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Mittwoch, 14. März 2018

I haven't been so excited for anything since American Gods!

Gerade eben habe ich erfahren, dass BBC eine Der Goldene Kompass Serie produzieren wird! Und ich bin sowas von überglücklich und freue mich so sehr!!!!! Philip Pullmanns His Dark Materials Bücher sind mit meine Lieblingsbücher und ich fand es immer schade, dass sie nur den einen Film gedreht haben.

Jetzt wird anstatt von einem Film eine Serie daraus, was natürlich viel besser ist, da Serien sich mehr Zeit lassen können.

Fest steht schon, dass Dafne Keen (aka Laura/X-23 aus Logan) Lyra spielen wird.

Hier ist ein Link zu einem Artikel.

Alles weitere, sobald mehr bekannt ist!!!


Freitag, 6. Oktober 2017

Everything is connected!

Es ist schwierig für mich über die Dinge, die ich an der Netflix Serie Dirk Gently's Holistic Detective Agency mag, zu reden, ohne zu erwähnen, inwiefern sie besser ist, als die von Steven Moffat geführten Serien. Diese Serie mit dem langen Namen wurde mir nämlich als "Moffats Doctor Who wenn es gut wär" vorgestellt. Und oberflächlich ist das auch irgendwie wahr. Der Hauptcharakter Dirk Gently ist ein fast übertrieben fröhlicher, leicht sonderbarer Brite, der schnell und oft unverständlich redet, sich auffallend kleidet und nicht so gut auf andere Menschen eingestellt ist. Auf den ersten Blick ist er dem elften Doktor sehr ähnlich. Die erste Episode präsentiert uns einige bizarre Gegebenheiten, die scheinbar überhaupt nicht zusammenhängen, aber alle sehr wichtig sind. Moffats Staffeln Doctor Who (fängt mit der 5. an) und Sherlock haben solche Einleitungen auch, die aber im Endeffekt nie wirklich zu etwas führen. Es gibt sogar einen Blog, der "dirk gently by steven moffat" heißt und Dinge, die in DW und Sherlock passiert sind, ins Dirk Gently Universum packt, um zu zeigen, wie komisch sie sind.

Was ich aber eigentlich will, ist Dirk Gently zu loben, und nicht irgendetwas anderes runterzumachen, auch wenn es sich vielleicht anbietet. Positiv zu sein, macht sowieso viel mehr Spaß. Also belassen wir es jetzt bei der Negativität und widmen uns der Lobesarie, die ich für eine meiner neuen Lieblingsserien habe.

Grundplot: In der Serie geht es um den titelgebenden Privatdetektiv Dirk Gently, der dazu angeheuert wird einen Mord aufzuklären, und zwar von dem Opfer, als dieses noch gelebt hat. Er trifft auf Todd Brotzmann, der sehr sehr unfreiwillig in den Fall mitreingezogen wird, und nur widerwillig bei der Aufklärung hilft. Hinzu kommt noch Farah, die als Bodyguard versucht ein Versäumnis (wie sie das sieht) wieder gut zu machen.
Wenn ich das noch weiter erläutern würde, würde ich alles spoilern.

Also folgt hier eine Liste mit einer expliziten SPOILER-Warnung:
1. Mystery solved! Die schon erwähnten bizarren Gegebenheiten, zu denen im Laufe der Staffel noch ein paar hinzugefügt werden, scheinen nur unzusammenhängend und komplett wirr, denn in der vorletzten und letzten Folge klärt sich alles auf und alles wirklich alles, was vorher einfach nur verwirrend war, ergibt einen Sinn. Das ist ein sehr zufriedenstellendes Gefühl. Es lohnt sich deshalb auf jedenfall die Staffel nochmal zu schauen, jetzt, wo alles einen Sinn und Zweck bekommen hat. (Schön ist auch, dass auch die Charaktere zwischendurch ebensowenig wie die Zuschauer wissen, was abgeht. Da kriegen wir so schöne Szenen, wie der Geiselaustausch auf der Brücke, bei dem sich die zwei Parteien nur gegenseitig Fragen zurufen, zu denen sie selbst keine Antworten haben. Oder die Szene, in der Dirk davon überzeugt ist, dass dieser eine Typ alle Fragen beantworten kann und der Typ selber nur ruft "What is going on?!".)
2. Amanda und die Rowdy 3. Amanda leidet an einer Krankheit, die sie ängstlich vor der Außenwelt macht, da sie jeden Moment einen Anfall kriegen könnte. Die Rowdy 3 sind laut und chaotisch und durchaus angsteinflößend, sie ernähren sich (zumindest zum Teil) von heftigen Emotionen anderer. Und so bedrohlich sie auch sind, Amanda hat keine Angst vor ihnen, eher im Gegenteil, denn sie findet heraus, dass die Rowdy 3 ihre Anfälle drastisch verbessern können. Sie schließt sich ihnen also an und fängt an wieder zu leben. 
3. Farah und was es bedeutet, stark zu sein. Farah ist ein badass, das steht überhaupt nicht zur Debatte. Sie kann mit allenmöglichen Waffen umgehen und kämpfen was das Zeug hält. Sie ist mutig und engagiert und gibt nie auf. Auch wenn sie das manchmal vielleicht gerne würde. Das Schöne an Farah ist, das sie explizite Ängste hat, was zum Beispiel ihre Eignung angeht, und auch manchmal von ihren Ängsten beinahe übermannt wird. Das macht sie nicht weniger badass, sondern eher noch mehr.
4. Todd und Konsequenzen. Todd war in der Vergangenheit nicht gerade der beste Mensch. Er hat gelogen und betrogen hauptsächlich, um sein Leben einfacher zu machen. Dann wird seine Schwester krank und er ändert sich, aber erzählt trotzdem niemandem, dass er gelogen hat. Im Laufe der Serie bringt Dirk ihn dazu, wenigstens Amanda die Wahrheit zu sagen. Und Amanda ist (völlig verständlich und zu Recht) so wütend, dass sie nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Es wird dennoch so dargestellt, dass die Wahrheit zu sagen im Endeffekt das Richtige war, und dass man, wenn man solche Fehler baut, auch die Konsequenzen ertragen muss.
5. Dirk ist ein guter Mensch. Das, was man von Dirks Hintergrundgeschichte erfährt, ist alles andere als rosig. Dennoch ist er freundlich und fröhlich und benutzt die unerklärlichen Gaben, die er hat, um zu helfen, und Verbrechen aufzuklären. Ich habe gehört, dass Dirk in der Buchvorlage ganz anders sein soll, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mit dieser Version voll und ganz zufrieden bin und sie nicht anders haben wollen würde.
6. Friedkin und Inkompetenz als das eigentliche Böse. Interessant an dem sekundären Bösewicht der Staffel Friedkin (ein Agent der Regierungsbehörde, die für Bart, Dirk und die Rowdy 3 verantwortlich ist) ist, dass er nicht 'böse' ist, weil er irgendwelche hinterhältigen Pläne verfolgt oder überhaupt wirklich böses tun möchte. Nein, er ist einfach sehr inkompetent, aber klug genug, um zu wissen, was er Vorgesetzten gegenüber zu sagen hat. Er fühlt sich von seinem direkten Vorgesetzten nicht ernst genommen (und ehrlich, in er ist zunächst wirklich so lächerlich, dass man ihn auch als Zuschauer nicht ernst nimmt), und das führt dazu, dass er sich schließlich an einen höheren Vorgesetzten wendet und die Macht bekommt, alles zu tun, was er will. Das macht ihn natürlich nicht plötzlich irgendwie kompetenter, was für unsere Charaktere ganz viel Leid bedeutet.
7. Bart und Ken. Bart ist eine holistische Killerin, was heißt, dass sie jeden tötet, den sie töten will, und wenn sie jemanden töten will, sollte dieser jemand auch sterben. Sie entführt einen jungen Hacker namens Ken und wo er noch zu Anfang völlig zu Recht verstört von ihr ist, ist er am Ende eindeutig freiwillig bei ihr und unterstützt sie bei ihrem universumgegebenen Auftrag. Wie sich deren Beziehung zueinander verändert, ist einfach schön anzusehen.
8.Side charas!  Es gibt wahrscheinlich noch viel mehr zu sagen, aber dieser Post ist schon lang genug. Ich möchte eben nur noch Estevez und Zimmerman erwähnen, die als Polizisten auch völlig zufällig teil des Ganzen werden und beide super Charaktere sind.

Satori loves this show and soon there will be more
 

Donnerstag, 28. September 2017

It's like Walking Dead on crack

aka I started watching another zombie show, I don't even like zombies, why do I do that

Die zweite Staffel von Z Nation lief im Fernsehen. Mein Vater hatte die Serie seit ihrem Anfang gesehen und ich habe ab und zu ein bisschen mitgeschaut. Da hat mich das jedoch nie mehr interessiert. Dann fehlte meinem Vater die letzte Folge und ich habe ihm meinen Netflix-Account gegeben, damit er sie gucken konnte und habe sie dann mit ihm geguckt. Und dann saß ich eines abends rum, war noch nicht müde und dachte mir, hey, du kannst ja mal die erste Folge gucken. Aus einer Folge wurden dann vier einhalb und für die erste Staffel habe ich dann im Endeffekt nur drei Tage gebraucht.

Es geht mir mit der Serie ähnlich wie mit Walking Dead am Anfang. Sie ist einfach zu schauen. Das Geschehen benötigt nicht viel Aufmerksamkeit und man kann sie gut laufen lassen, während man isst, sich essen macht etc. Trotzdem bleibt sie interessant. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Sie hat fast kaum Folgen, in denen nicht spannendes passiert. Gelaufen oder gefahren wird zwischen den Folgen. Es bleibt einem der ewige Treck von A nach B erspart.
2. Das, was passiert, ist fast immer over-the-top und leicht abgedreht. Deswegen auch "Walking Dead on crack". Folge 1 hat schon ein Zombie-Baby und die Kannibalen kommen hier schon in Folge 3. Es gibt 'nen Zombienado und seit circa Mitte der Staffel müssen sie sich vor einer riesigen Zombie-Herde in Acht nehmen, die wie ein Tsunami über das Land streift. Mit Realismus hat das nicht viel zu tun, aber das muss es ja auch nicht. Spaß macht es auch so (oder vielleicht gerade deswegen).
3. Immerhin wird klargestellt, dass eine Verwandlung zum Zombie sehr schnell geht und die Zombies auch zunächst genauso schnell und stark sind wie Menschen, was wenigstens das "es ging alles so schnell" wahrscheinlicher macht.
4. Was mir auch gefällt, ist, dass unsere Truppe Überlebender nicht einfach nur ziellos durch die Gegend streift, sondern ein festes und wichtiges Ziel hat. Das gibt dem Ganzen eine Richtung und ändert auch die Motivationen der Charaktere.
5. Das Ziel, das sie haben, ist einen Typen, der eine experimentelle Impfung bekommen hat und damit die letzte Hoffnung der Menschheit ist, nach Kalifornien in ein Labor zu bringen. Dieser Typ ist ein ziemliches selbstsüchtiges Arschloch, der im Laufe immer mehr moralisch verwerfliche Entscheidungen trifft (und auch immer wenig menschlich wird). Trotzdem fühle ich manchmal mit ihm. Ganz am Anfang, als sie ihn gegen seinen Willen die Impfung gespritzt haben, zum Beispiel. Oder später, wenn dann doch was nettes für die Truppe tut und sich ernsthaft zu freuen scheint, als sie daraufhin auch freundlich und dankbar sind. Diese Zwiespältigkeit macht seinen Charakter interessant. Ob ich mich jetzt entscheiden kann, ob ich ihn mag oder nicht.
6. Auch die anderen Charaktere gefallen mir gut. Sie sind eher durch Zufall zusammengekommen und nun durch eine Mission verbunden. Ich mag ihre Interaktionen und wie sie alle komplett unterschiedlich sind und unterschiedlich mit den Problemen und Situationen umgehen. Außerdem mag ich, dass ich schon weiß, wer leben und sterben wird.
7. Ach ja, und sie sagen Zombies zu den Zombies. Wie angenehm.

Satori is going to continue with season 2 today

Sonntag, 10. September 2017

The Devil of Hell's Kitchen

Ich habe es außerdem letztens geschafft, Daredevil zu Ende zu schauen. Es hat ja lange genug gedauert. Auch wenn alle, die es interessiert, wohl schon vor langer Zeit diese Serie gesehen haben (schließlich existieren ja mittlerweile schon fünf weitere Marvel Netflix Serien), möchte ich trotzdem noch sagen, was mir besonders gut gefiel (Spoilers für die paar Leute, die es vielleicht doch noch nicht gesehen haben).

1. Wilson Fisk. Diese Serie macht etwas, was wir selten haben. Entweder ist der Antagonist relativ eindimensional böse mit einer im besten Falle fadenscheinigen Begründung, warum er tut, was er tut (Spionage-Antagonisten und Supervillains fallen meistens in diese Kategorie), oder er bekommt eine umfangreiche Hintergrundgeschichte und etwas, was einer Entschuldigung für all seine grausamen Taten nahe kommt. DD tut nicht so, als wäre Fisk ein guter Mensch. Wir sehen wie er Leute kaltblütig und brutal umbringt, seine Methoden sind eindeutig schlecht und trotzdem ist klar, dass er seine Mutter liebt, dass er Vanessa liebt, dass er seinen Assistenten liebt. Was er letztendlich für das Stadtviertel will, ist sogar gut.Wie er das erreichen will, ist es definitv nicht. Trotzdem ist es wundervoll auch seine Seite zu sehen. Nicht um zu irgendetwas von seinen Taten zu entschuldigen, sondern um Matts schwarz-weiß Sicht zu relativieren.
2. Fight Scenes! Ich habe mal gesagt, dass der Untertitel dieser Serie lauten könnte: "Matt Murdock gets beaten up a bunch". Aber eigentlicht ist auch das etwas, was die Serie herausragend macht. Sehr häufig, fast immer, wirken die Helden unzerstörbar (das Trope dazu heißt "Made of Iron"). Sie können auch dann noch ohne Probleme weiterkämpfen, wenn sie hochgradige Verletzungen haben oder zum Beispiel angeschossen wurden. Und nach einem Kampf geht es ihnen auch fast sofort wieder super, als würden sie sich einfach nicht verletzen (oder als wären sie alle Luke Cage). Wenn Matt kämpft, kann man beinahe seine Erschöpfung fühlen, seine Bewegungen werden langsamer und weniger kontrolliert, er atmet schwer. Man sieht seine Anstrengungen und er wird sichtbar und nachhaltig verletzt, sodass es ihn auch später noch beeinträchtigt. Er ist mehrmals nah dran zu sterben, eben weil er seine eigenen Fähigkeiten überschätzt. Mal schön sowas zu sehen.
3. Taten haben Konsequenzen. Wenn die Charaktere sich entscheiden etwas zu tun, dann sorgt die Serie auch dafür, dass es Konsequenzen hat.
4. Die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind auch wundervoll gestaltet. Egal ob es auf der Seite der "heroes" oder der "villains" ist, überall finden sich spannende und authentische Beziehungen, die auch Wandlungen durchmachen.
5. It's part of the MCU but also kind of not. Marvel Filme und Agents of SHIELD sind immer sehr bedacht, dem Zuschauer zu zeigen, dass sie zu ein und demselben Universum gehören. Es gibt Anspielungen en masse und Cameos usw. Der Grund, dass die Netflix Serien nur vage mit dem MCU verbunden sind, ist, wie ich mal gelesen habe, der Vertrag zwischen Disney und Netflix. Aber so sehr ich diese Universums-Einbindungen sonst auch mag, finde ich, ist es für die Netflix Serien genau richtig. Natürlich werden MCU-Ereignisse erwähnt. Der Kampf um New York ist ein großes Thema, das im Hintergrund mitschwingt (und ich hab mich jedesmal auf's neue gefragt, was sie denn damit meinen, bevor ich dachte: Ach ja, Avengers!). Sonst existieren die Netflix Serien etwas abseits, was insofern passt, da sie auch eine ganz andere Atmosphäre haben, als das restliche MCU.

Das ist alles, was ich jetzt gerade zu sagen habe. Als nächstes steht und dann Jessica Jones bevor. Darauf bin ich dann auch sehr gespannt. Ich habe auch davon nur Gutes gehört.

Satori is sick and that sucks

Come to Jesus - American Gods 1.8

Endlich endlich habe ich die letzte Folge von American Gods Staffel 1 geschaut. Ja, es hat ewig gedauert, aber jetzt bin ich durch und ich liebe es immer noch.

1. Bilquis' Hintergrundgeschichte! Erstmal ist es natürlich schön Anansi wiederzusehen und dann erzählt er auch noch die spannende Geschichte von Bilquis, die mal wieder nicht vor einem gesellschaftlichem Kommentar zurückschreckt. Sie ist eine mächtige Königin, die sich gegen Eroberer und jene, die sie stürzen wollen, weil sie nicht mit ihr übereinstimmen, behauptet. Ihre Gegner waren nie wieder gesehen. Doch dann ändern sich die Zeiten und Bilquis findet ihren Weg nach Amerika. Ihr Tempel in ihrer Heimat wird zerstört und das, was sie einst war, ist im Museum zu finden, und dennoch hält sie durch. "There’s no end to the cruelty of men threatened by strong women", sagt Anansi und wie Recht er hat.
2. Shadow und Wednesday besuchen Ostara, die germanische Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin, der ursprünglich Ostern gewidmet ist. Heute ist der Ursprung des Feiertages fast vergessen. Wenn überhaupt, dann erinnern die Leute sich an Jesus. Und wie. In Ostaras Villa wird gerade ein Osterfest gefeiert und alle möglichen Jesuse sind da. Denn jede Gemeinschaft stellt sich Jesus anders vor und beschwört so eine andere Manifestation herauf. Sehr nett! (Auch super der Jesus, der auf dem Pool sitzt und aus Versehen sein Glas ins Wasser fallen lässt.)
3. Ostara an sich war auch super (auch wenn es schön gewesen wäre, wenn sie wie im Buch nicht dünn gewesen wäre). Das Gespräch über die Natur von Glauben, das sie mit Wednesday hatte, war wundervoll. (Ich mochte auch, wie sehr Shadow Ostara mochte.)
4. Etwas, was ich auch immer lieben werde, ist, das Laura ernsthaft verrottet. Die tote Ehefrau ist tot und man sieht das auch mehr und mehr. Sie ist bleich, ihre Haare sind glanzlos und faserig, sie ist umgeben von Fliegen, gefüllt mit Maden und ihre Haut fängt langsam an, sich abzulösen. Sie ist nicht mehr schön und das ist genau richtig so, denn sie ist ne Leiche. In so vielen anderen Serien etc. wäre sie mit Sicherheit noch weiter hübsch geblieben.
5. Dass Wednesday alles andere als the good guy ist, wird weiter dargestellt. Nun ist bestätigt, dass er Laura tot sehen wollte, um Shadow für sich zu haben. Außerdem lügt er Ostara an, was Vulkans Tod angeht. Dem Zuschauer und Shadow ist klar, dass Wednesday für seine Interessen alles gibt.
6. The power sequence. Die Szene im Garten von Ostara war aus verschiedenen Gründen super. Zunächst das Auftauchen der neuen Götter: Media tut so als wäre sie Ostaras Freundin, zusammen haben sie doch so viel erreicht (und ja, Ostern ist ein Medien/Werbe-Event geworden, da hat sie Recht). Technical Boy und Mr. World tauchen auf, um bedrohlich zu wirken. Wednesday hält dagegen mit einem sehr dramatischen "Ich bin Odin" komplett mit Gewitter und Ermordung von Medias Drohnen mit "Ich widme diese Tode Ostara!". (Übrigens: das wird nicht das letzte Mal sein, das irgendwem Tode gewidment werden). Nun folgt Ostaras Machtdarbietung. "Lass sie hungern, dann werden sie dich wieder anbeten", hat Wednesday gesagt und sie nimmt diese Idee auf, indem sie die Natur für Meilen und Meilen vertrocknen lässt (verbunden mit dem wunderschönen Bild von Ostara aus Blütenblättern). Das war's mit dem Frühling.
7. Diese ganze Darbietung hat auch bei Shadow ihre Spuren hinterlassen. Als Shadow den weißen Büffel zum ersten Mal gesehen hat, hat dieser ihn zum glauben angehalten und nun ist es soweit. Shadow glaubt.
8. In der letzten Szene sehen wir, wie Bilquis mit dem Bus zum "House on the Rock" fährt. Das sagt jetzt nur Lesern des Buches etwas, da das House on the Rock ein wichtiger Ort ist, worauf man sich jetzt für die nächste Staffel freuen kann.

Wie lange bis Staffel zwei zu sehen ist?

Donnerstag, 29. Juni 2017

A Prayer for Mad Sweeney - American Gods 1.7

Diese Folge ist die Geschichte wie Mad Sweeney nach Amerika kam und dazu habe ich jetzt wirklich nicht so viel zu sagen.
(Quelle:  https://www.bleedingcool.com/2017/03/27/10-character-posters-american-gods/)

1. Ich liebe es, wie sie Mr. Jaquel und Mr. Ibis darstellen. So heimisch und vertraut. Außerdem finde ich es immer noch eine super Idee, dass Ibis die Geschichten aufschreibt/erzählt.
2. Es ist eine interessante Entscheidung, Emily Browning Essie spielen zu lassen. Sie passt auf jedenfall hervorragend in die Atmosphäre.
3. Ich finde es sehr schön, wie die Serie darstellt, dass der Glaube, den du in die Welt sendest, sei es in Form von Gebeten, Gesang oder Opfergaben, ebendasjenige erscheinen lässt, dass du herbeigerufen hast. Die einzige Voraussetzung ist, dass du wirklich mit ganzem Herzen daran glaubst. Und schon ist es für dich Realität. So erschien Sweeney Essie im Gefängnis nur, weil sie ihn durch ihre Gabe herbeibeschworen hatte.
4. Was außerdem noch weitergesponnen wird, ist dass Thema, dass das Land - Amerika - nichts für Götter ist.
5. Ach ja, Erwähnung des weißen Büffelkalbs!
6. Auf dem Weg zu ihrer Auferstehung weicht Laura einem von Ostaras Hasen aus und baut einen Unfall, der die Münze aus ihr herausschleudert und sie prompt leblos macht. Dann sehen wir eine Rückblende zu einem anderen Unfall - Lauras erstem Tod - und wie Mad Sweeney Hugin oder Munin sagt "es ist erledigt". Sweeney war also für Lauras Tod im Auftrag von Wednesday verantwortlich. Damit hätten wir neben Andeutungen (und dem, was letzte Folge passiert ist) das erste eindeutige Anzeichen, dass Wednesday vielleicht nicht der good guy ist, für den wir ihn halten.

Dienstag, 13. Juni 2017

A Murder of Gods - American Gods 1.6

aka wow. this show really doesn't fuck around

(Quelle: http://nerdist.com/american-gods-character-posters-mr-nancy-easter-czrnobog-mr-wednesday/)


1. Wiedermal finde ich den Anfang sehr pointiert und gelungen. Mexikaner schwimmen über einen Grenzfluss nach Amerika. Einer jedoch ertrinkt beinahe und wird von Jesus gerettet. Auf der anderen Seite werden sie (und Jesus mit ihnen) prompt von selbsternannten Grenzwächtern mit Waffen niedergeschossen. Zwei Dinge: 1. Ich mag, dass diese Sequenz klar deutlich macht, dass Jesus nicht mit denjenigen ist, die zwar Bibelverse auf ihre Waffen schreiben und Kruzifixe dranknoten, aber unschuldige Menschen erschiessen. Jesus ist mit ebendiesen unschuldigen Menschen und stirbt mit ihnen. Denn was die Leute mit den Waffen (und ich hab mal 'ne super creepige Doku gesehen, wo z. B. in Kirchen ernsthaft Schusswaffen verlost wurden) eigentlich anbeten, ist nicht Jesus, sondern die Waffen selber - wie im Laufe der Folge deutlich wird. 2. Mir gefällt außerdem die Implikation, dass Jesus und damit auch der Gott der Christen nicht mehr wert oder irgendwie mächtiger ist als die anderen Götter, die wir bis jetzt gesehen haben. Serien wie Supernatural tappen in die Falle, dass sie zwar darstellen, dass es andere Götter gibt, der Gott der Christen aber der eigentlich ''''richtige'''' ist. American Gods verbreitet stattdessen die Botschaft "you are what you worship", aka. das woran du glaubst, ist deine Realität.
2. Fuck you NRA, you're evil! Das könnte eigentlich der Untertitel der Folge sein, so eindeutig ist die Kritik an der Verbreitung von Schusswaffen. Shadow und Wednesday sind auf dem Weg zu einem von Wednesdays alten Freunden, um für eine Zeit unterzutauchen. Vulkan, der römische Gott des Feuers und der Schmiede, ist nun Herr über eine Waffenfabrik und mit ihr eine Kleinstadt. Alles, was wir von dieser Stadt sehen, wirkt unheilvoll. Von den Einwohnern, über die Gebäude und die Musik im Hintergrund. Obwohl Wednesday fröhlich ist und Vulkan ihn scheinbar wirklich erfreut begrüßt, hat Shadow (und damit der Zuschauer) das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Und er hat Recht damit. Denn Vulkan hat sich mit den neuen Göttern verbündet und ist nun sowas wie der Gott der Schusswaffen. Er erzählt Wednesday wie jeder mit einer Kugel aus seiner Fabrik getötete Mensch wie ein Gebet für ihn ist, was einen Zusammenhang zu dem Anfang der Folge darstellt.
3. Glücklicherweise hat Wednesday auch für den Fall, dass sein alter Freund ihn verrät, einen Plan. Shadow (und der Zuschauer) weiß davon nichts.  Deshalb kommt es so unerwartet, dass Wednesday mit dem für ihn von Vulkan geschmiedeten Schwert (was dieser wahrscheinliche nur gemacht hat, um Zeit zu schinden, bis die neuen Götter kommen) diesen köpft und von seinem eigenen Schmiedefeuer verzehren lässt. Ich erwähne das nur nochmal extra, weil es meiner Meinung nach eine fantastische Szene war, komplett mit dem episch gruseligem Hintergrundgeräusch am Ende der Anfangscredits.
4. Der andere Teil der Folge ist ein Roadtrip von drei Menschen, die eigentlich gar nicht zusammen sein wollen. Laura, Mad Sweeney und Salim sind nun zusammen in Salims Taxi unterwegs, obwohl alle drei etwas völlig unterschiedliches wollen. Laura will Shadow helfen, Sweeney will die Münze zurück und Salim will den Djinn wiederfinden. Ich finde es wundervoll mehr von Salim zu sehen, da er so lieb und freundlich ist. Mir gefällt auch, dass wir ihn beten sehen und damit daran erinnert werden, dass er ein Muslim ist. Außerdem ist es auch fantastisch zuzusehen, wie Laura und Sweeney sich andauernd angiften.

Hah, nur vier Punkte und trotzdem so viel Text.

P.S. Mir ist aufgefallen, dass Vulkan nichts von dem von Wednesday mitgebrachtem Getränk getrunken hat und Wednesday das bemerkt. War es diese Kleinigkeit, die Mr. Wednesday gewarnt hat oder hat er es schon immer gewusst?

Samstag, 3. Juni 2017

Lemon Scented You - American Gods 1.5

 (Quelle: https://www.bleedingcool.com/2017/03/27/10-character-posters-american-gods/)

1. Die Geschichte am Anfang der Folge war wunderschön animiert und auch passend, da es vor so langer Zeit spielt, dass Animation der Geschichte gerechter wird. Man lernt außerdem mehr über den Charakter des Landes und was mit Göttern passiert, an die nicht mehr geglaubt wird.
2. Back to our regular scheduled program. Shadows und Lauras Interaktionen sind wundervoll gemacht. Wie Shadow auf sie reagiert und sie auf ihn. Für beide ist alles anders, aber wo Laura nun völlig davon überzeugt ist, dass Shadow ihr Lebensinhalt ist, hat Shadow mit ihrem gemeinsamen Leben abgeschlossen.
3. Mad Sweeney und Lauras Auseinandersetzung war herrlich. 'Sie ist nicht tot. ... Du bist ein Arschloch, tote Ehefrau.' Und auch bedeutsam, da Sweeney ihr ausmalt, was nach und nach mit ihrem Körper passieren wird.
4. Die ganze Sequenz im Polizeirevier war so much. Ich glaub', ich muss mein Kommentar dazu super zerstückeln, damit es noch irgendwie Sinn ergibt. Ich beginne mal mit Media und wie super ich die Idee finde, dass sie immer jemand anders ist, immer irgendeine erkennbare Medien-Persönlichkeit und sich ihrer sehr bewusst.
5. Technical Boy ist auch wunderbar unerfreulich. Die Art wie er sich entschuldigt hat, erinnert daran, wie Leute, die gezwungen werden, sich für beleidigende Tweets entschuldigen.
6. Mr. World ist ja mal so unglaublich creepy. Wow. (Und da ich das Buch schon gelesen habe, kann ich alles, was er sagt in einem anderen Licht sehen, was auch cool ist.)
7. Nun kann man ja nicht mehr wirklich sagen, dass man nicht weiß, wovon diese Serie handelt. Die Polizeirevier Szenen haben ziemlich klar dargestellt, was gerade läuft. Mr. Wednesday versucht die alten Götter um sich zu scharen, um gegen die neuen Götter kämpfen zu können. Die neuen Götter möchten das mit allen Mitteln verhindern.
8. Die Leichen der Polizisten waren sehr Hannibal-esque arrangiert. I see you, Bryan Fuller.
9. Uhhh, Anansi war da als Spinne und hat geholfen!
10. Außerdem mochte ich wie Hugin oder Munin als Mr. Wednesdays Boten/Spione agieren.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Git Gone - American Gods 1.4

 (Quelle: https://www.bleedingcool.com/2017/03/27/10-character-posters-american-gods/)

1. Diese Folgenbewertung wird etwas kürzer, da diese Folge auch ziemlich linear aufgebaut ist und eine kohärente Geschichte erzählt. Und zwar die Geschichte von Laura Moon, Shadows nicht-ganz-so-toter Frau. Im Buch erfährt man, soweit ich mich erinnern kann, recht wenig von ihr. Von ihrem Leben vor ihrem Tod weiß man hauptsächlich, dass sie Shadow betrogen hat. Das hat mich immer leicht gestört, weil es für mich unbefriedigend war.
2. Diese Folge ist komplett ihr gewidmet und man lernt sie kennen, bevor sie Shadow kannte. Die Geschichte folgt ihr durch ihre Beziehung mit ihm, die Heirat, ihr Leben, während er im Gefängnis war, durch ihren Tod, und ihr Leben danach. Damit unterscheidet sich diese Folge von den vorherigen, da sie zwar in der Zeit springt, aber nur leicht und auch linear und außerdem steht auch nur eine einzige Person im Mittelpunkt.
3. Lauras Hintergrundgeschichte lässt die Interpretation zu, dass sie stark depressiv ist. Zumindest wird klar, dass sie im Allgemeinen relativ wenig bis gar nichts fühlt. Das erklärt, wenigstens für mich, so einiges und macht ihren Charakter nachvollziehbarer.
4. Die Veränderung nach ihrem Tod ist auch sehr gut dargestellt. Dass sie plötzlich mehr fühlt und sich mehr für Dinge interessiert, wird visualisiert durch das Lichtsignal, was Shadow jetzt für sie ist.
5. Lauras und Audreys Interaktionen sind wundervoll!
6. Mr. Jaquel und Mr. Ibis helfen Laura wieder relativ normal zu wirken und ich freue mich, sie zu sehen.
7. Habt ihr die ganze Zeit die Raben, sicherlich Hugin und Munin, im Hintergrund gesehen?
8. Alles in allem eine sehr gute Ergänzung zu dem Buch!

Uups, die war dann doch nicht kürzer. Naja. Übrigens ist sie wenigstens für mich noch im Rahmen, da ich die neueste noch nicht gesehen habe.

Dienstag, 9. Mai 2017

The Secret of Spoons - American Gods 1.2

(Quelle:  http://www.empireonline.com/movies/news/american-gods-10-new-character-posters/)

1. W.o.w. Dieses Opening. Wo das erste "Coming to America" noch aus dem Buch ist, ist dieses neu. Und ich muss sagen, ich mag das sehr. Von mir aus können sie jede Folge damit beginnen. Und alles daran war fantastisch. Wie zu Anansi gebetet wurde ("Sie haben meine Hände zusammengebunden, ich kann nicht klatschen, ich kann nicht tanzen"), was sofort klarstellt das es für unterschiedliche Götter, in unterschiedlichen Kulturen anderen Formen des Anbetens gibt. Und dann Orlando Jones mit einem harten, ehrlichen und für eine Fantasy TV-Serie ungewöhnlich pointiertem Monolog. Für mich der beste Teil dieser Folge.
2. Der arme arme Shadow. Ich weiß, dass wir erst am Anfang sind, aber Shadow tut mir so Leid. Zu sehen, wie er sein altes Haus ausgeräumt hat, hat mich sehr traurig gemacht.
3. Media war fantastisch. Gillian Anderson bringt die Person Media wundervoll rüber und Fernseher die mit einem reden war schon immer creepy.
4. Uhhh! First look at the Ifrit!
5. Mehr von Bilquis. Dass sie eine Statue von sich im Museum besucht, fand ich sehr gut, da es deutlich macht, wie verloren sie sich fühlt.
6. Der zweitbeste Teil dieser Episode ist Shadow und Mr. Wednesday zu Hause bei den Zoryas und Czernobog. Super Szenen.

Mal sehen, ob ich das durchziehe und jede Folge so bewerte.

Dienstag, 2. Mai 2017

The Bone Orchard - American Gods 1.1


(Quelle:  http://ew.com/tv/american-gods-character-posters/american-gods)

Da ich Zugang zu Amazon Prime habe, habe ich die Gelegenheit American Gods sofort zu sehen und muss nicht darauf warten, dass es irgendwann ins Free TV kommt. Wuhu!
Die erste Folge fand ich schon mal absolut super, deswegen kommt hier ein sort-of Review.

1. Dieser Vorspann. Wow. Alte Dinge verbunden mit Neon-Schrift und Technologie dazu die creepige Musik. Ich werde wohl noch die nächsten Male immer neue Dinge erkennen.
2. Die Musik. Wie schon bei Hannibal finden sich Misstöne und ungewöhnliche Melodien, um die Atmosphäre zu unterstreichen. Die Hintergrundmusik baut eine unheilvolle, mysteriöse Stimmung auf, die perfekt zum Geschehen passt.
3. "Coming to America" Der Anfang mit den Wikingern in Amerika führt nicht nur eins der Themen ein (Spoiler: das Land ist Göttern feindlich gesinnt), sondern gibt einem auch noch andere Hinweise und ist herrlich brutal gefilmt (uhm ja, wer ein Problem mit doch schon exessivem Blut gesplatter hat, sollte vielleicht auch diese Serie eher nicht gucken). Mr. Ibis die Geschichte aufschreiben zu lassen, war eine sehr gute Lösung.
4. Ich liebe all die Schauspieler. Sie sind super ausgesucht. Ian McShane als Mr. Wednesday ist genauso wie ich ihn mir vorgestellt habe, Mad Sweeney ist genau richtig reckless and silly, Technical Boy ist wie die Art Rich White Kid, die unglaublich ätzend ist und special Shoutout to Shadow's prison buddy.
5. Nun zu Shadow selbst. Ricky Whittle verkörpert Shadow fantastisch. Er zieht einen mit in die Geschichte und stellt Shadow's Handlungen, Charakter und Emotionen perfekt dar. Zunächst dachte ich, dass Shadow die Art Protagonist ist, die sich schwer auf den Bildschirm bringen lassen, aber Ricky Whittle hat es geschafft!
6. They kept the "Woman eats man through her vagina"-scene! Yay!
7. Die Zahl 813 kommt mehr als einmal vor.
8. Ich kann nicht aufhören, ohne die Kinematographie gelobt zu haben. Wie auch Hannibal und Pushing Daisies, ist American Gods wundervoll gefilmt.

Ich hatte zwischendurch regelrecht Gänsehaut und kann es kaum erwarten, die nächste Folge zu sehen.

Satori is in love with this show

P.S. Ich liebe diese Poster und ganz besonders das von Shadow und Bilquis. 

Montag, 28. November 2016

My favorite Gotham things

Ich mag die Gotham-Serie sehr gerne und ich habe mal eine Liste von den Dingen gemacht, die mir besonders an ihr gefallen. Das sind natürlich meine rein persönlichen Vorlieben, die für jeden unterschiedlich sind. Aber nun zu meinen Lieblingsdingen an Gotham:

- wenn Jim so stur und entgegen allen Widrigkeiten lawful good bleibt
- wenn Menschen seine Sturheit unterschätzen oder anscheinend vergessen, mit wem sie es da gerade zu tun haben
- Harveys Frustration über was immer Jim gerade macht (und seine Loyalität nichtsdestotrotz)
- Leslie und Jims Interaktionen (ganz besonders wie herrlich awkward Jim ist)
- fantastisch übertriebene Bösewichte
- badass Fish Mooney
- die komplette Apathie von Gothams Bewohnern gegenüber allem
- wenn Oswald cleverer ist, als irgendwer ihm zutraut
- "Jim! Mein Freund!"
- Jims 'ha ha ha! Ich würd dich töten wenn ich könnte'-Lächeln
- Baby Bruce' und Alfred

Vielleicht kommt da noch mehr.

Satori has too many TV shows to watch

Mittwoch, 23. November 2016

Up til now - Black Mirror

Mir ist eingefallen, dass ich von Black Mirror eigentlich auch eine Bewertung machen kann. Da die Folgen alle unzusammenhängend sind, könnte eigentlich jede ihre eigene Bewertung haben, aber ich vereinfache die Sache mal und schreibe meine Top 5 Episoden dazu.

Sehvergnügen: ****
Spannungsfaktor: *****
Geschichte: *****
Charaktere: ****1/2
insgesamt: ***** ***1/2

Top 5:
- 15 Million Merits
- White Bear
- Men Against Fire
- San Junipero
- The Waldo Moment

Smartphone Dystopia

Ich habe als ich eine Woche bei einer Freundin zu Besuch war mit ihr Black Mirror durchschaut und w.o.w. Die einzelnen Folgen sind unzusammenhängend und spielen in einer jeweils anderen Welt. Was die Folgen verbindet ist, dass sie eine bedrückende Dystopie konstruieren, die jeweils einen anderen Aspekt der digitalen Smartphone Gesellschaft beleuchten.

Themen sind zum Beispiel:
- spectator culture: das Phänomen, das Menschen beinahe sofort ein Handy zücken, um Ereignisse aufzuzeichnen, anstatt einzugreifen (White Bear)
- Kommerzialisierung des Alltags (15 Million Merits)
- Erfolg von Populismus aufgrund von Politikverdrossenheit (The Waldo Moment)
- Definition vom persönlichen Wert durch soziale Medien (Nosedive)
- mediale Propagandastrategien (Men Against Fire)

und viele weitere!

Die Folgen sind zum Teil regelrecht verstörend, aber immer spannend und schwer verdaulich. Die Serie funktioniert als zeitgemäße Warnung, da die meisten Welten unangenehm realistisch wirken. Nun gut, wirklich spaßige Kost ist das nicht. Diese Serie ist nichts zum mal eben zwischendurch oder nebenbei schauen, aber gerade das macht sie so gut find ich. Auch nachdem Netflix die Serie mit der dritten Staffel übernommen hat, ist die Qualität auf dem gleichen Level geblieben. 

Da ich grundsätzlich ein großer Fan von düsteren Dystopien bin, hoffe ich natürlich auf mehr.

Satori likes to feel bad about the future apparently

P.S. Wenn ihr die eine BM Folge sehen wollt, die tatsächlich ein positives Ende hat, dann empfehle ich euch San Junipero.

Donnerstag, 10. November 2016

The curious case of Zane Donovan

aka Why the hell do I like him so much when he is totally not my type?

Dieser Post ist schon so lange in den Entwürfen. Besser und relevanter wird der nicht mehr. Also hier ist er.
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Normalerweise mag ich die lieben, netten Leute, die süß und gut sind. Die Menschen, die sich Mühe geben ihrer Umgebung freundlich zu begegnen und vielleicht etwas unsicher sind. Zum Beispiel mochte ich schon immer Luke mehr als Han Solo und war auch von Anfang an ein Sam!girl. Charaktere, die arrogant sind und sich absichtlich wie Arschlöcher verhalten, mag ich eigentlich nicht so sehr. Nach dieser Logik dürfte ich Zane aus Eureka nicht so mögen, wie ich es tue (und zum Beispiel stattdessen Fargo oder auch Carter - btw wir gehen hier von den männlichen Charakteren aus, denn weibliche Charaktere mag ich meistens alle). Aber aus irgendeinem Grund hat es mir Zanes Charakter angetan.
Seine erste Folge (2.8 E=MC?) ist meine Lieblingsfolge und sie stellt gleich mehrere Sachen über ihn klar:
a) Das erste, was wir von Zane sehen, ist dass er sich in Konten einhackt und Geld stiehlt. Das bedeutet, dass er sich eher so semi für Regeln und Gesetze interessiert und dafür auf seine Fähigkeiten vertraut.
b) Seine absolute Faszination mit dem Big-Bang-Experimet in Eureka ist ein erstes Zeichen dafür, dass Wissenschaft die eine Sache ist, die ihn wirklich begeistern kann und die er Ernst nimmt, denn...
c) ... er hat sonst eine 'alles ist ein Spiel'-Haltung, die normalerweise als Maske für diese Art von Charakteren dient.
d) Er isst kein Hühnchen und erklährt das mit der grausamen Haltung der Tiere, was die Frage aufwirft, ob er grundsätzlich Vegetarier ist (kann ich leider nicht mit Sicherheit beantworten, weil ich nicht alle Folgen auswendig kann).
e) Eigentlich ist er Teilchenphysiker. Zumindest ist das der Grund, warum er nach Eureka geholt wurde.
f) Er war auf dem MIT, Harvard, Cornell... Die Tatsache, dass er jeweils nach einem Rausschmiss sofort in eine neue Elite Uni aufgenommen worden ist, heißt einiges. Seine Erfolge müssen für die zuständigen Gremien das Risiko überwogen haben, dass er sich allen Regeln widersetzt.
g) Er hat ein gutes Verhältnis zu seiner Mutter (aber nicht zu seinem Vater, was man später erfährt).

Desweiteren erfährt man noch über ihn:
h) Er trinkt keinen Alkohol und nimmt keine Drogen, weil er nicht möchte, dass sein Gehirn beeinflusst wird. Daraus lässt sich schließen, dass für ihn seine Intelligenz das Wichtigste darstellt und er sich hauptsächlich dadurch definiert.
i) Als er noch jung war (fragt mich nicht wie alt - ich bin grauenvoll darin, das Alter von Kindern zu schätzen) hat er sich in die NASA Datenbanken gehackt und Bilder von Weltraummissionen gedownloaded, damit er nicht die Wahrheit über seinen Vater sagen musste (der wahrscheinlich abgehauen ist).
j) Er ist derjenige, der (neben Fargo) geeky references macht ("So wie Tantooine!", "Ich wusste gar nicht, dass du ein TARDIS Haus baust.", "Soll ich noch nach was anderem Ausschau halten, Verteidigungspläne, TARDIS Baupläne?", etc.) und das obwohl er sonst überhaupt nicht wie ein typischer Nerd wirkt (ganz im Gegensatz zu Fargo).
k) Dass Wissenschaft für ihn einen besonderen Stellenwert hat, bestätigt sich immer wieder, zum Beispiel, als Eureka zwei Sonnen hat oder er eine Atombombe zünden muss, um Eureka zu retten. (General Mansfield: Toll, Sie haben ein so großes Problem gebaut, dass die einzige Lösung in der Zündung einer Atombombe besteht! Zane: Ja, ist doch total geil!)
l) In der Alternativ-Dimension ab Staffel 4 macht er dieselbe Entwicklung von arrogantem Arschloch zum loyalen Freund durch wie schon zuvor, nur vielleicht etwas extremer. Am Ende von Staffel 5 gibt er sich jedenfalls alle Mühe Fargo zu helfen.

Ich interpretiere da wahrscheinlich viel zu viel rein, aber auch einem unerfindlichen Grund interessiert und fasziniert mich Zanes Charakter einfach und ich bin davon überzeugt, dass er komplexer ist, als er zunächst scheint. Ich hab auch viele Headcanons über ihn, von denen ich aber jetzt nicht anfangen will, sonst werde ich nie fertig.

Satori loved that show with all her heart

Donnerstag, 20. Oktober 2016

The Law. Without the Order.

aka Brooklyn Nine Nine might just be the most hilarious show I've ever seen

Anstatt eine von den zig Serien, die ich auf Netflix angefangen habe, weiter zu gucken, habe ich mal wieder eine neue angefangen. Gut, die dauert zwar auch nur 20 Minuten, was aber dazu führt, dass ich nicht eine Folge schaue, sondern gleich immer 4. Angefangen habe ich Brooklyn Nine Nine als Ausgleich zu Hannibal. Also um wieder runter zu kommen. Ich bin so froh, dass ich das gemacht habe, denn diese Serie ist meiner Meinung nach das witzigste, was ich seit langem gesehen habe.

Die Serie handelt von dem fiktiven Polizeirevier 99 in Brookyln und den dort arbeitenden Leuten, die alle herrlich bizzarr, aber auf ihre eigene Weise liebenswert sind. Im Mittelpunkt steht Detective Jake Peralta (Andy Samberg), der zwar ein guter Polizist ist, aber die emotionale Reife eines 10 jährigen besitzt. Die Komik entsteht aus abstrusen (und dennoch nicht unglaubwürdigen) Situationen und den Interaktionen der Charaktere, wenn deren Eigenheiten aufeinanderprallen. Dabei kommt die Serie glücklicherweise ohne Hintergrundgelache aus und greift für ihre Comedy erfrischenderweise gar nicht oder nur sehr sehr selten auf Schadenfreude, übelste Peinlichkeiten oder sich-über-Leute-lustig -machen aus. Jede Folge muss ich mehrmals laut lachen und genieße die lustigen und originellen Ideen vollends. Leider hat Netflix bis jetzt nur Staffel 1 und 2 und mit 2 bin ich schon fast durch.

Außer Jake sind in dem Revier übrigens noch:
- Captain Raymond Holt (Andre Braugher) musste jahrzehnteland mit Diskriminierung aufgrund seiner Hautfarbe und sexuellen Orientierung kämpfen. Jetzt hat er endlich die Leitung eines Reviers übertragen bekommen und will natürlich das beste daraus machen.
- Sgt. Terry Jeffords (Terry Crews) ist zwar super stark und kann bedrohlich aussehen, aber er ist hauptsächlich ein liebevoller Vater und die "mother hen" des Reviers.
- Det. Amy Santiago (Melissa Fumero) will später auch mal Captain werden. Sie ist ehrgeizig wie sonst was und verehrt Holt als Boss.
- Det. Rosa Diaz (Stephanie Beatriz) trägt immer nur schwarz und ist hands down die angsteinflößendste des Reviers. Sie hasst es Sachen von sich preis zu geben und ist zu 100 % loyal.
- Det. Charles Boyle (Joe Lo Truglio) möchte es immer allen recht machen, was ihm natürlich nur bedingt gelingt. Er liebt Essen und kennt sich damit aus wie kein zweiter.
- Gina Linettis (Chelsea Paretti) Welt dreht sich vollkommen um sie selbst. Da sie die meiste Zeit eigennützig und fies ist, kommt es immer überraschend, wenn sie dann doch mal was nettes macht.
- Hitchcock und Scully (Dirk Blocker und Joel McKinnon Miller) sind die meiste Zeit so unglaublich inkompetent, dass man sich wundern muss, wie sie es überhaupt geschafft haben so lange einen Job zu behalten.

Ahh, ich liebe diese Serie.

Satori sometimes needs light and funny things

Sonntag, 9. Oktober 2016

Hell hath no fury

Es gibt sie nicht häufig: weibliche Bösewichte. Nun, weibliche Helden gibt es auch weniger, als ich es gerne hätte, aber weibliche Haupt-Antagonisten sind noch seltener. Das liegt vielleicht daran, dass Frauen im allgemeinen den Ruf haben, freundlicher und netter zu sein. Fakt ist, dass Film-Frauen selten böse sind und wenn doch dann als Sexy Sidekick von dem eigentlichen Antagonisten oder als Jealous Bitch. Dieser Post ist dazu da, diejenigen zu würdigen, die aus diesem Klischee ausbrechen. Dass Frauen auch noch andere Motivationen haben können außer Eifersucht, Liebe/Hass zu einem Mann oder der Wunsch für immer jung und hübsch zu bleiben, zeigen sie:

(Btw: diese Beispiele sind nur von denen, die ich auch selber gesehen habe, ich bin mir sicher, da gibt es noch ein paar mehr.)

Gotham's Fish Mooney (Jada Pinkett-Smith) ist mit Abstand der most hardcore Charakter der Serie. Sie ist skrupellos, brillant und schreckt vor nichts zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Dabei setzt sie hauptsächlich auf Manipulation, Intriegen und ihr Gehirn (oder ihre Kampferfahrung, wenn es sein muss). Sie ist genauso wie die anderen Mafia Paten und strebt vordringlich nach Macht. Mit ihrem Tod hat die Serie eine ihrer Hauptträgerinnen verloren. Mal sehen, wie sie das kompensieren wollen.

Gazelle (Sofia Boutella) aus Kingsman ist zwar auch ein Sidekick, aber sie ist nicht der typische Sidekick. Vielmehr ist sie Valentines gleichberechtigte Partnerin, die eben eine andere Aufgabe hat. Er ist das Gehirn, sie die Muskeln. Sie ist für das zuständig, was er nicht kann. Außerdem behandelt sie ihn nicht wie einen Vorgesetzten und macht sich zum Beispiel über seine Aversion gegen Blut lustig. Auch sind ihre Kostüme nicht übertrieben sexy und sie hat Prothesen aus denen sie Messer ausfahren kann. Wie cool ist das denn. 

Mrs. Coulter aus der His Dark Materials Reihe (The Golden Compass, The Subtle Knife, The Amber Spyglass) ist eine komplexe Persönlichkeit, die die Trilogie über schwierig einzuschätzen und zuzuordnen ist. Sie übt zu Beginn in ihrer Steampunk-Welt eine gehörige Macht aus, die sie auch zu nutzen weiß. Leider ist es schon zu lange her, dass ich diese Bücher gelesen habe und kann daher dazu nicht mehr sagen.

Man kann über Primeval sagen, was man möchte. Mit 13/14 gehörte diese Serie zu meinen Lieblingsserien, bis ich kurz nach dem Beginn von Staffel vier aufgab. Es hatte sich zu viel verändert. Helen Cutter (Juliet Aubrey) war in Staffel 1-3 die Hauptantagonistin. Die Frau des Protagonisten ist acht Jahre vor Beginn der Serie in einer Anomalie verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Das bedeutet, dass sie es fertig gebracht hat, ganz alleine in prähistorischen Zeiten zu überleben. Ihre Ziele haben immer etwas mit der Natur der Anomalien zu tun und sie kümmert frühere Zuneigung zu ihrem Mann oder ihrem Geliebten dabei herzlich wenig.

Beverly Barlowe (Debrah Farentino) aus Eureka wirkt erstmal gar nicht wie eine Antagonistin. Zunächst nehmen wir an, dass sie zu den Guten gehört. Später stellt sich jedoch heraus, dass sie für eine mysteriöse Gruppe arbeitet, die wissentlich Eureka sabotiert. Als Grund dafür nennt sie die Tatsache, dass Eureka dem Verteidigungsministerium unterstellt ist und damit alles andere als unabhängig und friedlich agiert. Ihre Kritik an den Verhältnissen ist durchaus nachvollziehbar, ihre Methoden aber mehr als fragwürdig. Im Gegensatz zu anderen Bösewichten ist sie nicht wirklich boshaft, aber denkt im Zweifelsfall immer zuerst an sich ("Ich will ja das richtige tun, aber so richtig dann auch wieder nicht.").

Elementary's Moriarty (Natalie Dormer) ist das, was ich mir immer gewünscht habe. Brillant, elegant und sinister. Sie versteht nicht, warum Menschen so sind, wie sie sind, aber sie versteht es, das auszunutzen. Sie spielt mit Sherlock, um zu sehen, wo das hinführt und bringt aus dem Gefängnis die Drogen-Baronin um, als sie Watson bedroht hatte. 

Mystique in ihrer Grund-version. Man kann behaupten, dass sie böse ist, weil Leute sie nicht für hübsch halten, aber das wäre viel zu oberflächlich. Sie ist eine Antagonistin, weil sie die Ausgrenzung und den Hass, der ihrer Spezies entgegengebracht wird, am eigenen Leib erfahren hat und entschieden hat, das nicht länger zu ertragen. Sie bleibt in ihrer natürlichen blauen Form, da sie sich nicht verstecken will ("Because we shouldn't have to.").

Anna (Morena Baccarin) aus V - The Visitors ist die Anführerin einer feindlich gesinnten Alienrasse. Sie behauptet in Frieden zu kommen, doch eigentlich will sie uns nur ruhig stellen, um uns dann zu essen. (Interessanterweise hat sie als Gegenspielerin ebenfall eine weibliche Hauptheldin.) Mit sanfter Stimme führt sie die Menschheit in den Abgrund und toleriert Dissens in ihren eigenen Reihen nicht im geringsten. Die abgesetzte Serie endet damit, dass sie ihr Ziel so gut wie erreicht hat.

Disney Antagonistinnen haben oft eine stereotypische Motivation, Yzma aus Ein Königreich für ein Lama hingegen möchte einfach nur herrschen und Maleficent (Angelina Jolie) aus der gleichnamigen Neuerzählung von Dornröschen bekommt eine so kraftvolle und verständliche Motivation (der Wille ihr Land zu beschützen und der schreckliche Verrat durch den König), dass sie mehr zur Anti-Heldin wird.

Satori wants more women villains

P.S. Cate Blanchett (die ich liebe) wird in Thor: Ragnarök übrigens Marvels erste Haupt-Antagonistin spielen. Da sind wir doch mal gespannt!

P.P.S. Das titelgebende Zitat "Hell hath no fury like a woman scorned" weist natürlich auf eine weitere stereotypische Motivation hin. Eine Frau, die von einem Mann betrogen oder zurückgewiesen wurde.

Freitag, 30. September 2016

We're gonna change the future!

aka the hunt for Bad Guy McEvil featuring Rory Williams and a bunch of people I don't know

Wie ich schon ein paar mal gesagt habe, haben mich weder Flash noch Arrow mitgezogen und ich hab beides noch in der ersten Staffel aufgehört zu gucken. DC's Legends of Tomorrow wollte ich dann aber eine Chance geben. Zum einen weil das interessant aussah und zum anderen weil Arthur Darvill aka Rory aus Doctor Who da mitspielt. Er spielt einen Time Master, der sich von seiner Organisation abwendet und ein Zeit-und-Raumschiff stiehlt, um einen Bösewicht aufzuhalten (kommt uns das nicht etwas bekannt vor?). Um ihm zu helfen, sammelt er eine Reihe besonderer Leute auf, die wohl aus Arrow und Flash bekannt sind, was natürlich heißt, dass ich sie nicht kenne und ohne Hintergrundwissen über sie auskommen muss. Daher ist das zwischenmenschliche Drama für mich nicht so tiefgreifend. Sowieso fällt es mir etwas schwer die Serie so komplett ernst zu nehmen (das ging mir aber mit Agents of SHIELD ähnlich), weil sie eine relativ abstruse Prämisse hat und auch andauernd relativ witzige Dinge passieren. Wenn der Time Master sie los schickt, um etwas zu machen, tun die sobald sie außer Reichweite sind exakt das Gegenteil. Dann eskaliert alles und sie kommen wieder, alles brennt, die Zeitlinie ist komplett durcheinander, aber sie sagen: "Hey, lief doch super!"
Hinzu kommt, dass der Bösewicht Vandal Savage heißt, womit er der Moon Moon der Bösewichte ist.

Wie auch immer. Mal ganz abgesehen davon, macht die Serie Spaß und auch die Charaktere sind auf unterschiedliche Weise sympathisch und interessant.
Mal sehen, wie es weiter geht.

Satori likes superhero things

Samstag, 17. September 2016

*cannibalism intensifies*

aka the second season of Hannibal might even be better than the first and that's saying something

Ich habe es endlich geschafft die zweite Staffel Hannibal zu schauen. Auf Netflix versteht sich, da das FreeTV wohl der Meinung ist, nie wieder etwas davon zu zeigen. Ich bin so froh, da diese Serie immer noch ein absoluter Genuss ist. Eine Serie von so hoher Qualität, so besonders und all around künstlerisch habe ich sonst noch nie gesehen. Und es könnte sogar sein, dass ich die zweite Staffel für noch besser als die erste halte, was eigentlich fast gar nicht mehr möglich ist. Die Kinematographie ist immer noch herausragend mit fantastischen und bedeutungsschwangeren Einstellungen und Übergängen. Die Dialoge sind so poetisch wie niemand in der Realität reden würde, aber es passt wundervoll zu der getragenen Stimmung. Die Musik ist surreal und irritierend und bestimmt und unterstreicht die Geschehnisse. Obwohl die Serie brutal und voll von Grausamkeiten ist, so ist sie das doch niemals zum Selbstzweck. Die Morde sind surreal und mehr Fantasy als etwas, was wirklich passieren könnte. Und die Schauspieler sind immer noch weltklasse.

Aber gut, das alles traf auf die erste Staffel auch schon zu. Staffel zwei beginnt mit Will, der zwar von seiner Krankheit genesen ist, dafür aber nun an seinem Verstand zweifelt, da er im Gefängnis ist, für Taten, die Hannibal begangen hat. Nur glaubt ihm das keiner. Zumindest zuerst nicht. Nach all dem Planen, stellt Hannibal jedoch fest, dass er es doch nicht so super findet, wenn Will hinter Gittern ist. Und das wird das Hauptthema dieser Staffel. Will und Hannibals Beziehung zueinander und wie sich diese entwickelt und verändert. Die Serie sorgt dabei dafür, dass man sich als Zuschauer nie sicher ist, woran man ist, was einen mit den Figuren verbindet. Es ist nichts so, wie es scheint. Hannibal scheint in Will endlich jemanden gefunden zu haben, der ihn versteht und ein Partner sein kann; das verändert auch ihn. Er offenbart sich Will und leugnet seine Taten nicht. Und wenn ich geglaubt habe, dass Hannibal in Staffel eins gruselig war, als man seine Boshaftigkeit unter seiner Höflichkeit hervorscheint, dann ist es nun, wenn er gar nicht mehr vortäuscht etwas anderes zu sein, als er ist, noch fünfmal schlimmer. Außerdem kommt mit Margot Verger ein Charakter hinzu, der nicht nur dieser Staffel einen zweiten Fokus gibt, sondern auch Potential für die Zukunft hat.
Was immer auch passiert, es ist unglaublich spannend und mitreißend.

Ich hoffe doch mal, dass Netflix sobald wie möglich Staffel 3 hochlädt.

Satori is still totally falshed

Mittwoch, 31. August 2016

You are what you worship


Oh wow, wow, wow! Vor einer Weile eigentlich schon kam der erste American Gods Trailer raus, aber ich habe es erst jetzt geschafft den zu sehen. Und wow! Das sieht alles so wundervoll und atmosphärisch aus! Ich bin so aufgeregt!
Was auch noch wundervoll aussieht, ist das Poster. Die Flagge im Hintergrund, der Bison Schädel im Vordergrund und die ganzen Symbole darauf! Und der Slogan: You are what you worship. Besser hätten sie es meiner Meinung nach nicht machen können.
Hoffentlich werde ich dann auch so bald wie möglich die Gelegenheit haben das zu sehen. 

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori

Das bin ich

Mein Bild
I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.