Endlich endlich habe ich die letzte Folge von American Gods Staffel 1 geschaut. Ja, es hat ewig gedauert, aber jetzt bin ich durch und ich liebe es immer noch.
1. Bilquis' Hintergrundgeschichte! Erstmal ist es natürlich schön Anansi wiederzusehen und dann erzählt er auch noch die spannende Geschichte von Bilquis, die mal wieder nicht vor einem gesellschaftlichem Kommentar zurückschreckt. Sie ist eine mächtige Königin, die sich gegen Eroberer und jene, die sie stürzen wollen, weil sie nicht mit ihr übereinstimmen, behauptet. Ihre Gegner waren nie wieder gesehen. Doch dann ändern sich die Zeiten und Bilquis findet ihren Weg nach Amerika. Ihr Tempel in ihrer Heimat wird zerstört und das, was sie einst war, ist im Museum zu finden, und dennoch hält sie durch. "There’s no end to the cruelty of men threatened by strong women", sagt Anansi und wie Recht er hat.
2. Shadow und Wednesday besuchen Ostara, die germanische Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin, der ursprünglich Ostern gewidmet ist. Heute ist der Ursprung des Feiertages fast vergessen. Wenn überhaupt, dann erinnern die Leute sich an Jesus. Und wie. In Ostaras Villa wird gerade ein Osterfest gefeiert und alle möglichen Jesuse sind da. Denn jede Gemeinschaft stellt sich Jesus anders vor und beschwört so eine andere Manifestation herauf. Sehr nett! (Auch super der Jesus, der auf dem Pool sitzt und aus Versehen sein Glas ins Wasser fallen lässt.)
3. Ostara an sich war auch super (auch wenn es schön gewesen wäre, wenn sie wie im Buch nicht dünn gewesen wäre). Das Gespräch über die Natur von Glauben, das sie mit Wednesday hatte, war wundervoll. (Ich mochte auch, wie sehr Shadow Ostara mochte.)
4. Etwas, was ich auch immer lieben werde, ist, das Laura ernsthaft verrottet. Die tote Ehefrau ist tot und man sieht das auch mehr und mehr. Sie ist bleich, ihre Haare sind glanzlos und faserig, sie ist umgeben von Fliegen, gefüllt mit Maden und ihre Haut fängt langsam an, sich abzulösen. Sie ist nicht mehr schön und das ist genau richtig so, denn sie ist ne Leiche. In so vielen anderen Serien etc. wäre sie mit Sicherheit noch weiter hübsch geblieben.
5. Dass Wednesday alles andere als the good guy ist, wird weiter dargestellt. Nun ist bestätigt, dass er Laura tot sehen wollte, um Shadow für sich zu haben. Außerdem lügt er Ostara an, was Vulkans Tod angeht. Dem Zuschauer und Shadow ist klar, dass Wednesday für seine Interessen alles gibt.
6. The power sequence. Die Szene im Garten von Ostara war aus verschiedenen Gründen super. Zunächst das Auftauchen der neuen Götter: Media tut so als wäre sie Ostaras Freundin, zusammen haben sie doch so viel erreicht (und ja, Ostern ist ein Medien/Werbe-Event geworden, da hat sie Recht). Technical Boy und Mr. World tauchen auf, um bedrohlich zu wirken. Wednesday hält dagegen mit einem sehr dramatischen "Ich bin Odin" komplett mit Gewitter und Ermordung von Medias Drohnen mit "Ich widme diese Tode Ostara!". (Übrigens: das wird nicht das letzte Mal sein, das irgendwem Tode gewidment werden). Nun folgt Ostaras Machtdarbietung. "Lass sie hungern, dann werden sie dich wieder anbeten", hat Wednesday gesagt und sie nimmt diese Idee auf, indem sie die Natur für Meilen und Meilen vertrocknen lässt (verbunden mit dem wunderschönen Bild von Ostara aus Blütenblättern). Das war's mit dem Frühling.
7. Diese ganze Darbietung hat auch bei Shadow ihre Spuren hinterlassen. Als Shadow den weißen Büffel zum ersten Mal gesehen hat, hat dieser ihn zum glauben angehalten und nun ist es soweit. Shadow glaubt.
8. In der letzten Szene sehen wir, wie Bilquis mit dem Bus zum "House on the Rock" fährt. Das sagt jetzt nur Lesern des Buches etwas, da das House on the Rock ein wichtiger Ort ist, worauf man sich jetzt für die nächste Staffel freuen kann.
Wie lange bis Staffel zwei zu sehen ist?
Visitor Map von www.maploco.com
Posts mit dem Label American Gods werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label American Gods werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 10. September 2017
Donnerstag, 29. Juni 2017
A Prayer for Mad Sweeney - American Gods 1.7
Diese Folge ist die Geschichte wie Mad Sweeney nach Amerika kam und dazu habe ich jetzt wirklich nicht so viel zu sagen.
1. Ich liebe es, wie sie Mr. Jaquel und Mr. Ibis darstellen. So heimisch und vertraut. Außerdem finde ich es immer noch eine super Idee, dass Ibis die Geschichten aufschreibt/erzählt.
2. Es ist eine interessante Entscheidung, Emily Browning Essie spielen zu lassen. Sie passt auf jedenfall hervorragend in die Atmosphäre.
3. Ich finde es sehr schön, wie die Serie darstellt, dass der Glaube, den du in die Welt sendest, sei es in Form von Gebeten, Gesang oder Opfergaben, ebendasjenige erscheinen lässt, dass du herbeigerufen hast. Die einzige Voraussetzung ist, dass du wirklich mit ganzem Herzen daran glaubst. Und schon ist es für dich Realität. So erschien Sweeney Essie im Gefängnis nur, weil sie ihn durch ihre Gabe herbeibeschworen hatte.
4. Was außerdem noch weitergesponnen wird, ist dass Thema, dass das Land - Amerika - nichts für Götter ist.
5. Ach ja, Erwähnung des weißen Büffelkalbs!
6. Auf dem Weg zu ihrer Auferstehung weicht Laura einem von Ostaras Hasen aus und baut einen Unfall, der die Münze aus ihr herausschleudert und sie prompt leblos macht. Dann sehen wir eine Rückblende zu einem anderen Unfall - Lauras erstem Tod - und wie Mad Sweeney Hugin oder Munin sagt "es ist erledigt". Sweeney war also für Lauras Tod im Auftrag von Wednesday verantwortlich. Damit hätten wir neben Andeutungen (und dem, was letzte Folge passiert ist) das erste eindeutige Anzeichen, dass Wednesday vielleicht nicht der good guy ist, für den wir ihn halten.
(Quelle: https://www.bleedingcool.com/2017/03/27/10-character-posters-american-gods/)
1. Ich liebe es, wie sie Mr. Jaquel und Mr. Ibis darstellen. So heimisch und vertraut. Außerdem finde ich es immer noch eine super Idee, dass Ibis die Geschichten aufschreibt/erzählt.
2. Es ist eine interessante Entscheidung, Emily Browning Essie spielen zu lassen. Sie passt auf jedenfall hervorragend in die Atmosphäre.
3. Ich finde es sehr schön, wie die Serie darstellt, dass der Glaube, den du in die Welt sendest, sei es in Form von Gebeten, Gesang oder Opfergaben, ebendasjenige erscheinen lässt, dass du herbeigerufen hast. Die einzige Voraussetzung ist, dass du wirklich mit ganzem Herzen daran glaubst. Und schon ist es für dich Realität. So erschien Sweeney Essie im Gefängnis nur, weil sie ihn durch ihre Gabe herbeibeschworen hatte.
4. Was außerdem noch weitergesponnen wird, ist dass Thema, dass das Land - Amerika - nichts für Götter ist.
5. Ach ja, Erwähnung des weißen Büffelkalbs!
6. Auf dem Weg zu ihrer Auferstehung weicht Laura einem von Ostaras Hasen aus und baut einen Unfall, der die Münze aus ihr herausschleudert und sie prompt leblos macht. Dann sehen wir eine Rückblende zu einem anderen Unfall - Lauras erstem Tod - und wie Mad Sweeney Hugin oder Munin sagt "es ist erledigt". Sweeney war also für Lauras Tod im Auftrag von Wednesday verantwortlich. Damit hätten wir neben Andeutungen (und dem, was letzte Folge passiert ist) das erste eindeutige Anzeichen, dass Wednesday vielleicht nicht der good guy ist, für den wir ihn halten.
Dienstag, 13. Juni 2017
A Murder of Gods - American Gods 1.6
aka wow. this show really doesn't fuck around
1. Wiedermal finde ich den Anfang sehr pointiert und gelungen. Mexikaner schwimmen über einen Grenzfluss nach Amerika. Einer jedoch ertrinkt beinahe und wird von Jesus gerettet. Auf der anderen Seite werden sie (und Jesus mit ihnen) prompt von selbsternannten Grenzwächtern mit Waffen niedergeschossen. Zwei Dinge: 1. Ich mag, dass diese Sequenz klar deutlich macht, dass Jesus nicht mit denjenigen ist, die zwar Bibelverse auf ihre Waffen schreiben und Kruzifixe dranknoten, aber unschuldige Menschen erschiessen. Jesus ist mit ebendiesen unschuldigen Menschen und stirbt mit ihnen. Denn was die Leute mit den Waffen (und ich hab mal 'ne super creepige Doku gesehen, wo z. B. in Kirchen ernsthaft Schusswaffen verlost wurden) eigentlich anbeten, ist nicht Jesus, sondern die Waffen selber - wie im Laufe der Folge deutlich wird. 2. Mir gefällt außerdem die Implikation, dass Jesus und damit auch der Gott der Christen nicht mehr wert oder irgendwie mächtiger ist als die anderen Götter, die wir bis jetzt gesehen haben. Serien wie Supernatural tappen in die Falle, dass sie zwar darstellen, dass es andere Götter gibt, der Gott der Christen aber der eigentlich ''''richtige'''' ist. American Gods verbreitet stattdessen die Botschaft "you are what you worship", aka. das woran du glaubst, ist deine Realität.
2. Fuck you NRA, you're evil! Das könnte eigentlich der Untertitel der Folge sein, so eindeutig ist die Kritik an der Verbreitung von Schusswaffen. Shadow und Wednesday sind auf dem Weg zu einem von Wednesdays alten Freunden, um für eine Zeit unterzutauchen. Vulkan, der römische Gott des Feuers und der Schmiede, ist nun Herr über eine Waffenfabrik und mit ihr eine Kleinstadt. Alles, was wir von dieser Stadt sehen, wirkt unheilvoll. Von den Einwohnern, über die Gebäude und die Musik im Hintergrund. Obwohl Wednesday fröhlich ist und Vulkan ihn scheinbar wirklich erfreut begrüßt, hat Shadow (und damit der Zuschauer) das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Und er hat Recht damit. Denn Vulkan hat sich mit den neuen Göttern verbündet und ist nun sowas wie der Gott der Schusswaffen. Er erzählt Wednesday wie jeder mit einer Kugel aus seiner Fabrik getötete Mensch wie ein Gebet für ihn ist, was einen Zusammenhang zu dem Anfang der Folge darstellt.
3. Glücklicherweise hat Wednesday auch für den Fall, dass sein alter Freund ihn verrät, einen Plan. Shadow (und der Zuschauer) weiß davon nichts. Deshalb kommt es so unerwartet, dass Wednesday mit dem für ihn von Vulkan geschmiedeten Schwert (was dieser wahrscheinliche nur gemacht hat, um Zeit zu schinden, bis die neuen Götter kommen) diesen köpft und von seinem eigenen Schmiedefeuer verzehren lässt. Ich erwähne das nur nochmal extra, weil es meiner Meinung nach eine fantastische Szene war, komplett mit dem episch gruseligem Hintergrundgeräusch am Ende der Anfangscredits.
4. Der andere Teil der Folge ist ein Roadtrip von drei Menschen, die eigentlich gar nicht zusammen sein wollen. Laura, Mad Sweeney und Salim sind nun zusammen in Salims Taxi unterwegs, obwohl alle drei etwas völlig unterschiedliches wollen. Laura will Shadow helfen, Sweeney will die Münze zurück und Salim will den Djinn wiederfinden. Ich finde es wundervoll mehr von Salim zu sehen, da er so lieb und freundlich ist. Mir gefällt auch, dass wir ihn beten sehen und damit daran erinnert werden, dass er ein Muslim ist. Außerdem ist es auch fantastisch zuzusehen, wie Laura und Sweeney sich andauernd angiften.
Hah, nur vier Punkte und trotzdem so viel Text.
P.S. Mir ist aufgefallen, dass Vulkan nichts von dem von Wednesday mitgebrachtem Getränk getrunken hat und Wednesday das bemerkt. War es diese Kleinigkeit, die Mr. Wednesday gewarnt hat oder hat er es schon immer gewusst?
(Quelle: http://nerdist.com/american-gods-character-posters-mr-nancy-easter-czrnobog-mr-wednesday/)
1. Wiedermal finde ich den Anfang sehr pointiert und gelungen. Mexikaner schwimmen über einen Grenzfluss nach Amerika. Einer jedoch ertrinkt beinahe und wird von Jesus gerettet. Auf der anderen Seite werden sie (und Jesus mit ihnen) prompt von selbsternannten Grenzwächtern mit Waffen niedergeschossen. Zwei Dinge: 1. Ich mag, dass diese Sequenz klar deutlich macht, dass Jesus nicht mit denjenigen ist, die zwar Bibelverse auf ihre Waffen schreiben und Kruzifixe dranknoten, aber unschuldige Menschen erschiessen. Jesus ist mit ebendiesen unschuldigen Menschen und stirbt mit ihnen. Denn was die Leute mit den Waffen (und ich hab mal 'ne super creepige Doku gesehen, wo z. B. in Kirchen ernsthaft Schusswaffen verlost wurden) eigentlich anbeten, ist nicht Jesus, sondern die Waffen selber - wie im Laufe der Folge deutlich wird. 2. Mir gefällt außerdem die Implikation, dass Jesus und damit auch der Gott der Christen nicht mehr wert oder irgendwie mächtiger ist als die anderen Götter, die wir bis jetzt gesehen haben. Serien wie Supernatural tappen in die Falle, dass sie zwar darstellen, dass es andere Götter gibt, der Gott der Christen aber der eigentlich ''''richtige'''' ist. American Gods verbreitet stattdessen die Botschaft "you are what you worship", aka. das woran du glaubst, ist deine Realität.
2. Fuck you NRA, you're evil! Das könnte eigentlich der Untertitel der Folge sein, so eindeutig ist die Kritik an der Verbreitung von Schusswaffen. Shadow und Wednesday sind auf dem Weg zu einem von Wednesdays alten Freunden, um für eine Zeit unterzutauchen. Vulkan, der römische Gott des Feuers und der Schmiede, ist nun Herr über eine Waffenfabrik und mit ihr eine Kleinstadt. Alles, was wir von dieser Stadt sehen, wirkt unheilvoll. Von den Einwohnern, über die Gebäude und die Musik im Hintergrund. Obwohl Wednesday fröhlich ist und Vulkan ihn scheinbar wirklich erfreut begrüßt, hat Shadow (und damit der Zuschauer) das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmt. Und er hat Recht damit. Denn Vulkan hat sich mit den neuen Göttern verbündet und ist nun sowas wie der Gott der Schusswaffen. Er erzählt Wednesday wie jeder mit einer Kugel aus seiner Fabrik getötete Mensch wie ein Gebet für ihn ist, was einen Zusammenhang zu dem Anfang der Folge darstellt.
3. Glücklicherweise hat Wednesday auch für den Fall, dass sein alter Freund ihn verrät, einen Plan. Shadow (und der Zuschauer) weiß davon nichts. Deshalb kommt es so unerwartet, dass Wednesday mit dem für ihn von Vulkan geschmiedeten Schwert (was dieser wahrscheinliche nur gemacht hat, um Zeit zu schinden, bis die neuen Götter kommen) diesen köpft und von seinem eigenen Schmiedefeuer verzehren lässt. Ich erwähne das nur nochmal extra, weil es meiner Meinung nach eine fantastische Szene war, komplett mit dem episch gruseligem Hintergrundgeräusch am Ende der Anfangscredits.
4. Der andere Teil der Folge ist ein Roadtrip von drei Menschen, die eigentlich gar nicht zusammen sein wollen. Laura, Mad Sweeney und Salim sind nun zusammen in Salims Taxi unterwegs, obwohl alle drei etwas völlig unterschiedliches wollen. Laura will Shadow helfen, Sweeney will die Münze zurück und Salim will den Djinn wiederfinden. Ich finde es wundervoll mehr von Salim zu sehen, da er so lieb und freundlich ist. Mir gefällt auch, dass wir ihn beten sehen und damit daran erinnert werden, dass er ein Muslim ist. Außerdem ist es auch fantastisch zuzusehen, wie Laura und Sweeney sich andauernd angiften.
Hah, nur vier Punkte und trotzdem so viel Text.
P.S. Mir ist aufgefallen, dass Vulkan nichts von dem von Wednesday mitgebrachtem Getränk getrunken hat und Wednesday das bemerkt. War es diese Kleinigkeit, die Mr. Wednesday gewarnt hat oder hat er es schon immer gewusst?
Samstag, 3. Juni 2017
Lemon Scented You - American Gods 1.5
(Quelle: https://www.bleedingcool.com/2017/03/27/10-character-posters-american-gods/)
1. Die Geschichte am Anfang der Folge war wunderschön animiert und auch passend, da es vor so langer Zeit spielt, dass Animation der Geschichte gerechter wird. Man lernt außerdem mehr über den Charakter des Landes und was mit Göttern passiert, an die nicht mehr geglaubt wird.
2. Back to our regular scheduled program. Shadows und Lauras Interaktionen sind wundervoll gemacht. Wie Shadow auf sie reagiert und sie auf ihn. Für beide ist alles anders, aber wo Laura nun völlig davon überzeugt ist, dass Shadow ihr Lebensinhalt ist, hat Shadow mit ihrem gemeinsamen Leben abgeschlossen.
3. Mad Sweeney und Lauras Auseinandersetzung war herrlich. 'Sie ist nicht tot. ... Du bist ein Arschloch, tote Ehefrau.' Und auch bedeutsam, da Sweeney ihr ausmalt, was nach und nach mit ihrem Körper passieren wird.
4. Die ganze Sequenz im Polizeirevier war so much. Ich glaub', ich muss mein Kommentar dazu super zerstückeln, damit es noch irgendwie Sinn ergibt. Ich beginne mal mit Media und wie super ich die Idee finde, dass sie immer jemand anders ist, immer irgendeine erkennbare Medien-Persönlichkeit und sich ihrer sehr bewusst.
5. Technical Boy ist auch wunderbar unerfreulich. Die Art wie er sich entschuldigt hat, erinnert daran, wie Leute, die gezwungen werden, sich für beleidigende Tweets entschuldigen.
6. Mr. World ist ja mal so unglaublich creepy. Wow. (Und da ich das Buch schon gelesen habe, kann ich alles, was er sagt in einem anderen Licht sehen, was auch cool ist.)
7. Nun kann man ja nicht mehr wirklich sagen, dass man nicht weiß, wovon diese Serie handelt. Die Polizeirevier Szenen haben ziemlich klar dargestellt, was gerade läuft. Mr. Wednesday versucht die alten Götter um sich zu scharen, um gegen die neuen Götter kämpfen zu können. Die neuen Götter möchten das mit allen Mitteln verhindern.
8. Die Leichen der Polizisten waren sehr Hannibal-esque arrangiert. I see you, Bryan Fuller.
9. Uhhh, Anansi war da als Spinne und hat geholfen!
10. Außerdem mochte ich wie Hugin oder Munin als Mr. Wednesdays Boten/Spione agieren.
Donnerstag, 1. Juni 2017
Git Gone - American Gods 1.4
(Quelle: https://www.bleedingcool.com/2017/03/27/10-character-posters-american-gods/)
1. Diese Folgenbewertung wird etwas kürzer, da diese Folge auch ziemlich linear aufgebaut ist und eine kohärente Geschichte erzählt. Und zwar die Geschichte von Laura Moon, Shadows nicht-ganz-so-toter Frau. Im Buch erfährt man, soweit ich mich erinnern kann, recht wenig von ihr. Von ihrem Leben vor ihrem Tod weiß man hauptsächlich, dass sie Shadow betrogen hat. Das hat mich immer leicht gestört, weil es für mich unbefriedigend war.
2. Diese Folge ist komplett ihr gewidmet und man lernt sie kennen, bevor sie Shadow kannte. Die Geschichte folgt ihr durch ihre Beziehung mit ihm, die Heirat, ihr Leben, während er im Gefängnis war, durch ihren Tod, und ihr Leben danach. Damit unterscheidet sich diese Folge von den vorherigen, da sie zwar in der Zeit springt, aber nur leicht und auch linear und außerdem steht auch nur eine einzige Person im Mittelpunkt.
3. Lauras Hintergrundgeschichte lässt die Interpretation zu, dass sie stark depressiv ist. Zumindest wird klar, dass sie im Allgemeinen relativ wenig bis gar nichts fühlt. Das erklärt, wenigstens für mich, so einiges und macht ihren Charakter nachvollziehbarer.
4. Die Veränderung nach ihrem Tod ist auch sehr gut dargestellt. Dass sie plötzlich mehr fühlt und sich mehr für Dinge interessiert, wird visualisiert durch das Lichtsignal, was Shadow jetzt für sie ist.
5. Lauras und Audreys Interaktionen sind wundervoll!
6. Mr. Jaquel und Mr. Ibis helfen Laura wieder relativ normal zu wirken und ich freue mich, sie zu sehen.
7. Habt ihr die ganze Zeit die Raben, sicherlich Hugin und Munin, im Hintergrund gesehen?
8. Alles in allem eine sehr gute Ergänzung zu dem Buch!
Uups, die war dann doch nicht kürzer. Naja. Übrigens ist sie wenigstens für mich noch im Rahmen, da ich die neueste noch nicht gesehen habe.
Freitag, 19. Mai 2017
Head Full of Snow - American Gods 1.3
(Quelle: http://www.comingsoon.net/tv/news/831019-omg-new-american-gods-character-posters-show-us-the-deities#/slide/1)
1. Die Szene, in der Anubis eine Frau abholt und sie ins Jeneits führt, wo er ihr Herz wiegt, ist so unglaublich schön gefilmt und auch gemacht. "Your best is enough."
2. Bei den Zoryas und Czernobod ist noch allerhand passiert. Shadow gewinnt bei einem zweiten Spiel Czernobogs Unterstützung, erhält von der einen Zorya den Mond als Münze und eine weitere kryptische Botschaft und Mr. Wednesday hat eine wirklich schöne Szene mit der ältesten Zorya.
3. Ahh, der arme Mad Sweeney. Aus Versehen hat er Shadow die eine Münze gegeben, die er nicht verlieren durfte und so wendet sich sein Glück in Pech. Man hat sofort Mitleid mit ihm, besonders wenn man sieht, wie seine freundliche Mitfahrgelegenheit (der bienenliebende Pathologe aus Hannibal) von einem Rohr durchbohrt wird und er einfach nur so resigniert schaut.
4. Shadow und Wednesday führen im Folgenden einen kreativen Bankraub aus, bei dem Shadow verständlicherweise konstant am Panik schieben ist. Ich fand gut, wie Wednesday sagt: "Wenn du heute abend nicht im Gefängnis bist, glaubst du dann an mich?" (und nicht "glaubst du mir dann?"). Vorher hat Shadow sich Schnee herbeigewünscht. Auch das natürlich wundervoll gefilmt.
5. Oh my wow, die ganze Sequenz mi Salim und dem Ifrit war so schön gemacht. Very soft and tender in a way. Ich habe mich so gefreut, dass sie das auch in der Serie so übernommen haben.
6. Sweeney versucht seine Münze wiederzufinden, aber oh wunder in dem Grab ist sie nicht und oh noch größeres Wunder Laura ist auch nicht in dem Grab. Wo sie nämlich ist, ist in Shadows Hotelzimmer. Ich freue mich schon auf ihre Interaktionen.
Jup, ich bin noch dabei. Und es gefällt mir auch alles noch sehr gut.
Dienstag, 9. Mai 2017
The Secret of Spoons - American Gods 1.2
(Quelle: http://www.empireonline.com/movies/news/american-gods-10-new-character-posters/)
1. W.o.w. Dieses Opening. Wo das erste "Coming to America" noch aus dem Buch ist, ist dieses neu. Und ich muss sagen, ich mag das sehr. Von mir aus können sie jede Folge damit beginnen. Und alles daran war fantastisch. Wie zu Anansi gebetet wurde ("Sie haben meine Hände zusammengebunden, ich kann nicht klatschen, ich kann nicht tanzen"), was sofort klarstellt das es für unterschiedliche Götter, in unterschiedlichen Kulturen anderen Formen des Anbetens gibt. Und dann Orlando Jones mit einem harten, ehrlichen und für eine Fantasy TV-Serie ungewöhnlich pointiertem Monolog. Für mich der beste Teil dieser Folge.
2. Der arme arme Shadow. Ich weiß, dass wir erst am Anfang sind, aber Shadow tut mir so Leid. Zu sehen, wie er sein altes Haus ausgeräumt hat, hat mich sehr traurig gemacht.
3. Media war fantastisch. Gillian Anderson bringt die Person Media wundervoll rüber und Fernseher die mit einem reden war schon immer creepy.
4. Uhhh! First look at the Ifrit!
5. Mehr von Bilquis. Dass sie eine Statue von sich im Museum besucht, fand ich sehr gut, da es deutlich macht, wie verloren sie sich fühlt.
6. Der zweitbeste Teil dieser Episode ist Shadow und Mr. Wednesday zu Hause bei den Zoryas und Czernobog. Super Szenen.
Mal sehen, ob ich das durchziehe und jede Folge so bewerte.
Dienstag, 2. Mai 2017
The Bone Orchard - American Gods 1.1
(Quelle: http://ew.com/tv/american-gods-character-posters/american-gods)
Da ich Zugang zu Amazon Prime habe, habe ich die Gelegenheit American Gods sofort zu sehen und muss nicht darauf warten, dass es irgendwann ins Free TV kommt. Wuhu!
Die erste Folge fand ich schon mal absolut super, deswegen kommt hier ein sort-of Review.
1. Dieser Vorspann. Wow. Alte Dinge verbunden mit Neon-Schrift und Technologie dazu die creepige Musik. Ich werde wohl noch die nächsten Male immer neue Dinge erkennen.
2. Die Musik. Wie schon bei Hannibal finden sich Misstöne und ungewöhnliche Melodien, um die Atmosphäre zu unterstreichen. Die Hintergrundmusik baut eine unheilvolle, mysteriöse Stimmung auf, die perfekt zum Geschehen passt.
3. "Coming to America" Der Anfang mit den Wikingern in Amerika führt nicht nur eins der Themen ein (Spoiler: das Land ist Göttern feindlich gesinnt), sondern gibt einem auch noch andere Hinweise und ist herrlich brutal gefilmt (uhm ja, wer ein Problem mit doch schon exessivem Blut gesplatter hat, sollte vielleicht auch diese Serie eher nicht gucken). Mr. Ibis die Geschichte aufschreiben zu lassen, war eine sehr gute Lösung.
4. Ich liebe all die Schauspieler. Sie sind super ausgesucht. Ian McShane als Mr. Wednesday ist genauso wie ich ihn mir vorgestellt habe, Mad Sweeney ist genau richtig reckless and silly, Technical Boy ist wie die Art Rich White Kid, die unglaublich ätzend ist und special Shoutout to Shadow's prison buddy.
5. Nun zu Shadow selbst. Ricky Whittle verkörpert Shadow fantastisch. Er zieht einen mit in die Geschichte und stellt Shadow's Handlungen, Charakter und Emotionen perfekt dar. Zunächst dachte ich, dass Shadow die Art Protagonist ist, die sich schwer auf den Bildschirm bringen lassen, aber Ricky Whittle hat es geschafft!
6. They kept the "Woman eats man through her vagina"-scene! Yay!
7. Die Zahl 813 kommt mehr als einmal vor.
8. Ich kann nicht aufhören, ohne die Kinematographie gelobt zu haben. Wie auch Hannibal und Pushing Daisies, ist American Gods wundervoll gefilmt.
Ich hatte zwischendurch regelrecht Gänsehaut und kann es kaum erwarten, die nächste Folge zu sehen.
Satori is in love with this show
P.S. Ich liebe diese Poster und ganz besonders das von Shadow und Bilquis.
Mittwoch, 31. August 2016
You are what you worship
Oh wow, wow, wow! Vor einer Weile eigentlich schon kam der erste American Gods Trailer raus, aber ich habe es erst jetzt geschafft den zu sehen. Und wow! Das sieht alles so wundervoll und atmosphärisch aus! Ich bin so aufgeregt!
Was auch noch wundervoll aussieht, ist das Poster. Die Flagge im Hintergrund, der Bison Schädel im Vordergrund und die ganzen Symbole darauf! Und der Slogan: You are what you worship. Besser hätten sie es meiner Meinung nach nicht machen können.
Was auch noch wundervoll aussieht, ist das Poster. Die Flagge im Hintergrund, der Bison Schädel im Vordergrund und die ganzen Symbole darauf! Und der Slogan: You are what you worship. Besser hätten sie es meiner Meinung nach nicht machen können.
Hoffentlich werde ich dann auch so bald wie möglich die Gelegenheit haben das zu sehen.
Sonntag, 3. April 2016
American Gods Casting Update because I'm excited
Ist es zu früh, schon wieder von American Gods zu berichten? Vielleicht. Interessiert mich das? Kein bisschen. Ich freue mich so sehr auf die Serie, dass ich nun, da schon ein paar mehr Rollen feststehen ein Casting Update gebe:
Shadow Moon: Ricky Whittle (bekannt aus The 100) - einfach wundervoll
Mr. Wednesday: Ian McShane
Laura Moon: Emily Browning - passt mit ihren großen Augen toll in die Atmosphäre
Mad Sweeney: Sean Harris - wenn das nicht mal perfekt ist
Bilquis: Yetide Badaki
Technical Boy: Bruce Langley
Soweit so gut. Hoffentlich wird der Rest des Casts genauso super.
Satori just fangirled with someone about this show
Shadow Moon: Ricky Whittle (bekannt aus The 100) - einfach wundervoll
Mr. Wednesday: Ian McShane
Laura Moon: Emily Browning - passt mit ihren großen Augen toll in die Atmosphäre
Mad Sweeney: Sean Harris - wenn das nicht mal perfekt ist
Bilquis: Yetide Badaki
Technical Boy: Bruce Langley
Soweit so gut. Hoffentlich wird der Rest des Casts genauso super.
Satori just fangirled with someone about this show
Mittwoch, 24. Februar 2016
You can call me Mr. Wednesday.
Aiiiiiiiii! Die American Gods Serie scheint nun in greifbare Nähe zu rücken. Ich war lange Zeit wirklich skeptisch, dass es überhaupt stattfinden wird. Als klar war, dass Bryan Fuller (ihr wisst schon, der Mann hinter der Brillianz von Hannibal und der Sweet-and-Strangeness von Pushing Daisies) die Serie als Showrunner übernehmen würde, wurde ich schon hellhörig. Nicht nur, dass Bryan Fuller grundsätzlich super ist und super Zeug produziert, seine früheren Projekte deuten an, dass er es schaffen wird die besondere Atmosphäre des Buches auf die Bildschirme zu bringen. Wenn jemand es fertig bringt, dem Buch gerecht zu werden, dann Bryan Fuller (mit Hilfe von Neil Gaiman natürlich!). Es steht sogar schon der Hauptdarsteller fest. Ricky Whittle, bekannt aus The 100, wird als Shadow durch die Serie führen. Das casting finde ich schon mal super. Mal sehen, wer sonst noch so mitspielt.
Es gibt mittlerweile auch eine imdb Seite und einen Wikipedia Eintrag. Die Serie kommt und ich bin schon sehr aufgeregt!
Don't screw this up Bryan, I have faith in you!
Satori needs to go shower
Abonnieren
Posts (Atom)
Wie ich darauf kam einen Blog zu starten
Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori
Viele Grüße
Satori
Das bin ich
- Satori
- I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.








