Visitor Map von www.maploco.com

Montag, 12. Oktober 2015

I'm keeping this forever

Wie ihr wisst, habe ich mir Netflix besorgt. Das war vor allem, weil ich Daredevil und Sense8 sehen wollte. Aber als ich das Angebot etwas durchgegangen bin, ist mir klar geworden, dass ich das Abo wohl nie wieder her geben werde, denn neben diesen beiden Serien (und Orange is the New Black) hat Netflix ein so großes Angebot von Serien, die ich immer schon mal schauen wollte (Misfits, Penny Dreadful, Orphan Black, Alphas, ...) sowie Staffeln von Serien wie Hannibal, Supernatural und Doctor Who, die mir fehlen. Ganz zu schweigen von einer riesigen Auswahl an Filmen, die ich nicht durchgehen konnte, weil schon auf der ersten Seite so viele sehenswerte waren. Und das beste von allem: ICH KANN DAS ALLES AUF ENGLISCH GUCKEN!!! Netflix ist zudem so freundlich und speichert die Stelle, wo man aufgehört hat und spielt direkt die nächste Folge ab. Außerdem lässt sich der Laptop gut mit dem Fernseher verbinden, was bedeutet, dass es wie im Fernsehen ist. Das alles für nur 8€ im Monat. Ich glaube, das gebe ich nicht wieder her.

Satori will spend so much time on there

Donnerstag, 8. Oktober 2015

What's going on?

Ich habe vorgestern Nacht endlich Sense8 gesehen. In einer Nacht. Am Stück. The Netflix Experience TM. Was für so eine Serie natürlich gut ist, da die Folgen ja ineinander übergehen. Und ich muss ernsthaft sagen, dass der ganze Trubel um die Serie mehr als berechtigt ist! Oh Mann, diese Serie ist brillant und spannend und mysteriös und emotional und grundsätzlich super und die Charaktere sind alle ganz anders und alle mega genial! 

Charaktere:
Nomi Marks (Jamie Clayton) - Eine lesbische Trans-Frau aus San Francisco, die eine super Hackerin ist. Sie hat eine wunderbare Freundin (Freema Agyeman aus Doctor Who) und eine grauenvolle Mutter. Sie fällt den Bösen in die Hände und muss fliehen.
Will Gorski (Brian J. Smith) - Ein Polizist aus Chicago. Nachdem er einem mysteriösen Mädchen als Kind nicht helfen konnte, hat er es zu seiner Aufgabe gemacht andere zu beschützen. Er trifft einen Mann, der mehr über das alles zu wissen scheint.
Lito Rodríguez (Miguel Ángel Silvestre) - Ein schwuler Schauspieler aus Mexico-City. Er und sein Freund leben zusammen im Geheimen. Eine seiner Alibi-Freundinnen findet es schließlich heraus, aber fügt sich super in deren kleine Familie ein und alles könnte gut laufen, wenn da nicht ihr gewalttätiger Ex wäre.
Riley Blue (Tuppence Middleton) - Eine DJane ursprünglich aus Reykjavik, das sie aber nach einer schrecklichen Tragödie verlassen hat. Nun arbeitet sie in London, aber auch dort lässt sie das Drama nicht alleine.
Wolfgang Bogdanow (Max Riemelt) - Ein Safe-Knacker aus Berlin. Seine fürchterliche Kindheit hat ihn geprägt. Er stiehlt Diamanten mit seinem einzigen Freund und muss sich fortan vor seiner Gangster-Familie in Acht nehmen.
Capheus "Van Damme" (Aml Ameen) - Ein Busfahrer aus Nairobi. Um für seine AIDS-kranke Mutter Medikamente zu besorgen, die ihr wirklich helfen und nicht gestreckt sind, lässt er sich mit Gangstern ein.
Kala Dandekar (Tina Desai) - Eine religiöse Wissenschaftlerin aus Mumbai. Sie hat versprochen einen Mann zu heiraten, der freundlich ist und auch gut für sie wäre, aber den sie nicht liebt. Hinzu kommt, dass ihr zukünftiger Stiefvater ihrem Glauben mehr als skeptisch gegenüber steht.
Sun Bak (Doona Bae) - Eine kampferprobte Managerin (? - ich weiß nicht, wie ich das nennen soll... sie arbeitet in der Führungsebene der Firma ihres Vaters) aus Seoul. Ihr Bruder hat Geld veruntreut und nun steht sie vor der Wahl, ob sie für ihn ins Gefängnis geht. Außerdem ist sie Martial-Arts Kämpferin. 
... hinzu kommt für alle, dass sie mit ihrer neuen Lebenssituation umgehen müssen und gegen eine mysteriöse Firma, die Leute wie sie entführt und an ihnen experimentiert, kämpfen.

Die Charaktere sind alle so super und ich liebe die alle total. Wie die durch die Verbindung ihre Leben teilen ist fanastisch inszeniert und sorgt auch ab und zu für lustige Momente (neben dem ganzen Drama). (Kleine Spoiler...) Wenn zum Beispiel Kala auf ihrer Hochzeit in Ohnmacht fällt, weil Wolfgang plötzlich nackt vor ihr steht oder Lito im Straßenverkehr am ausrasten ist, weil er Suns Regelschmerzen ertragen muss, ist das durchaus witzig. Nicht zu vergessen die Orgie. (Spoiler Ende!) Je besser die das unter Kontrolle haben, desto mehr Möglichkeiten ergeben sich. So können sie dann die Fähigkeiten und das Wissen der anderen nutzen, um sich aus brenzligen Situationen zu retten. Auch ein Gespräch mit Leuten, die fühlen können, was du fühlst, ist oftmals sehr hilfreich, um Entscheidungen zu treffen. Die Serie verbindet die einzelnen Geschichten wundervoll mit dem roten Faden und es kommt wirklich nie Langeweile auf. Wenn grad nicht jemand um sein Leben kämpft, dann lernt man die Charaktere und ihre Geschichten besser kennen (und lieben). Ach ja, in Netflix-Manier kann man übrigens mit Sex und Gewalt rechnen, was aber gut passt und nicht aufgesetzt ist. Ich habe da die Theorie, dass weil Netflix sich nicht um Altersbeschränkungen kümmern muss Gewalt und Sex halt einfach zwischendurch vorkommen, aber eben nicht in diesem Übermaß, den Serien oft an den Tag legen, wenn sie denn eine hohe Altersbeschränkung haben. Die Beziehungen der Charaktere untereinander (auch mit den Nebencharakteren) wirken so real und echt, dass man mit ihnen fühlt.
Alles in allem eine wirklich besondere, brillante Serie, die jeder, der die Chance dazu hat, gucken sollte!

Der Nachteil an "the Netflix Experience TM" ist, dass ich jetzt fast ein Jahr auf die zweite Staffel warten muss. *seufz*

Satori will watch it all again in English just for kicks

Montag, 5. Oktober 2015

Writings on the Wall

Ich präsentiere nun das offizielle Writing's on the Wall Video in guter Qualität. Yei! Wie gesagt, ich finde das Lied wirklich super, eine richtig schöne Bond-Ballade. Viel Spaß damit!

Sonntag, 4. Oktober 2015

The Syndicate exists!

Spoilerfreie Mission Impossible Bewertung:

Sehvergnügen: ****
Spannung: ***1/2
Geschichte: ***1/2
Charaktere: ***1/2
Insgesamt: ***** ***

Ethan, what are you doing?

Wie vielleicht bekannt ist, bin ich nicht so ein Fan von Tom Cruise. Phantom Protokoll fand ich aber super. Also dachte ich mit, dass ich Rogue Nation doch mal schauen könnte. Und was soll ich sagen, der war wirklich gut. Spannend, lustig und mit guten Einfällen.

Eindrücke mit kleinen SPOILERN!
1. Micheletto aus dem Showtime Borgia ist der Bösewicht. Yei
2. Die Szene im Wiener Opernhaus ist eine Hommage an Alfred Hitchcock und ziemlich brillant. Ethan und Benji versuchen ein Attentat zu verhindern, während drei Leute dafür da sind, sicher zu stellen, dass es gelingt. Währenddessen läuft die Oper weiter und es entfaltet sich eine spannende Verfolgungsjagd durch die Kulissen. Zu einem ganz speziellen Ton soll der Mord stattfinden, aber sie schaffen es natürlich das zu verhindern. Trotzdem stirbt das Opfer danach durch eine Bombe. Da wollte jemand aber wirklich sicher gehen.
3.Und schon wieder liebe ich Brands Reaktionen auf alles. Er ist immer noch der einzige, der die unmöglichen Pläne in Frage stellt. Und sich hier auch noch mit der CIA in Form von Alec Baldwin auseinander setzen muss. Er will Ethan helfen, da der ins Fadenkreuz geraten ist, aber das kann er nur tun, solange ihm die CIA vertraut.
4. Der Mi6 ist ziemlich fies, was super zu einer Geschichte passt, die ich gerade schreibe.
5. Als der britische Premier betäubt ist, labert der so herrlich vor sich hin. "Sie haben weiche Hände." Der Kinosaal war am lachen.
6. Natürlich ist der Film randvoll angefüllt mit unmöglichen Situationen und Plänen, die alle in letzter Sekunde funktionieren. Eine rasante Verfolgungsjagd mit Motorädern direkt nachdem Ethan beinahe ertrunken ist, ist nur eine der Sachen, die man genießen kann. Das gehört nun mal zu Mission Impossible dazu, so sagt es schon der Name.
7. Die Mi6 Agentin, die die weibliche Hauptrolle dieses Films einnimmt, ist super. Zunächst recht undurchsichtig und auch hinterher ist nicht ganz klar, wem ihre Loyalität gehört.
8. Der Film ist außerdem angefüllt mit lustigen Zitaten und Situationen, die allgemein zum Sehvergnügen beitragen.

Das war doch schön. Es ist schon etwas her, dass ich den Film gesehen habe, daher fällt die Bewertung etwas lückenhaft aus, aber was soll's.

Satori saw that movie with her parents
P.S. Andauernd hatte ich die Stimme von dem Typen von CinemaSins im Ohr, der sagt: "Ahhh no, he's dead." Denn die Leute haben so oft Sachen überlebt, die sie hätten töten müssen.

Samstag, 3. Oktober 2015

Happy Birthday, Germany!

Deutschland feiert heute seinen 25. Tag der deutschen Einheit. Oder wie die Heuteshow sagen würde: "Silberne Hochzeit!". Seit 25 Jahren sind wir nun wieder ein Land und das ist auf der einen Seite ganz schön lang (länger als ich am Leben bin) und auf der anderen Seite doch eine ziemlich kurze Zeit, wenn man es mal geschichtlich betrachtet. Die Generation meiner Eltern hat das alles noch bewusst wahrgenommen und erinnert sich noch gut daran, wie es war, als es noch zwei deutsche Staaten gab. Nun ist das Geschichte und wir können dieses Ereignis feiern.

Demnach: uns allen einen wundervollen Tag der deutschen Einheit!

Satori is at a party tonight

P.S. Da Feiertag ist, konnte man heute nicht einkaufen. Und das obwohl Samstag ist. Outrage!

Mittwoch, 30. September 2015

Criminal Minds and the formula of success

Criminal Minds ist eine der wenigen Serien, die auch in ihrer 10. Staffel nicht nachgelassen hat. Das passiert Serien leicht. Wenn sie keine cotw* Folgen haben schneller, aber auch cotw Serien fallen meistens ab. Die Fälle werden langweiliger und das künstliche Drama dafür mehr. Paradebeispiele dafür sind Bones und Doctor House, bei denen die Fälle und deren Aufklärung (was die Serien eigentlich interessant gemacht hat) immer mehr in den Hintergrund rücken, während bizarre Verwicklungen den Vorrang bekommen.
Daher ist es eigentlich gut, dass Hannibal nur drei Staffeln hatte. Die Serie ist pure Kunst und ich liebe sie, aber das Prinzip hätte sich nicht viel länger gezogen und in Zukunft mit einiger Sicherheit an Intensität verloren. Genauso geht es auch Pushing Daisies. Der besondere Charme dieser Serie ist einfach nicht darauf ausgelegt ewig zu halten. Eureka finde ich hat es genau richtig gemacht. Eine im Grundsatz cotw Serie, die sowohl von den Einfällen als auch von den Charakteren lebt, die (wie ich finde) in Staffel 3 ihren Höhepunkt hatte, aber keinesfalls wirklich abgefallen ist. In ihrer letzten Staffel haben sie alles noch einmal zusammen geführt und mit einem schönen Happyend geendet.
Dieser Glücksgriff gelingt aber leider den wenigsten Serien. Die meisten Serien, die eine durchgängige Geschichte erzählen, schweifen schon früh in immer unwahrscheinlichere Handlungsstränge ab oder wiederholen die immer gleichen Problematiken. Besonders beobachtet habe ich das bei Under the Dome, deren erste Staffel fantastisch war, aber schon zu Beginn der zweiten haben sie mich verloren. Heroes unterlag diesem Problem ebenfalls (befördert durch den damals herrschenden Autorenstreik) und alle sind sich einig, dass es mit der Serie nach Staffel 1 bergab geht (ich stimme dem zu, auch wenn ich die anderen Staffeln trotzdem mag). Supernatural dauert mittlerweile ebenfalls zu lange und auch wenn der Wechsel von cotw zu hauptsächlich folgenübergreifenden Geschichten gut funktioniert hat, so sind sie in ihrer 11. Staffel dabei Konflikte zu wiederholen (das heißt nicht, dass ich das nicht weiter gucken werde). 
Aber auch cotw Serien passiert oftmals etwas ähnliches. Viel später natürlich, da die Fälle in sich abgeschlossen sind und wenn sie gut geschrieben sind, ist die Rahmenhandlung nicht mehr so wichtig. Bei Bones und House bin ich ausgestiegen, als die Fälle nur noch Beiwerk waren und in 10 bis 20 Minuten aufgelöst wurden, damit der Rest der Zeit für zwischenmenschliches Drama frei bleibt. Irgendwie scheinen die Serienmacher der Meinung zu sein, dass es das ist, was die Leute sehen wollen, wenn es doch ursprünglich die interessanten Fälle und deren Auflösung waren. Dann wird der eine oder andere Charakter getötet, entweder um Drama rein zu bringen oder weil die Schauspieler selber keinen Bock mehr haben. Ich glaube Criminal Minds hat es unter anderem vermieden in diese Falle zu tappen, weil sich die Hauptleute nicht untereinander daten, denn dadurch reduzieren sich die Möglichkeiten für interpersonelles unnötiges Drama und der Fokus für die Fälle geht nicht verloren. Auch dadurch, dass sie meistens weg fliegen und daher die Tatorte weit weg von ihren Wohnorten liegen, wird eine Konzentration auf die Fälle sozusagen erzwungen. Damit man noch an den Charakteren interessiert bleibt, gibt es ab und zu Charakter-zentrierte Folgen, aber die sind definitiv in der Unterzahl, so wie es meiner Meinung nach seien sollte.

Satori will mostly continue to watch shows but still

*cotw = case of the week = Serien, die zumeist in einer Folge einen Fall abhandeln oder aufklären, ganz klassisch sind das Krimiserien, aber auch Arztserien und die ersten Staffeln Supernatural gehören dazu.

Wie ich darauf kam einen Blog zu starten

Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori

Das bin ich

Mein Bild
I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.