Es folgen Bond Eindrücke:
1. Die Anfangsszene, die Bond durch die Dia de los Muertos Parade in Mexico City bis auf ein Hausdach folgt, ist wunderbar in einem Take gedreht und sieht fantastisch aus.
2. Mehr von Q und Moneypenny, die in diesem Film als Bonds Helfer auftreten. Das freut mich natürlich sehr, da ich sowohl Naomie Harris als Moneypenny als auch Ben Whishaw als Q sehr mag. Q ist so herrlich unwillig und sichtlich genervt und Moneypenny mit ihrem "Das nennt man Leben, sollten Sie auch mal probieren" ist einfach super (außerdem vertraut Bond, der bekanntlich niemandem traut, ihr seinen Plan an).
3. Auch M bekommt eine positivere Rolle als im letzten Film. Ja, er ist nicht einverstanden mit dem, was Bond tut, aber wer wäre das auch schon. Dafür ist er auch überzeugt gegen die Totalüberwachung die Andrew Scotts Charakter anstrebt und hat am Ende eine wundervolle, relevante kleine Rede, in öder er zum Beispiel die Gefahren von Dronen, die das Töten übernehmen, aufzeigt.
4. "Franz Oberhauser starb vor 20 Jahren. Der Mann, mit dem sie jetzt reden, ist Ernst Stavro Blofeld" da da da! Als wäre das nicht klar gewesen, seit bekannt gemacht wurde, dass Christoph Waltz den Antagonisten spielt. Ein "Plot Twist" so vorhersehbar hat man zuletzt bei Star Trek Into Darkness mit "Mein Name ist Khan" gesehen.
5. Die Verantwortlichen haben wohl Andrew Scott als Moriarty in Sherlock gesehen und gesagt: "Mach genau das. Das ist super." Und ja, das ist es. Dadurch ist einem zwar schon von der ersten Sekunde an bewusst, dass der nichts Gutes im Schilde führt, aber er verkörpert den sekundären Antagonisten mit so viel sinistrer Eleganz, wie man von ihm gewöhnt ist.
6. Die Locations sind wie für einen Bond-Film üblich wunderschön.
7. Madaleine Swann ist definitiv ein cooler Charakter. Als Tochter eines Bösewichtes hat sie eigentlich genug von dieser Welt, bevor sie wieder dort rein gezogen wird. Sie möchte - oh wunder oh wunder - nicht sofort, nachdem sie sich kennengelernt haben, mit Bond schlafen und beweist mehr als emotionale Stärke, als sie in einer - wie ich finde - wundevollen Kampf-Szene im Zug Bond das Leben rettet. Leider entwickelt sie sich im Verlauf hauptsächlich zur Geisel und Geliebten, was eigentlich schade ist.
8. Dieser Bond Film ist, soweit ich das einschätzen kann, der Bond-mäßigste Bond-Film mit Daniel Craig. Komplett mit Gadgets, unmöglichen Action-Szenen, einem Over-the-top Antagonisten und Locations.
9. Bond erschießt zum Ende hin Blofeld nicht. Ein klassischer Batman-Fehler. Der bricht doch mit Sicherheit wieder aus.
10. Außerdem ist Bond anscheinend jetzt fertig mit allem und will sich mit Madaleine zur Ruhe setzen? Ernsthaft?
Dieser Film wird allgemein kritisiert, weil er nicht so gut war wie die Erwartungen (und Skyfall). Und okay, ganz so gut wie Skyfall fande ich den jetzt auch nicht, aber er hat trotzdem sehr viel Spaß gemacht und war wirklich sehenswert. Ich habe im Internet auch andere Kritiken gelesen, die anscheinend verstimmt waren, dass Spectre ein Bond Film war. Beschwert wurde sich zum Beispiel über die unwahrscheinliche Handlung, die unmöglichen Action-Szenen und die Tatsache, dass Bond mit den Frauen geschlafen hat. Das ist meiner Meinung nach wie sich zu beschweren, dass in Star Wars Raumschiffe vorkommen. Das weiß man doch vorher.
Satori wishes everybody wonderful holidays
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Samstag, 12. Dezember 2015
Freitag, 6. November 2015
James Bond is a misogynist - things Daniel Craig says
Es gibt ein super Interview mit Daniel Craig, dass ich zuerst im Internet gelesen habe, dann aber auch in der deutschen Ausgabe der Zeitschrift (LINK zu der englischen Internet Ausgabe). Darin stellt er klar, dass James Bond in seinen Grundzügen eigentlich ziemlich sexistisch ist, wie gut es ist, dass er nun starke Frauen um ihn rum hat, die ihm das nicht durchgehen lassen und spricht den Hollywood double standard, wenn es ums Alter von Männern und Frauen geht, an. Beautiful:
Ich mag diesen Trend, dass Interviewer immer mehr solche Antworten auf ihre Fragen kriegen. Genauso wie, als Tom Hardy gefragt wurde, ob er sich nicht über die ganzen Frauen im Skript von Mad Max gewundert hat, und seine Antwort ein einfaches, deutliches "Nein." war (LINK). Oder das eine mal, wo jemand Colin Firth gefragt hat, ob es schwierig für ihn war in einer schwulen Liebesgeschichte zu spielen und er richtig sauer gewirkt hat, dass man ihn das überhaupt gefragt hat, während er geantwortet hat, dass es absolut gar keinen Unterschied macht (LINK). Oder aber auch die einfache Tatsache, dass Schauspielerinnen immer mehr die sexistischen Fragen, die ihnen gestellt werden, nicht akzeptieren (LINK).
Wie schön.
Things like these make Satori happy
Montag, 5. Oktober 2015
Writings on the Wall
Ich präsentiere nun das offizielle Writing's on the Wall Video in guter Qualität. Yei! Wie gesagt, ich finde das Lied wirklich super, eine richtig schöne Bond-Ballade. Viel Spaß damit!
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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten
Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori
Viele Grüße
Satori
Das bin ich
- Satori
- I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.