Krieg gegenüberstehenden Nationen sind hocherfreut, dass das Manöver geklappt hat und freuen sich, einander zu sehen. Später docken immer mehr (zunächst noch menschliche) Raumkapseln der unterschiedlichsten Länder an die Raumstation an. Sie werden immer herzlich willkommen gehießen und es wird zusammengearbeitet. Dann treffen auch die ersten Aliens ein. Auch sie werden freundlich aufgenommen und ein Teil des großen Ganzen. Die Aliens, die von nunan eintreffen, sind immer fremdartiger, aber immernoch willkommen. Irgendwann ist die Raumstation mittlerweile bestehend aus Teilen der verschiedensten Welten so groß, dass sie ihre eigene Gravitation entwickelt und eine Bedrohung für die Erde darstellt. Sie wird nun als Leuchtfeuer der Einheit und Zusammenarbeit der Welten auf Reisen geschickt.

Diese Geschichte hat mich so emotional gemacht, dass es für mich an diesem Punkt egal gewesen wäre, wenn der Film sonst nichts zu bieten gehabt hätte. Das ist die klassische Sci-Fi Utopie, die sich auch zu Teilen in Star Trek wiederfindet. Im Weltall arbeiten wir alle zusammen, egal, was uns auf der Erde auch trennen mag.

Wie ich hier auch schon mal geschrieben hat, hat auch das Ende von The Martian  (das Buch) die gleiche Wirkung auf mich. Da erzählt Mark, warum so viel investiert wurde, um ihn nach Hause zu bringen. Er kommt zu dem Schluss, dass es daran liegt, dass es ein grundlegender menschlicher Instinkt ist, anderen zu helfen. So wie das formuliert ist, rührt es mich einfach so sehr, weil es wahr ist, und mich an das Gute der Menschheit erinnert.

An das Gute der Menschheit erinnert mich auch die Rede von Percy aus Critical Role in Folge 56. Er ist der einzige Mensch in der Gruppe, die gerade mit vereinten Kräften eine Stadt von Drachen und anderen Unterdrückern befreit hat. Die Frage ist jetzt, was die Überlebenden dieser Stadt machen sollen und er, der selbst seine Heimatstadt an grausame Tyrannen verloren hatte, hält eine Rede, um die Bewohner zu überzeugen, die Stadt nicht aufzugeben. Es ist, meiner Meinung nach, eine wundervolle Rede (besonders wenn man bedenkt, dass sie improvisiert ist), die er aus einer sehr menschlichen Perspektive hält. Menschen überleben und Menschen bauen Dinge wieder auf, kontinuierlich und stur, trotz oder vielleicht gerade weil sie nur so kurz leben. Später fängt er an die Geschichte der Stadt an die Wände eines Untergrundsystems, das als Schutz dienen soll, zu schreiben und ein kleines Kind führt es fort und das war es, was mich zu Tränen gerührt hat (ab 3:07:30, die erste Rede finde ich grad nicht).


Etwas, das mich zwar nicht zum weinen gebracht hat, aber mich immer wieder beeindruckt, wenn ich es sehe, sind die SHIELD Agenten in Captain America: The Winder Soldier, die sich gegen Hydra stellen, auch wenn ihnen bewusst sein muss, dass sie es nicht überleben werden. Ich habe mich in einem Blogpost schonmal dafür begeistert. Deswegen schreibe ich jetzt hier nicht mehr dazu.

Auch hierzu habe ich schon einen Post geschrieben, da es um Doctor Who geht (genauergesagt um die ersten vier Staffeln von New Who).  In dem Post habe ich mehrere Dinge erwähnt, die mir so sehr daran gefallen. Besonders schön finde ich zum Beispiel, dass der Doctor sich auch um das Wohl der Antagonisten der Woche kümmert. Er versucht eine Lösung zu finden, die für alle gut ist, und wenn das nicht funktioniert, dann entschuldigt er sich aufrichtig bei ihnen. Es ist einfach so wundervoll zu sehen.



Es sind allesamt Dinge, die mich tief berühren und optimistisch stimmen, was besonders und wichtig ist, wenn man den ganzen Zynismus in der Welt betrachtet und die düstere Grundstimmung von vielen Büchern, Filmen, Serien, etc.

Satori is very emotional

Donnerstag, 29. Juni 2017

He may be your father, but he isn't your daddy!

Aka a very short sort of review of Guardians of the Galaxy 2

Da es schon etwas her ist, dass ich diesen Film gesehen habe, kommt jetzt eine ganz kurze Beschreibung samt Liste.

Der zweite Film hatte noch den gleichen absurden Charme des ersten. Bunt und fröhlich, aber auch ernsthaft und emotional zwischendurch. Ich habe auf jedenfall geweint. Eine wunderbare Ergänzung zu den anderen Comic Verfilmungen.

Und nun: die Liste!

1. Baby Groot ist so unglaublich süß. Ich finde es super, dass sie ihn nicht einfach wieder erwachsen gemacht haben, sondern, dass wir Groot als kleines Bäumchen erleben durften.
2. Dazu: die Anfangsszene, wo sie gegen das Monster kämpfen und wir das aber nur im Hintergrund sehen, weil wir Baby Groot folgen, ist so super gemacht und eine meiner Lieblingsszenen im Film.
3. Ach Rocket. Rocket ist und bleibt einer meiner Lieblinge.
4. Drax' Lache ist das coolste.
5. Mantis war, fand ich, eine schöne Ergänzung zu dem Team und sie und Drax hatten ein paar echt gute Szenen.
6. Taserface. Hahahahahhahahahahahahahahaahahahhahaha.
7. Es gefiel mir sehr, dass Gamora und Nebula sich etwas zusammengerauft haben und zusammengearbeitet haben und sich gegenseitig geholfen.
8. Gamora sieht so absolut badass aus in ihrem Outfit und mit diesem Mantel
9. Ego der Planet ist so ein unglaublicher Mistkerl. Aber was erwartet man auch von einem jahrtausendealtem Wesen, dass sich selbst "Ego" nennt. Er ist sogar so auf sich selbst bezogen, dass er nicht merkt, als er den großen Fehler begeht Peter zu sagen, dass er seine Mutter getötet hat. Peter hatte ihm vorher gesagt, wie sehr er seine Mutter geliebt hat.
10. Ich mag auch total, wie wichtig Peters Mutter für ihn ist und war. Sie ist ein Teil von allem, was er tut.
11. Ich gebe es zu, ich mochte Yondu nicht wirklich. Erschwerend hinzu kommt, dass er gespielt wird von dem Typen, der in The Walkind Dead Merle spielt. Und. ich. hasse. Merle. Deswegen ist es eine noch größere Leistung, dass dieser Film es geschafft hat, dass ich Yondu jetzt mag und bei seiner 'Beerdigung' geweint habe.
12. Stan Lee's cameo hier führt alle anderen cameos zusammen. Er erzählt einer Alienspezies namens The Watchers von all den Dingen, die er gesehen hat.

Ein guter Film.

Sehvergnügen: ****
Spannungsfaktor: ****
Geschichte: ***1/2
Charaktere: ****
insgesamt: ***** ***

Satori over and out

Montag, 24. April 2017

Not on my watch, motherfucker!



Natürlich freue ich mich auf den zweiten Deadpool-Film. Der erste war fantastisch und von Ryan Reynolds als Deadpool kann ich wohl erstmal nicht genug bekommen. Ich habe jedoch die leise Befürchtung, dass Teil 2 viel von dem anarchischen Charme von Teil 1 einbüßen wird (auch weil sie den Regisseur gewechselt haben). Genau das Gleiche befürchte ich übrigens auch bei Kingsman 2 (dazu könnte ich auch mal einen Post schreiben). Naja, dieser Short ist auf jedenfall definitv auf dem absurden hilarity Level von Teil 1 und macht Lust auf mehr.

Freitag, 25. November 2016

I never said pilot

Ich wollte schon seit einer Weile eine Falcon Figur. Beinahe hätte ich einmal in den Niederlanden bei Intertoys eine gekauft. Die konnte ihre Flügel ausbreiten und war generell super. Hat aber auch 26 Euro gekostet, also hab ich's gelassen. Dann hätte ich bei unserem Toys'r'us auch fast schon mal zugeschlagen, aber auch die war mir dann zu teuer (und sie konnte noch nichtmal ihre Flügel ausbreiten). Diese Figur ist nun, ob ihr's glaubt oder nicht, von Lidl. Da gab es ein Angebot zu und die Figuren waren auch sehr schnell ausverkauft. Aber nun hab ich endlich eine und es ist nicht so schlimm, dass diese nicht ihre Flügel ausklappen kann, weil ich sie eh nicht aus ihrer Verpackung holen werde.

Montag, 12. September 2016

Forget everything you know

Nun der neue Doctor Strange Trailer featuring das Doctor Strange Poster. Dieser Film sieht so trippy aus, ich bin mittlerweile richtig gespannt. Und Mads Mikkelsen als Antagonist ist immer eine gute Wahl.

Montag, 5. September 2016

Do you really want to punch your way out of this?

Und noch ein Kino-Mitbringsel. Sehr schön fand ich, dass man als Figur oben drauf außer Steve und Tony noch T'Challa, Bucky oder Natasha wählen konnte. Nice.

Montag, 20. Juni 2016

I'm gonna fight for what I have left. Are you?

aka wow... this movie was such a mess

X-Men: Apocalypse habe ich schon am Anfang dieses Monats gesehen. Trotzdem kommt diese Bewertung erst jetzt. Der Untertitel dieses Posts beschreibt meine Gefühle für diesen Film schon sehr deutlich. It was a mess. Das ist jetzt nicht unbedingt so negativ gemeint, wie es klingt. Der Film hatte einfach so viele Ansätze und so viele Dinge, die nicht unbedingt zusammengepasst haben oder Sinn ergeben haben. Er war trotzdem unterhaltsam und endete auf einem sehr guten Punkt. Also, wenn man sich jetzt Mühe gibt, kann man da noch einen wirklich guten Film dran hängen.

Wie immer folgen jetzt Eindrücke mit SPOILERN!

1. Aww, bbs. Einer der Pluspunkte dieses Films waren mit Sicherheit die jungen Mutanten. Sie waren herrlich gecastet und geschauspielert und ich fand sie allesamt passend und sympathisch. Kurt besonders hat es mir angetan, aber auch Jean war sehr gut umgesetzt (Sophie Turner ftw). Dass Ororo erst böse war, fand ich etwas unschön, da sie einer meiner Lieblinge ist, aber am Ende hat sie sich doch noch richtig entschieden. Außerdem hätte ich gerne noch mehr von Jubilee gesehen. Vielleicht nächstes Mal dann.
2. Wtf sind En Saba Nurs Kräfte? Er kann anscheinend Materie insofern manipulieren, dass er mit Sand Leute töten kann, Menschen mit Stein verschmelzen kann, aus Staub Kleidung bauen kann, Ororos Haare weiß färben kann, Angels Flügel metallisch machen kann und aus Gebäuden eine überdimensionierte Pyramide. Außerdem kann er noch seinen Geist auf andere übertragen, Leute vor Charles' Kraft abschirmen, Mutantenkräfte exponentiell verstärken (bleibt das jetzt für immer so?), sich selbst heilen und vielleicht Menschen manipulieren (irgendwelche mentalen Kräfte muss er besitzen, sonst hätte er nie gegen Charles kämpfen können). Die Ausmaße seiner Kräfte wird bewusst vage gelassen, damit man ihn so ungefähr alles machen lassen kann. Vielleicht würde der Comic eine Erkärung bereit halten, aber das würde nichts daran ändern, dass Apocalypse' Kräfte im Film wenig sinnvoll wirken.
3. Quicksilver wird immer cooler. Egal wie skeptisch ich je seiner Darstellung in X-Men gegenüber war, jetzt liebe ich ihn. Er ist einfach herrlich und lockert die düstere Stimmung etwas auf. Ich nehme außerdem zurück, was ich beim letzten Film gesagt habe. Sie haben tatsächlich anerkannt, dass Erik sein Vater ist und das miteingewoben. (Dass Mystique Kurts Mutter ist, wurde jedoch wie erwartet ignoriert.) Leider gibt es immernoch keine Wanda.
4. Ich weiß nicht, wie ich es finden soll, dass Erik am Anfang eine Familie hat, die dann prompt umgebracht wird. Zum einen ist es durchaus glaubwürdig, dass Erik sich zurückzieht und die einzige Version eines friedlichen Lebens lebt, die er sich vorstellen kann. Andererseits ist es eine absolut billige Art zu erklären, warum Erik auf Apocalypse' Seite ist. Magneto in diesen Filmen ist nie vollkommen der Antagonist gewesen und es ist einfach albern am Anfang jedes Filmes eine Entschuldigung zu finden, warum er jetzt wieder böse ist. Dieser Film endet mit Erik in einer so friedlichen Verfassung, wie es für ihn nur möglich ist (die Szene, in der Jean und er das Haus wieder aufbauen ist so unglaublich idyllisch). Wenn er jetzt im nächsten Film wieder 'böse' ist, schreie ich das Kino zusammen.
5. Mystiques Entwicklung mag ich aber. Sie ist die vigilante Heldin der Mutantenwelt und bleibt in ihrer menschlichen Gestalt, damit sie Mutanten nicht erkennen und wie die Heldin, die sie ist, behandeln. Sie ist nicht ganz Raven und nicht ganz Mystique. Sie ist bitter und wütend und abgestumpft und kämpft trotzdem weiter. Kämpft für das, was ihr noch geblieben ist (von ihr stammt das titelgebende Zitat).
6. Darüber, dass Moira McTaggert vollkommen überflüssig war und warum mich das stört, habe ich mich in meinem anderen Blog ausgelassen. Schaut euch das mal an, wenn ihr Lust habt.
7. Wie schon erwähnt, lässt einem der Film an einem Punkt zurück, der ein wundervoller Ausgangspunkt für zukünftige Filme ist. Mystique ist zurück und trainiert die bb X-Men (alle in ihren wundervollen, klassischen Outfits). Erik ist zwar nicht bei Charles, aber sie haben sich freundlich getrennt und es ist sehr wahrscheinlich, dass Erik in Zukunft durchaus wiederkommen will, selbst wenn er es vielleicht nie schaffen wird, zu bleiben. Es sind jedoch noch genug ungelöste Fragen, die man als Start für den nächsten Konflikt nehmen könnte. Jean hat ihre Phönix-Kraft aufgedeckt und wie wir wissen, lässt diese sich so gar nicht kontrollieren. Psylocke hat die Konfrontation überlebt und sieht so aus, als wäre sie drauf und dran ihre eigene Brotherhood of Evil Mutants zu gründen.
8. Vor dem Film habe ich mich mit meiner besten Freundin über Mr. Sinister und seine Verbindung zu den X-Men unerhalten. Mir ist dabei partout nicht eingefallen, wie sein menschlicher Name lautet. Dann kam der Film. Und nach dem Film kam eine Szene nach dem Abspann, in der Menschen das übrig gebliebene Blut von Logan mitnehmen und in einen Koffer einschließen, auf dem Essex Corp. steht. Prompt rufe ich in den Kinosaal: "Nathaniel Essex! Das ist Mr. Sinisters richtiger Name!" Ich bin mal gespannt wie die das umsetzen.
9. Ach übrigens, die Szene mit Logan hat gut gepasst und für seine Geschichte Sinn gemacht.
10. Zum Schluss muss ich nochmal James McAvoys Schauspielerei loben, weil die Kritiker normalerweise immer nur auf Michael Fassbender fokussieren.

Ende.

Satori loves X-Men and now against all odds wants another movie

Freitag, 13. Mai 2016

So was I (expect Spoiler naturally)

aka nice and brilliant things about Civil War

Erstmal, wer den Comic CW erwartet, der wird enttäuscht. Denn mit dem Comic CW hat das, soweit ich das erkennen kann, nur wirklich den Titel gemeinsam. Gut, das konnte man sich auch schon vorher denken, da Marvel weder die Rechte zu den X-Men, die im CW eine tragende Rolle spielen, noch zu den Fantastic Four und weiteren Charakteren hat. Außerdem wäre die Dimension des Comic CW zu groß für nur einen Film. Zuguterletzt können sie sich es in den Filmen einfach nicht leisten eine derartige Menge an Charakteren (permanent) zu töten.
Film CW ist also etwas gänzlich anderes (auch wenn es ein wunderschönes Comic CW Zitat enthält), nichtsdestotrotz (oder vielleicht deswegen) ist es aber super, weil es den Russos wundervoll gelingt eine eigene Geschichte zu erzählen. 

Es folgen ganz große SPOILER!!!

Ich bin wieder zurück mit meiner Liste von positivem!

1. Charakterisierungen ftw. Die Russos verstehen es echt, die Charaktere darzustellen. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und an ihre jeweiligen Hintergründe angepasst. Die große Stärke dieses Films (neben den fantastischen Kampfsequenzen und politischen Hintergründen) sind die einzelnen Charaktere und wie sie miteinander arbeiten, interagieren und sich gegenseitig ergänzen. Civil War ist das Risiko eingegangen, emotionale Tiefe durch die schiere Masse an Charakteren zu verlieren, was aber meiner Meinung nach nicht passiert ist.
2. Rhodey ist nicht gestorben!!!!! Puh. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Er hat zwar durchaus verheerende Verletzungen erlitten, aber er hat es überlebt. 
3. T'Challa ist der Beste und ich möchte bitte jetzt sofort den Black Panther Film, danke. T'Challa hat mir vom Charkater und auch seinem Superhelden Alter Ego her so gut gefallen, dass er zu einem meiner absoluten Lieblinge avanciert ist. Ist er zunächst von (verständlicher) Wut und Trauer getrieben, so ist er am Ende derjenige, der den Plan von Zemo durchschaut und nun wohl auch für Buckys Genesung verantwortlich sein wird.
4. Spiderman war süß. Ja, ich trauere immer noch gewissermaßen Andrew Garfield hinterher, aber dieser Spiderman hat mir dann doch überraschend gut gefallen. Er hat lustige One-liner, ist herrlich unsicher und die Szene, in der er Buckys Schlag aufhält, ist sehr gelungen. Außerdem bedeutet das Gesehene, dass wir nicht noch einen Spiderman Origins Film haben werden, was den MCU Spiderman Film wieder etwas interessanter macht.
5. Noch etwas, was die Russos sehr gut können, sind Kampfszenen. Die waren mal wieder einfach nur wow. Ob zu Beginn in Lagos, Steve und Bucky, die vor Polizei fliehen, die Kulmination auf einem Flughafengelände in Leipzig oder am Ende Steve und Bucky gegen Tony. Alle sind sie wundervoll choreografiert und spannend anzusehen. Zumindest ich hatte dabei das Gefühl, dass tatsächlich etwas auf dem Spiel steht. 
6. Familie als Motivator. Neben den politischen Gründen, zu denen ich noch komme, sind hier vor allem verstorbene Familienmitglieder die entscheidenden Motivationen. Am Anfang steht die Frau, deren Sohn in Sokovia gestorben ist und den Tony als Beweis für staatliche Kontrolle sieht. Der Tod von T'Chaka, T'Challas Vater, setzt T'Challa gegen Bucky, der angeblich dafür verantwortlich ist, und damit auf Tonys Seite. Der Tod von Zemos Familie in Sokovia ist seine Motivation die Avengers gegeneinander aufzuhetzen und hey, es funktioniert sogar tatsächlich. Und schließlich der Tod von Tonys Eltern (oder mehr seiner Mutter). Die Szene, in der der Winter Soldier Tonys Eltern tötet, ist der Beginn dieses Films. Dass es Tonys Eltern sind, wird jedoch erst am Schluss enthüllt. Die Tatsache, dass es eben keinen gemeinsamen Feind zu bekämpfen galt und dass Steve Tony verheimlicht hat, dass Bucky für den Tod seiner Eltern verantwortlich ist, führt schließlich zu dem letzten Kampf. Was ich eigentlich sagen wollte, war, dass ich gut finde, dass dieser Film sein Leitmotiv durchgezogen hat.
7. Civil War hat das vermieden, was mein Kritikpunkt an Batman v Superman war. Der Konflikt hat weder sinnlos angefangen, noch wurde er einfach aufgelöst. Wenn man mal so drüber nachdenkt, wurde er gar nicht aufgelöst. Team Cap ist auf der Flucht vor der Regierung und Tony und Steve haben sich definitv nicht vertragen. Was als Meinungsverschiedenheit beginnt, wird mit Bucky für Steve persönlich, eskaliert weiter mit Wandas Hausarrest, wird für Tony persönlich mit Rhodeys Verletzung und kulminiert schließlich in dem Kampf zwischen Bucky und Steve und Tony. Steve wird zum Verbrecher, um Bucky zu beschützen. Tony und Co. arbeiten weiter für die Regierung (und nicht nur für die US-Regierung) und setzen ihr Verständnis von Recht um. Niemand will dem anderen wirklich etwas (wie Clint und Natashas Dialog mitten im Kampf oder Tony in dem Supermenschen Gefängnis beweist) - bis zum Endkampf, bei dem ein gegenseitiges "Hey, komm, sei vernünftig" sich in "Ich will Bucky tot sehen."-"Das kann ich nicht zulassen, eher töte ich dich." verwandelt. Gut gemacht.
8. So, let's talk politics. Den Anfangskonflikt, bevor Bucky überhaupt vorkommt, bilden die Sokovia Accords. Dort sollen aufgrund der Kolleteralschäden und zivilen Opfer, die die Kämpfe verursacht haben, die Avengers einem internationalem Gremium untergestellt werden. Steve ist sofort (und aus gutem Grund) misstrauisch, da er noch SHIELDs Infiltration durch HYDRA vor Augen hat und befürchtet, dass das Gremium ihre Macht ausnutzen wird, um Einsätze zu bestimmen. Tony auf der anderen Seite befürwortet die Idee und er begründet das mit Verantwortung. Menschen mit ihren Möglichkeiten, so sagt er, können nicht einfach unkontrolliert und ohne Konsequenzen durch die Lande ziehen (ein ähnliches Argument wird auch in Batman v Superman von der Senatorin gebracht). Beide Standpunkte sind legitim und genau das macht den Reiz aus.
8.b. Dazu: Wie General Ross die Supermenschen handhabt, ist ein Grund, warum ich in diesem Konflikt immer auf Steves Seite sein werde. Er sagt zum Beispiel über Thor und Bruce: "Wenn ich zwei Nuklearsprengköpfe verlegt hätte, ..." Wow. Das ist genau das Argument, was mich jedes mal bei X-Men so aufregt. Sie sind keine Waffen, sie sind Menschen (oder Asen in Thors Fall) vernunftbegabt mit Gefühlen, eigenem Willen und Verantwortungsbewusstsein. Auch wie Wanda von den Regierungsangehörigen behandelt wird ist einfach nur grässlich. Sie wird sofort unter Hausarrest gestellt, falls sie unter Umständen vielleicht versuchen wollen würde zu fliehen. In der Szene mit Vision wurde klar, dass sie eigentlich gar nicht vor hatte, die Villa zu verlassen, da sie sie als ihr Zuhause ansah. In Ross zeigt sich ein Überbleibsel des CW Comics, in dem Supermenschen unter Generalverdacht gestellt werden.
9. Ich mag das Tempo des Films. Spannende Action-Szenen, aber auch ruhigere Szenen, in denen sich der Konflikt natürliche entfalten kann.
10. "Plant yourself like a tree by the river of truth and tell them: No, you move!"
11. Ich frag' mich nur, wann es jetzt weiter geht mit der Geschichte. Die Hauptakteure Tony und Steve bekommen keinen eigenen Film mehr. Werden wir erfahren, was mit den Rest Avengers passiert ist, in Spiderman? Ant-Man and the Wasp? Oder doch erst in Infinity War?

Ich habe jetzt sicher etwas vergessen und könnte außerdem noch ausführlichere charakterspezifische Beschreibungen anfügen, aber das soll's für's erste gewesen sein.

Satori is tired af and should have gone to bed hours ago it's 3am forgive her for coherence and spelling mistakes

Dienstag, 26. April 2016

FRANCIS

Ich habe gerade festgestellt, dass ich die Kurzbewertung nach Kriterien für Deadpool vergessen habe. Also hier kommt sie nun sehr verspätet.

Sehvergnügen: *****
Spannungsfaktor: ***1/2
Geschichte: ****
Charaktere: ****1/2
insgesamt: ***** ***(1/2)

Freitag, 11. März 2016

Divided we fall

aka Satori forces you to cry with her about the new Civil War trailer

(major SPOILERS for the trailer)


1. Oh Steve, ich weiß, dass du dein bestes gibst und das beste im Sinn hast. Du hast Recht, man kann nicht immer alle retten und deswegen aufgeben wäre die falsche Entscheidung. Immerhin kümmert sich Marvel überhaupt um Zivilisten nicht so wie andere Filme *hust*Men of Steel*hust*.
2. Arme Wanda, erst verliert sie ihren Zwilling und dann wird sie auch noch gezwungen den Tag und die weitere Zetstörung ihrer Heimat immer wieder zu durchleben. Give that girl a break!
3. Ich bin ja eigentlich eindeutig auf Steves Seite, aber irgendwo hat Tony auch Recht. Supermenschen sind nunmal potentiell gefährlicher als normale Menschen und haben daher eine größere Verantwortung."We need to be put in check." Das ist nicht grundsätzlich falsch. Irgendwer muss da sein und aufpassen. Ich finde es super, wie die Russos Tonys Motivation erklären (gif-set, das dabei hilft). Auch wenn Tony in diesem Krieg auf der - subjektiv - falschen Seite steht, so ist er trotzdem nicht wirklich ein Antagonist. Dass ich, die ich so fest auf Steves Seite bin, Tonys Standpunkt sehr gut verstehe und ihm sogar teilweise zustimme, zeigt wie schwierig und verworren das Ganze ist.
4. Ich kann übrigens auch gut nachvollziehen, warum T'Challa auf Tonys Seite ist. Nach der Zerstörung, die Wakanda erlebt hat,  ist es nur verständlich, dass er fordert, dass auch irgendwer dafür gerade steht.
5. "If I see a situation pointed south, I can't ignore it." Ich kann nur vermuten, dass Steve damit die Registrierung und das Supermenschen Gefängnis meint. Ich habe den Civil War Comic nicht gelesen (shame on me I know), aber beides hat auch so unschöne potentiell desaströse Implikationen und natürlich kann Steve das nicht einfach so geschehen lassen. 
6. "Sometimes I want to punch you in your perfect teeth."
7. Tonys Gesichtsausdruck als Bucky ihm ins Gesicht schießt...
8. "The safest hands are still our own." Ja und nein. "Ja" in dem Sinne, dass die Avengers natürlich (mehrmals) die Welt gerettet haben und auch selber am besten dazu in der Lage sind, sich um andere Supermenschen zu kümmern, aber "nein" in dem Sinne, dass sie einfach zu sehr involviert sind in das Ganze. (Und natürlich "ja" in dem Sinne, dass man niemals irgendeiner Regierungsbehörde die Macht über Supermenschen geben sollte. Allein schon aus Prinzip nicht.)
9. Nooiin! Rhodey darf nicht sterben. Das würden die nicht machen, oder? Einen Tod schon im Trailer verraten? Das kann nicht sein, oder? Rhodey wird leben, oder, oder, oder?
9b. Sollte Bucky tatsächlich Rhodey töten, werde ich ihm das nicht verzeihen. Jetzt ist er nicht mehr vollständig bebrainwasht, man kann ihn also wieder etwas für seine Handlungen verantwortlich machen und OMG warum tötest du Rhodey???
9c. Der Rest des Trailers wirkt übrigens so, als wäre Tony hauptsächlich sauer auf Cap, weil Rhodey gestorben ist (was ich verdränge, solange ich nicht 100% sicher bin, dass das wirklich passiert). Wundervolle Parallele zu Steve und Bucky, aber ugh, so tragisch.
10. Natasha kicks ass as usual. Immerhin das hat sich nicht verändert. Außerdem mag ich, wie sie mit Tony redet. Ja, sie ist auf seiner Seite, aber aus ihren komplett eigenen Gründen und nicht, weil sie ihm folgt oder so
11. I freu mich so auf T'Challa, guys. Etwas, das nicht komplett herzzerreißend an dem Film wird, ist die Tatsache, dass wir endlich T'Challa aka Black Panther (Chadwick Boseman) kennenlernen.
12. Warum kämpfen alle gegeneinander? (Ja, ja, ich weiß, das ist das Thema von Civil War und ich habe mich darüber eigentlich schon genug aufgeregt, aber trotzdem...) Das ist so schrecklich! Wanda gegen Vision zum Beispiel. Die sollten eigentlich sich gegenseitig helfen die Welt zu verstehen und nicht so!
13. Oh ja, Crossbones ist ja auch in diesem Film. Wie spielt der denn da rein? Ich habe absolut keine Ahnung und werde mich ausnahmsweise mal überraschen lassen. 
14. "I could do this all day!" - Der Satz und die Bewegung aus Cap 1. Das ist mir erst beim zweiten Mal sehen aufgefallen und hat mir total das Herz zerrissen. 
15. Spiderman interessiert mich in all dem Herzschmerz am wenigsten. Trotzdem bin ich offen (auch wenn ich Andrew Garfield als Spiderman perfekt fand) und denke, dass Tom Holland das gut machen wird.

Satori will not survive this movie

Samstag, 20. Februar 2016

How about no!

Jedes neue bisschen, dass ich von Civil War sehe, macht mich unzufrieden. Nicht weil ich denke, dass der Film schlecht wird. Eher im Gegenteil. Einfach nur, weil das alles so traurig ist und ich absolut nicht möchte, dass die sich bekämpfen. Aber der Vollständigkeit halber folgt jetzt hier der Super Bowl Spot. Der düstere chant "United we stand - Divided we fall" passt wundervoll (und dewegen tragisch) in die Atmosphäre und sorgt für unheilvolle Gänsehaut.

Donnerstag, 26. November 2015

Noooooooooooooooo!

Der erste Captain America: Civil War Trailer ist draußen und es ist genauso schrecklich, wie ich es erwartet habe. Versteht mich nicht falsch, es sieht aus, als würde es ein fantastischer Film werden aber so absolut herzzerreißend tragisch. Das allerletzte, was ich will, ist dass sie sich bekämpfen. Warum bekommen wir keine lustige Avengers Sitcom?

Hier aber der Trailer, damit ihr euch ein eigenes Bild machen könnt:

Donnerstag, 12. November 2015

LGBT+ superheroes ftw

Der Regisseur von dem Deadpool Film hat in einem Interview in deutlichen Worten gesagt, dass Deadpool nicht hetero ist (LINK  - das Interview ist auch übrigens sonst super). "Pansexual. I want that quoted! Pansexual Deadpool!"

Das ist super (vor allem, weil alles andere aufgrund von Deadpools Comic Hintergrund albern gewesen wäre) und damit ist Deadpool der erste Film-Superheld einer der Comic-Giganten, der offiziell nicht hetero ist (soweit ich das überblicken kann. Ich kenne trotz meiner Leidenschaft nicht jeden Comic-Film von Marvel und DC auswendig, geschweige denn andere, und werde daher sehr gerne eines bessern belehrt). In den dazu gehörigen Comics sieht die Lage ganz anders aus. Sowohl Marvel als auch DC weisen nicht wenige Lgbtqia+ Charaktere auf. Da ich mich besser mit Marvel auskenne folgt nun eine unvollständige Liste der definitiv nicht hetero Charaktere, von denen ich weiß: Mystique (in einer Beziehung mit Mutantin Destiny), Colossus (im Ultimate Universum), Iceman (gar nicht allzu lange her), so circa alle Young Avengers, Karolina und Xavin (aus The Runaways), Loki (und andere Asgardier, da sie Sexualität anders wahrnehmen), die zwei Typen, die auf einem Cover geheiratet haben und andere Leute, deren Namen mir entfallen sind. Dass die Orientierungen auch endlich mal in den Film-Universen dargestellt werden, war lange überfällig. Besonders wenn man die jetztige Popularität von Superhelden-Filmen in Betracht zieht. Jetzt sollten Marvel und DC in ihren jeweiligen Film-Universen nachziehen bitte.

Satori is ridiculously happy about that

Mittwoch, 14. Oktober 2015

The star-spangled man with a plan

Zwei super Schlüsselanhänger im Captain America look gibt es heute zu bestaunen. Gut, der Mini-Cap kommt aus einer Art Wundertüte, das heißt ich wusste nicht, dass ich ihn bekommen würde, hab mich aber trotzdem gefreut. Die Anhänger sind immer an meinem Portemonnaie und sie beschützen das Geld. Nachkaufen gestaltet sich etwas schwierig, da ich den Schild-Anhänger aus einem Comicbuchladen in Canterbury und den Mini-Cap aus einem Comicbuchladen in Paris habe. Gibt es aber beides sicher auch in anderen Comicläden.

Donnerstag, 24. September 2015

Shout out to character flaws

Fehler machen einen Charakter interessanter. Das ist wirklich unbestreitbar. Selbst Helden brauchen den ein oder anderen Fehler, denn vollkommene Perfektion wird schnell langweilig. Versteht mich nicht falsch, Helden brauchen auch gute Charaktereigenschaften, natürlich, sonst wären sie keine Helden. Aber einem Charakter zuzusehen, der zu jedem Zeitpunkt absolut einwandfrei agiert, ist nicht erstrebenswert. Denn in der Realität findet man keine solche Perfektion. Fehler sorgen dafür, dass die Charaktere menschlicher wirken und wir uns mit ihnen identifizieren können. 

So gefällt mir zum Beispiel der Charakter von Edmund Reid aus Ripper Street besonders. Er ist ein guter Mann, steht voll und ganz auf der richtigen Seite und kümmert sich ernsthaft um Opfer. Er ist fortschrittlich und neugierig. Aber er hat auch nicht ganz so gute Züge, so betrügt er seine Frau und kümmert sich mehr um seine Arbeit als um seine Freunde. Und obwohl er selbst relativ gewaltfrei ist, hat er jemanden, der die Gewalt für ihn übernimmt, was fürchterlich heuchlerisch ist.

Über Jim Gordon habe ich ja schon gesagt, dass ich sehr begeistert davon bin, dass seine größte Stärke auch seine größte Schwäche ist. Seine Standhaftigkeit ist Sturheit. Oftmals wäre es so viel vorteilhafter für alle Beteiligten, wenn er ein bisschen nachgeben würde, aber das kann und wird er nicht, egal, wer nun im Endeffekt darunter zu leiden hat. Seine Moralität ist ein Tunnel und er kann davon nicht abweichen. Außerdem passt es so wunderbar zu seinem Charakter, dass er vollkommen unbeholfen ist, wenn es um interpersonelle Beziehungen geht. Wie fürchterlich awkward er mit Leslie einfach ist, wunderbar.

Das gefällt mir auch an Marvels Superhelden. Sie sind Menschen und sie haben Fehler, aber sie versuchen es besser zu machen. Vor ihrer Charakter Entwicklung waren weder Tony noch Thor wirkliche Helden. Ich mein Tony hat Waffen produziert und Thor ohne zu zögern einen Krieg begonnen. Bruce ist zwar selbst friedlich, hat aber mit dem Hulk eine personifizierte Kehrseite. Natasha war früher Auftragskillerin und auch Clint lebte abseits des Gesetzes. Die Zwillinge haben aufgrund ihrer Geschichte zu Beginn mit Ultron gearbeitet. Gut, Steve war schon immer ein Held, aber er bildet auch das moralische Zentrum. (Und auch er hat Fehler, z.B. dass er nicht mit einem "normalen" Leben klar kommt.)

Es gibt sicher noch weitere Beispiele, die mir grad nicht einfallen.

Satori will buy Netflix! 

Freitag, 4. September 2015

The Fantastic Four Disaster

Vor Jahren wurden ja mal zwei Fantastic Four Filme gedreht, die ich eigentlich ganz ok fand, die aber grundsätzlich eher so semi angekommen sind. Der neue Film sollte das Franchise rebooten und alles reißen. Leider riss er es in den Abgrund.

Die Vorbereitungen wirkten eigentlich nicht so schlecht. Die Schauspieler sind gut und der Regisseur hat immerhin Chronicle gemacht. Das kann doch nur gut werden. Anscheinend aber nicht. Ich selber hatte keine Chance den Film zu sehen, da er schon nach drei Wochen aus dem Programm genommen wurde, also kann und werde ich keine Bewertung abgeben. Ich halte es normalerweise so, dass ich den Filmen eine Chance gebe und dann mir eine eigene Meinung bilde. Da dies aber zur Zeit nicht möglich ist, soll dieser Post sich mit einem anderen Thema beschäftigen und zwar dem Problem, welches dem FF Reboot zugrunde liegt.

Sony war gezwungen einen FF Film zu drehen oder die Rechte würden wieder zurück an Marvel/Disney wandern. Das ist der vorrangige Grund, dass die Reihe überhaupt gerebootet wurde. Und genau wie schon damals mit Spiderman birgt das einige Gefahren in sich. Dem potentiellen Publikum ist von vorne herein klar, dass es dem Studio hauptsächlich darum geht, die Rechte nicht zu verlieren. Und auch wenn das leider oft so ist, sollte das nicht der Grund sein, warum man einen Film dreht. The Amazing Spiderman fande ich super. Aber nun muss Sony bald wieder einen Spiderman Film drehen und es reicht wirklich. Wir brauchen nicht noch einen neuen Spiderman. Genausowenig wie wir immer neue X-Men Filme brauchen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe die neuen X-Men Filme, aber wenn es so offensichtlich ist, dass es dem Studio allein ums Geschäft geht (nicht dass es den Studios sonst nicht ums Geschäft geht...), ist das schon ein bisschen nervig.

Wir können also nur hoffen, dass Sony durch die schlechten Reaktionen davon abgehalten weren neue FF Filme zu machen und die Rechte wie bei Daredevil zurück an Marvel wandern. Sonst stehen uns noch weitere Filme bevor, deren einziger Zweck darin besteht, die Verträge zu verlängern. Toll.

Satori still loves every comic book movie in case you thought she doesn't anymore


P.S. In dem CinemaSins Video von The Amazing Spiderman haben sie als Sin gesagt "This movie exists". Dazu haben sie dann ein Erklärungsvideo gepostet, das genau das oben beschriebene behandelt. Ich kann das Video gerade nicht finden, aber hier sind Zitate daraus:

"Nothing kills suspension of disbelief faster than the studio itself going 'hey, you know, quality was actually pretty far from our minds on this one'"
"So 'this movie exists' doesn't mean 'this movie is so bad it should've never been made' it means 'it's too soon for a reboot of fucking spiderman, damnit!'"

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori

Das bin ich

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I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.