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Mittwoch, 22. November 2017

People said the Age of Heroes would never come again.

aka I watched Justice League at a preview and loved it

Für Justice League bin ich dann mal wieder in die """Echte Kerle""" Preview gegangen. Und es hat sich wirklich gelohnt, dieser Film ist actiongeladen und spannend, aber nicht ohne Hintergründe. Das, was mir jedoch am meisten gefallen hat, sind die Charaktere und deren Interaktionen. Definitiv der Hauptteil.

Es folgt, wie gewohnt, eine Liste mit Dingen, die ich besonders mochte:
SPOILER-Warnung

1. Es war eine gute Idee damit anzufangen, nochmal deutlich zu machen, dass Superman gestorben ist und was das für die Welt bedeutet. (Meine beste Freundin zum Beispiel, hatte Batman v Superman nicht gesehen und hatte deswegen gar nicht auf dem Schirm, dass Superman tot ist.)
2. Dazu: mit dem song "Everybody Knows", der spielte während wir traurige Szenen sehen, die verdeutlichen wie düster die Welt ist, wird man sehr gut in eine melancholische Grundstimmung versetzt.
3. Wer einen da wieder rausholt, ist natürlich Wonder Woman, die wundervoll alle in einer Bank gefangenen Menschen vor Terroristen rettet. (Terroristen, die übrigens weiter in das 'die Welt ist schlecht' Thema einführen.)
4. Ich fand's super, wie Flash und Cyborg buddies geworden sind. "Wir sind die Unfälle" und Fist Bumps.
5. Wie schon vorhergesehen, fand ich Jason Momoa als Aquaman herausragend.
6. Wie schön, dass wir auch in diesem Film die Amazonen beim Kämpfen sehen konnten.
7. Meine Güte, hatte ich Angst, als sie dabei waren Clark wiederzubeleben. Ich war mir fast sicher, dass sie nun für den Rest des Films gegen Superman hätten kämpfen müssen.
8. Dazu: Yei! Superman ist nicht tot. (Okay, das war offensichtlich, aber es ist trotzdem schön.)
9. Flash ist super süß. Und relatable (tm), wie er sich gefreut hat und begeistert und beeindruckt war und natürlich "Dir ist schon klar, dass wir ihr helfen werden".
10. Außerdem war es super, wie sein Fokus eigentlich darauf lag, Leute zu retten. Sowieso waren die Opferzahlen an Zivilisten in diesem Film soweit ich mich richtig erinnere sehr niedrig.

11. Wie Cyborg mit seiner Identität und seinem Sinn von Selbst gerungen hat, war auch interessant. (Sein Vater war übrigens Henry aus Eureka.)
12. Bruce ist hier das Mastermind, der auch einsieht, wo seine Schwächen liegen. Daher...
13. ... ist Diana die Anführerin, die lernt, was sie tun kann und muss und ihre Vergangenheit hinter sich lässt.
14. Wer immer der Antagonist auch war, er war nicht wichtig (schon in-universe, aber nicht für mich), denn der Fokus des Films lag darin die Bedeutung von Teamarbeit herauszustellen und dass die einzige Möglichkeit die Dunkelheit der Welt zu besiegen, ist, zusammenzuarbeiten.
15. Der Song vom Abspann ist so eine Power-Hymne.

Satori is super stoked for Aquaman, Flash and Cyborg (not so much for whatever villain league they're trying to set up)

P.S. Warum finden die Kritiker Justice League jetzt schon wieder so schlecht? Ich verstehe es nicht.

Dienstag, 11. Juli 2017

It's about what you believe. And I believe in love.

aka I finally saw Wonder Woman and it was as amazing as promised!

(Quelle: http://boingboing.net/2017/06/02/director-of-wonder-woman-on-wh.html)

Ich musste einfach ein Bild hier posten, weil die Poster für diesen Film alle wundervoll und episch sind. Ich hoffe so sehr, dass unser Kino einen Plakateverkauf startet und ich eins günstig ergattern kann. Außerdem hat unser Kino eine Wonder Woman Statue, die ich insgeheim zu stehlen plane (natürlich nicht wirklich, falls die Polizei das mitliest).

Bevor ich selbst dazu gekommen bin diesen Film zu sehen, hatte ich schon sehr viel gutes über ihn gehört. Nicht nur von Stellen, die diesen Film allein schon geliebt hätten, weil es endlich eine weibliche Superheldin als Protagonistin ist, sondern auch von allgemeinen Kritikern und selbst von den prätentiösen Filmkritikern aus unserer Tageszeitung, die sonst nur die obskursten Indie-Filme mögen. Es ist der am besten bewerteste und beliebteste DC-Film seit langem. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch.

Und sie wurden vollends erfüllt. Es folgt wie gewohnt eine Jubel-Liste. (mit SPOILERN)

1. Everything about Themyscira. Die Amazonen und Themyscira ist einfach so schön anzusehen. Alles ist hell und bunt, was den Eindruck erweckt, es handele sich um das Paradies. Die Frauen sind allesamt badass und in badass Kleidung gekleidet. Hippolyta und Antiope werden gespielt von Frauen in ihren 50ern, was in Hollywood leider sehr selten ist. And I just love badass warrior ladies.
2. Beach Fight! Die Amazonen gegen die Soldaten kämpfen zu sehen war so episch. Bögen, Schwerter und Schilde ftw.
3. Dazu. Als eine der Amazonen von einer Kugel getroffen wurde und starb war das wahrscheinlich das erste Mal, dass Diana jemanden hat sterben sehen.
4. Diana und Steves Interkationen sind alle so ehrlich und super konzipiert. Sowieso ihre ganze Beziehung. (Außerdem mag ich Chris Pine ja eh so gerne)
5. "Männer sind für die Fortpflanzung notwendig, aber für den Genuss entbehrlich."
6. Auch gut fand ich, dass Hippolyta schließlich Diana doch ihren Segen gab.
7. Es ist so süß, wie Diana sich über Dinge in unserer Welt freut. Wie zum Beispiel das Baby, weil sie noch nie eins gesehen hat, oder das Eis, oder den Schnee. Ein bisschen Thor-artig.
8. Diana lässt sich von den Idioten an der Macht nichts sagen und Steve unterstützt sie dabei.
9. Als sie auf dem Weg zur Front sind, sieht Diana zum ersten Mal mit eigenen Augen, wie  schrecklich dieser Krieg ist. (Es wurde auch bewusst der erste Weltkrieg genommen, da er in zuvor nicht gekanntem Ausmaße auch Zivilbevölkerung tötete und durch neue Waffentechnologie die Kämpfe so grausam wie noch nie waren. Hinzu kam ein Stellungskrieg, in denen sich die Gräben in Monaten nicht einen Millimeter verschoben haben. Es hatte schon seinen Grund, dass die Zeitgenossen diesen Krieg als "War to end all wars" empfunden haben.) Sie muss außerdem erkennen, dass es unmöglich ist jeder einzelnen Person zu helfen.
10. Diana crosses no-man's-land aka the most epic and iconic scene from the last years. Bevor sie in den Schützengräben angekommen sind, wurde ihr immer wieder gesagt, dass sie eine Mission haben und sie nicht allen helfen kann. Im Schützengraben trifft sie jedoch die Entscheidung, dass ja, sie ist hier, um allen zu helfen. Sie erobert ganz alleine das Niemandsland, auch wenn es bedeutet, dass sie sich gegen Bomben und Maschinengewehrfeuer behaupten muss. Sehr sehr beeindruckende Bilder.
11. Diana fights! Ich könnte Diana stundenlang beim Kämpfen zusehen. Besonders begleitet von ihrem fantastischen Theme. Sie ist so kraftvoll und stark.
12. Später wird das Dorf, was sie gerettet haben, zerstört und Diana kämpft und besiegt den deutschen General Ludendorf, doch die Soldaten schmeißen nicht plötzlich ihre Waffen weg und hören auf zu kämpfen, wie sie angenommen hatte. Diana muss erkennen, dass die Menschen nicht alle kontrolliert wurden von einem böswilligen mächtigen Wesen, sondern, dass viele Grausamkeiten der Menschheit aus ihnen selbst stammen. Das wirft sie verständlicherweise aus der Bahn.
13. Her fight with Ares is really something else. Ganz besonders, nachdem sie Steve hat sterben sehen. Ihre Trauer (die Ares als Wut missinterpretiert) und ihr Glauben an die Liebe ist das, was ihr schließlich die Kraft gibt ihn zu besiegen. Fantastisch!
14. Dazu: Dass Ludendorf nicht Ares war, war ziemlich schnell klar. Auch war uns fast sofort, als wir ihn gesehen haben, bewusst, dass Lupin (ich glaube er hieß in diesem Film Sir Patrick oder so) in Wirklichkeit Ares war. Auch wenn er zunächst nett erscheint. Es ist aber trotzdem gut, dass Ares zunächst nicht offensichtlich böse war.
15. Was ist es eigentlich mit Steves und Flugzeugen in Weltkriegen? Das geht nie gut aus.
16. Die Teammates, die Steve für die Mission ausgesucht hat, sind übrigens auch cool und sie werden häufig übersehen. Ganz besonders mochte ich die Rolle von Chief. Als Schmuggler war er auf beiden Seiten willkommen und umarmte nach Ares' Tod die deutschen Soldaten.
16b. Die Szene als die deutschen Soldaten am Ende ihre Gasmasken abgenommen haben und sie alle so jung waren, trug dazu bei, sie zu humanisieren.
17. Ich glaube, ich muss nochmal einen eigenen Post zu der Bedeutug dieses Films schreiben. Nur so viel schonmal: die Welt von Wonder Woman ist nicht weniger düster als die der anderen DC Filme. Der Unterschied ist, wie sie damit umgeht. Innerhalb dieses Films macht sie die Entwicklung von optimistisch und auch leicht naiv, zu zynisch und desillusioniert durch, bevor sie sich ganz bewusst wieder für den Optimismus entscheidet. Sie sieht unsere Welt nun wie sie ist, mit all ihren düsteren Teilen und entscheidet sich trotzdem dafür für uns zu kämpfen. Was für eine Botschaft.
18. Thank you for my life Patty Jenkins and Gal Gadot!

Noch zwei weitere Plakate, weil es wundervoll ist, Diana einen Panzer heben zu sehen.


 (Quelle: https://www.traileraddict.com/wonder-woman-2017/poster/8)

Satori is looking forward to Justice League now

P.S. In unserem Kino lief dieser Film übrigens in der """Echten Kerle""" Preview. Und so sehr ich diese gender-stereotypen Previews auch verabscheue, wäre es in diesem Fall sexistischer gewesen, wenn sie Wonder Woman nur weil eine Frau der Hauptcharakter ist, nicht in einer Echten Kerle Preview gezeigt hätten, da sie sonst ja jeden Superheldenfilm in Echte Kerle Previews packen.

Samstag, 6. Mai 2017

Where Gotham went wrong

Ihr erinnert euch sicher daran, wie ich Gotham mehrmals auf diesem Blog gelobt habe. Und ja, die erste Staffel finde ich auch immernoch fanatstisch, aber leider ist die zweite nicht mehr so gut. Okay, sie ist auch nicht grauenvoll und wartet auch mit wirklich super Folgen auf, aber alles in allem haben die Macher meiner Meinung nach ein paar Fehler gemacht, die dafür sorgen, dass die Serie mir weniger gefällt als zuvor.

Es folgt eine Liste:
- Fehler Nummer 1 passierte schon am Ende von Staffel 1: Fish Mooneys Tod. Sie fehlte der Serie doch schon deutlich. (Etwas, was die Macher anscheinend auch eingesehen haben, da sie sie zurückbringen werden.)
- Passend dazu, fand ich es auch nicht so gelungen von den Mafia-Intrigen zu politischen Machenschaften zu wechseln. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass Theo Galavan einfach viel zu blass war als Bösewicht.
- Auch den Fokus in der zweiten Hälfte der zweiten Stafel auf Arkham Asylum zu legen, gefiel mir nicht so sehr, aber das ist vielleicht einfach persönliche Abneigung.
- Es wird mir nicht so wirklich klar, was dieser Ausflug von Oswald in Arkham sollte. Okay, er wurde gefoltert, okay, jetzt ist er lieb, dann trifft er seinen Vater (why?) und dann wird der getötet und prompt ist Oswald wieder der alte.
- Dass sie Leslie aus der Geschichte geschrieben haben, lag wahrscheinlich daran, dass sie im realen Leben schwanger war und nicht mehr drehen konnte. Dennoch finde ich es schade, da ich Leslie immer für einen wundervollen Charakter gehalten habe.
- Der größte Fehler aber, den sie meiner Meinung nach begangen haben, war Jim vom rechten Weg abkommen zu lassen (mit dem Mord an Galavan als eindeutigen Wendepunkt). Die Serie lebte davon, dass Jim gut ist, dass er einer der wenigen - wenn nicht sogar der einzige - lawful good der Stadt ist, dass er stur und unbeugsam an diesen Prinzipien festhält. Nun unterscheidet ihn fast nichts mehr von all den anderen männlichen 'I did what I had to do', dark and brooding (Anti-)Helden.


Nun zu den Highlights der Staffel:
- die Folge, in der Bruce zusammen mit Selinas Hilfe Silver St. Cloud austrickst. Wundervoll. Wenn ich mich recht erinnere, ist das auch die Folge, in der Jim im Gerichtssaal Galavan ins Gesicht schlägt.
- Bruce' Charakterentwicklung an sich ist eine der Dinge, die sehr gut gelungen sind.
- Jerome ist einfach so fantastisch gruselig.
- Ed als Riddler
- Wie unglaublich loyal Harvey ist

Satori will continue to watch and it's been getting better, too

Montag, 27. März 2017

What's your superpower? - I'm rich.


Dieser Film sieht super aus. Ich freue mich am meisten auf Aquaman und Wonder Woman, aber auch Flash und Cyborg machen Lust auf mehr (ganz besonders, da ich in diesen Film so ganz ohne Vorwissen reingehen werde). Ben Affleck als Batman ist immer noch wunderbar, wie das obere Zitat beweist. Ich freu mich auf jeden Fall auf Justice League! We truly live in an age blessed with superhero movies!

Montag, 28. November 2016

My favorite Gotham things

Ich mag die Gotham-Serie sehr gerne und ich habe mal eine Liste von den Dingen gemacht, die mir besonders an ihr gefallen. Das sind natürlich meine rein persönlichen Vorlieben, die für jeden unterschiedlich sind. Aber nun zu meinen Lieblingsdingen an Gotham:

- wenn Jim so stur und entgegen allen Widrigkeiten lawful good bleibt
- wenn Menschen seine Sturheit unterschätzen oder anscheinend vergessen, mit wem sie es da gerade zu tun haben
- Harveys Frustration über was immer Jim gerade macht (und seine Loyalität nichtsdestotrotz)
- Leslie und Jims Interaktionen (ganz besonders wie herrlich awkward Jim ist)
- fantastisch übertriebene Bösewichte
- badass Fish Mooney
- die komplette Apathie von Gothams Bewohnern gegenüber allem
- wenn Oswald cleverer ist, als irgendwer ihm zutraut
- "Jim! Mein Freund!"
- Jims 'ha ha ha! Ich würd dich töten wenn ich könnte'-Lächeln
- Baby Bruce' und Alfred

Vielleicht kommt da noch mehr.

Satori has too many TV shows to watch

Freitag, 30. September 2016

We're gonna change the future!

aka the hunt for Bad Guy McEvil featuring Rory Williams and a bunch of people I don't know

Wie ich schon ein paar mal gesagt habe, haben mich weder Flash noch Arrow mitgezogen und ich hab beides noch in der ersten Staffel aufgehört zu gucken. DC's Legends of Tomorrow wollte ich dann aber eine Chance geben. Zum einen weil das interessant aussah und zum anderen weil Arthur Darvill aka Rory aus Doctor Who da mitspielt. Er spielt einen Time Master, der sich von seiner Organisation abwendet und ein Zeit-und-Raumschiff stiehlt, um einen Bösewicht aufzuhalten (kommt uns das nicht etwas bekannt vor?). Um ihm zu helfen, sammelt er eine Reihe besonderer Leute auf, die wohl aus Arrow und Flash bekannt sind, was natürlich heißt, dass ich sie nicht kenne und ohne Hintergrundwissen über sie auskommen muss. Daher ist das zwischenmenschliche Drama für mich nicht so tiefgreifend. Sowieso fällt es mir etwas schwer die Serie so komplett ernst zu nehmen (das ging mir aber mit Agents of SHIELD ähnlich), weil sie eine relativ abstruse Prämisse hat und auch andauernd relativ witzige Dinge passieren. Wenn der Time Master sie los schickt, um etwas zu machen, tun die sobald sie außer Reichweite sind exakt das Gegenteil. Dann eskaliert alles und sie kommen wieder, alles brennt, die Zeitlinie ist komplett durcheinander, aber sie sagen: "Hey, lief doch super!"
Hinzu kommt, dass der Bösewicht Vandal Savage heißt, womit er der Moon Moon der Bösewichte ist.

Wie auch immer. Mal ganz abgesehen davon, macht die Serie Spaß und auch die Charaktere sind auf unterschiedliche Weise sympathisch und interessant.
Mal sehen, wie es weiter geht.

Satori likes superhero things

Mittwoch, 14. September 2016

Unite the Seven!



So... Nun bin ich auch mal dazu gekommen, den Justice League Trailer zu sehen, der ja schon seit der Comic Con draußen ist. Und ich muss echt sagen: das sieht absolut fantastisch aus!

1. Ezra Millers Flash finde ich schon mal super (auch wenn ich mich an das Geblitze um ihn rum erst noch gewöhnen muss).
2. Dass Ben Affleck mein Lieblingsbatman ist, bestätigt sich weiter.
3. Allein schon der Gedanke daran, mehr Wonder Woman zu sehen, erfreut mich sehr.
4. Ihr könnt genau hier lesen, wie ich von Jason Momoa als Aquaman schwärme.  Auch seine Tattoos und sein Look sind super gelungen.
5. Ich weiß zwar so gar nichts von Cyborg (und der Trailer zeigt ihn jetzt auch nicht so häufig), aber das, was ich weiß und gesehen habe, wirkt doch erstmal cool.
6. Batmans und Wonder Womans Interaktionen sind witzig.
7. Dazu: es wirkt, als würden sie diesen Film etwas auflockern und ihre 'no fun ever, everything needs to be dark and gritty'-Regel zurücklassen, was ich zumindest gut finde.
8. Wo ist Superman? Der ist doch nicht tot, also was ist mit ihm? Wer ist der Feind? Das werden wir aber noch sehen und ich bin gespannt.

Also, wenn der Film so gut wird wie der Trailer, kann man sich freuen!

Satori loves superhero movies

Freitag, 29. April 2016

Tell me, do you bleed?

Hier kommt die noch fehlende Batman v Superman Bewertung ohne Spoiler nach meinen bekannten Kriterien.

Sehvergnügen: ****
Spannungsfaktor: ***
Geschichte: ***1/2 (weil es so gut anfing)
Charaktere: ****
insgesamt: ***** **1/2

Ich habe nochmal ein paar Bewertungen und Reaktionen zu diesem Film gelesen und ehrlichgesagt fand ich ihn gar nicht so schlecht wie die meisten anderen. Er hat halt bloß Potential verspielt, aber das passiert so vielen anderen Filmen auch...

Sonntag, 24. April 2016

This is your Doomsday

Ich habe es tatsächlich noch geschafft Batman vs Superman zu sehen. Ich dachte ja, den würde ich verpassen, aber da er glücklicherweise jetzt noch läuft (genauso wie Deadpool, der schon über zwei Monate im Kino ist), hatte ich dazu doch noch ne Chance.

Ihr habt daher die seltene Gelegenheit, ein differenziertes Review zu lesen, komplett mit Pro und Contra und Bewertung. Danach falle ich bei Civil War vermutlich wieder zurück in enthusiastische Lobeshymnen. 

Dann mal los (beinhaltet SPOILER):

Zunächst einmal kann ich zwar einiges der schlechten Kritiken verstehen, stimme aber zum einen nicht allem zu und bin zum anderen der Meinung, dass es dem Sehvergnügen nicht so stark abträglich ist, denn alles in allem war der Film auf jeden Fall sehenswert und hat mir gut gefallen. 

Zur Geschichte: Der Film fängt echt stark an. Wir sehen die grauenvolle Zerstörung Metropolis' durch den Kampf zwischen Superman und Zod aus Bruce' Augen, der versucht seine Leute irgendwie zu retten, was ihm aufgrund der übermächtigen Aliens nicht gelingt. Schon in Men of Steel war die Zerstörung schlimm anzusehen, aber sie aus der Perspektive eines direkt davon betroffenen 'Zivilisten' zu sehen, hat das Leiden der Leute noch einmal in den Vordergrund gerückt. Außerdem liefert es eine gute Begründung warum die Bevölkerung im Allgemeinen und Bruce im Besonderen Superman kritisch gegenübersteht. Dieser Anfang wird zunächst konsequent weiter geführt, indem die Heldenbilder von Superman und Batman dekonstruiert werden. Batman als gesetzesloser Schläger und Superman als gefühlskalter Gott. Beides enthält mehr als einen Funken Wahrheit. Denn wenn Superman ohne Rücksicht auf Verluste und Konsequenzen seine Kräfte benutzt, um seine Freundin zu retten, und Batman Leute foltert und ihnen sein Zeichen einbrennt, ist das schon nicht mehr wirklich heldenhaft. Sowohl Bruce als auch Clark sind auf der Suche nach Wegen den jeweils anderen in seine Schranken zu weisen. Das alles wird befeuert von Lex Luthor (zu dem ich später noch komme). Auch die Bildsprache dazu ist gut gemacht. Superman als Gott schwebend über auf Hilfe wartende Leute oder in der Mitte einer Dias de los muertos Menschenmenge, die nach ihm greift, sind kraftvolle Bilder. Dass die amerikanische Bevölkerung ihm gegenüber misstrauisch ist und mit "Superman is an illegal Alien"-Schildern vor dem Kapitol protestiert, funktioniert als pointierter gesellschaftlicher Kommentar. Batmans Isolation, die nur von Alfred unterbrochen wird, fördert seine zunehmend uneingeschränkte Obsession.
All das sind wundervolle Ansätze und der Film hatte daher durchaus das Potenzial brillant zu werden. Leider machen sich die Macher den titelgebenden Kampf, sowohl dessen Beginn als auch dessen Ende, viel zu leicht. Ich hätte es um Längen besser gefunden, wenn die Animosität zwischen den beiden sich von ganz alleine (vielleicht mit etwas Nachhilfe) gesteigert hätte und schließlich eskaliert wäre. Stattdessen kämpfen sie überhaupt nur, weil Lex Luthor sie dazu zwingt. Und enden tut der Kampf auch nur nicht damit, dass Batman Superman umbringt, weil ihre Mütter zufällig den gleichen Namen haben und Clark im Sterben aus irgendeinem unerfindlichen Grund seine Mutter beim Vornamen nennt. Wow. What a Cop out. Dann kommt noch die Sache mit Doomsday, die irgendwie nirgendwo hinführt und am Ende stirbt Clark, obwohl das auch nur diejenigen von uns unter zehn wirklich glauben.
Das Einführen der anderen Justice League Mitglieder war, wenn auch etwas plump, sehr cool und macht Lust auf mehr. Genauso wie auch jede Sekunde von Wonder Woman die Vorfreude auf ihren eigenen Film schürt (auch wenn ich immer noch der Meinung bin, sie hätte mehr Rüstung verdient). 

Die Charaktere: Henry Cavill spielt Superman als gespalten zwischen dem, was er als seine Pflicht sieht, und dem, was er wirklich möchte. Clark gerät erneut in eine Krise, weil ihm bewusst wird, dass er noch soviel Gutes tun kann, er wird dennoch immer für einige eine potentielle Bedrohung bleiben. Er ist zum einen gebrochen und unsicher, zum anderen aber auch fest entschlossen, was zu der Entwicklung des Konfliktes beiträgt.
Positiv überrascht hat mich definitiv Ben Affleck. Seine Darstellung von Batman ist so konsequent und durchdringend, wie ich sie noch nicht gesehen habe (sorry Christian Bale, ich mag deinen Batman, aber Ben Afflecks Version spricht mich mehr an). Denn wenn man mal wirklich darüber nachdenkt, zeigt ein Mensch, der sich jede Nacht wie eine Fledermaus verkleidet und Verbrecher verprügelt, obwohl er fest davon überzeugt ist, dass er damit gar nichts ändert, alles andere als gesundes Verhalten. Besonders die Tatsache, dass Bruce der Meinung ist, dass seine nächtlichen Exkursionen nichts verbessern, suggeriert, dass der einzige Grund für ein Verhalten ein unbändiger Rachedurst ist, der sich undiferenziert gegen Kriminelle im Allgemeinen richtet. Dieser Batman wird noch stärker als zuvor getrieben von Wut und Gewalt und obsessiven Verhaltensmustern. Das macht ihn - zumindest für mich - interessanter und ich freue mich auf den Batfleck Film. 
Ich beginne meine Diskussion über Lex Luthor damit, dass ich keine wirkliche Ahnung von Comic Lex Luthor habe. Ich hatte aber immer den Eindruck, dass er eher rational agiert. Versteht mich nicht falsch, Jesse Eisenberg macht seine Sache wirklich gut. Es war eben nur anders, als ich erwartet hatte (12 jährige Kinder neben mir waren übrigens fest davon überzeugt, dass Lex Luthor eigentlich der Joker ist). Außerdem sind mir seine Motivationen so gar nicht klar geworden. Zettelt er jetzt den Kampf von Batman und Superman an und kreiert Doomsday, damit Superman stirbt, weil ihn damals niemand vor seinem Vater gerettet hat?? Oder weil er einfach Spaß an Zerstörung hat? Was will er eigentlich? Falls ich da etwas übersehen habe oder irgendwer von euch eine Idee hat, warum Lex Luthor jetzt das tut, was er tut, gebt mir bitte Bescheid.  Gefallen hat mir aber die Dartstellung von ihm als junges, hippes Technik-Genie und Lexcorp im Stile moderner Internet-Unternehmen.
Von Wonder Woman haben wir in diesem Film noch nicht so viel gesehen, aber sie hat viel Potential. Ihre gemischten Gefühle der Menschheit gegenüber und ihre schwierige Beziehung mit derselbigen bieten wundervolles Material. Dass sie als Kämpferin so kompetent ist wie Batman und Superman zusammen, hat natürlich auch nicht geschadet. 
Lois Lane hat durchaus eine wichtige Rolle in diesem Film. Sie ist es, die eigentlich die sinistren Machenschaften von Lex Luthor aufdeckt, während Bruce und Clark damit beschäftigt sind, sich gegenseitig fertig zu machen. Sie ist es, die Superman im Endeffekt rettet. Schade ist nur, dass sie andauernd von Superman gerettet werden musste. Das war nicht wirklich nötig, fand ich. Einmal okay, aber nicht alle 10 Minuten. 

Das war's erstmal. Falls mir noch etwas einfällt, füge ich das noch hinzu.

Satori is excited for next week

Samstag, 6. Februar 2016

We're Bad Guys

Also, der offizielle fertige Trailer für Suicide Squad ist draußen und was soll ich sagen? Er ist fantastisch. Queen's Bohemian Rhapsody spielt perfekt in die gezeigten Szenen und Ausschnitte. Insgesamt verspricht der Film herrlich absurd und passend brutal zu werden. Really looking forward to that one!




P.S. Der Stil des Trailers erinnert schon ein bisschen stark an Guardians. Vor allem mit der Musik. But who cares.
P.P.S. Harleys Kostüm stört mich immer noch. Etwas weniger als am Anfang, aber immer noch deutlich. Und hat Enchantress überhaupt etwas an???

Donnerstag, 12. November 2015

LGBT+ superheroes ftw

Der Regisseur von dem Deadpool Film hat in einem Interview in deutlichen Worten gesagt, dass Deadpool nicht hetero ist (LINK  - das Interview ist auch übrigens sonst super). "Pansexual. I want that quoted! Pansexual Deadpool!"

Das ist super (vor allem, weil alles andere aufgrund von Deadpools Comic Hintergrund albern gewesen wäre) und damit ist Deadpool der erste Film-Superheld einer der Comic-Giganten, der offiziell nicht hetero ist (soweit ich das überblicken kann. Ich kenne trotz meiner Leidenschaft nicht jeden Comic-Film von Marvel und DC auswendig, geschweige denn andere, und werde daher sehr gerne eines bessern belehrt). In den dazu gehörigen Comics sieht die Lage ganz anders aus. Sowohl Marvel als auch DC weisen nicht wenige Lgbtqia+ Charaktere auf. Da ich mich besser mit Marvel auskenne folgt nun eine unvollständige Liste der definitiv nicht hetero Charaktere, von denen ich weiß: Mystique (in einer Beziehung mit Mutantin Destiny), Colossus (im Ultimate Universum), Iceman (gar nicht allzu lange her), so circa alle Young Avengers, Karolina und Xavin (aus The Runaways), Loki (und andere Asgardier, da sie Sexualität anders wahrnehmen), die zwei Typen, die auf einem Cover geheiratet haben und andere Leute, deren Namen mir entfallen sind. Dass die Orientierungen auch endlich mal in den Film-Universen dargestellt werden, war lange überfällig. Besonders wenn man die jetztige Popularität von Superhelden-Filmen in Betracht zieht. Jetzt sollten Marvel und DC in ihren jeweiligen Film-Universen nachziehen bitte.

Satori is ridiculously happy about that

Dienstag, 4. August 2015

Villains and villanous organizations

Etwas, was mir mittlerweile etwas auf die nerven geht, ist, dass Marvel immer dafür kritisiert wird, dass ihre Bösen langweilig sind und nicht im Gedächtnis bleiben im Gegensatz zu den Antagonisten von DC. Das liegt daran, dass Marvel und DC komplett andere Ansätze dazu haben. Im Gegensatz zu den meisten DC Helden töten Marvel Helden ihre Gegner im Kampf. Die haben deswegen nicht ewig Zeit sich zu entwickeln und müssen es auch gar nicht, da der Fokus auf die auch durchaus ambivalenten Helden gelegt wird. Marvel hat anstatt von immer wiederkehrenden Antagonisten immer wiederkehrende antagonistische Organisationen. Wie Hydra zum Beispiel. Red Skull ist tot, aber Hydra überlebt, nun ist Pierce der Anführer, auch er stirbt, aber Hydra ist sicher noch irgendwo da draußen (unter der Führung von Madame Hydra vielleicht?). Genauso gibt es mit Sicherheit irgendwen, der AIM nach Kilians Tod übernommen hat (Scientist Supreme zum Beispiel). Beide Ansätze sind gleich relevant. Marvels Antagonisten sind halt hauptsächlich als Mittel zum Zweck konzipiert (btw bei mir hat Ultron durchaus Eindruck gemacht) und nicht als Selbstzweck.

Satori is tired of the fighting

P.S. Ich kann keine super informierte Meinung über die Comics abgeben, da ich einfach aus Geldgründen viel zu wenig gelesen habe, also beziehen sich meine Aussagen hauptsächlich auf die Filme.

Freitag, 17. Juli 2015

Are you the devil?

Das Esemble Foto gefällt mir übrigens sehr gut, also hier ist es:

(Quelle: http://praxistipps.chip.de/suicide-squad-regisseur-zeigt-schurken-cast-in-kostuemen_40665)

Das Bild war auch in meiner neuen Cinema drin, die nach Wochen des Poststreiks endlich angekommen ist. Und hier kommt dann auch der Comic-Con Trailer der Vollständigkeit halber:



Oh no you didn't

Ich freue mich eigentlich wirklich auf den Suicide Squad Film. Der verspricht herrlich durchgeknallt zu werden. Und ganz besonders freue ich mich natürlich auf Harley Quinn (Protagonistin der einzigen DC Comic Reihe, die ich verfolge). Als ich dann aber Promo Bilder gesehen habe, war ich ein bisschen enttäuscht. Nicht von ihrer Schauspielerin natürlich, soweit ich das von den Bildern erkennen kann wird Margot Robbie ihren Job absolut fantastisch machen. Was mich persönlich total nervt, ist das Kostüm. Natürlich gibt es auch da Leute, die ihr Kostüm super finden, aber hier geht es ja um meine Meinung. Und meiner Meinung nach wäre ein rot-schwarzes Kostüm durchaus besser gewesen als dieses blau-rosa (bzw. blau-rot glitzer) Esemble. Die Schuhe finde ich auch etwas unpassend (nicht nur, weil es High Heels sind, sondern auch, weil ich ein Fan des rot-schwarz ihres Outfits bin und daher auch die Schuhe für mich rot-schwarz sein sollten) und zusammen mit der Jacke und dem Shirt sieht sie aus wie 'ne Killer-Cheerleaderin, einfach nicht mein Look. Die Tattoos finde ich auf der anderen Seite gar nicht so schlimm, weil mich der ganze Rest einfach mehr stört. Ach ja und die 'Property of the Joker' und 'Daddy's lil Monsta' Aufschriften finde ich etwas daneben.
(Quelle:  http://www.comicvine.com/forums/harley-quinn-709/set-photos-surface-of-margot-robbie-as-harley-quin-1669056/)
Ja, Harleys Kostüme in den Comics sind auch übertrieben sexy, aber das muss man erstens in den Filmen nicht deshalb auch so machen und zweitens kann man, wenn man es schon übernimmt, es richtig übernehmen und zwar so:

(Quelle: http://de.batman.wikia.com/wiki/Datei:Suicide-Squad-1---Harley-Quinn.jpg)
 Die Haare fände ich sogar schick, wenn die Spitzen nicht rosa-blau wären, sondern schwarz-rot. Die Farben sind aber wie gesagt nur mein persönliches Empfinden. Ich weiß, dass es schwierig ist, Superhelden/Supervillain Kostüme aus den Comics auf Leinwand zu übertragen, aber etwas anders ginge doch schon.

Die anderen sehen soweit gut aus, finde ich, aber ich habe zu DC - wie schon oft erwähnt - keine starke Verbindung, habe außer Watchmen und den Harley Comics kaum etwas gelesen und kann deshalb dazu nicht wirklich etwas sagen. Ach ja, außer Enchantress, die als Kostüm anscheinend nur Stofffetzen bekommen hat. What's up with that?
(Quelle: http://www.mtv.com/news/2150672/suicide-squad-rundown/)
Ich freue mich trotzdem auf den Film und werde für mein Cosplay einfach andere Kostüme als Basis nehmen. Man muss sich ja nicht unnötig aufregen.

Satori has less Uni than she anticipated and doesn't know what to do now 

P.S. Ich mag Jared Leto's Joker übrigens. Seine Version und die fantastische von Heath Ledger sind eben vollkommen unterschiedlich. Deshalb finde ich hat der neue Joker durchaus das Potential richtig kultig zu werden. Alles erstmal abwarten. 

Sonntag, 12. Juli 2015

Liking both

Warum muss man sich immer entscheiden? Warum kann man nicht beides mögen? Warum muss man das andere immer schlecht machen, um das eine zu loben? Das habe ich noch nie verstanden. Warum kreiert man immer diese künstliche Konkurrenz? Star Wars und Star Trek zum Beispiel. Ich selber bin mit SW aufgewachsen, aber ich habe trotzdem Spaß an ST und es würde mir nicht einfallen an allem ST Zeug rumzumeckern, nur weil mir persönlich SW näher liegt. Genauso ist es auch mit Marvel und DC. Persönlich habe ich eine engere, emotionalere Verbindung zu Marvel und mag deren Produkte und Charaktere grundsätzlich mehr, aber ich mag auch Zeug von DC und es nervt mich, wenn solche Auflistungen auftauchen aka "hier die tausend Gründe, warum DC besser ist als Marvel" (oder umgekehrt). Kann man nicht einfach akzeptieren, dass beide Comic-Giganten sowohl gute, als auch miese Sachen produzieren und sowohl fortschrittliche als auch nicht so fortschrittliche Dinge auf den Markt bringen? Wo seine persönlichen Präferenzen liegen kann ja jeder für sich selbst entscheiden, aber es ist wirklich unnötig die andere Seite fertig zu machen (besonders, weil ganz leicht eine entgegengesetzte Argumentation aufgebaut werden kann).

Ich habe noch nie verstanden, warum man, um die Qualität einer Sache zu bestätigen, als erstes etwas anderes nieder machen  muss.

Satori wants peace and love and happiness

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori

Das bin ich

Mein Bild
I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.