aka now I know how people who don't know any Marvel background feel like
Mit meiner Flatrate habe ich auch den Warcraft Film geguckt (den hätte ich aber auch ohne Flatrate geguckt). Eine gute Freundin von mir hat ihn mir empfohlen und Fantasy ist ja sowieso eins meiner Lieblingsgenres. Videospiele spiele ich allerdings nicht. Viele Games finde ich sehr interessant und ich bin auch recht gut über eine außergewöhnlich hohe Anzahl von ihnen informiert, aber meine sehr geringe Frustrationstoleranz macht es mir fast unmöglich irgendetwas zu spielen, bei dem ich auch verlieren kann (sucks to be me, I know). Folgerichtig habe ich auch nie Warcraft oder die Fortsetzungen gespielt. Ich habe von dem Hintergrund, den Geschichten und Regeln der Welt also gar keine Ahnung. Und das bin ich nun wirklich nicht gewöhnt. Normalerweise kenne ich mich gut aus in der Welt des Franchises, dessen Film ich gerade sehe. Ich habe die dazugehörigen Bücher oder Comics gelesen und mich viel in meiner Freizeit mit dem jeweiligen Universum beschäftigt. Ich kenne die Charaktere und deren Stärken und kann abschätzen wer leben und sterben wird. Ich verstehe Anspielungen und freue mich über Details. Nicht so in diesem Film. So ganz ohne Vorwissen schaut es sich dann doch ganz anders. In diesem Fall war das aber wahrscheinlich gut, da ich von nichts enttäuscht werden konnte, das sie im Spiel so viel besser gemacht haben.
Nun folgt wie immer eine spoilerdurchsetzte Liste (da ich diesen Film auch wirklich gerne mochte!):
1. I know nothing. Dadurch, dass ich nichts wusste, brauchte ich ein bisschen, um in den Film reinzufinden. Denn er schmiss schon gleich zu Beginn mit wichtigem Hintergrundwissen und Ortsbezeichnungen rum und ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich irgendwie mehr verstanden haben sollte, als ich es hatte. Alles in allem war das Ganze aber auch für nicht-Warcraft-vorbelastete Menschen sehr gut zu verstehen und nach einer Eingewöhnungsphase war alles auch soweit klar (mal abgesehen davon, dass ich die Ortsnamen etwas durcheinander geschmissen habe, aber okay).
2. Magic!!! Was mir an diesem Film ganz besonders gut gefallen hat, war ihre Darstellung von Magie. Die sah einfach so wunderschön und mächtig aus. Ich weiß nicht, warum irgendwer je etwas anderes spielen möchte als eine magische Person.
3. Passend dazu war auch meiner Meinung nach der Rest des CGIs sehr gelungen. Ich habe denen die Orks richtig abgekauft, die sahen ziemlich realistisch aus.
4. Noooo! Why dead? Ich wusste natürlich nicht, wer alles sterben würde. Ausnahmsweise war ich darauf mal nicht vorbereitet. Als dann Durotan gestorben ist, konnte ich es nicht wirklich glauben. Dann erwischte es auch noch Llane, was sehr tragisch war, Medivh (obwohl das abzusehen war) und Durotans Frau Drakha. Alles ziemlich traurig.
5. All hail good Queen Taria! Die Freundin, die mir den Film empfohlen hat, hat mir hinterher erzählt, dass die Königin nicht wirklich in den Spielen vorkommt. Klar, der König hat 'ne Frau und die Kinder haben 'ne Mutter, aber wirklich anwesend ist sie nicht. Hier ist sie es. Gespielt von Ruth Negga, trägt sie doch was zum Geschehen bei und ist einfach wundervoll. Ganz besonders, weil es dadurch noch eine Frau mehr gab.
5.b) This movie passes the Bechdel Test. Ein dazugehöriger Punkt. Da es Taria gibt und sie es ist, die mit Garona redet - und zwar über wichtigere Dinge als Männer - erfüllt dieser Film die Kriterien des Bechdel Tests, was bei Fantasy-Filmen nicht so häufig vorkommt. Mir haben ihre Interaktionen super gefallen.
6. Ich will auch auf einem Greifen reiten. Greifen als Fortbewegungsmittel erscheinen mir doch sehr sinnvoll und praktisch. Ich möchte auch.
7. Like, I mean, there was no need for Garona to be this pretty, but she's still great. Als Halborkin wäre es etwas glaubwürdiger gewesen, wenn sie nicht so klassisch schön gewesen wäre. Das einzig orkische an ihr sind ihre grüne Haut und ihre winzigen Orkzähne. Garona war aber trotzdem super. Ein Mix aus stark und unnahbar und verletzlich und liebevoll.
8. Es wird noch weitere Filme geben und da freue ich mich total drauf! In der Zwischenzeit lese ich dann mal die ganzen Hintergrundbücher und ein Freund von mir will mich auch überzeugen Warcraft mal zu spielen, mal sehen wie das wird.
Satori is suddenly very obsessed with Medieval Fantasy worlds and people inside them
P.S. In so einer Fantasywelt wäre ich wahrscheinlich ein komplett einfacher Mensch, total normal und vollständig ohne irgendwelche besonderen Fähigkeiten. Und ich wäre ein übelstes Magie-fangirl, das die magisch begabten Leute um mich herum zu Tode nervt. "Zauber was! Komm schon! Magie! Zeig mir was magisches!"
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Mittwoch, 20. Juli 2016
Samstag, 2. Juli 2016
The end of 25 movie days
In meinen 25 Tagen war ich insgesamt 8 mal im Kino. In 7 verschiedenen Filmen (und X-Men: Apocalypse nochmal auf Englisch). Na das hat sich doch mal gelohnt. Bevor nun die restlichen Bewertungen kommen, hier erstmal eine Aufzählung der gesehenen Filme in der Reihenfolge, wie sie mir gefallen haben, angefangen mit dem, den ich am meisten mochte.
1. Warcraft
2. X-Men: Apocalypse
3. Green Room
4. Alice hinter den Spiegeln
5. Money Monster
6. The Nice Guys
7. Central Intelligence
Diese Einschätzung ist natürlich (wie alles auf diesem Blog) rein persönlich und euch kann es ganz anders gehen.
Satori is going to a party today
1. Warcraft
2. X-Men: Apocalypse
3. Green Room
4. Alice hinter den Spiegeln
5. Money Monster
6. The Nice Guys
7. Central Intelligence
Diese Einschätzung ist natürlich (wie alles auf diesem Blog) rein persönlich und euch kann es ganz anders gehen.
Satori is going to a party today
Sonntag, 12. Juni 2016
How do you like my car, big boy?
The Nice Guys ist ein weiterer dieser Filme, die ich nicht gesehen hätte, wenn ich nicht die Flatrate gehabt hätte. Außerdem hat es noch die wirklich exzellenten Bewertungen der Besucher der Sneak-Preview gebraucht, um mich zu überzeugen.
Und naja, hätte ich dafür extra Geld ausgegeben, wär ich etwas enttäuscht gewesen. Versteht mich nicht falsch, schlecht war der Film keinesfalls, wahrscheinlich einfach nur nicht mein Ding. Witzig fand ich ihn teils schon, bloß nicht so super lustig, wie er angeprisen wurde.
Die Geschichte ist schnell erklärt. Zwei ungleiche Loser, der Privatdetektiv Holland March (Ryan Gosling) und der bezahlte Schläger Jackson Healey (Russel Crowe), tun sich zusammen, um die Verschwörung hinter dem Mord an einer Pornodarstellerin aufzuklären. Was folgt sind eine Reihe von shenanigans*, die mal mehr mal weniger spaßig, aber immer leicht bizarr und albern (im positiven Sinne) sind. Die Interaktionen der beiden haben mir gut gefallen, aber am meisten mochte ich Marchs Tochter, die sich beim besten Willen nicht aus dem Fall raushalten lässt.
Also vielleicht gefällt euch der Film ja besser als mir. Das ist in diesem Fall wohl wirklich Geschmackssache. Cinema gibt ihm auch immerhin 4 Sterne.
Satori needs to go to bed now
*shenanigans ist ein wundervolles englisches Wort, zu dem es leider keine richtige deutsche Entsprechung gibt. Sucht euch eure Lieblingsübersetzung aus dieser leo.org Liste aus.
Und naja, hätte ich dafür extra Geld ausgegeben, wär ich etwas enttäuscht gewesen. Versteht mich nicht falsch, schlecht war der Film keinesfalls, wahrscheinlich einfach nur nicht mein Ding. Witzig fand ich ihn teils schon, bloß nicht so super lustig, wie er angeprisen wurde.
Die Geschichte ist schnell erklärt. Zwei ungleiche Loser, der Privatdetektiv Holland March (Ryan Gosling) und der bezahlte Schläger Jackson Healey (Russel Crowe), tun sich zusammen, um die Verschwörung hinter dem Mord an einer Pornodarstellerin aufzuklären. Was folgt sind eine Reihe von shenanigans*, die mal mehr mal weniger spaßig, aber immer leicht bizarr und albern (im positiven Sinne) sind. Die Interaktionen der beiden haben mir gut gefallen, aber am meisten mochte ich Marchs Tochter, die sich beim besten Willen nicht aus dem Fall raushalten lässt.
Also vielleicht gefällt euch der Film ja besser als mir. Das ist in diesem Fall wohl wirklich Geschmackssache. Cinema gibt ihm auch immerhin 4 Sterne.
Satori needs to go to bed now
*shenanigans ist ein wundervolles englisches Wort, zu dem es leider keine richtige deutsche Entsprechung gibt. Sucht euch eure Lieblingsübersetzung aus dieser leo.org Liste aus.
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The Nice Guys
Freitag, 10. Juni 2016
What is your lonely island band?
Wie ihr wisst, mag ich keine Horrorfilme. Wie ihr außerdem vielleicht wisst, mag ich Anton Yelchin (bekannt als Chekov aus dem neuen Star Trek). Wie ihr auch wisst, habe ich diesen Monat eine Kinoflatrate und der Film Green Room läuft gerade zufällig im Kino. Die Cinema gab ihm eine gute Bewertung (5 Sterne!) und ich dachte mir, hey, warum nicht.
Das ist die Geschichte, wie ich einen Horrorfilm entgegen allen meinen Überzeugungen tatsächlich im Kino gesehen habe.
Eine Punk Rock Band namens The Ain't Rights braucht dringend einen Auftritt. Ihnen wird einer organisiert, doch leider findet der nun in einer Neonazi Bar statt. Dass die Band mit dem Song "Nazi Punks Fuck Off" anfängt, war vielleicht nicht so clever. Dass sie eine Leiche finden, war unvorhersehbar und ganz sicher ungewollt. Den Nazis ist es daran gelegen, die ganze Angelegenheit zu vertuschen und die Punks wollen einfach nur da weg. Die Situation ist soweit eskaliert, dass Tod mittlerweile beinahe eine Gewissheit ist.
Erstens: ich weiß schon, warum ich nie Horrorfilme gucke und erst recht nicht im Kino. Ich weiß nicht, ob es an der großen Leinwand liegt (oder an den Horrorfilm Trailern davor), aber ich war die ganze Zeit mega nervös und beunruhigt (Ziel erreicht, Film!). That said, ich mochte den Film eigentlich.
Was ich gut fand, ist, dass es nicht von Anfang an ein Gemetzel war, sondern, dass wir zunächst die zukünftigen Opfer kennengelernt haben und die Spannung sich langsam weiter aufbaute. Selbst als sie die Leiche gefunden haben, ist eine Eskalation noch nicht bevorstehend, da wenigstens zunächst noch versucht wird, die Situation für alle Beteiligten zufriedenstellend aufzulösen. Dass die Punks dem Tod geweiht sind, wird erst mit dem Eintreffen von Anführer Darcy (Patrick Stewart) deutlich. Und selbst dann ist die Eskalation nicht plötzlich und übertrieben, sondern läuft in einem glaubwürdigen Tempo ab. Die Spannung kommt hierbei nicht von einem unnötig ekelhaftem Gemetzel sondern daher, dass zwischenzeitlich trügerische Ruhe herrscht, es aber jederzeit wieder los gehen könnte.
Auch gut fand ich, dass obwohl die Nazis unfraglich die Bösen dieses Films sind, sie nicht blutrünsitge over-the-top Monster sind. Das lässt den Film um einiges realistischer und damit noch gruseliger wirken. Sie töten nicht, weil sie jetzt so großen Spaß am Töten haben, sondern aus rein praktischen, pragmatischen Gründen. *shudder*
Ein letzter Pluspunkt ist noch, dass die Charaktere nicht in diese Situation geraten, weil sie zu dämlich zum Leben sind (wie das so oft in Horrorfilmen der Fall ist), sondern durch eine sehr unglückliche Verkettung von Umständen. Sowieso vermeidet dieser Film einige der offensichtlicheren Horrorklischees, was auch nicht schlecht ist.
Ich kann kaum glauben, dass ich hier so einen Film so sehr lobe.
Satori did this mainly because she likes torturing herself
P.S. Vor dem Film kam neben Horrorfilmtrailern auch ein Trailer für Star Trek Beyond. Was zunächst eigenartig erscheint, da Star Trek eher wenig mit Horrorfilmen zu tun hat, ergibt Sinn, wenn man bedenkt, dass Green Room nicht nur Neu-Chekov Anton Yelchin sondern auch Picard Patrick Stewart aufweisen kann. Eine gewisse Überschneidung gibt es also doch beim Publikum.
Das ist die Geschichte, wie ich einen Horrorfilm entgegen allen meinen Überzeugungen tatsächlich im Kino gesehen habe.
Eine Punk Rock Band namens The Ain't Rights braucht dringend einen Auftritt. Ihnen wird einer organisiert, doch leider findet der nun in einer Neonazi Bar statt. Dass die Band mit dem Song "Nazi Punks Fuck Off" anfängt, war vielleicht nicht so clever. Dass sie eine Leiche finden, war unvorhersehbar und ganz sicher ungewollt. Den Nazis ist es daran gelegen, die ganze Angelegenheit zu vertuschen und die Punks wollen einfach nur da weg. Die Situation ist soweit eskaliert, dass Tod mittlerweile beinahe eine Gewissheit ist.
Erstens: ich weiß schon, warum ich nie Horrorfilme gucke und erst recht nicht im Kino. Ich weiß nicht, ob es an der großen Leinwand liegt (oder an den Horrorfilm Trailern davor), aber ich war die ganze Zeit mega nervös und beunruhigt (Ziel erreicht, Film!). That said, ich mochte den Film eigentlich.
Was ich gut fand, ist, dass es nicht von Anfang an ein Gemetzel war, sondern, dass wir zunächst die zukünftigen Opfer kennengelernt haben und die Spannung sich langsam weiter aufbaute. Selbst als sie die Leiche gefunden haben, ist eine Eskalation noch nicht bevorstehend, da wenigstens zunächst noch versucht wird, die Situation für alle Beteiligten zufriedenstellend aufzulösen. Dass die Punks dem Tod geweiht sind, wird erst mit dem Eintreffen von Anführer Darcy (Patrick Stewart) deutlich. Und selbst dann ist die Eskalation nicht plötzlich und übertrieben, sondern läuft in einem glaubwürdigen Tempo ab. Die Spannung kommt hierbei nicht von einem unnötig ekelhaftem Gemetzel sondern daher, dass zwischenzeitlich trügerische Ruhe herrscht, es aber jederzeit wieder los gehen könnte.
Auch gut fand ich, dass obwohl die Nazis unfraglich die Bösen dieses Films sind, sie nicht blutrünsitge over-the-top Monster sind. Das lässt den Film um einiges realistischer und damit noch gruseliger wirken. Sie töten nicht, weil sie jetzt so großen Spaß am Töten haben, sondern aus rein praktischen, pragmatischen Gründen. *shudder*
Ein letzter Pluspunkt ist noch, dass die Charaktere nicht in diese Situation geraten, weil sie zu dämlich zum Leben sind (wie das so oft in Horrorfilmen der Fall ist), sondern durch eine sehr unglückliche Verkettung von Umständen. Sowieso vermeidet dieser Film einige der offensichtlicheren Horrorklischees, was auch nicht schlecht ist.
Ich kann kaum glauben, dass ich hier so einen Film so sehr lobe.
Satori did this mainly because she likes torturing herself
P.S. Vor dem Film kam neben Horrorfilmtrailern auch ein Trailer für Star Trek Beyond. Was zunächst eigenartig erscheint, da Star Trek eher wenig mit Horrorfilmen zu tun hat, ergibt Sinn, wenn man bedenkt, dass Green Room nicht nur Neu-Chekov Anton Yelchin sondern auch Picard Patrick Stewart aufweisen kann. Eine gewisse Überschneidung gibt es also doch beim Publikum.
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Green Room
Donnerstag, 9. Juni 2016
I heart movies
Unser Kino bietet eine 25 Tage Kino Flatrate an. Das heißt, dass man für 25 € 25 Tage lang so viele Filme, wie man möchte, gucken kann. Natürlich lass ich mir das nicht entgehen. Daher kommen diesen Monat eine ganze Menge an Film Bewertungen. Enjoy!
Satori is practically living in the movie theater now
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Wie ich darauf kam einen Blog zu starten
Ich habe ein tolles Buch, das da heißt "101 Dinge, die du getan haben solltest, bevor du alt und langweilig bist" Ding Nummer 36 fällt unter die Kategorie Hobbys und heißt "Starte einen Blog". Und genau das tue ich jetzt gerade.
Viele Grüße
Satori
Viele Grüße
Satori
Das bin ich
- Satori
- I am in my early 30s and finished my university career. My areas of study included media analysis, literary and cultural studies, linguistics, and history. I like reading, drawing, writing, movies, TV, friends, traveling, dancing and all kinds of small things that make me happy. Just trying to spread some love.
