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Mittwoch, 30. August 2017

Let's be optimistic for once

aka a post about things in media that get me hard

Manchmal gibt es Dinge in Filmen, Serien, Büchern, etc., die mich besonders mitnehmen und emotional machen. Um mal ein bisschen optimistisch zu sein, will ich diese Dinge mit euch teilen:

Ich habe vor einer Weile den Film Valerian gesehen und bevor ich dazu eine Bewertung abgebe, möchte ich hier über etwas reden, wozu mir der Anfang dieses Filmes Anlass gegeben hat.

Ganz am Anfang, bevor wir irgendetwas von dem Plot mitkriegen, wird die Geschichte der Raumstation Alpha erzählt. Die Geschichte beginnt 1975 mit dem Treffen von russischen und US-amerikanischen Astronauten im All. Die Astronauten der sich im Kalten Krieg gegenüberstehenden Nationen sind hocherfreut, dass das Manöver geklappt hat und freuen sich, einander zu sehen. Später docken immer mehr (zunächst noch menschliche) Raumkapseln der unterschiedlichsten Länder an die Raumstation an. Sie werden immer herzlich willkommen gehießen und es wird zusammengearbeitet. Dann treffen auch die ersten Aliens ein. Auch sie werden freundlich aufgenommen und ein Teil des großen Ganzen. Die Aliens, die von nunan eintreffen, sind immer fremdartiger, aber immernoch willkommen. Irgendwann ist die Raumstation mittlerweile bestehend aus Teilen der verschiedensten Welten so groß, dass sie ihre eigene Gravitation entwickelt und eine Bedrohung für die Erde darstellt. Sie wird nun als Leuchtfeuer der Einheit und Zusammenarbeit der Welten auf Reisen geschickt.

Diese Geschichte hat mich so emotional gemacht, dass es für mich an diesem Punkt egal gewesen wäre, wenn der Film sonst nichts zu bieten gehabt hätte. Das ist die klassische Sci-Fi Utopie, die sich auch zu Teilen in Star Trek wiederfindet. Im Weltall arbeiten wir alle zusammen, egal, was uns auf der Erde auch trennen mag.

Wie ich hier auch schon mal geschrieben hat, hat auch das Ende von The Martian  (das Buch) die gleiche Wirkung auf mich. Da erzählt Mark, warum so viel investiert wurde, um ihn nach Hause zu bringen. Er kommt zu dem Schluss, dass es daran liegt, dass es ein grundlegender menschlicher Instinkt ist, anderen zu helfen. So wie das formuliert ist, rührt es mich einfach so sehr, weil es wahr ist, und mich an das Gute der Menschheit erinnert.

An das Gute der Menschheit erinnert mich auch die Rede von Percy aus Critical Role in Folge 56. Er ist der einzige Mensch in der Gruppe, die gerade mit vereinten Kräften eine Stadt von Drachen und anderen Unterdrückern befreit hat. Die Frage ist jetzt, was die Überlebenden dieser Stadt machen sollen und er, der selbst seine Heimatstadt an grausame Tyrannen verloren hatte, hält eine Rede, um die Bewohner zu überzeugen, die Stadt nicht aufzugeben. Es ist, meiner Meinung nach, eine wundervolle Rede (besonders wenn man bedenkt, dass sie improvisiert ist), die er aus einer sehr menschlichen Perspektive hält. Menschen überleben und Menschen bauen Dinge wieder auf, kontinuierlich und stur, trotz oder vielleicht gerade weil sie nur so kurz leben. Später fängt er an die Geschichte der Stadt an die Wände eines Untergrundsystems, das als Schutz dienen soll, zu schreiben und ein kleines Kind führt es fort und das war es, was mich zu Tränen gerührt hat (ab 3:07:30, die erste Rede finde ich grad nicht).


Etwas, das mich zwar nicht zum weinen gebracht hat, aber mich immer wieder beeindruckt, wenn ich es sehe, sind die SHIELD Agenten in Captain America: The Winder Soldier, die sich gegen Hydra stellen, auch wenn ihnen bewusst sein muss, dass sie es nicht überleben werden. Ich habe mich in einem Blogpost schonmal dafür begeistert. Deswegen schreibe ich jetzt hier nicht mehr dazu.

Auch hierzu habe ich schon einen Post geschrieben, da es um Doctor Who geht (genauergesagt um die ersten vier Staffeln von New Who).  In dem Post habe ich mehrere Dinge erwähnt, die mir so sehr daran gefallen. Besonders schön finde ich zum Beispiel, dass der Doctor sich auch um das Wohl der Antagonisten der Woche kümmert. Er versucht eine Lösung zu finden, die für alle gut ist, und wenn das nicht funktioniert, dann entschuldigt er sich aufrichtig bei ihnen. Es ist einfach so wundervoll zu sehen.



Es sind allesamt Dinge, die mich tief berühren und optimistisch stimmen, was besonders und wichtig ist, wenn man den ganzen Zynismus in der Welt betrachtet und die düstere Grundstimmung von vielen Büchern, Filmen, Serien, etc.

Satori is very emotional

Montag, 29. Februar 2016

Recommendation #2: The Martian

Uuuuund hier kommt die zweite. Sieht so aus, als würde es tatsächlich eine Reihe.

Was? The Martian von Andy Weir
Medium? Buch
Seitenzahl?
Sprache? Englisch, obwohl sich wegen den wissenschaftlichen Fachbegriffen ausnahmsweise auch mal deutsch lohnen könnte
Warum? Wie auch der Film basiert das Buch hauptsächlich auf authentischer (bzw. authentisch klingender) Wissenschaft. Das fällt im Buch Format nur noch mehr zu Gewicht, da Begründungen, Berechnungen und weiteres ausführlich beschrieben werden. Und zwar so, dass sie auch Laien durchaus nachvollziehen können. Alle Konflikte und deren Lösungen basieren auf Wissenschaft und sind daher noch realistischer. Dennoch ist das Buch alles andere als trocken. Der Schreibstil ist insofern besonders, da zunächst die Log Einträge Mark Watneys die Erzählweise bilden. Als NASA von seinem Überleben erfährt, wechseln sich die Einträge mit Beschreibungen in der dritten Person, sowie Chats und Mails ab. Das sorgt für Abwechslung und hält die Spannung aufrecht.
Für wen? Sci-Fi Fans und Fans von Wissenschaft.
Wenn du ... mochtest: uhm... da weiß ich leider nichts...

Satori loves exploring new books

Sonntag, 21. Februar 2016

Look at the helpers

Hier kommt ein Auszug ganz am Ende von The Martian (nicht wirklich spoilery, aber es verrät halt das Ende), der mich tatsächlich zu Tränen gerührt hat:

"The cost of my survival must have been hundereds of millions of dollars. All to save one dorky botanist. Why bother?
Well, okay. Iknow the anser to that. Part of it might be what I represent: progress, science, and the interplanetary future we've dreamed of for centuries. But really, they did it because every human being has a basic instinct to help each other out. It might not seem that way sometimes, but it's true.
If a hiker gets lost in the mountains, people will coordinate a search. If a train crashes, people will line up to give blood. If an earthquake levels a city, people all over the world will send emergency supplies.. This is so fundamentally human that it's found in every culture without exception. Yes, there are assholes who just don't care, but they're massively outnumbered by the people who do. And because of that, I had billions of people on my side.
Pretty cool, eh?"

Das ist so positiv und im Endeffekt auch wahr. Genau so etwas brauche ich ab und zu, um daran erinnert zu werden, dass die Welt im Großen und Ganzen nicht schlecht ist.

Satori is still sniffing

Montag, 8. Februar 2016

I am the king of Mars!

Mir ist aufgefallen, dass ich die Bewertung von The Martian vergessen habe:

Sehvergnügen: ****
Spannungsfaktor: ****
Geschichte: ****
Charaktere: ***1/2
Genauigkeit zum Buch: ***
Insgesamt,: ***** ***

Satori is amazed by all the science

P.S. Ich mache vielleicht eine Buch Recommendation für The Martian.

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori

Das bin ich

Mein Bild
I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.